Posts by JackN

    Moin CarreraVierEs,
    der Schaden an der Unterdruckdose war nicht mit bloßem Auge erkennbar.
    Nur mit der Unterdruck-Handpumpe: Schlauch dran, pumpen - und der Unterdruck sank recht fix wieder auf Normaldruck.
    An der neuen Dose: Pumpen - und Unterdruck wird gehalten.
    Das Leck ist vermutlich derart klein gewesen, dass man es mit dem bloßen Auge nicht sehen konnte. Vermutlich an irgendeiner Naht.

    Moin,
    die Koni FSD und die Special Active (Nachfolger der FSD) kann man nicht verstellen.
    Die Dämpfer sind Dual-Zone - Dämpfer. Sie haben eine Comfort-Zone, und eine Control-Zone beim Einfedern. Bei normaler Beladung des Fahrzeugs (2 Personen, nicht so viel gepäck) ist man in der Comfort-Zone unterwegs - Bodenunebenheiten wie z.B. Bahnschwellen oder Schlaglöcher werden gut weggebügelt, man fährt kontrolliert, aber komfortabel. Würde sagen die B4 "poltern" mehr, das ist eher vergleichbar mit den Sachs Super Touring Gasdruck.
    Sobald man den Wagen höheren "Belastungen" aussetzt, die nicht ruckartig (Schlagloch) einsetzen, geht der Dämpfungsdruck in die Control-Zone über. Dann sind sie steifer als die B4 oder Ähnliche, der Wagen ist somit selbst bei Lastwechseln prima durch Kurven zu ziehen. Nicht vergleichbar mit einem "richtigen" Fahrwerk, aber für mein Popometer besser als Serien-Standarddämpfer.
    Dazu kam, dass ich als einer der ersten Kunden für die Special Active nur 700€ für den gesamten Satz bezahlt hab, hab sie direkt von Koni aus den Niederlanden über einen Händlerkontakt geliefert bekommen.

    Negativ: Lack können die bei Koni immer noch nicht. Die beigelegten Begrenzungsringe zur Federauflage haben den Lack von den Dämpfern gekratzt, weil dieser zu dick aufgetragen war. Vermutlich um das Desaster der FSD zu beheben (die rosteten gerne durch, rost statt Gold sieht dann kacke aus).

    Kurz: Die Koni sind - für meinen Hintern - im 996 eine Empfehlung. Fahrtechnisch würde ich sagen: komfortabler als die B4, aber sobald "Last" auf das Fahrwerk kommt sind sie kontrollierter. Der Wagen hat aber bei langsamerem Fahren durchaus Karosserieneigung, eventuell da sogar mehr als mit den B4 (nie wissenschaftlich gemessen, wieder nur reines Gefühl).

    Aber für ein "Brett" brauchts dann auch B6 in Kombination mit passenden Federn oder so.

    Nachteil der FSD - und ich vermute auch der Special Active: Sobald man den Wagen zu sehr belädt ist man immer in der "Control-Zone" der Dämpfer. Dann wirds immernoch fahrtechnisch sicher, aber unkomfortabel.

    Härtetechnisch einstellbare Konis gibts übrigens offiziell nicht.
    Laut Koni dienen die Einstellmöglichkeiten NUR dazu, ein Nachlassen der Dämpfkräfte im Alter auszugleichen.
    Ein "Zudrehen" der Dämpfer um sie härter zu machen hat einen Garantieverlust zur Folge!

    Ich hab ja auch einen Targa. Bin vor dem Kauf einige probegefahren und jeder, egal ob 80tkm oder 200tkm, hatte das Problem des knarzenden Daches - solange es geschlossen ist.
    Das kommt daher, dass das Dach wenn es in die Endposition hochfährt sicht passend in den Blechrahmen legt. Der verbiegt sich mit den Jahren - dann klapperts. Einige biegen nun diesen Rahmen wieder nach innen - Resultat ist dann teilweise ein klemmendes Dach, zu viel Gegenwehr, dann werden die Seilzüge über die es bewegt wird gelängt und es schliesst nicht mehr richtig.

    Zum Fetten sollte man Produkte nehmen, die Kunststoffe nicht aufquellen lassen. Dann die Schienen einmal im Jahr säubern und nachfetten, reicht.
    Mein Dach läuft bei 210tkm noch ruhig und sauber, nur isses keine Rakete und knarzt halt bei unebener Straße wenn zu.
    Letzteres lässt sich aber nur für gewisse Zeit mit einem neuen Dachmodul vollständig beheben, und dafür 6500-8000€ (mit Einbau) - nein Danke.

