Posts by Blubber

    Ich würde 11kW als absolute Untergrenze sehen, damit man halbwegs potente Akkus noch über Nacht (8 bis 10 Stunden Ladezeit) voll bekommt.Besser sind natürlich 32A und 5er-Leitungen.


    Aber - NICHT ERSCHRECKEN - die DC-Lader mit Drehstromanschluß sind nicht billig!

    Das mit den 11kW stimmt. Meine 90kWh sind in 8h immer voll. Wenn Porsche größere Akkus verbaut, z.B. 130 oder 150 kWh, dann reicht eine Nacht bei 11 kW nicht zum vollständigen Aufladen.
    32A (22 kW) sind schön, aber das muss der AC/DC-Wandler im Auto auch können. Mein Tesla ist auf 11kW fahrzeugseitig limitiert. 16,5 kW gab es optional, bringt mir aber nichts. In einigen Städten muss so etwas bereits angemeldet werden.


    Den letzten Satz habe ich nicht verstanden. Wandelt die Porsche Ladestation für zu Hause in Gleichstrom(DC)?


    Mit freundlichen Grüßen
    Georg

    Das wird sicher so sein. Durch höhere Spannung kann man die Kabelquerschnitte gering halten, dafür müssen die Stecker den höheren Isolationsanforderungen genügen. Man darf nicht vergessen, dass die hohen Spannungen am Auto entgegengenommen werden müssen. Und da ist weniger Platz.


    Bei Tesla stehen neben den SC immer kleine "Gartenhäuschen", in denen Aggregate vor sich hinbrummen. Das werden die Gleichrichter sein. Der Aufwand für die Bereitstellung von Gleichstrom in den benötigten Mengen ist offensichtlich recht hoch.

    Vielen Dank für die Ausführungen!


    Wieviele Supercharger von Tesla gibt es z.B. in Deutschland? Im Netz fand ich: 59.
    Wenn nun jedes Porschezentrum mit Hochvolt-Systemen ausgestattet wird, gäbe es in Deutschland bis zur Einführung an die 90 solcher Schnelllade-Einrichtungen. U.U. kommen ja noch VW-Händler dazu...
    Kurzum: ich könnte mir vorstellen, dass die Infrastruktur zügig geschaffen werden könnte!

    59 Ladepunkte könnte hinkommen, jeder hat 4 - 8 Lader. In der Schweiz liegen diese noch viel dichter. An der europäischen Peripeherie muss man schon dem vorgezeichneten Weg folgen.


    Ich habe bisher zwei mal den Tesla bei Porsche geladen - einphasig! Das Auto war erst nach 1,5 Tagen voll, obwohl zu Beginn der Akkustand noch1/3 betrug. Das war wie an der Haussteckdose. Solange Porsche und VW - der E-Golf kann ebenfalls nur einphasig - keine 3-phasigen Lader anbieten, wird das nichts. Es fehlen aktuell Porsche also nicht nur die Schnelladeinfrstruktur für die Langstrecke, sondern auch die 3-phasigen Lader für die Fahrzeuge. Bisher ist alles nur angekündigt.


    Zum Vergleich:
    einphasig mit 10A ergibt 2,3KW Ladestrom; das entspricht etwa 10Km Fahren / Stunde laden
    dreiphasig mit 16A ergibt rund 11KW Ladestrom, ungefähr 55 km Fahren / Stunde laden


    Das mit dem Hochvolt-System ist nicht das Problem. Zum Schnelladen braucht man Gleichstrom, da niemand einen 150KW-Gleichrichter im Auto mitschleppen möchte. Den Gleichstrtom muss man am Ladepunkt bereitstellen. Wer sich mit Strom ein wenig auskennt: Es ist schon beeindruckend, wenn am SC mit bis zu 110kw Gleichtstrom(!) geladen wird. Und alles funktioniert problemlos, auch bei 40°C in Italien. Ich hoffe Porsche schafft das auch.


    Gruß Georg

    Dachte ich auch als ich die Rechnung gelesen hatte. Bei 140km/h passt die Rechnung noch besser. Nur warum schleichen dann so viele Teslas über die AB. Planen die nicht die Zeit ein, alle 300-400km zu laden und versuchen die Reichweite zu erhöhen? Ist der Verbrauch durch die restlichen Faktoren doch höher als hier angenommen? Irgendeinen Grund muss es ja geben, warum Teslas im Normalfall nicht über größere Entfernung die Geschwindigkeit der Pendler mitgehen. Ich verstehe jeden, der bei einem 300km Radius mit seinem Tesla zufrieden ist. Für größere Reichweiten jedoch müssen wir weitere Entwicklungen abwarten.

