Posts by P944Trosti

    Hallo Axel,


    ich bin wie folgt vorgegangen (aus Zeitgründen nur Stichpunkte - jemand mit etwas mehr Zeit kann ja mal eine Anleitung verfassen):
    - Fahrzeug mit Hebebühne anheben (Leerlauf, Handbremse nicht angezogen)
    - alle Schrauben mit Rostlöser einsprühen :saint:
    - Hinterräder demontieren
    - Endschalldämpfer (nach Kat) demontieren
    - Stabi ausbauen (geht auch ohne, allerdings ist er schnell demontiert und erleichtert die nachfolgenden Schritte)
    - Antriebswellen getriebeseitig demontieren und hochbinden (ich hab sie beidseitig/komplett demontiert, da ich alles reinigen wollte)
    - Handbremsseil am Handbremshebel (von innen) lösen (Fummelarbeit) und aus der Karosserieöffnung ziehen (mit hoher Wahrscheinlichkeit angerostet)
    - Zwischensteckung von Radsensor und Bremsenverschleißanzeige lösen
    - Bremsleitungen trennen (über Achsrohr)
    - Stoßdämpfer unten am Querlenker lösen
    - nun ist die komplette nur noch an insgesamt 6 Punkten mit der Karosserie verbunden
    - als nächstes die beidseitige untere Lagerstelle der Achse lösen (die Schraube noch nicht rausziehen, damit die Achse sich noch nicht absenkt/verkantet)
    - nun das Fahrzeug absenken und am Achsrohr, sowie unter den Radnaben mit Holz o. a. geeigneten Hilfsmitteln (Wagenheber, etc.) unterbauen
    - dann die 4 Lagerstellen (2 auf jeder Seite) oben (Gummi-Karosserielager) lösen.
    - Schraube der unteren Lagerstelle beidseitig herausziehen
    - Hebebühne anheben (wenn nicht verkantet, bleibt die Achse unten ... ggf. mit leichten Schonhammerschlägen nachhelfen)
    - Querlenker ausbauen
    - es bietet sich an das Achsschwert in die oberste Position zu bringen (Verstellung des Exzenters in Richtung Tieferlegung), da die Drehstäbe sonst vorgespannt sind, was den Aus- und Einbau erschwert (untere Schraube lässt sich nicht/schlecht demontieren/montieren). Bei mir konnte ich alle Schrauben "problemlos" lösen.
    - auf jeden Fall die Einbaulage vorher ausreichend kennzeichnen, bzw. messen - siehe Beitrag oben
    - die 4 Schrauben von der Drehstablagerstelle lösen
    - mit einem Montiereisen o.ä. den äußeren Träger abhebeln (ging bei mir sehr leicht, da die Gummilagerung des Achsschwertes schon am Auflösen war)
    - dann sollte man das Achsschwert + Drehstab in den Händen halten
    ...
    - Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge
    - natürlich wollen die neuen Gummis nicht von alleine in die Lagerstellen - ein paar längere Schrauben helfen bei der Montage


    Alles also nicht so schwer. Wie gesagt, eventuell kann man die Achsschwerter auch ohne Komplettausbau wechseln (nur absenken), aber ich habe die Gunst der Stunde gleich genutzt um alles zu reinigen und das Getriebeöl zu wechseln. Endschalldämpfer und Antriebswellen behindern dann nämlich nicht das Einfüllen des neuen Öls! Außerdem sollten die sonst schlecht oder gar nicht zugänglichen Bremsleitung überprüft werden - ggf. erneuern! Benzinfilter wechseln? Karosserielager überprüfen/wechseln ...


    Ich hab die Arbeiten alle alleine erledigt, manchmal jedoch wäre eine helfende Hand nützlich! Da ich die Achse zwei Mal ausbauen musste (das ist eine andere Geschichte :hilferuf: ... siehe meine Frage bzgl. Federn), schaffe ich den kompletten Ein- und Ausbau der Achse, inkl. Einstellung/Demontage der Achsschwerter in 5h. Beim ersten Mal ging die Zeit wahrscheinlich alleine für das Lösen verrosteter Schrauben (Auspuff, ...) drauf und vorsichtigen herantasten, was alles demontiert werden muss und natürlich wie.


    Nur Mut und dann los!


    Gruß Matthias.

    @masterslamma: meiner ist Bj 89 und hat damit andere Federbeine, bei denen der Federteller ca. 20mm tiefer sitzt. Was bei dir 30mm sind, sind bei mir also 50mm! Allerdings waren es gemessen sogar 65mm, was zwar gut aussieht aber vorne schleift es bei vollen Lenkeinschlag.


