Posts by stewihk

    War im ersten Moment auch begeistert, aber wenn man mal genau durch den Konfigurator geht und sich einen 4S konfiguriert und dann im Vergleich dazu den heritage, dann haut mich das nicht vom Hocker. Zum einen soll er bereits ein umfangreiches Paket besitzen, aber viele Dinge die dort enthalten sein sollen, muss man sich Zusatzlicht rein konfigurieren, mit Aufpreis natürlich und das verstehe wer will. Ferner kann man dann bei dem 4S auch das heritage Paket Interior bestellen und dann ist da wirklich kein merklicher Unterschied mehr, vor allem wenn man beim heritage dann noch die Kriegsbeklebung dann weglässt. Finde ich dann für ein limitiertes Modell eher inkonsequent. Die Modelle sind dann fast identisch wenn man sie entsprechend konfiguriert und es bleibt die Sonderfarbe cherry, die goldenen Schriftzüge, ein nochmal heftiger Aufschlag für die Limitierung, aber dafür bekommt man dann im Innenraum zumindest eine silberne Plakette mit der Limitierungsnummer und man fährt einen von 992 Stück. Also Porsche macht das schon relativ elegant und man könnte es auch in der Tat als eine geschickt verpackte Marketingstrategie bezeichnen, wenn man das alles so konfigurieren kann.


    Ich habe mir dennoch mal einen konfiguriert, aber einen Targa 4S und der Code ist PMN7E388; klassisch in GT Silber mit ein paar goodies und ob die alle notwendig sind, das sei mal dahin gestellt, trotzdem würde er mir so schon gefallen, nur der Preis gefällt mir noch nicht wirklich. Mein 964 Targa 4 hat auch die Bi color combi schwarz / beige, aber das beige ist dunkler und bei dem heritage wirk das beige viel zu hell, mag täuschen, denn im Konfigurator sieht es dunkler aus. 964 Targa war nicht limitiert, wurden aber auch nur 1461 oder 1462 Stück gebaut, bin mir gerade nicht ganz sicher, also bei 992 Stück besteht durchaus die Möglichkeit einen zu bekommen wenn man denn will, Targa muss man schon mögen und ich denke die Nachfrage ist da nicht so exorbitant hoch.


    Gruesse

    Stephen

    Hallo Michael,

    die gleiche Groesse die Gisbert sich beschafft hat, VA 7Jx17 ET55 (205x50) und HA 9Jx17 ET55 (255x40); Hatte die vor 2 Jahren direkt bei Porsche erstanden, für einen relativ günstigen Preis.

    beste Gruesse

    Stephen

    Ich konnte anfangs mit dem 992 nicht wirklich etwas anfangen, aber nun als Targa, habe mich echt "verguckt"in dieses Fahrzeug und es kribbelt mächtig dieses Fahrzeug zu bestellen.

    Aber ich glaube ich warte nochmal ein wenig, denn so eine Edition, wie eventuell in "beauty of coolness" beschrieben, das wäre es noch und da lohnt sich das warten wohl noch.

    Bin aber ansonsten schon sehr angetan von dem neuen Targa.

    Gruesse

    Stephen

    Corona, wie es leibt und lebt.


    Ein befreundetes Ehepaar ist letzten Montag von Hong Kong über Doha nach Frankfurt geflogen. Kurzes Statement von Ihnen, alles ein großer Witz. Am Gate, 4 Polizisten die mal kurz in die Ausweise geschaut haben, Polizisten trugen keinerlei Maske oder Handschuhe, keinerlei Temperaturkontrolle, keine Registrierung, kein Infoblatt, kein Hinweis zu irgendwelchen Quarantaenebestimmungen, einfach gar nichts. Aus dem Flieger kamen fast alle Ohne Maske, es hat niemanden interessiert.

    Sie haben ihr Gepäck empfangen, sind durch den Zoll marschiert und nach Hause gefahren.


    Hier ein Auszug aus dem Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg an deren Mitglieder:

    das Schnellwarnsystem der EU für Verbraucherschutz (RAPEX) hat eine Warnung für mehrere, unten aufgeführte, importierte Atemschutzmasken veröffentlicht, da diese eine mangelhafte Filterwirkung aufweisen würden.

    Die Behörde hat einen Rückruf vom Endverbraucher angeordnet, da Gesundheitsgefahr bestehe. Diese Masken würden nach einer Prüfung nur unzureichende Partikel-/Filterrückhaltung aufweisen und entsprächen somit nicht der in der EU gültigen Verordnung zu persönlicher Schutzausrüstung und der relevanten europäischen Norm EN 149:2001 + A:2009. Da es nicht auszuschließen sei, dass die Masken auch in Deutschland in den Verkehr gekommen sind, warnt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den Verbraucher vor der Nutzung der betroffenen Masken. Diese FFP 2 Masken dürfen nach Anordnung der RAPEX nicht mehr eingesetzt werden.

