Posts by Andreas Bippes

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    Da ich weiß, dass viele im Internet alles für selbstverständlich halten - hier zur Sicherheit der Hinweis zu unserer Werbung.


    Ich schließe an dieser Stelle. :blumengruss:

    Der im ersten Beitrag genannte Artikel aus der NZZ ist hinter einer Bezahlschranke, aber der darin genannte Uni-Prof sagt Folgendes:


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    Schlägt das Journalistenherz links? Allerdings, sagt Christian Hoffmann. Der Professor für Kommunikationsmanagement an der Universität Leipzig plädiert dafür, die Schlagseite der Branche endlich anzuerkennen. Die richtigen Aktivisten kämen jetzt erst in den Redaktionen an.

    Ich interpretiere "Branche" und "Journalistenherz" so, dass es sich nicht nur um Volontäre und nicht nur um die Öffentlich Rechtlichen handelt, sondern um die existierende Medienlandschaft in Deutschland.


    Was das jetzt mit der Bundestagswahl zu tun hat, erschließt sich mir nicht, da Journalisten nicht gewählt werden. Es ist vielmehr so, dass die Medien einen nicht unmaßgeblichen Einfluss auf die Gesellschaft haben (und die Bevölkerung dann wiederum Parteien wählt).


    Hier übrigens das Fazit des Profs:

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    Es soll hier keinesfalls argumentiert werden, „linke Journalisten“ seien eine, gar die Erklärung für alle Entwicklungen, die im Zeitalter der Digitalisierung den öffentlichen Diskurs herausfordern. Und: Die Unterscheidung zwischen „links“ und „rechts“ ist oft sehr plump, zumal in einem Mehrparteiensystem. Um aber auf die Reaktionen auf die eingangs erwähnte Befragung unter den ARD-Volontärinnen und -Volontären zurückzukommen: Es soll sehr wohl argumentiert werden, dass die öffentliche und akademische Debatte rund um die Rolle des Journalismus sachlicher, klarer und überzeugender geführt werden könnte, wenn eine so basale Feststellung wie ein politischer Bias im Berufsfeld nicht immer wieder von neuem behandelt werden müsste.

    Das Berufsfeld selbst, aber auch die kommunikationswissenschaftliche Forschung könnte einen wertvolleren Beitrag zur Analyse und Überwindung mancher Dysfunktionen des (digitalen) öffentlichen Diskurses leisten, wenn der Widerwille gegen eine für sich genommen wenig erstaunliche empirische Erkenntnis fallengelassen würde. Hoffnungsvoll darf in diesem Zusammenhang der neu belebte Fokus von Praxis und Forschung auf die Vielfalt im journalistischen Berufsfeld stimmen. Eine Anregung wäre hier, statt nur auf demographische Vielfalt zu fokussieren, auch die politische Vielfalt nicht aus dem Auge zu verlieren. Jenseits des Atlantiks entstehen derzeit interessante akademische Initiativen, die die Bedeutung von „Viewpoint Diversity“ in der Beobachtung und Erklärung der Welt betonen. Und was für die Forschung gilt, gilt zweifellos auch für den Journalismus.

    Quelle: https://de.ejo-online.eu/quali…us-schlaegt-links-so-what