Mission E: Porsche setzt auf Elektromobilität

Porsche Mission E

Das Ende des klassischen Verbrennungsmotors ist in vielen Staaten beschlossene Sache. In Großbritannien wird der Verkauf neuer Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotoren ab 2040 gestoppt. Auch Frankreich setzt sich dieses Jahr als Ziel, in Norwegen ist der
Ausstieg aus der Verbrennungstechnologie im Straßenverkehr sogar schon für das Jahr 2025 definiert.


Mit dem Verbot von Benziner und Diesel setzen die Staaten die Automobilbranche unter Druck. Sie sind gezwungen, sich für das eine zukunftssichere Technologie zu entscheiden. Auch bei Porsche ist die Elektromobilität ein großes Thema - genannt: Mission E.


Um Porsche wird es leise


Es gibt wohl kaum einen vom Rennsport begeisterten Menschen, der nicht das charakteristische "Brumm Brumm" eines aufheulenden Porsches kennt. In der Zukunft wird es jedoch deutlich leiser um den Stuttgarter Autohersteller. Fahrzeuge mit Elektroantrieb sollen bald zum Verkaufsschlager werden - eine Antwort auf die kommenden Fahrverbote in immer mehr europäischen Staaten.


Mit der "Mission E" will Porsche mit aller Macht die Entwicklung vorantreiben. Satte sechs Milliarden Euro möchte der Autohersteller in die Technologie neuer Antriebsstränge in den kommenden vier Jahren investieren. Dazu zählt neben der Elektromobilität auch die Entwicklung moderner Hybridmotoren.


Keine Sorge vor leisen Flitzern


Die Befürchtung, ohne lautes "Brumm Brumm" verlieren die Stuttgarter ihr Markenzeichen, teilt man im Vorstand nicht. Porsche-Vorstandschef Oliver Blume hat unlängst erklärt, dass ein lauter Motor nur in der heutigen Generation mit schnellen Fahrzeugen in Verbindung gebracht wird.


Für die zukünftigen Generationen wird es ganz gewöhnlich sein, leise über die Autobahn zu fahren - auch mit einem schnellen Porsche. Zumal die Lautstärke eines Motors gar nichts über seine Leistungsfähigkeit aussagt. In der Entwicklungsabteilung der Süddeutschen gibt es auch keine Pläne, Elektroautos mit dem Sound von Verbrennungsmotoren auszustatten. Entsprechende Meldungen verweist Blume in das Reich der Fabeln.


Der Diesel verschwindet


Bei Porsche rechnet man ohnehin nicht mit einem schnellen Ende von Verbrennungsmotoren auf der Straße. In zehn Jahren könnten etwa ein Drittel aller weltweit verfügbaren Porsche mit einem alternativen Antrieb ausgestattet sein. Nur für den Diesel wird es dann wohl keinen Platz mehr geben.


Fahrzeuge mit einem Dieselaggregat spielen bei den Stuttgartern aber traditionell eine kleine Rolle. Nach Firmenauskunft lag der Anteil der Dieselfahrzeuge bei unter 15 Prozent. Porsche hat sein Dieselangebot, auch mit Blick auf den Dieselskandal, fast gänzlich eingestellt. Ersatzteile werden aber weiterhin angeboten und für fast alle Modelle können Kunden auch Autoersatzteile gebraucht kaufen. Es wird noch einige Zeit vergehen bis die "Mission E" bei Porsche die Ziellinie erreicht.


Bild: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

    Kommentare 2

    • Oh je...


      Der Vorstand teilt nicht die Auffassung.

      Na dann bin ich ja beruhigt.

      Ich mach dann mal den Röhrl, und gehe in Spassauto- Neuwagenrente.

      https://www.motorsport-magazin…sla-hybrid-keine-loesung/


      Aber macht mal... lasst Euch alle von den nicht mithaltenden Nachbarn so richtig für dumm verkaufen.

      Am Ende kommt das böse Erwachen.

      Dann bilden wir ne grosse Kommune und Tanzen für unser Essen im Kreis oder bekommen Murmeln für unser Tages- Arbeitspensum.

      Lasst Euch doch nicht länger belügen und denkt mal n bisschen nach!

      • Genau, der Lange redet Klartext und eckt natürlich bei allen anderen die denken E-mobilität wäre der Allheilsbringer an.

        Dabei hat Walter Röhrl recht: wo bleibt die Brennstoffzelle?; wo bleibt das syntetische Benzin?; hat mal jemand sich jemand klargemacht was der Bau eines e-Mobils und deren Batterie kostet und die Umwelt nachhaltig belastet - NEIN.

        Aber den dummen Politikern glauben und hinterher rennen