    Auch die KVBW hat vom Bund solche Atemschutzmasken zur Weitergabe an die Arztpraxen erhalten. Daher bitten wir Sie zu prüfen, ob Ihnen derartige Masken zur Verfügung gestellt wurden und falls ja, diese umgehend zu entsorgen.

    Bei Atemschutzmasken, die die KVBW vom Bund erhalten hat, wurde bisher angenommen, dass diese auch vom Bund geprüft werden, da der Bund für die Konformität der Produkte verantwortlich ist und das Risiko der Produkthaftung trägt.

    Das verantwortliche Bundesministerium für Gesundheit stellt zusammenfassend gegenüber der KBV fest, dass der Bund seit dem 07.04.2020 alle FFP-2-Masken „grundsätzlich“ prüfen lässt. Die KVBW wird ab sofort - ohne zusätzliche eigene Prüfung - nur noch Ware des Bundes ausliefern, die uns nach diesem Datum zugegangen ist.


    Könnte da noch ein paar mehr Beispiele anführen, aber Professionalität würde ich doch anders bezeichnen wollen. Oberflächlich scheint man sich ja gern damit zu brüsten das man alles unter Kontrolle und es professional erledigt hat, aber unter der Oberfläche sieht es doch eher etwas anders aus, hatte es schon mal an andere Stelle geschrieben, Dilettantismus in Reinkultur. Ich könnte noch Beispiele aus dem Land Bremen, Niedersachsen, NRW und dem viel gerühmten Bayern nennen, da wurden Millionen in den Sand gesetzt, neben dem Schaden den man so oder so schon mit dem Lockdown angerichtet hat.

    Insbesondere frage ich mich dann doch ernsthaft, wo ist die Sinnhaftigkeit eines derartigen lockdowns, wenn bei Einreisen aus anderen Ländern nicht mal ernsthaft kontrolliert wird? Am Anfang wurde nichts kontrolliert und man tut es scheinbar immer noch nicht; bei mir losest das Kopfschütteln aus. Wenn das so lax gehandhabt wird, dann hätte man sich diesen ganze Zinnober ersparen können, einfach gar nichts machen und abwarten was passiert.


    Grüsse

    Stephen

    um mal bei dem Thema Airlines zu bleiben oder auch explizit der Lufthansa. Als das ganze Drama in China losging haben viele Airlines ihre Flüge nach Festland China eingestellt, das war keine gesetzliche und oder staatliche Anordnung, sondern die Entscheidung ist seitens der Airlines getroffen worden. Hin hätte man wohl noch Passagiere gehabt, nur zurück wären die Flieger wohl ziemlich leer gewesen, also wohl eine rein wirtschaftliche Entscheidung. Dann kamen viele andere Länder hinzu und dann die verschärften Einreisebestimmungen und oder Einreiseverbote,, also ist zwangsläufig niemand mehr geflogen und die Passagierzahlen gingen drastisch nach unten. Der deutsche Staat hat mit den getroffenen Maßnahmen hier wohl kaum oder nur wenig dazu beigetragen, das die Situation so ist wie sie ist. Verschiedene Übernahmen der Lufthansa sind auch aus wirtschaftlichen Interessen erfolgt, das sollte man dabei auch nicht vergessen. Es spricht sicherlich grundsätzlich nichts dagegen hier Hilfen zu gewähren, aber das ein Vorstandschef unverholen damit droht in eine Planinsolvenz zu gehen, wenn die Hilfen nicht in der Form gewährt werden wie es ihm dann passt und genehm ist, das finde ich schon sehr frech, gerade in so einer Situation.

    Genauso bei den deutschen Automobilherstellern, wo verkaufen sie denn mehrheitlich Ihre Fahrzeuge, wie hoch ist der Umsatz einiger Hersteller in Festland China? Die Zahlen sind ja bekannt, aber warum fordert man dann in DE vom Staat Verkaufspraemien um den Umsatz anzukurbeln? Es wäre doch mal interessant zu wissen, wie viel hat man umsatzmaessig in DE verloren und wie viel in China zum Beispiel. Warum klopft man denn nicht mal in China an und fragt nach solchen Verkaufspraemien?


    Nochmal, im Grundsatz nichts gegen stattliche Hilfen, aber nicht nach dem Motto wer am lautesten schreit, die grösste Lobby hat und oder groesster Arbeitgeber dann in DE ist, oder wo es am einfachsten zu bekommen ist. So kann es leider auch nicht funktionieren.


