Posts by g.we

    Hallo,


    bei meinem Porsche 993 sind hinten die Lautsprecher "durch".

    ich habe im Teilekatalog nachgeschaut, bin ins Porsche-Zentrum und bat um zwei neue Lautsprecher gemäß Teilekatalog (964 645 504 00). Die alten Lautsprecher ab Werk waren von Nokia.

    Der alte Lautsprecher hat einen Aufdruck … 8 Ohm …


    Diese Lautsprecher scheinen nicht mehr lieferbar und so erhielt ich vom Sachbearbeiter vor Ort den Ersatztypen. Als ich den in Händen hielt sah ich, dass es sich um einen Lautsprecher mit 4 Ohm handelt (steht hinten drauf). Nachfrage im PZ ergab: „das ist so, Porsche hat das um geschlüsselt und der neue passt schon“.


    Mein Radio ist noch ein CR-210.


    Wie seht ihr das, vielleicht ist hier ja ein HIFI Experte? Kann man wirklich „einfach so“ einen 8 Ohm Lautsprecher durch einen 4 Ohm ersetzen?


    Gruß

    Georg

    Hallo


    Hier eine Zusammenfassung mit Ergebnis und Erfahrungsbericht.


    (1)    Problem

    Verdeck eines 993 Cabrio „knirscht“ beim Öffnen bzw. Schließen, es war ein sehr heißer Tag. Eindruck: Das Knirschen kommt vom Getriebe hinter dem Fahrersitz.

    Das Problem verlagerte sich nach Einbruch der Nacht (=kühler), Öffnen geht, aber Schließen nicht mehr.

    Habe dann nicht weiter am Verdeck „herumgespielt“ und es so (also offen) bis zur Reparatur belassen.


    (2)    Zugang zu den Verdeck-Elementen:

    a)       Der Antriebsmotor sitzt mittig hinter den Rücksitzen. Um dranzukommen kann die davorsitzende Verkleidung mit der mittigen Schraube (90 Grad drehen) gelöst werden.

    Die Demontage der Rücksitze oder Gurte ist nicht notwendig.

    Um an die Verkleidung heranzukommen, muss das Verdeck geschlossen werden.

    Da das bei mir nicht mehr auf normalen Weg ging:

    * Gemäß Bedienungsanleitung die seitlichen Plastik-Kappen (DM ca. 50 mm) herausnehmen und

    *die dahinterliegende Schraube ca. 5 Umdrehungen lösen, aber nicht ganz herausdrehen.

    Danach können die Spriegel vom Getriebe soweit abgezogen werden, dass sie freilaufen und dann kann das Verdeck manuell bewegt werden.

    b)      Das Verdeck Getriebe links/rechts liegt unter einer Abdeckung, die auch die Lautsprecher trägt.

    * Lautsprecher ausbauen, geht ziemlich einfach.

    * Abdeckung ist durch zwei Schrauben fixiert, davon eine mit Zusatznutzen für die Persenning.

    * Nach Lösen dieser Teile kann die Abdeckung nach hinten gezogen und abgenommen werden.

    c)       Man hat mehr Bewegungsfreiheit, wenn man die Rücksitze auch ausbaut, ist aber nicht zwingend notwendig.

    d)      Da ich die Spriegel sowie lösen musste und daher die Justage des Verdecks eh angesagt war, habe ich die Spriegel Schrauben ganz herausgedreht und die Spriegel sind dann frei.


    (3)    Ursachen:

    a)       Ich hatte aufgrund des Geräusches vermutet, dass das Getriebe „etwas abgekommen“ hat, hatte sogar vermutet, ein Zahn sei abgebrochen.

    Das habe ich durch Zerlegen des Getriebes überprüft


    Exkurs:

    „Wie funktioniert das Getriebe eigentlich?“:

    Der Motor dreht eine ca. 1 m lange Welle, an deren Ende sich ein Schneckengetriebe befindet. Die Schnecke dreht ein (Messing-) Rad welche auf derselben Achse das Sonnenrad eines Planetengetriebes trägt. Das Sonnenrad ist von vier Planetenrädern umgeben, die ihrerseits in einen Zahnkranz des Planetengehäuses greifen.

    Die Planeten sind auf einer Platte montiert, an der ein weiteres konzentrisches Zahnrad fest montiert ist. Dieses dreht das eigentliche Verdeck Zahnrad, welche aber nur als halbes Rad (180 Grad) ausgeprägt ist.

    Das Verdeck Zahnrad wird durch ein Gleitlager (Firma FAG, heute Schaeffler) aus Messing geführt, welches in das Gehäuse eingepresst ist. (Ich habe das leichtfertig herausgedrückt, davon würde ich aber heute abraten).

    Ohne montiertem Spriegel ist das Verdeck Zahnrad nur radial gelagert, axial ist es vergleichsweise frei, erst durch Montieren des Spriegels wird dieser Freiheitsgrad aufgehoben. Man sollte also ohne montieren Spriegel sehr vorsichtig mit dem ganzen Getriebe umgehen, zur Not Schraube einsetzen und daran etwas ziehen.

    Ende Exkurs:


    Glücklicherweise stellte sich heraus, dass bei mir die Teile des Getriebes allesamt i.O. waren.

    Das „Knirschen“ kam aus den Wellen.

    b)      Die eigentliche Ursache des Problems war, dass die Seele der Wellen zu kurz geworden war und dadurch im Motor kein oder zu wenig Drehmoment übertragen werden konnte.

    Nach übereinstimmenden Aussagen diverser Foren ist das ein bekanntes Problem, da sich die Kunststoffummantelung über die Jahre längt und damit die Seele nicht mehr weit genug herausschaut.

    Das Problem kann auf der anderen Seite der Welle (also da wo das Schneckengetriebe dran ist) nicht auftreten, da die Welle mit dem Schneckengetriebe fest verbunden ist.


    (4)    Re-Montage des Getriebes.

    Das Lager des Verdeck Zahnrades ist nicht mehr lieferbar, oder wie ein humorvoller Händler es formulierte „aus wirtschaftlichen Gründen nicht lieferbar“, man hätte es extra für mich anfertigen müssen. Ich habe es daher wieder verwendet.

    * alle Teile des Getriebes vollständig entfettet und pingelig auf Schäden untersucht (ohne Befund).

    * die Teile mit MoS2-Fett eingerieben und einmassiert, damit auf jeden Fall die Zahnflanken ausreichend benetzt sind.

    * dann nach dem Motto „viel hilft viel“ das Getriebe wieder mit dem Fett aufgefüllt

    * alle Teile montiert und auf Gangbarkeit geprüft.

    * Das Getriebe einige 10 Mal im Leerlauf hin- und hergefahren und auf Leichtgängigkeit überprüft.

    Exkurs: Es war auch hier so – wie in einem anderen Fall – dass die Schmierwirkung des MoS2 erst über die Zeit einsetzte, danach läuft es „federleicht“.

    Zum Hin- und Herfahren habe ich einen Akkuschrauber auf das offene Ende der Welle gesetzt und dann vorwärts bzw. rückwärts gefahren. „man muss schon ordentlich viel drehen, bis sich was tut, da die Untersetzung entsprechend groß ist“. (Ende Exkurs).


    (5)    Reparatur der Wellen.

    Ich hatte im PZ schon Ersatzteile gekauft (> 240 EUR/Stk), dann aber beschlossen, die alte Welle zu reparieren. Dazu:

    a) die silberne Hülse abziehen. Das geht nur, wenn man die dreieckigen Einkerbungen entfernt. Ich habe da einfach mit einem 3er Bohrer das Metall entfernt. (4 Stk).

    b) Hülse säubern, Grate entfernen und mit einem 8er Bohrer von innen bearbeiten.

    c) Kunststoffmantel ca. 3 oder 4 mm kürzen, so dass die Seele später min 10 mm über die Hülse hinausragt.

    d) Hülse wieder montieren und geeignet gegen Wegrutschen sichern. Ich habe dazu neue Kerben eingebracht und diese Kerben in den Kunststoffmantel gedrückt.

    … ging am Ende gar nicht so schwer.


    (6)    Alles wieder zusammenbauen und justieren.

    Hiervor hatte ich am meisten „Bammel“. Ich habe das wie folgt gelöst:

    Das Fahrzeug muss absolut ebenerdig stehen.

    a) Verdeck soweit schließen, dass die vorderen Verdeck Motoren gerade nicht anziehen.

    b) (mit einer Zeichnungsrolle) das Verdeck auf Abstand zum Scheibenrahmen halten, dabei auf Gleichmäßigkeit rechts/links achten.

    c) rechten Spriegel wieder montieren, aber nicht festziehen, so dass sich das Verdeck Zahnrad drehen kann ohne den Spriegel zu bewegen.

    d) Verdeck Getriebe links mit Akkuschrauber drehen und dabei ‚fühlen‘, wann der Spriegel in das Verdeck Zahnrad greift. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen, bis man sicher ist, dass der Spriegel „satt“ in das Verdeck Zahnrad greift. Dann Spriegel Schraube festziehen.

    e) das Gleiche dann links.

    f) nun Wellen wieder mit Motor verbinden und Verdeck vorsichtig über den Motor öffnen lassen.

    ? Geräusche, die da nicht hingehören

    ? „jault der Motor“

    ? knirscht da irgendwas

    ? läuft das Verdeck gleichmäßig auf

    ? Wird am rechten Verdeck Getriebe die Endabschaltung „offen“ richtig ausgelöst.

    g) Verdeck nun mehrfach öffnen und wieder schießen. Beim Schließen rechtzeitig aufhören, bevor die vorderen Motoren anziehen. Prüfen, ob das Verdeck links wie rechts vom Scheibenrahmen den selben Abstand hat, ggf. nochmals nachjustieren.

    h) Wenn man bei g) sicher ist, dann Verdeck vollständig schließen.

    i) Alle Schrauben mit Schraubenfix sichern

    j) einige Stunden warten und dann nochmals prüfen, ob das Verdeck ohne Auffälligkeiten öffnet und wieder schließt.

    k) Lächeln

    l) alles wieder montieren

    m) Probefahrt und nochmals prüfen, ob das Verdeck gleichmäßig schließt und wieder öffnet.

    k) Jubelschreie auslösen und sich an einem schönen Auto erfreuen.



    Lessons learned:

    ·         Knirschen kommt wohl meist nicht vom Getriebe, sondern von den Wellen, wenn die am Motor durchdrehen.

    ·         Demontage des Getriebes und Zerlegen ist meist nicht notwendig.

    ·         Welle kann manuell gekürzt werden, das spart eine Menge Montagezeit und auch Kosten.

    ·         Zugang (zum Motor) erreicht man durch einfache Demontage der rückwärtigen Abdeckung, mehr muss man gar nicht auseinandernehmen. Aber das Verdeck muss dazu geschlossen sein.

    ·         Justage nach Reparatur erscheint mir aber immer notwendig.


    Allzeit gute Fahrt


    g.we

    hatte ich nicht erwähnt:

    "-öffnen/schließen die vorderen verdeckmotore ?"

    ja, tun sie.


    "-überprüfen der endschalter vorn, + in den vorderen motoren"

    die Schalter sind elektrisch i.O. und haben vor dem Vorfall auch keinerlei Zeichen einer Fehlfunktion gegeben.

    Ich verstehe auch nicht, warum die vorderen Motoren bzw. deren Endschalter beim Öffnen im halboffenen Zustand ein knirschendes Geräusch erzeugen.


    "-überprüfen der endschalter hinten rechts (endanschlag + notaus)"

    hatte ich überprüft, sind elektrisch i.O. beim 'händischen' Drehen der Wellen löst der hintere (=Verdeck offen) aus, der vordere (=Verdeck zu) löst gerade nicht aus.


    "-ggfls entkoppeln des daches und überprüfen der funktion der getriebe u. des hinteren motors"

    der hintere Motor läuft - bei abgezogenen Wellen - ohne Auffälligkeiten.


    "-überprüfen der freigängigkeit des verdeckgestänges nach dem entkoppeln"

    Verdeck mit entkoppeltem Gestänge öffnete/schloss 'federleich', keine Geräusche, keine Schwergängigkeiten alles ohne Auffälligkeiten.


    "-überprüfen der synchronisation R+L"

    das konnte ich nicht manuell, dazu hätte ich den Motor wieder aktivieren müssen und das wollte ich nicht riskieren, da ich befürch(tete), dass das Gertriebe geschädigt ist.


    "-überprüfen der wellen"

    die Wellen sind ohne Auffälligkeiten, aber ich konnte sie Getriebeseitig nicht abnehmen, ohne das Getriebe selbst vom Fahrzeug zu lösen. Die rechte Welle, bzw. deren Stift, ist aber kürzer als der rechte (8 mm vs. 12 mm).


    "-ggfls entkoppeln L oder R verdeckgetriebe und funktion einzeln prüfen"

    das habe ich micht nicht getraut, dann dann hätte die eine Seite 'gegen' den Widerstand des anderen Getriebes arbeiten müssen.


    "erst dann fängt man an, irgendwas zu zerlegen....."

    mag sein, die Neugier "was knirscht da" spielt auch mit.
    Ich hatte auch in Betracht gezogen, dass das Getrieb einen Zahn verloren hat.


    Bleibt immer noch die Frage, warum es 'knirscht',

    Nach aktuellem Kenntnisstand vermute ich: Das eine (wohl die rechte) Welle im Motor 'durchdreht' und dann das linke Getriebe gegen das rechte anarbeiten musste.
    Daher auch die Vermutung, dass das rechte Getriebe (Geräusche) 'etwas abgekommen hat'. Nach meiner Zerlegung denke ich das aber nicht mehr.

    Hallo Freunde,


    danke für die zahlreichen Antworten.


    Ja, ich habe Teile demontiert (z.B Rücksitz-Gurte) die gar nicht hätten demontiert werden müssen.

    Habe auch herausgefunden, dass die Seitenverkleidungen (die mit den Lautsprechern) durch zwei Schrauben fixiert sind, davon eine mit Doppelfunktion für die Fixierung der Persenning - egal, man lernt dazu.


    Ebenfalls demoniert habe ich das Planetengetriebe (993 561 045 03 ). Ich musste aber den Spriegel sowieso lösen, da das Dach offen war und ich es sonst nicht hätte schließen können und wäre so an den hinteren Verdeck-Motor nicht herangekommen.


    Das Planetengetriebe liegt jetzt demontiert bei mir auf dem Tisch. Das im Einganspost erwähnte "knirschen" ließ mir keine Ruhe, ich wollte wissen, was es damit auf sich hat.


    Ich habe alle Zähne, sowohl das Schneckengetriebe, das Ritzel als auch das Verdeckgetriebe untersucht, alle Zähne sind (soweit ich das beurteilen kann) i.O. Nix abgebrochen und auch keine erkennenbaren Abnutzungen.

    Aber das (überall reichlich vorhandene) Fett zeigt schwarze Spuren, die ich auf Abnutzung zurückführe. Grober Überschlag: Das Verdeck wurde Zeit seines Lebens 5000 Mal geöffnet und geschlossen.


    Das Verdeckgetriebe selbst besteht nur aus einem halben Zahnkranz und wird in einem Gleitlager geführt. Ich habe den Kranz herausgepresst, was wohl keine gute Idee war, denn nun hat das Gleitlager (Kupfer oder Messing) eine Riefe.


    Hat irgendjemand hier eine Idee, wie/wo ich dieses Gleitlager neu erhalten könnte oder muss ich meinen Freund bemühen und ihn bitten mir eine neues auszudrehen?


    Und die eigentliche Frage: Warum hat es beim Öffnen eigentlich geknirscht ist nach wie vor nicht beantwortet.


    .. vielleicht weiß ja einer von Euch weiter.


    LG

    g.we

    Hallo,

    leider hatte ich familiär einige Dinge zu erledigen und das Auto musste warten.


    nun bin ich wieder 'dran'.


    Nach Demontage der Gurte und hinteren Lautsprecher müsste ich jetzt die Seitenteile entfernen. Weitere Schrauben, mit denen die befestigt sind, kann ich nicht finden, ich würde die jetzt 'beherzt' abziehen?


    gute Idee?


    LG

    g.we

    Hallo Kollegen,


    danke schon mal für die vielfältigen Antworten.


    (1)

    Also: Diagnose einleiten, dazu muss ich wohl die Rücksitze und die Teppiche und Seitenverkleidungen abmontieren.


    Hat dazu jemand Vorschläge, wie das am sinnvollsten zu machen ist? Ich lese z.B. in einigen 997 Foren, dass die Sitzflächen mit Klettverschüssen montieret sind und in einem 964 Forum heisst es "beherzt rausreißen, sind nämlich geklebt".


    Was würde ein umsichtiger 993 Fahrer/Reparatuer wohl tun?


    Ich schicke dann demnächst mal Fotos.


    (2)

    Das Verdeck ist jetzt offen, zumindest zu >90 %, aber die Warnlampe ist noch an.

    Da ich am aktuellen Standort nicht gut reparieren kann, würde ich gerne (offen) in meine Garage fahren (~ 200 km), wie gesagt mit "fast ganz offenem" Verdeck.

    Die Notentriegelung und manuelles Schließen des Verdecks würde ich einstweilen gerne vermeiden bis ich weiß was los ist.


    Spricht da irgendwas dagegen?


    LG


    g.we

    Hallo,


    bei meinem 993 hatte ich gestern folgende Phänomene.

    a) Beim Öffnen des Verdecks - etwa bei Halboffen - 'schwergängiges' Geräusch von hinter dem Fahrersitz.
    ich habe dann das Verdeck wieder geschlossen, bin dann auf einen anderen Platz gefahren, der garantiert ebenerdig ist und erneut versucht, aber dasselbe Problem.
    (es war da sehr heiß)


    b) dann - Stunden später - erneuter Versuch bei nächtlichen 20+ Grad.

    Ergebnis: Verdeck ging auf, aber nicht in Endanschlag (Lampe bleibt an) und seit dem auch nicht mehr zu.

    Mit laienhafter Beobachtung würde ich sagen, es hörte sich an, wie wenn ein Zahnrad einen Zahn verloren hätte.


    Ich vermute, dass das linke Verdeckgetriebe hin ist.


    Meine Frage:

    Was meint ihr, was muss ich als Ersatzteil besorgen?

    i) das Planetengetriebe (Teil Nr 2, also 993 561 103 00) oder

    ii) das Getriebe (Teil Nr 1, also 993 561 045 03)

    iii) oder gar beides?


    und wo wir schon mal dabei sind:

    x) was tut Teil Nr 2 und was tut Teil Nr 1, kann das jemand mit einfachen Worten erklären.


    Besten Gruß


    g.we

    Hallo Freunde,

    so - nach ewig langem Rumfummeln und zig Fehleversuchen und Absagen von Werkstätten, die sonst alles hinkriegen - ist es nun geschafft; die Uhr ist raus!.


    Ich habe mich nicht getraut, am Armaturenbrett rumzufummeln, zu groß die Angst, dass es zerkratzt bzw mit den Plastikwerkzeugen ging es einfach nicht.


    Ich hatte Erfolg wie folgt:

    a) Luftungsgitter in der Mitte des Armaturenbrettes ausbauen, man kann dann durch das Lüftungsloch hinter die Armaturentafel schauen und sieht dort auch die Uhr.

    b) "Aufwurfwerkzeug" basteln aus Gewindestande und zwei abgelängten Regalhängern (siehe Bild).

    c) Abstands-Ring basteln aus einem Alurohr. Mit Isolierband sichern, so dass es an der Armaturentafel keine Kratzer erzeugt.

    d) ordentliche Fummelei und das Auswurfwerkzeug hinter die Uhr, auf der Armaturentafel den Abstandsring und darüber den zweiten Arm des Auswurfwerkzeugs legen.

    Dann mit einer Schraubzwinge langsam die beiden Arme des Aufwurfwerkzeuges zusammendrücken bis die Uhr etwas herauskommt. Dann Werkzeuge demontieren und den Rest kriegt man mit der Hand raus.


    ... und das ursprüngliche Problem: Uhr lässt sich nicht stellen, ist tatsächlich durch ein kalte Lötstelle verursacht. Das zu Reparieren war dann sehr einfach.


    nun noch die defekten Glühlämpchen ersetzen und alles wird gut.


    ... bin ich froh.


    Schöne Pfingsten


    g.we

    Stichworte: Taster.


    Den kann ich ausschließen.
    Bei abgezogenen Leitungen ist der Widerstand im Normalzustand > 100 MOhm und bei gedrücktem Taster < 0,1 Ohm, wahrscheinlich sogar <0,02 Ohm. Die Verbindung der einen Ltg nach Chassis-Gnd ist auch da (< 0,1 Ohm) ..., wäre zu einfach.


    Gr g.we

    Hallo,


    leider lässt sich meine Uhr in der Instrumententafel nicht mehr stellen, das Drücken des entsprechenden Tasters hat keinen Effekt.


    Ich möchte die Uhr gerne reparieren, es gibt seröse Quellen, die sagen, dass vielleicht nur eine aufgegangene Lötstelle das Problem ist und selbst wenn nicht, muss die Uhr für die Reparatur ja raus.


    Ich habe den Ersatzteilkatalog durchgewühlt und diverse Foren durchstöbert, alle sagen gleichlautend: Die Uhr ist nur reingesteckt und hält mittels Gummidichtung, man muss sie nur zum Fahrersitz hin herausziehen.


    Das habe ich versucht...


    oh Mann und wie ich das versucht habe, aber das Teil geht einfach nicht raus und ich habe Sorge, dass ich bei härteren Methoden die Instrumententafel selbst verkratze. Die ist bei mir aus Karbon und ich mag gar nicht nachschauen, was sowas neu kostet.


    Also die Frage:
    Wie kriegt man die Instrumente, insbesondere die Uhr, heraus ohne das Auto sonst zu beschädigen. Tipps über erfolgreiche Methoden - auch über Fehlschläge - sind sehr willkommen.


    aktuell muss ich immer die Batterie für x Zeiteinheiten abklemmen, damit die Uhrzeit wieder stimmt. Das ist ziemlich umständlich.


    g.we