    Gibt es denn keinen im Forum der einen 944 nach Bj. 86 vorne tiefergelegt hat!?

    Hallo zusammen,


    @masterslamma: in der Bucht werden benannte Federn angeboten (http://pages.ebay.com/link/?na…w&alt=web&id=390365996281 ), allerdings macht mich hier auch stutzig, dass sie angeblich für 944 von '75-'91 passen sollen! Genau damit habe ich jetzt zweimal schlechte Erfahrungen gemacht. In welches Modell/Bj. hast du die Federn verbaut?


    @hejo: Federn pressen: daran habe ich auch schon gedacht, allerdings wollte ich mir die Federn für später aufheben.


    Noch weitere Ideen oder Erfahrungen zu dem Thema vorhanden?


    Danke!

    Hallo zusammen,


    bin gerade am verzweifeln - dabei will ich doch nur meinen 944 vorne dezent tieferlegen. Hatte an 20-30mm gedacht. Habe bereits 2 Versuche gestartet - jedoch kam dabei die Vorderachse, statt der versprochenen 30mm, mindestens 60mm runter. Nun weiß ich schon mal, dass mir Federn für den 944/1 verkauft worden sind. Und ich weiß jetzt, dass Maxtrac und Lowtec-Federn baugleich sind, bzw. beide vom gleichen Hersteller kommen. (Maxtrac für 92€, Lowtec für 135€ ) ...


    Ich habe bereits im Forum gesucht, jedoch keine richtige Antwort gefunden. Kann mir jemand weiterhelfen!?


    Übrigens: Falls jemand in der Nähe Hilfe beim Ausbau der Hinterachse benötigt - ich habe jetzt Übung (Achsschwerter gewechselt) ... beim letzten Mal habe ich alleine 5h für aus- und Einbau benötigt.


    VG und vielen Dank für eure Tipps!

    Hallo,


    hatte aktuell auch gerade ein Problem (944 II, 2,7) mit beschriebenen Geräuschen vom Ventiltrieb (sind urplötzlich aufgetreten). Aufgrund der Ungewissheit, ob es nicht eventuell von einer gebrochenen Ventilfeder kommt (dazu liest man ja auch einiges hier im Forum) habe ich das Nockenwellenwellengehäuse demontiert um mir Klarheit zu verschaffen.


    Dabei fiehl mir sofort auf, dass 4 von den 8 Hydros scheinbar nur noch als Luftpumpen einsetzbar sind. Es handelte sich auch um genau die Hydros (Zylinder 3+4) von denen die Geräusche kamen. Die anderen sind Bombenfest.


    Die Inspektion der Ventilfedern gestaltet sich etwas schwierig - Hellseher haben einen einfacheren Job! Nach gründlicher Untersuchung konnte ich jedoch keine Beschädigung feststellen.


    Da ich alles bereits demontiert hatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen und die 4 Hydros ersetzen. Nach einiger Recherche hatte ich 2 Online-Anbieter gefunden. Die Hydros für die 8V- Motoren sind gemeinerweise teurer als die von dem 16V. Letztendlich habe bei autoteile.cc bestellt für unter 50€/Stk.. Telefonische Nachfrage ergab keine Probleme bei der Lieferung - also bestellt und gleich per Paypal bezahlt.


    Um es kurz zu machen - ich warte jetzt schon knapp 2 1/2 Wochen auf die bes*** Hydrostößel. Zwischendurch wurde mir die Lieferung schon 2x zugesagt. Neuester Stand ist, dass die Teile bei den Herstellern und im Handel nicht verfügbar sind. Dies hat sich bei INA, Febi und Ruville bestätigt. Auch andere Online-Händler können nicht liefern.


    Autoteile.cc hat mir jetzt telefonisch versichert, dass sie jetzt bei Porsche direkt nachfragen. Ich habe da heute mal selber nachgefragt - Lieferung kein Problem, Stückpreis 178,50 € incl. MwSt. :eek: . Sie betonen aber auch jedesmal, dass ich natürlich auch die Bestellung stornieren kann - ich denke mal die wissen genau was die Teile bei Porsche kosten!


    Jetzt bin ich mal gespannt was aus der Nummer wird. Mittlerweile bin ich schon soweit den Motor mit neuer Dichtung und alten Hydros wieder zusammen zubauen. Ich wollt ja eigentlich diese Saison noch ein bisschen fahren.


    Kennt ihr vielleicht einen Lieferant der die Teil auf Lager hat - zu welchem Preis!?


    Danke für Eure Antworten!