Ältere Carreras richtig pflegen

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Ein hochwertiges Autoshampoo verwenden


Zahlreiche Einflüsse wie
Straßenstaub, Öl und Vogelkot wirken sich negativ auf den Lack des Carreras aus. Außerdem entsteht so ein Schmutzfilm, der zu starken Beschädigungen führte, wenn das Auto einfach poliert werden würde. Reines Leitungswasser reicht für die Reinigung meist nicht aus und die Bildung unangenehmer Wasserflecken wird begünstigt. Deswegen empfiehlt es sich, ein hochwertiges Autoshampoo zur Schonung des Lacks einzusetzen. Nachdem das Fahrzeug mit etwas Wasser grob abgespült wurde, wird das Autoshampoo in der Dosierung zum Wasser gegeben, die auf der Flasche angegeben ist. Anschließend wird das Fahrzeug mit einem Schwamm gesäubert, wobei das untere Drittel zuletzt bearbeitet werden sollte. Hierdurch kommt es nicht so leicht zu Waschkratzern. Auch Türinnenkanten und Türschwellen sind schmutzanfällig und sollten gereinigt werden. Nach der Säuberung kann das Fahrzeug mit klarem Wasser abgespült werden, allerdings dürfen hierbei keine Wassertropfen zurückbleiben. Sollte sich anschließend noch Feuchtigkeit auf dem Auto befinden, kann diese mit einem sauberen Ledertuch beseitigt werden. Bei der Reinigung ist darauf zu achten, dass das Auto nicht in der prallen Sonne steht und dass keine Naturschwämme zum Einsatz kommen. Deren Struktur kann zu Kratzern im Lack führen. Außerdem sollte ausschließlich hochwertiges Autoshampoo aus einem professionellen Autopflege-Shop zum Einsatz kommen.


Was hat es mit der Reinigungsknete auf sich?


Ältere Carreras haben oft einzelne Lackporen, in denen sich Verschmutzungen ansammeln können. Diese werden durch eine reine Autowäsche häufig nicht beseitigt. Unter anderem können
Harzreste und Flugrost auftreten, die für das Auto schädlich sind. Mit Reinigungsknete können solche Verschmutzungen schonend und nachhaltig entfernt werden. Die Reinigungsknete knetet man zunächst in der Hand, sodass sie eine geschmeidige Oberfläche bekommt. Nun muss eine etwa 2 bis 3 cm dicke Schicht gebildet werden, die in die Hand passt. Vor der Bearbeitung ist es wichtig, etwas mit Autoshampoo versehenes Wasser auf den Porsche zu geben. Nun ist es möglich, die Reinigungsknete ganz sanft über die Lackoberfläche zu streichen. Hierbei ist es wichtig, sie in Bahnen zu führen und keinesfalls Kreisbewegungen zu nutzen. Die Knete sammelt den Schmutz auf, der bei der einfachen Reinigung nicht beseitigt werden konnte. Nun wird die Knete neu geknetet, sodass keine Verschmutzung mehr an der Oberfläche zu sehen sind. Dieses Vorgehen wird so lange durchgeführt, bis der Lack rein ist. Nach der Behandlung spült man den Lack mit klarem Wasser ab. Die Knete sollte nicht zum Einsatz kommen, wenn der Lack ganz trocken ist oder wenn die Außentemperatur unter 15° C liegt. Damit sie weiter verwendet werden kann empfiehlt es sich, sie in etwas destilliertem Wasser aufzubewahren.


Das zeichnet eine gute Politur für ältere Carreras aus


Das einzigartige Aussehen eines Carreras wird auch durch seinen hochwertigen Lack und seine intensiven Farben erreicht. Diese sind durch verschiedene Einflüsse wie
UV-Strahlung oder Industriestaub massiv gefährdet. Deswegen müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um den Lack dauerhaft zu schützen und vor Kratzern zu bewahren. Hierfür ist es nötig, die passende Politur zu wählen, die einen hochwertigen Glanzeffekt erzielt und den Lack schont. Bevor die Politur verwendet werden kann, sollte sie gut durchgeschüttelt werden. Das Auftragen auf dem Lack muss mit einem hochwertigen Polierpad erfolgen, das den Lack schont und die Politur gleichmäßig aufträgt. Wichtig ist, dass beim Polieren möglichst kein Druck auf das Fahrzeug ausgeübt wird. Das gelingt am besten, wenn immer einzelne Bereiche von etwa 50 x 50 cm Größe poliert werden. Hinweis: Es empfiehlt sich, vor der Politur eine Autowäsche mit Autoshampoo durchzuführen. Sobald die Politur angetrocknet ist, kann das eigentliche Polieren beginnen. Kunststoffflächen ohne Lack können beim Polieren abgeklebt werden, sodass sich darauf keine Verfärbungen bilden. Die Erfahrung zeigt, dass eine Politur am besten funktioniert, wenn sie am Dach beginnt und immer weiter nach unten durchgeführt wird.