    Wir fahren seit knapp 12 Monaten ein Tesla Model X90D als Ersatz für unseren Cayenne D und haben in einem Jahr rund 26TKm zurückgelegt. Von reinen Stadtfahrten bis Urlaubsreisen von über 3.000 Km war alles dabei. Das Fahrzeug ersetzt vollständig unseren Cayenne. Der Energieverbrauch ist natürlich höher wie angegeben, wir kommen bei vollem Akku und 130km/h ca. 300 Km weit. Da bleiben dann noch rund 40 Km, die man immer als Reserve einkalulieren sollte.


    Wenn ich Langstrecke fahre, schlägt das Navigationssystem die Aufladung am Supercharger vor und optimiert die Gesamtfahrzeit. Manchmal muss man langsamer fahren, um den nächsten SC zu erreichen. Manchmal fahre ich schneller als 130 Km/h, wenn ich zu "zu viel" Restkapazität am SC ankommen würde. Das gewinnt man 5-8 Minuten und steht nur 2 Minuten länger am SC. Manchmal überstimme ich das Navi, weil mir der SC nicht gefällt, oder ich gerade etwas essen möchte, das Navi aber nur "20 Minuten Laden" vorschlägt. Die 1000 km von der Toscana nach Wiesbaden sind wir in 12h14' gefahren, einschließlich 1/2 h Stau am Gotthard und 3/4h bei Offenburg. netto also ca. 11h mit Laden.


    Schnellfahren wird allerding deutlich mit Reichweitenverlust bestraft. Die Bleifußfraktion wird mit der heutigen Generation von E-Fahrzeugen und vermutlich auch mit der nächsten Generation nicht glücklich. Die 90kwh entsprechen ca 25l Diesel oder 30l Benzin. Wer kann, soll mind. einen 100kwh-Akku nehmen (den es damals für unser Model nicht gab). Wenig machen dafür die Hilfsverbraucher wie Heizung aus. Da gehen Kilometer im einstelligen Bereich verloren. Das kann man vernachlässigen und pauschal 3-5% Reichweite abziehen.


    Wenn ich kurze Strecken fahre, knalle ich manchmal mit 180km/h über die BAB. Hier ist weniger die Akkukapazität als vielmehr die Leistungselektronik der limitierende Faktor. Telsa regelt hier die Leistung runter und zeigt dies am Display an. Da muss man aber schon echt rasen um da rein zu kommen. Motorjournalisten schaffen das natürlich auf ihren abgesperrten Teststrecken. in der Praxis stellt dies für mich keine Einschränkung dar. Neben der Akuukapazität und der Schnelladefunktion wird dies das größte Problem sein, dem sich ein Mission-e stellen muss.


    Fazit:
    Der Vertreter oder Außendienstmitarbeiter wird auch in 10 Jahren noch Diesel fahren. Für viele andere ist der E-Antrieb eine echte Alternative. Man hat immer ein vollgeladenes Auto zu Hause stehen und muss nicht an die Tankstelle, das spart ebenfalls Zeit. Die Technik ist erprobt und haltbar. Gerade in der Stadt oder in den Bergen macht das Auto höllisch Spaß, da man mit der Rekuperation wunderbar den Scheitelkpunkt einer Kurve anpeilen kann. Durchzug und Leistungsentfaltung schlagen jeden Verbrenner.


    Ich fahre zur Zeit noch einen 991 turbo cabriolet und überlege ernsthaft, diesen gegen den neuen Roadster von Tesla einzutauschen, wenn dieser in 3 Jahren erscheint. Der Mission-e ist aus verschiedenen Gründen für mich keine Alternative solange Porsche mir nicht erklären kann, wie ich in damit in die Toscana fahre. Es fehlt Porsche ein europaweites Ladenetz, dass der Tesla schon mitbringt.


    Grüße Georg

    Hallo,


    ich habe seit einiger Zeit Probleme mit meinem Spoiler. Gestern kam auf 500 Km zwei Mal eine rote Warnung (S. 123 in der Betriebsanaleitung)


    Ausfall Spoiler
    Geschwindigkeit anpassen
    Weiterfahrt möglich


    Dafür habe ich nicht dieses Fahrzeug gekauft!
    Heute im PZ - es wurde nichts abgelegt im Fehlerspeicher. PZ hat auf Verdacht Front und Heckspoiler neu kalibriert. Garantie ist ja noch vorhanden, aber es ist kein Fehler feststellbar, daher kein Tausch von Komponenten.
    Was nun? Haben andere Besitzer schon ähnliche Probleme gehabt?


    Grüße
    Blubber

    Hi.


    In Zuffenhausen gibt es kein Frühstück bei der Fahrzeugabholung oder? Nur Mittagstisch mit 3 Gängen, richtig?

    Jein! Es gibt je nach Tageszeit belegte Brötchen oder Süße Stückchen/Kuchen.
    Allerdings keine Rühreier oder Müsli.
    Verhungern tut also keiner, aber ein richtiges Frühstück ist das nicht.