    Grüsse

    Stephen

    Wieviel wird in HK getestet?

    stewihk: danke für Deinen Beitrag :thumb: Magst Du etwas dazu erzählen wie sich der Alltag in dieser Zeit in Hongkong anfühlt ? Es ist faszinierend zu sehen wie es in HK gelungen ist das Virus unter Kontrolle zu halten - ganz ohne shut down oder Ausgangsbeschränkungen, sondern mit einem alternativen Massnahmenpaket. 99% der Bewohner tragen eine Maske sobald sie das Haus verlassen...


    Wenn man dann noch berücksichtigt dass in HK 6.900 Menschen auf einem qm leben - in Schweden sind es gerade mal 25 - dann ist der Erfolg umso beachtlicher :thumb: Der HK- Epidemiologe Leung hatte ja im Spiegel-Interview u.a. den Erfahrungsvorsprung durch den Umgang mit SARS1 und MERS als Erfolgsfaktor für HK genannt.


    https://www.manager-magazin.de…-ausloeste-a-1306367.html

    um kurz auf die Frage von "Justice"zu antworten, das weiß ich eigentlich und ehrlich gesagt nicht im Detail, dafür beschäftige ich mich damit zu wenig, aber sie testen umfänglich was man so aus den Nachrichten hört.

    Welche massnahmen hatte man getroffen;

    1) Das maskentragen ist obligatorisch, das muss man den Menschen nicht befehligen, das machen sie auch so, durch die Bank fast alle, nur ich ertappe mich manchmal dabei das ich es vergesse, man muss sich da auch selbst ein wenig disziplinieren. Es gibt ja hier in HKG immer so 2x im Jahr so Erkaeltungswellen, aber auch da tragen betroffene Menschen Masken um die Viren oder sonstiges nicht zu verbreiten; gehört irgendwie dazu und Masken im Stadtbild von Hong Kong sind eigentlich nichts außergewöhnliches.

    2) die Grenzen zu China wurden relativ schnell und früh zugemacht, die Einreise wurde verboten, bzw nur unter der Auflage einer 14 tägigen Quarantäne.

    3) Quarantäne Maßnahmen wurden ohne wenn und aber durchgesetzt, es wurden relativ schnell 2 Quarantäne Zentren aus dem Boden gestampft und man hat 3 komplette Gebäude leergeräumt und sie als Quarantaenecenter umfunktioniert. Die Personen die in Quarantäne gehen mussten haben ein elektronisches Armband bekommen und damit konnte man die "Bewegungen" nach verfolgen. Verstösse gegen die angeordnete Quarantäne wurden mit empfindlichen Geldstrafen belegt, bis zu 500 Euro und im Wiederholungsfall 4 Wochen Gefängnis. Die meisten hielten sich daran, aber es gab auch andere Fälle wo dann Haft angeordnet wurde. Waren auch Europäer darunter, die dann für 4 Wochen einfahren mussten.

    4) Man hat die Firmen in Hong Kong gebeten ihre angestellten soweit wie möglich im Homeoffice arbeiten zu lassen; gab keine generelle Anordnung.

    5) Regierungsbehörden wurden für den Publikumsverkehr geschlossen, Mitarbeiter im Homeoffice. Vieles hat man versucht über das Internet dann zu organisieren. Gleiches galt dann für Banken und so weiter.

    6) Kindergärten, Schulen und Universitäten wurden ganz zu Anfang gleich komplett geschlossen und alles wurde recht schnell auf Internetschooling umgestellt.

    7) Restaurants und Bars, hier gab es erst Einschränkungen zu Anfang April, dann hat man es für 2 Wochen komplett geschlossen und dann wieder mit massiven Auflagen langsam wiedereröffnet.

    8) Kontrollen und Tests am Flughafen und die Einreisenden mussten in einem Hotel am Flughafen und in dem umfunktionierten Asia Expo World Center auf ihr Ergebnis warten. Bei negativen Befund durften sie Einreisen, bei positivem Befund direkt in ein Quarantäne Center gebracht. Die Wartezeit betrug so cirka 9 Stunden.


    Ich glaube damit habe ich das meiste wohl genannt und was Hong Kong sicherlich genutzt hat, war die Erfahrung aus der SARS Zeit und im großen und ganzen sind die Menschen hier so oder so sehr vorsichtig was derartiges angeht. Ein weiterer wichtiger Aspekt der wohl geholfen hat ist die rigorose Kontrolle bei Einreisenden und das schließen der Grenzen. Somit hat man die vielen Touristen etc draußen gehalten, Menschenmassen die die Stadt bevölkern und sicherlich zu einer Verschärfung des Problems geführt hätten. Im Umkehrschluss aber auch einen riesen Schaden angerichtet, denn Hong Kong lebt auch vom Tourismus und viele Bereiche die vom Tourismus leben bzw gelebt haben leiden massiv. Trotzdem steht die mehrheitliche Anzahl der Bevölkerung hinter diesen Entscheidungen, denn ihnen ist ihr Leben und Gesundheit wichtiger als das Geld; Klingt für eine kapitalistisch geprägte Stadt wie Hong Kong schon etwas merkwürdig, aber viele ältere Bürger denken so.


