Posts by elfloh

    Das mit der Dachrinne hab ich mal aus Versehen gemacht. Nach relativ kurzer Zeit hatte ich das Zehnpfennig-Stück wieder.

    Im Militärbereich, auch Luftfahrt u.ä. ist eine Potentialdifferenz zwischen verschiedenen Metallen von max. 0,25 Volt zulässig nach MIL-STD-889. Diese Norm gibt es unter anderen auch als Bundeswehrnorm VG..., aber die sind alle abgeschrieben. Da gerät man schnell an fast an überwindbare Grenzen z.B. bei Schrauben aus Edelstahl. Zur Not verwendet man "Anti Corrosion Compound". Riecht so ähnlich wie Hohlraumwachs. Wenn ich mir Kfz unter dem Gesichtspunkt der Kontaktkorrosion anschaue wird mir schwindlig.

    Das Problem bei Edelstahlschrauben ist die starke Neigung zum Fressen. Das hat mit Kontaktkorrosion nichts zu tun. Da gibt es geeignete Beschichtungen, zur Not auch Fett oder irgendwelche Pasten.

    Alles richtig. CE sagt leider nur daß nach irgendeiner europäischen Norm gebaut wurde. Diese angegebene Norm muß mit der Anwendung nicht voll übereinstimmen. Das CE-Zeichen teilt sich jeder Hersteller selbst zu. Da wird nichts geprüft. CE wird oft als Werbemittel mißbraucht. CE kostet nur eine firmeninterne Bewertung, kann man natürlich auch von Dritten machen lassen. Die Konformitätsbewertung liegt in der Schublade des Herstellers und wird nicht veröffentlicht. Der Kunde erhält das Produkt mit dem CE-Zeichen und ein Certificate of Conformity.

    Mit den Zertifikaten des TÜV kenne ich mich nicht aus. Habe nur eine einzige Steckverbindung gebaut. Die wurde vom TÜV tatsächlich auf Einhaltung der Luft- und Kriechstrecken überprüft. Die zugeordnete Norm habe ich definiert. Hätte auch eine andere angeben können. Später kam alle 2 Jahre einer vom TÜV vorbei, hat sich ein bisschen umgesehen und Rechnung über ein paar tausend Euro schicken lassen.

    Nach den Beiträgen oben ist mir eingefallen daß ich meinen Trennkontakt etwas modifiziert habe.

    Der Strom läuft vom Unterteil (im Bild links) über das Gewinde, die Kopfauflage der Schraube in das Oberteil (im Bild rechts). Zum Trennen wird die Schraube ein paar Umdrehungen gelöst und dadurch entsteht der bezeichnete Spalt.

    Leider sind dann Ober- und Unterteil lose bzw. fallen auseinander. Dabei könnte sogar evtl. wieder ein ungewollter Kontakt entstehen.

    Als Abhilfe habe ich zu beiden Seiten der Schraube eine Anzahl von Bindfäden rumgewickelt und mit UHU Plus Endfest getränkt. Ober- und Unterteil sind also gegen Auseinanderfallen gesichert. Die Kopfauflage ist natürlich ohne Kleberreste. Der Kontaktdruck entsteht ausschließlich über den metallischen Kontakt der Schraube.

    Zu meiner Bindfaden-Rattan-Technik: Das mache ich seit meiner Kindheit mangels anderer Möglichkeiten so, daher ist Kritik diesbezüglich verboten. :)

    Schulisco

    Bei Kontakten führt der einzige Weg zur Kontaktsicherheit über Größe und Werkstoff der Kontakte. Von vielen Chinesen bekommst du alles zugesichert. In meiner ehemaligen Firma haben wir 30-seitige Lastenhefte für kontaktbehaftete Geräte erstellt, Chinesen haben geliefert und beim ersten Klimatest fiel das Zeug aus. Selbst gefertigte Kontakte aus massivem Silber sind mir nie abgebrannt.

    Ich selbst benutze den Schalter mit dem grünen Drehknopf wegen des satten Kontakts.

    Beim Kontrollgang auf mögliche Mäusebewohner habe ich ein Bild der Befestigung für die Batterie gemacht.

    Folgende Batterielängen sind genormt: 175, 210, 242, 278, 315, 353 und 393 mm.

    Es sind 3 Gewinde M8 vorhanden. Das mittlere (am Anfang des Meterstabs) benutze ich für meine Batterie mit der Nennlänge 278. Das rechte Gewinde paßt also für die Nennlänge 210.

    Ich verwende Waffenöl W18 von Addinol. Ein Liter reicht ewig. Temperaturbereich ist für unsere Anwendungen mehr als ausreichend. Natürlich gibt es auch andere Hersteller.