    Das es aber eine Fehlkonstruktion ist kann ich nicht bestätigen, es ist nach all der Zeit dicht, funktioniert prima, und ist praktisch. Nur muss man es halt warten wie jedes andere bewegliche Bauteil auch, und hier doppelt, da durch Regen auch Fett aus den Führungen gewaschen werden kann.

    Nerviger finde ich dass es am Blechrahmen wo das Dach sich reinhebt rostet. Hab da schon 2x nachgebessert, aber man kommt schlecht ran (willst ja auch nicht den Innenraum vollsprühen, und pinseln sieht doof aus), und das Dach scheuert dort den Lack immer wieder ab. Auch ein paar Schrauben werde ich wegen Flugrost wohl bald mal tauschen.

    man, mit so einer Historie... was für ein Schnapper! Ein Träumchen :)
    Wäre mit tausendmal lieber als ne Standuhr. Ich gehöre ja auch zu der "fahren muss er"-Fraktion.
    Die hälfte der Leute hier bekommt nen Herzinfarkt wenn ich erzähle dass meiner seit dem Kauf ne fiese Beule im Kotflügel vorn links hat und dass die Lenkung bei feuchtem Wetter knarzt.
    Ich hab sogar schon ewig nen Ersatzkotflügel in Wagenfarbe liegen, aber zu wievielen interessanten und unterhaltsamen Gesprächen diese Delle schon geführt hat... ich weiss nicht, ob ich die wirklich entfernen will.
    Und das Fahrverhalten beeinträchtigt sie überhaupt nicht ^^
    Sowas gibt einem Wagen irgendwie Charakter. Das sind "Macken" an die man sich später mit einem Schmunzeln erinnert.
    (der Kotflügel kommt nach dem Tausch auch 100% an die Garagenwand wenns mal soweit ist)

    Geile Nummer, ich hätte den mit der Laufleistung zu dem Kurs auch ohne neue Maschine genommen :)
    Der wurde wenigstens bewegt, da kann man dann davon ausgehen dass auch regelmäßig mal nach Flüssigkeiten und Verschleißteilen geguckt wurde.

    Mein Wagen wurde jahrelang für nen Arbeitsweg Frankfurt->Hamburg genutzt. Da konnte der auch schön Strecke machen. Tut mir echt Leid für ihn dass er derzeit dank Homeoffice kaum bewegt wird - hängt dauernd am Ladegerät, und ich brauch nen anderen Boden in der Garage, nach 2 Monaten stehen sich die Reifen gefühlt eckig.

    Das ist das was ich mit den Unterdruckröhrchen meinte, wenn Du die neu (als Meterware von der Rolle) kaufst sind die flexibel ohne Ende, aber beim Alter unserer Möhren später spröde wie Glas.
    Kostet nicht viel, ist aber alles Fummelkram.
    Beim Facelift läuft eines davon quer über den Motor an die Spritzwand, wenn das bricht dann kannst jammern, da kommst ans andere Ende nicht so dran.
    Alles Andere heisst: Lima raus, bisschen Geraffel von der Sekundärluftpumpe aus dem Weg, und dann wenn Du eh dabei bist gleich den Unterdruckspeicher mit tauschen (Febi, keine 20€).

    Genau, Hartech wars, danke!
    Ich habe im Zusammenhang damit was von einer "Verklebung" gehört, das kann natürlich auch nur ein umgangssprachlicher Begriff dafür sein dass da über Erhitzung ein Material zwischen die Komponenten fliesst und dann aushärtet, sowie bei normalen Betriebstemperaturen hart bleibt.

    Was ich mit den Stückzahlen noch meinte: Wenn von einem Modell halt doppelt so viele gebaut werden wie vom Vorgänger, dann stehen auch mehr Fahrzeuge bei gleichbleibender Zahl der Instandhalter auf dem Hof.
    Sicher gab es früher an den Luftis auch Probleme (ich lese immer wieder von Revisionen bei ca. 120tkm, unter Austausch aller Dilas usw...), aber diese wurden als Kosten hingenommen, und die Spezialisten hierfür waren eben bekannt - auch ohne Internet.