Posts by Cayenneé

    Leider verkennst Du hier die Interessen und den Rampenlicht-Moment. Klimawissenschaftler leben beruflich von diesem Thema.


    Ich muss auch kein Experte sein, um mir ein Thema zu erschließen und mir eine Meinung zu bilden.


    Ich möchte keine Diskussion zum Thema „menschengemacht“ führen. Die schiere Menge an Äußerungen finde ich auch als Argument, um einer Seite zu folgen, nicht ausreichend. Ich wüsste nicht einmal, ob es dort überwiegende Meinungsäußerungen gibt.


    Der Klimawandel ist da. Schlimm genug. Relevant ist die Frage, ob er noch zu verhindern ist, bzw. wie wir uns bestmöglich anpassen / gegensteuern.


    Liebe Grüße


    R.

    Außer der Tatsache, dass der Klimawandel stattfindet, bin ich mir leider mit nichts und niemandem einig. Ich habe es bis heute nicht geschafft, mir eine faktenbasierte, objektive Meinung dazu zu bilden, obwohl ich Tage damit zugebracht habe.


    Wer sich mit der Facette „menschengemacht“ ernsthaft auseinandersetzt, der findet derart viel „Pro“ & „Contra“, dass einem nach der Lektüre nur noch der Kopf raucht.


    Ehrlich gesagt, ist es mir inzwischen auch nicht mehr wichtig.


    Wesentlicher ist die zunehmend anzutreffende Feststellung (auch von ernst zu nehmenden Klimawissenschaftlern, bitte mal googeln), dass das 1,5-Grad-Ziel nicht mehr erreichbar ist.


    Zu wenig ist bisher passiert, zu wenig verbindliche Aktion im relevanten Zeitraum, kontraproduktive Politik in China (hunderte neuer Kohlekraftwerke, die in den kommenden Jahren ans Netz gehen), zu wenig Einigkeit und Ernsthaftigkeit auf globaler Ebene, ungehemmtes Weltbevölkerungswachstum. Man könnte auch einfach sagen, auf absehbare Zeit weiterhin unkontrollierte Gier. Und niemand will ernsthaft zurückstecken.


    Das reicht jedenfalls einfach nicht mehr. Es gibt Stimmen, die sogar sagen, selbst ein 2,0-Grad-Ziel sei nicht einzuhalten.


    Wenn man diese Tatsache einräumen und sich ehrlich machen würde, wäre die Politik darauf auszurichten, nicht etwas zu verhindern, das nicht mehr zu verhindern ist, sondern sich anzupassen und damit zu leben. Allerdings wäre dies dann in wesentlichen Bereichen eine ganz andere Politik, die Maßnahmen im Küsten- und Hochwasserschutz, in der Land- und Forstwirtschaft, im Städtebau und der energetischen Sanierung und baulichen Sicherung (Sturm-/Starkregen) und der Migration (Integration von Klimaflüchtlingen) priorisieren müsste, während parallel dennoch (aber bitte intelligente) Maßnahmen zur CO2-Reduktion umgesetzt werden müssen.


    Der Zeitpunkt, diese Wahrheit zu akzeptieren und breiteren Bevölkerungsschichten zu verkünden, ist jedoch heute noch nicht gekommen.


    Liebe Grüße


    R.

    Angesichts der breiten, in den EU anzutreffenden Ideenlosigkeit hinsichtlich der Optionen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, frage ich mich inzwischen, ob das Thema Elektromobilität deshalb so massiv gefördert wird, weil es für die Politik „einfach“ ist.


    Würde man dort anfangen, wo es viel mehr bringen würde, wäre die energetische Gebäudesanierung, inkl. überalterter Heizungen und der Ausbau von Photovoltaik auf den Dächern (inkl. der gesetzlichen Rahmenbedingungen (Stromverkauf an Mieter, dauerhafte Sicherheit für Überschußeinspeisungen, keine Limitierung der Überschußeinspeisung um die Mittagszeit)) sowie die Schaffung von Speichertechnologien für die Peak-Produktionen von Wind und Sonnenstrom) auf den Plätzen vor dem Individual-Verkehr.


    Und gemessen an dem realen CO2-Beitrag den Deutschland an der Welt-CO2-Bilanz hat, alles mit Augenmaß und Vernunft und ohne die Hysterie, die hier von interessierten Interessengruppen und Medien geschürt wird.


    Und der lieben Greta würde ich sagen, sie soll sich den Vorwurf des „Klima-Schurkenstaats“ an Deutschland irgendwo hin st….. v:~(. Freiflugticket (natürlich CO2-kompensiert, one way) nach China für die Organisation der lokalen FFF-Bewegung inklusive …


    Liebe Grüße


    R.

    Hab dazu gegoogelt. Das darf natürlich nicht sein, dass interessierten Kreisen so ein Thema verloren geht …


    Jetzt übersäuern unsere Flüsse und Seen. Häufiger Starkregen spült den übermäßigen Dünger der Landwirtschaft nun dahin, wo er nicht hingehört. Natürlich fehlt nicht der Hinweis, dass der Starkregen ja auf den Klimawandel zurückzuführen ist.


    Und bei dem Ozon ist die Verkleinerung des Ozonlochs nur auf „besondere atmosphärische“ Konstellationen zurückzuführen, nicht auf die Maßnahmen, die getroffen wurden.


    Ich fürchte, wenn denen eines Tages mal die Themen ausgehen …. kaufen die sich alle einen Porsche und genießen die (trotz Nörgelei noch immer) schöne Natur und Landschaft :drive:


    Liebe Grüße


    R.

    SpeedDragon


    Ich bin jetzt auch kein VMax - Fetischist. Und eine Landstraße bei Kaiserwetter in reizvoller Umgebung, natürlich gerne in den Bergen, am Meer oder an einem schönen See ist nicht zu toppen.


    Mir geht es eher auch um das Gefühl des Freiheitsverlustes und als Vielfahrer um die permanente Übertretungsgefahr. Und dann gibt es noch die Situationen mit den Oberlehrern, die das Tempolimit dann noch persönlich durchsetzen müssen.


    Ich habe auf all das keinen Bock und vermute - nach meinem kürzlichen Erlebnissen in Belgien und den Niederlanden, dass Autofahren unter Tempolimit stressiger wird. Ich würde mir auch wieder einen Porsche kaufen, aber der wäre dann vermutlich doch anders motorisiert.


    Liebe Grüße


    R.