Diese Vorteile bringt Hartwachs


UV-Strahlung und Vogelkot sind echte Gefahren für den Lack eines Carreras. Mit einer Politur lässt sich bereits viel erreichen, ein langfristiger Schutz des Lacks ist jedoch nur mit Hartwachs sichergestellt. Hochwertige Hartwachse zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Glanz des Lacks erhalten und
einen Langzeitschutz bieten. Das wird durch eine schmutzabweisende Wirkung erreicht, sodass der Lack gar nicht erst unansehnlich wird. Bevor das Hartwachs aufgetragen wird, sollte eine Reinigung mit Autoshampoo und Reinigungsknete erfolgen. Das Wachs wird auf ein Pad gegeben und auf den trockenen Lack aufgetragen. Im Unterschied zur Behandlung mit Reinigungsknete sind hier kreisende Bewegungen gefragt. Das Wachs sollte dünn aufgetragen werden und etwa zwanzig Minuten einwirken. Anschließend lässt es sich leicht auspolieren. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Oberfläche nicht zu heiß sein sollte. Das Auftragen des Hartwachses sollte daher nicht bei direkter Sonneneinstrahlung erfolgen. Wie bei einer Politur sollte das Wachsen zunächst am Dach beginnen und dann weiter nach unten durchgeführt werden.


Reifen und Felgen professionell pflegen


Die Reifen- und Felgenpflege gehört zu einer umfassenden Autopflege unbedingt mit dazu. Die Reinigung von Reifen und Felgen ist ein wesentlicher Bestandteil der Carrera-Pflege. Witterungseinflüsse wie saurer Regen oder Streusalz wirken sich negativ auf die Reifen und die Felgen aus. Sie verlieren hierdurch an Wert Und Attraktivität. Deswegen ist es wichtig, den Gummi der Reifen und die Oberfläche der Felgen optimal zu schützen. Dies ist zum Beispiel mit Reifenpfleger möglich. Dieser wird regelmäßig auf die sauberen und trockenen Reifen aufgesprüht und schützt hierdurch das Material. Bei einer solchen Reifenpflege ist zu beachten, dass der Reifenpfleger nur für die Außenseiten gedacht ist und nicht auf die Laufflächen oder Bremsen kommen darf. Sollte dies doch passieren, müssen sie mit einem entsprechenden Tuch gereinigt werden. Der Felgenreiniger wird von unten nach oben auf die kalten Felgen gesprüht und muss danach einige Minuten einwirken. Anschließend kann er mit Wasser leicht abgesprüht werden. Sollte dies nicht reichen, kann ein speziell für Felgen konzipiertes Bürstenset zum Einsatz kommen, um hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen. Diese Behandlung sollte keinesfalls bei unmittelbarer Sonneneinstrahlung erfolgen oder wenn die Oberflächen sehr heiß sind.


Mit Scheibenreiniger die Frontscheibe sauber halten


Insekten und Staub sind nicht nur eine Belastung für den Lack, sondern treten auch auf der Windschutzscheibe immer wieder auf. Hierdurch wird das Fahrzeug einerseits unansehnlich und zum anderen kann sich hierdurch ein Schmierfilm auf der Scheibe bilden. Gerade bei Fahrten mit Gegenlicht führt dies zu Blendeffekten,
die eine echte Gefahr darstellen. Deswegen sollte regelmäßig eine Reinigung der Windschutzscheibe erfolgen. Scheibenreiniger leistet hierbei gute Dienste. Wichtig ist es, auf eine Variante mit Antikalk-Formel zu setzen, damit die Waschdüsen nicht verstopfen. Der Scheibenreiniger wird in der auf der Flasche angegebenen Dosierung dem Scheibenwischwasser beigegeben. Hierbei ist darauf zu achten, dass der gewählte Scheibenreiniger mit dem verwendeten Frostschutz kombinierbar sein muss. Auch hier muss auf die Dosierung geachtet werden. Ein Frostschutzanteil von über 50 % ist zu vermeiden.


Darum sind Kunststoffpfleger wichtig


Die Kunststoffe eines Carreras wollen intensiv gepflegt sein. Äußere Einflüsse wie Schnee und Regen führen dazu, dass die Weichmacher gelöst und die Kunststoffe spröde werden. Hierdurch sehen sie nicht mehr schön aus und können ihren Dienst nicht mehr einwandfrei verrichten. Mit einem Kunststoffpfleger ist es möglich,
die Kunststoffe so zu versiegeln, dass der Weichmacher erhalten bleibt. Hierdurch kommt es nicht so leicht zu Rissen und die Kunststoffe werden wasserabweisend. Schädigung durch Witterungseinflüsse werden hierdurch unwahrscheinlicher. Der Kunststoffpfleger wird auf einen Schwamm gegeben und dann auf die Kunststoffe aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von etwa 5 Minuten kann das Produkt mit einem Tuch nachgewischt werden. Wenn eine Langzeitwirkung erzielt werden soll, muss das ganze Verfahren nach 30 Minuten noch einmal wiederholt werden. Auf Glas oder Lackteilen darf das Produkt nicht zum Einsatz kommen. Es muss daher zum Beispiel vom Lenkrad und den Pedalen ferngehalten werden. Durch eine Fahrzeugwäsche wird der Kunststoffpfleger häufig komplett entfernt. Deswegen ist es nötig, eine solche Behandlung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.


Bild: pixabay.de © Toby Parsons CCO Public Domain