    Sicherlich gab es auch viele Einschränkungen, aber man hat das nicht so wirklich wahrgenommen und hat einen im täglichen Leben auch nicht so stark eingeschränkt und beschäftigt, denn vieles war auch freiwillig und nicht unbedingt per Gesetz verordnet und man hat einfach an die Leute appelliert und ich würde sagen 99% haben sich daran gehalten. Es gibt hier ein anderes Verständnis dafür, was solche Dinge angeht und wie man damit umgeht, denn gerade viele Menschen auf kleinem Raum und dann so einen Virus, den man nicht unter Kontrolle bekommen würde, das wäre verheerend und würde sich unkontrolliert über die Stadt verbreiten, mit welchen Folgen auch immer. Deswegen verstehe ich es auch nicht ganz, warum man sich in Deutschland zum Beispiel so schwer mit dem Masken Tragen getan hat, das schränkt doch keineswegs ein wenn man sich so einen "Lappen" umbindet, auch wenn es eher ein ungewöhnliches Bild dann abgibt.


    Fuer mich fühlt sich Hong Kong momentan gut an, denn man kann eigentlich sagen Hong Kong gehört nun den Hong Kongern, wie in den Zeiten zum Chinese New Year, wenn viele Touristen nicht da sind und viele Menschen die Stadt verlassen. Die Stadt kann durchatmen, es ist alles relativ relaxed, wenig Verkehr, kein Stau, keine Menschenmassen, sehr entspannt alles. Wenn man dann noch die gewissen Ecken kennt, wo sich so oder so kein Tourist hin verirrt oder auch nicht so einfach zu erreichen sind, da kann man dann an einem menschenleeren Strand mit super klarem Wasser seinen Sonntag verbringen. In der Sonne liegen oder Baden gehen, 2-3 Bierchen trinken und Corona mal Corona sein lassen und dieses halt einfach mal für ein paar Stunden vergessen.

    Ich kann da aber nur für mich sprechen, andere Menschen haben da aber auch ganz andere Sorgen und ich bin in der glücklichen Lage in einem einzelnen Haus zu wohnen, mit einem schönen Garten. Ist zwar nicht die tollste Ecke in Hong Kong, aber das ist mir nicht wichtig, wichtiger ist mir ein schönes Haus mit ein bisschen Platz, denn wohnen und leben in einer 60 qm Wohnung mitten in der Stadt, das wäre ein Alptraum für mich, Gottseidank gibt es ja auch alternativen. Wir verbringen viel Zeit zu Hause, sind in den country parks unterwegs, dann auch mal am Strand oder machen mal eine Spritztour mit dem Targa, deswegen haben uns die Einschränkungen nicht so wirklich betroffen und vielleicht hat man es deswegen auch gar nicht so wahrgenommen.


    Nichts desto Trotz mache ich mir auch so meine Gedanken wie es mit Hong Kong dann weitergeht, Corona könnte überstanden sein, aber die Proteste wohl noch nicht, denn vereinzelt flammen sie schon wieder auf und das Thema ist noch nicht durch, denn China will die Hand auf Hong Kong, trotz vertraglicher Vereinbarungen. Sie versuchen nun massiv Einfluss zu nehmen (Verhaftungen, Minister Tausch, etc), denn die "Legco"(legislativ council) Wahl im September werden die "pro government parties" wohl mit Bausch und Bogen verlieren und die "pan democrats" werden die Mehrheit erreichen und das ist der ultimative Alptraum für China, denn dann droht Ihnen die Demokratie Bewegung in HKG zu entgleiten und man darf gespannt sein wie sie damit umgehen und wie sie darauf reagieren werden. Bin jetzt fast 20 Jahre hier in Hong Kong, 2020 könnte vielleicht das letzte Jahr dann sein, ich weiß es noch nicht, aber einen Plan B muss man wohl haben im Fall der Fälle.


    Den virus sollte man nicht unterschätzen, gewisse Verhaltensregeln sollte man sich selbst auferlegen und versuchen sich daran zu halten, auch wenn es schwer fällt. Hoffentlich werden alle Beschränkungen auch in DE schnellst möglich aufgehoben, auch wenn es mit einer Maskenpflicht einhergeht, alles besser als die momentane Situation, der Schaden wird so oder so auf lange Sicht irreparabel sein und Milliarden kosten, plus was das alles noch nach sich ziehen wird.


    Auf diesem Wege an alle einen schönen ersten Mai.


    Gruesse

    Stephen