Posts by Johnny 99

    ...Differentialsingen ist in aller Regel irgendwie immer drehzahl-und lastabhaengig.


    Das Einzige, was mir einfaellt und was dort mit gleichbleibender Drehzahl laeuft, ist die Benzinpumpe - und die macht ggf. auch einen ziemlichen Laerm ... und sie macht tatsaechlich ein recht hohes Sirren. Meine kann ich im Standgas von aussen gut hoeren - innen aber (noch) nicht.


    Vielleicht schaust Du dort mal nach ...


    Carsten

    Bei mir geht am besten ein Öl nach uralter Norm API SF, 15W-40.

    Hmmm. Wie merkt man, dass "es am besten geht"?


    Quote

    So ein Öl entspricht einer damals sehr guten Qualität, API SF gab es 1977 noch nicht einmal, wie ich mich so meine zu erinnern.

    Also Du meinst, dass ein Oel mit geringerer Temperaturbestaendigkeit, schechterer Langzeitstabilitaet, weniger Faehigkeit, Verunreinigungen in Schwebe zu halten und allgemein mit schlechterem Antioxidanz- und Additiv-Paket besser fuer Deinen Motor ist, weil schlechter eben doch einfach besser ist?


    Quote

    Moderne Öle sind nach meiner Meinung viel zu gut und werden allenfalls dann vertragen, wenn wirklich alle Dichtungen bereits gewechselt wurden.

    Aha. Und das weisst Du genau WOHER? Und wenn man das nicht beachtet, passiert genau WAS?

    Quote
    Ob die relativ roh gefrästen Nockenwellenlager des 2,0 das aushalten, na ja

    Was genau passiert, wenn "die das nicht aushalten"?


    Oelthreads ... 100% Meinung. Immer.


    (i) Grundsaetzlich sind IMMER alle Oelsorten abwaertskompatibel. Oel ist Oel. Ist Oel. Ist Oel ...

    (ii) Je besser das Oel, desto besser ist das fuer JEDEN Motor. Solange die Viskositat passt. Es gibt keine verbesserte Eigenschaft eines modernen Oels, die einem alten Motor irgendwie schaden kann.

    (iii) Wird ein Motor nur noch durch eine dicke Schicht Ablagerungen dicht gehalten, faengt er natuerlich mit modenem Oel an zu suppen, da die Ablagerungen sich abloesen: It's not a bug, it's a feature.


    Unsere Uralt-08/15-Trecker-Motoren bekommen in aller Regel modernes 20W50 oder der Monza sogar 20W60. Explodiert sind sie bis jetzt nicht ... haben aber dafuer vernueftigen Oeldruck auch oben auf dem Galibier, verbrauchen kein Oel und tropfen auch nicht (naja, der M110 tropft bei langer Standzeit am Borgmannring, aber das muss so sein - wenn ein M110 das nach 40 Jahren nicht macht, ist kein Oel mehr drin).


    Ach ja - alle Motoren sind 35-40 Jahre alt und nie ueberholt worden ... was ja angeblich gar nicht geht.


    Feuer frei!


    Ciao,

    Carsten

    ... 205er hinten nur mit M&S-Kennung, nur mit 16Zoll und nur mt 8J


    Aber Du warst doch der, der einen Transaxle aus Angst vor der Gefaehrlichkeit der Autos nur mit Airbag fahren wollte - und jetzt willst Du einen 240PS-Sportwagen vorn wie hinten auf 205er stellen?


    Erklaer uns bitte doch mal, wie das zusammenpassen soll ...




    Ciao,
    Carsten

    Denn der 944 ist auch an der Teiletheke ein echter Porsche.

    Fahr mal ein Auto, bei dem sie an der Teiletheke nicht mal mehr wissen, dass sie so ein Auto jemals gebaut haben.


    Es duerfte neben alten Corvettes und Mustangs kaum ein Auto geben, fuer das man so einfach neue und preisgerechte E-Teile (ob Antrieb, Blech, Fahrwerk, Elektrik, Body) bekommt wie fuer einen Porsche ... das hat mich ehrlich gesagt am meisten ueberrascht.


    Carsten

    Die Fanghaken habe ich nie verstanden. Die greifen in die Hinterachse ein und reißen die nach hinten. Schwer zu sagen, was man sich dabei gedacht haben mag.

