Oldtimer als Investment – Die alternative Geldanlage

HINWEIS: Bei "Ihre Sitzung ist abgelaufen..." muss der Browser-Cache gelöscht werden, siehe auch HIER.

Die Niedrigzinsen der letzten Jahre führen dazu, dass sich zahlreiche Anleger nach alternativen Investmentmöglichkeiten umschauen. Für Autofans stellt die Investition in Oldtimer eine gute Wahl dar. Die Fahrzeuge aus teilweise längst vergessenen Zeiten erfreuen sich als Wertanlage großer Beliebtheit. Immerhin können durch sie Renditen zwischen acht und neun Prozent im Jahr erzielt werden. Jedoch sollte nicht blindlings investiert werden. Wer einen Oldtimer sein Eigen nennen möchte, braucht nicht nur Platz, sondern auch ausreichend Fachkenntnis.

Oldtimer als Geldanlage – wer kann wann in den Markt einsteigen?

Tages- und Festgeld halten längst keine guten Verdienstmöglichkeiten mehr bereit. Anleger, die sich für Autos interessieren, entscheiden sich für Youngtimer und Oldtimer als Wertanlage. Wer sich für welches Modell entscheidet, hängt maßgeblich von den individuellen Vorlieben ab. Zu den beliebten Fahrzeugen auf dem Oldtimermarkt gehören:

  • der klassische VW Käfer,
  • der Mercedes W 123,
  • der Porsche 911,
  • der Opel Kadett sowie
  • der Mercedes Pagode.

Wer in ein historisches Auto oder gar in einen ganzen Fuhrpark investieren möchte, muss sich über die Fahrzeuge informieren. Auf die Weise lässt sich der richtige Zeitpunkt für den Einstieg in die Investition festlegen. Hauptsächlich hängt dieser mit dem Fahrzeugmodell zusammen. Allerdings ist nicht nur das Oldtimergeschäft lukrativ. Auch Youngtimer stellen eine ausgezeichnete Geldanlage dar. Der Porsche 924 / 944 oder der Lancia Deltaaus den 90er-Jahren bringen inzwischen das Drei- bis Vierfache des ursprünglichen Werts ein.

Vorwiegend bei Sonder- und Kleinserien profitieren die Anleger von einer Wertsteigerung. Obgleich es im Allgemeinen heißt, Seltenheit steigere den Wert, sollten Autofans die Finger von Fehlfarben lassen. Immerhin stehen weder ein neongelber Fiat Uno Turbo i.e., noch ein rosafarbener Porsche 964 hoch im Kurs. Zwar finden diese Wagen auch eine Käuferschaft, die Wartezeit fällt jedoch deutlich länger aus als bei „klassischen Oldtimern“. Zudem gilt es zu bedenken, dass schwierige Innen- und Außenfarben und eine unzureichende Ausstattung sich negativ auf die Wertsteigerung auswirken.

Der Zustand bestimmt den Wagenwert

Reicht das eigene Kapital nicht aus, um in einen wertvollen Oldtimer zu investieren, kann mit einem Youngtimer in den Automarkt eingestiegen werden. War der BMW 850i in den 90er-Jahren noch unbezahlbar, liegt sein Wert derzeit im Schnitt bei 10.000 Euro. Wird das Fahrzeug entsprechend gepflegt, erzielen die Besitzer beim Verkauf eine attraktive Rendite. Um das Traumauto finanzieren zu können, stellt ein Kredit eine ausgezeichnete Wahl. Eine Übersicht für Ballonkredite hilft den Interessenten, das passende Kreditangebot zu finden.


Teilweise fällt es schwer, sich für ein Modell auf dem Oldtimermarkt zu entscheiden. Hier empfiehlt es sich, bedacht zu handeln. Nicht nur die Lieblingsautomarke sollte berücksichtigt werden – der Marktwert der verschiedenen Fahrzeuge spielt eine maßgebliche Rolle. Vorwiegend Modelle renommierter Hersteller erfreuen sich großer Beliebtheit. Dementsprechend kann sich eine Investition in einen Mercedes, BMW oder Porsche lohnen. Das Alter der Wagen stellt nur einen ersten Maßstab für die Preiseinstufung dar. Die Amplituden können sehr hoch ausfallen und richten sich nach:

  • der Anzahl der Vorbesitzer,
  • dem Zustand,
  • der Ausstattung,
  • der Laufleistung,
  • dem Herkunftsland und
  • der Wartung.

Da der Zustand eines Oldtimers sich maßgeblich auf den Verkaufswert auswirkt, sollten die Wagen ausschließlich die Originalbauteilen repariert werden. Wer in einen Porsche investieren möchte, kann im Vorfeld eine Porsche-Kaufberatung lesen.


Weist der ausgewählte Traumwagen Schäden auf, kann sich die Geldanlage schnell zum Verlustgeschäft entwickeln. Immerhin sind die Ersatzteile für historische Autos nicht billig. Unseriöse Anbieter vertreiben zudem defekte oder unechte Exemplare, sodass auch hier eine Kapitalfalle lauert. Um das Risiko gefälschter Ware entgegenzuwirken, kann es sich lohnen, das benötigte Bauteil im Fachhandel oder bei ausgewiesenen Experten zu ordern. Wer ein Schnäppchen in einem Oldtimer-Forum auftut, sollte sich vor der Kaufentscheidung über den Verkäufer informieren.

Die Renditeriesen auf dem Oldtimermarkt

Seit sie auf den Markt kamen, gehören Autos zu den beliebten Besitztümern der Menschen. Obwohl jede Marke und jedes Modell einen eigenen Reiz besitzt, eignet sich nicht jeder Wagen als Geldanlage. Oldtimer ab 30 Jahren gelten als Liebhaberstücke, die sich auf dem Markt großer Beliebtheit erfreuen. Wer bei der Rendite keine Einbußen erleben möchte, braucht zunächst Zeit für die Recherche. Ein guter Oldtimer findet sich nicht einfach auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Um ein historisches Auto zu erkennen, werfen die Käufer auf das charakteristische H-Kennzeichen. Dieses wird zur Feststellung eines Oldtimers ausgegeben. Wer ein solches Fahrzeug fährt, profitiert von zahlreichen Privilegien. Zu diesen zählt beispielsweise die vergünstigte Kraftfahrzeugsteuer.


Übrigens: Auf dem Oldtimermarkt wird zwischen den Klassikern und seltenen Sammlerstücken unterschieden. Aktuell ist der Ferrari 250 GTO das teuerste Auto der Welt. Als Fahrzeug mit Oldtimercharakter hat der Wagen über 30 Jahre auf dem Buckel. Der Grund für den Wert besteht in seinem Raritätsstatus. Auf der Welt fahren nur 36 dieser Prunkstücke. Eines der Autos erzielte auf einer Auktion den Rekordpreis von 41,7 Millionen Euro.


Bild: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG