Posts by Schnellma

    Abgetrotzt

    Morgen ist es sechs Wochen her, dass ich aus der Reha nach Hause kam. Dort in der Reha, fragten sie mich nach meinen Zielen. Drei Kilometer am Stück gehen, war da meine unbescheidene Antwort. Ganz erreicht hatte ich dieses Ziel bei meiner Heimkehr nicht. Aber auch nicht vergessen. Jeden Tag habe ich seither versucht, meinen Beinen 50 oder 100 Meter mehr abzutrotzen. Manchmal klappte das gut, manchmal weniger. Und natürlich gab es auch Rückschläge. Aber der Trend war mein Freund.



    :kyippie:

    Hach was das scheen... :love: :love: :love:
    Den Bundy nehmen wir nächstes Mal mit.
    Bei dem Bild hier ...


    https://www.pff.de/wcf/attachment/807629-005-jpg/


    ... hatte ich überlegt, wie es kommt, dass Du aus meinem Fahrzeug :/ ? heraus eine Foto gemacht hast. Dann habe ich schärfer überlegt und die Antwort ist mir wieder eingefallen. Rainers 718 hat halt so einige pfiffige Extras. Details, die man so richtig erst mitbekommt, wenn man sie vor sich hat. Nämlich unter anderem ....

    • Aussenspiegel in achatgrau (ist mir aufgefallen, als unsere Autos direkt nebeneinander parkiert waren in Weggis)
    • Gelbe Gurte
    • Gelbe Ziernähte
    • Stoff-Leder-Bezüge
    • Gelbe Türlaschen
    • Und, dass habe ich sehbehinderter ja schon auf den ersten Fotos gxxl gefunden - der lackierte Diffusor


    So, jetzt haben wir beide die Geschichte geschrieben. Jeder aus seiner Warte. Herzlichen Dank für Deinen Beitrag und die tollen Bilder. Und glück gehabt - meistens war ich auf den Bildern ja fahrschulmässig unterwegs. Man weiss ja nie, was da von hinten fotografiert und aufgenommen wird. Die Bilder mit meinen fahrerischen Verfehlungen hast Du unter den Tisch fallen lassen :saint:


    Danke k:thankyou: für dieses gemeinsame Erlebnis!
    Magnus

    Lieber Thomas, ich habe mich manches Mal an Deine Geschichte, Deinen Freund und Deine Reportagen erinnert im letzten Jahr. Es wäre schön, wenn wir einmal ein Stück des Weges gemeinsam fahren würden.
    Herzliche Grüsse. Magnus


    Der magischste Moment dieser drei Tage war hier. Die Sonne, das Licht, die Wärme, der Ort, das Gespräch und dieses komische orangefarbene Getränk ...



    Wenn DU Rainer Deine Geschichte dieser Tour schreiben wirst, so wird es Deine Geschichte sein. Du hast sie so für Dich erlebt, mit anderen Nuancen, anderer Perspektive trotz aller Gemeinsamkeit.

    Etwa um 15 Uhr treffen wir bei mir zuhause ein. Es ist der Tag, an dem ich froh bin, dass es nicht noch weiter geht. Der Montag war zusammengerechnet etwa 160 Kilometer, alles zusammen etwa 365 Kilometer. Die Distanzen sind aber völlig egal. Ich bin in Sachen Autofahren inzwischen so uneitel unterwegs, wie man sich das nur igendwie vorstellen kann. Ich hatte immer den Plan B, mein Auto hinzustellen und bei Rainer einzusteigen, wenn ich es für sinnvoll erachten würde.


    Ohne DIch, lieber Rainer, wäre ich diese Tour nicht gefahren. Was bleibt, ausser etwas Bremsstaub auf den Rädern?



    Tausend Erinnerungen, gute Gespräche. Sich zu verstehen, wenn man auch nicht immer alles sagen muss.



    Da fährst Du los um 16 Uhr auf Deinen noch weiten Heimweg. In Zwölf Stunden und 15 Minuten läutet bei Dir schon der Wecker. Hey, das waren tolle Tage k:thankyou: k:thankyou: k:thankyou:


    Das nächste Mal nehmen wir hoffentlich noch den Bundy mit!!

    letzte Etappe - durchhalten bis zur Pipibox



    Ab Arth fahren wir ein Stück weit dem Zugersee entlang. Und was sich am vorherigen See schon angedeutet hatte, schien doch irgendwie wichtiger zu werden. Die Prioritätenliste konkretisierte sich wie folgt:


    [X] eine grosse Terrasse mit Aussicht

    [X] einen hervorragenden Kaffee

    [X] eine grosszügige und gepflegte Toilette



    Wir sind unterwegs am Zugersee zwischen Arth und Immensee, im Hintergrund der Zugerberg. In Buonas stehen wir vor verschlossenen Türen des Restaurants. Ich mache erste kleine Änderungen in der Priorisierung.


    [X] Terrasse mit etwas Aussicht

    [X] einen Kaffee

    [X] eine gepflegte Toilette


    In Holzhäusern ergeht es uns gleich. Alles ist zu. Montag = Wirtesonntag. Schon wieder eine Änderung der Prioritäten.


    [X] Terrasse mit etwas Aussicht

    [X] irgendein Kaffee

    [X] irgendeine Toilette


    So weit zurückbuchstabiert mit den Ansprüchen finden wir dann in Sins doch noch eine Lokalität. Eigentlich eine dieser Art die man nicht vermissen wird, wenn sie verschwinden.