    ... mit der Abstuetzung leitet sich ein Teil der Aufprallenergie eines sich in Fahrzeuglaengsrichtung bewegenden Motors durch beginnenden Laengstraegerkollaps durch die Fahrgastzelle hindurch ueber die Transaxlewelle in den hinteren Karrosseriebereich - oder eben umgekehrt: Beim Heckaufprall und kollabierendem Heckbereich in die vordere Karosseriestruktur und in den (schweren und daher massetraegen) Motor, anstatt ausschliesslich auf die Fahrgastzelle zu wirken.


    Ich hab's aber schon mal geschrieben - die Transaxle-Porsche stammen konstruktiv aus der fruehen Steinzeit der selbsttragenden Karrosserien, die Konstruktion ist rund 50 Jahre alt und stammt aus der Zeit der Waehlscheibentelefone, der Schallplatten, der Nachspeicheroefen und dem ausklingenden Zeitalter des schwarz-weiss-Fernsehens. Wo soll der Vorsprung denn herkommen, der aus einem Auto der 70er plotzlich eines mit der passiven Sicherheit aus den angehenden 2000ern macht? Es gab damals weder die Erkenntnisse, die Materialien noch die technischen Moeglichkeiten, ein Auto so sicher zu machen wie es spaeter moeglich war. Und deswegen SIND sie alle Autos aus den 70ern auch nur so sicher wie Autos aus den 70ern.


    Bulette ...


    Oldtimer sind das, was sie sind - alt und im Falle eines Unfalls im Vergleich zu heutigen Konstruktionen (und vor allem bei der Kollision MIT einer modernen, "harten" Konstruktion) sehr gefaehrlich. Das hat vor allem Einfluss auf die weitgehende Risikovermeidung beim Fahren mit einem Oldie, denn ein Unfall ist aus den genannten Gruenden meist der GAU. Es hat keinen Sinn, sie das alles schoener zu reden, als es tatsaechlich ist ... aber es macht durchaus Sinn, sein Fahrverhalten mit einem Oldie den Realitaten anzupassen: Damals gab's bei 1/3 der Autos und deutlich schwaecher motorisierten Fahrzeugen 5x so viele Verkehrstote pro Jahr wie heute. Das mag jedem als Anhaltspunkt diesen, worueber wir eigentlich reden.


    Ciao,

    Carsten

    Ich brauch' das nicht zu belegen ... mein schrumpeliges Hirn und simple Logik genuegt: Auto => fruehe 70er => Todesfalle. Alle. Ohne jede Ausnahme.


    Nix finite-Element-Analysis, nix hochfeste Staehle, nix 50 Jahre Fortschritt bei der Entwicklung hochfester Fahrgastzellen. Das Ding ist wie absolut JEDES Auto aus der Zeit eine wabbelige Pappschachtel aus der fruehesten Fruehzeit der Entwicklung selbsttragender Karosserien und stammt aus einer Zeit, als es noch keine Gurtpflicht gab, sich das Farbfernsehen langsam durchsetzte, Telefone noch Waehlscheiben hatten, Rechenanlagen noch den Raum ganzer Zimmer einnahmen und Ehen noch schuldhaft geschieden wurden. Und "Taschenrechner" waren in Wirklichkeit noch Tischrechner, hatten ein Kabel und waren so gross wie ein Schuhkarton.


    Sorry, aber ALLES andere ist nun wirklich der feste Glauben an die Zahnfee, die Dir nachts 5 Mark unter's Kissen legt. Der 924 war ein gutes Auto in den 70ern und ist heute genau das, was alle anderen Kisten von Ford Taunus TC bis FIAT 131 und Renault 18 aus der Zeit ebenfalls sind: Durch und durch fieser Schrott fuer die Presse in der naechsten Autoverwertung, durch die jeder Kleinstwagen a la VW Up links hinein und rechts wieder unbeschadet 'rausfaehrt und Dich im Zuge dessen in eine zermatschte Bulette verwandelt, die selbst fuer erfahrene Gerichtsmediziner nur noch schwer zu identifizieren ist.


    Ich fahre meine Oldies trotzdem oft und gerne ... obwohl ich weiss, dass sie gemessen an heutigen Massstaeben eben genau dieser gefaehrliche Kernschrott sind. Rosa Brillen und Airbags in 70er-Jahre-Konstruktionen helfen da leider nur sehr bedingt. Realismus dagegen schon.


    Ciao,

    Carsten

    Naja; Saemtliche Transaxle-Modelle sind steinalte Kontruktionen aus den fruehen 70ern mit dem Crashverhalten eines gut durchfeuchteten Umzugskartons.


    Dachholm und Schweller knicken ein wie ein franzoesisches Baguette vom Vortag, der Motor kommt durch die Papierspritzwand mal eben zu Besuch und Tuergriff und Schalthebel halten beim Seitenaufprall Haendchen. Durch Dein Becken hindurch.


    Wenn Du (berechtigte) Bedenken wegen der realistisch eingeschaetzt vollkommen laecherlichen passiven Fahrzeugsicherheit eines 924 hast, ist jede Faltschachtel mit konstruktiven Wurzeln in den fruehen 70ern ganz sicher nichts fuer Dich - ganz egal, ob nun 924 oder doch 968 oder ganz was anderes draufsteht.


    Traurige Wahrheit: Unfaelle mit Oldies gilt es in jedem Fall zu vermeiden.


    Ciao,

    Carsten

    Warum grad den?


    Die drei wichtigsten Regeln beim Autokauf:


    (1) Zweifel? Stehenlassen.

    (2) Zweifel? Finger weg.

    (3) Zweifel? Es gibt auch noch andere Autos.


    Zum Auto selbst - ich habe schon geradere vordere Stosstangen gesehen und auch schon sauberere Unterboeden und Motorraeume. Und Tuertafeln ohne Loecher und Armaturenbretter ohne mittig angeschraubte Blechwinkel (welcher Quatschkopf macht denn sowas?!?). Ob das Armaturenbrett rissig ist oder nicht, hat er geschickt vermieden, uns zu zeigen. schau dir auch mal das Tragbild der anderen Reifen an ...


    Das muss beileibe kein schlechter Wagens sein und viel spricht fuer ihn ... aber grad in dem Preisegment gibts knapp 2 Dutzend 924S und alle paar Tage kommen ein paar Neue um die Ecke , wenn es nicht 100% genau DER EINE FLASCHENGRUENE 924S sein muss.


    Die Farbe duerfte allerdings einmalig sein - soviel ist mal sicher. Ich wage mal den steilen Pass, dass das keine VW/Porsche-Farbe ist (alo kein LB6V Payrusgruen) und damit im Grunde un-nachlackierbar (gibt ja'n Grund, wieso der Rostfleck am Heck nach knapp 20 Jahren immer noch da ist).


    Ciao,
    Carsten

    Sooo … nach diversen Teileweitwuerfen und trial&error-Massnahmen und ein paar Neuteilen, die schlechter esren als die ausgebauten Altteile, weiss ich nun wenigstens, was das eigentliche Problem ist:


    Ein schwergaengiges Traggelenk.


    Aber eben nicht sofort - butterweich beim Losfahren, zunehmend schwergaengig bei warmem Wetter und nach ein paar Kilometern und ziemlich schwergaengig nach 25 km oder nach 10 min im Stau.


    Die Gelenke sind beide spielfrei …


    2ml HD20 Einbereichsoel per duenner Kanuele durch die Manschetten injeziert und erstmal ist das Problem weitgehend behoben. Keine Dauerloesung - aber da beide Traggelenke noch original genietet sind, ist der Austausch oder der Querlenkerausbau nix fuer November bei 5 Grad im Dauerregen auf der Einfahrt im Dunkeln.


    2 neue FEBI- Gelenke liegen schon hier. Die klemmen schon in der Verpackung und sind schon brandneu schwergaengig wie Sau. Na toll. Kosten nix - also kein Problem … aber ich weiss jetzt schon, dass das Einbauen darin endet, dass ich wieder die Alten einbaue. Teileschei8dreck ab Werk. Wenn einer’n Tipp hat, welche ab Werk NICHT klemmen: Immer her damit, denn das ist quer ueber alle Golf- und Busforen ein durchgaengiges Problem.


    Problem erkannt - Provisorium gefunden. Loesung in Sicht.


    Ich werde berichten …


    Ciao,

    Carsten