Posts by Boncho

    Korrekt! Es war der Geber. Zum Test habe ich an den abgebrochenen Anschluss des alten Gebers ein kurzes Kabel angelötet, das ich dann mit dem Kabelbaum verschrauben konnte. Nicht schön aber funktional. Bis der neue Geber da ist, sollte das halten. Nach einer Stunde fluchen und zerflexen eines 24er Maulschlüssels war der Geber getauscht und ich habe wieder meine 5 Bar kalt. :freu:

    Mal schauen, ob der Händler ohne Murren den neuen FAE Geber zurück nimmt.


    Nächstes Problem ist nun noch Wasserverlust. Es tropft an der Kupplungsglocke herunter. Ich vermute, es läuft über den Motor nach hinten. Bisher konnte ich das Leck aber noch nicht finden. Vorn ist alles trocken und auch die Heizungsanschlüsse hinten sowie das Ventil der Heizung sehen trocken aus.

    Wäre auch zu schön, wenn nach einer solch großen Aktion mal einmal alles sofort funktioniert. :lol:

    Das war auch der erste Gedanke, der mir gekommen ist. Sofern der Hersteller die Anschlüsse nicht falsch beschriftet hat, ist da alles korrekt angeschlossen. Die Öldruckkontrollleuchte geht nach dem Start des Motors auch sofort aus. Ich prüfe die Kabel morgen aber sicherheitshalber mal.

    Hallo zusammen,


    Ich habe an meinem 87er 944 Turbo eine größere "Wartung" hinter mir und konnte den Motor heute zum ersten mal seit einer Weile endlich wieder starten.

    Gemacht wurden beide Zahnriemen, sämtliche Simmerringe/Dichtungen Stirnseitig (außer dem Kurbelwellensimmerring, der war schon neu), komplett neue Wasser/Vakuum/Druck Schläuche am gesamten Motor, die Dichtungen des Öleinfüllers, die O-Ringe der Ölversorgung am Turbolader und einiges anderes mehr. Unter anderem habe ich auch den Ölkühler bzw. beim Turbo ja eigentlich nur den Flansch am Motor neu abgedichtet.

    Der Motor läuft nun endlich wieder. Auch sehr ruhig und an sich klingt alles gesund, Jedoch habe ich laut Anzeige nurnoch einen Öldruck von 1,5-2 Bar im kalten Zustand. Egal ob Standgas oder mehr Drehzahl. Ich frage mich jetzt natürlich, wo das her kommt. Der war zuvor kalt immer bei knapp 5 bar und heiß immernoch 2 bar im Stand und mindestens 4 bar bei mehr Drehzahl.

    Ungeschickterweise habe ich den alten Öldruckgeber beim Ausbau zerstört, so dass ich jetzt einen neuen von FAE eingebaut habe. Mich irritiert auch ein wenig, dass bei eingeschalteter Zündung die Nadel schon 1bar anzeigt.

    Wie würdet ihr da vorgehen? Gibt es Widerstandswerte, die man am Geber messen kann, um diesen auszuschließen?

    Könnte es auch ein offen hängendes Regelventil sein? Das war natürlich raus aber das Ölkühlergehäuse habe ich natürlich mit dem passenden Spezialwerkzeug eingesetzt. Das ging auch ohne haken rein und raus. Ich hatte beim Einbau des Regelventils schon einiges an Druck auf der Feder, habe beim Ausbau aber leider nicht darauf geachtet, ob das da auch so war.


    Für Tipps, wie Ihr da vorgehen würdet, wäre ich sehr dankbar! Beim Turbo ist der Geber ja leider nicht mal eben so getauscht, da die Ecke dort ja doch echt verbaut ist.


    Grüße,

    Tobi

    Hallo zusammen,


    Ich muss den Thread aus aktuellem Anlass leider nochmal ausgraben.

    Kennt jemand eine Bezugsquelle (vorzugsweise online, da kein PZ in der Nähe), wo ich die besagte Hülse oder Verteilerantriebswelle aus den letzten Beiträgen (Nr 11 auf dem Teilebild au der letzten Seite) kurzfristig bekomme?

    Laut ETKA gibts die nur im Set mit dem Finger aber selbst das find ich nirgends. Oder hat jemand zufällig noch so ein Teil rumliegen?


    Bei meiner hat leider mal jemand die Gewinde zerstört... §-)


    Grüße,

    Tobi

    Hallo zusammen!


    Da ich gerade die Ansaugbrücke meines 951 demontiert habe, um einige Dichtungen und alle Luft/Wasser Schläuche zu tauschen, habe ich auch gleich mal einen Blick auf den Turbolader geworfen.

    Wie vorher vermutet, muss der wohl mal überholt werden. Radiales Spiel an der Welle ist deutlich spürbar und auch ohne das noch einmal nachzumessen definitiv über den Toleranzen. Druckseitig findet sich auch der ein oder andere "Tropfen" Öl im Ansaugtrakt. Nach einem halben Tag voller Fluchen, weil das Ausbauen des Laders echt keinen Spaß macht, liegt dieser nun endlich auf meinem Schreibtisch.

    Jetzt die eigentliche Frage:

    Habt ihr zufällig Empfehlungen oder Erfahrungen mit Betrieben, die so einen K26 Lader zu einem fairen Preis überholen können? Angebote findet man ja im Netz genug aber wer sich mit den alten Ladern auskennt und eine vernünftige Arbeit macht, ist dann ja leider eine andere Frage. Daher wäre ich über jegliche Info sehr dankbar.


    Grüße,

    Tobias



    Hallo zusammen,


    also ich mache die Wahl der Konservierung bei meinen Autos immer davon abhängig, wie stark die Hohlräume schon angerostet sind.

    Wenn die noch rostfrei sind, dann würde ich die Hohlräume mit Mike Sanders Fett behandeln. Das macht langfristig einen echt guten Job. Der Nachteil: Es ist bei Zimmertemperatur fest. Es muss also erhizt verarbeitet werden. Also warm in eine möglichst vorgewärmte Druckbecherpistole und dann auch zügig verarbeiten. Wenn schon Rost/Flugrost in den Hohlräumen ist, behandle ich diese mit Fluid Film vor. Das ist flüssiger, kriechfähiger und setzt sich tiefer in die Poren. Nach einer Weile kann man dann immernoch mit Mike Sanders hinterher.

    Den gesamten Unterboden behandle ich gerne mit klarem Permafilm. Das ist ein Wachs, das man einfach pinseln kann. Es härtet anschließend leicht aus und überlebt so auch die ein oder anderen Waschstraßengänge. Dadurch, dass es klar ist, sieht man im zweifel auch genau, wo vielleicht mal nachgebessert werden muss. Farbiger (im schlimmsten Fall noch schwarzer bitumen-Unterbodenschutz §-) ) kommt bei mir unter kein Auto.


    Grüße,

    Tobi

    Wenn es günstig und Tüv-konform sein soll, dann gibt es zum Beispiel von Autopal übrigens auch 7" "Sealed Beam" Einsätze für H4 Birnen. Mit Prüfzeichen. Dann spart man sich einfach die Umrüstung des gesamten Rahmens.
    So habe ich das bei meinem US 944 Turbo gemacht. Der Tüv war glücklich, man sieht von außen keinen Unterschied und sie funktionieren tadellos.

    Grüße,

    Tobi