Posts by stingray

    Die Quintessenz Deines Beitrages lässt eigentlich nur einen Schluss zu: gleich eine Z06 zu kaufen......... ]:-)
    Dann kann ich gleich fahren und muss nicht monatelang schrauben.


    Sehr gut gefallen hat mir auch die Passage mit der Kurvenfahrt :drive:


    Naja, also so hab ich das ja nun nicht geschrieben. :D
    Arbeit sparen würde es jedoch sicherlich und man könnte ja auch die Sitze des 928ers in die Z umbauen...


    Jedenfalls (so viel zum Thema amerikanische Klapperkiste) knarzt die Heckklappe bei der Zetti nicht. Ebenso klappert kein Schiebedach auf Kopfsteinpflaster und es gibt auch kein Quietschen, Rumpeln oder Tockern - nicht aus dem Fahrwerk und auch nicht aus der Karosserie oder vom Rahmen her. Weiterreichende geringfügige Verarbeitungsmängel finden sich in vergleichbarem Umfang wie beim handgefertigten 928, also bedürfte es mithin wohl nicht mal einer Umgewöhnung.


    Ich empfehle einfach eine längere (!!) Probefahrt, ein Wochenende sollte reichen... :-]

    :cool2: :cool2:

    Mit der Einstellung muss man sich nicht wundern dass die Elfer Fraktion meist auch komisch den 928er gegenübertritt.
    Man merkt einfach dass wir in einem großen Sandkasten sitzen, sowas kenne ich nur vom Kindergarten.


    Guten Tag Hubis,


    zwei nüchterne Fragen:
    Wie viele 928er der diversen Ausführungen hast Du selbst, also persönlich, schon gefahren?
    Wie viele andere Autos mit Doppelquerlenkeraufhängung vorne und hinten hast Du schon selber ausprobiert?


    Da gibt es neben allen F-1 Cars und dem 928er zum Beispiel Autos von Honda wie den Prelude, den S2000, den (alten) CRX/Civic, den Accord, NSX/Acura oder von Mercedes SL, SLK, S/E-Klasse, es gibt die Corvette, die Aston Martins, diverse sonstige Briten wie Lotus, MG, etc. und alle haben sie ein sinnvolleres und auch aufwendigeres Layout als der 911er mit seinen McPherson Federbeinen. Es ist nicht nur die Masseverteilung, es ist auch das Konzept und die Ausführung und hier kann ich nicht nachvollziehen, warum man viel mehr Geld ausgeben sollte, um sich die technisch schlechtere Variante ins Haus zu holen.


    Im Winter jedoch an einer tiefverschneiten Steigung mit 17% könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der 911er allen anderen etwas Traktion voraus hat - im normalen Fahrbetrieb jedoch ist das nicht meine Welt. Im normalen Fahrbetrieb habe ich nämlich alle relevanten 911er selber gefahren, G-Modell, 964, 993 und auch die wassergekühlten Modelle. Manchmal hat es sogar etwas Spaß gemacht, überzeugt hat es mich nicht.


    Am meisten beim Fahren überzeugt hat mich neben 928 und einer Corvette Z06 (grandios!!!) kein Porsche 911 sondern ein Honda. Vielleicht wird er mein zukünftiges Alltagsmobil. Marken-Image brauch' ich nicht, das Porsche-Wappen ist in manchen Situationen gar eher hinderlich denn hilfreich, wie ich in den vergangenen 10 Jahren erfahren habe.


    Also erzähl mir nix von Sandkasten oder Kindergarten, sondern argumentiere sachlich, warum ein 911er besser sein soll als all die Genannten, die teilweise nur einen Bruchteil in Anschaffung und Unterhalt kosten. Dann können wir nämlich klären, ob die 11er Piloten zu recht die Nase so hoch tragen, wie es leider in vielen Fällen wohl der Fall ist. Und wie gesagt, ich hab auch in diesem Lager Freunde, zum Konvertieren auf die 11er Spur außerhalb der Prämisse sehr spezieller Einsatzbedingungen reichte es aber zumindest bisher nicht.


    Guten Start in die Woche!! :cool2:
    Stingray

    Ich hab auch nix gegen 911er. Manche Fahrer können einem halt leid tun, andere sind aber auch ganz in Ordnung.


    Ich würde mir vielleicht selbst sogar einen 11er Kaufen, wenn diese Fahrzeuge so viel kosten würden, wie sie in meinen Augen wert sind - also rund ein Drittel eines vergleichbaren 928ers. Den 11er würde ich als Winterauto einsetzen und stelle ich mir vor, dass die Traktion ziemlich gut sein müsste. Außerdem gibt's da auch noch allradgetriebene Exemplare, die wegen des Zusatzgewichtes auf der Vorderachse zudem etwas weniger nervös auf der Autobahn sein sollen.


    Wird aber wohl nie dazu kommen, weil der 11er halt der 11er ist... ]:-)]:-)]:-)

    Hi Björn,


    Du bist ja schon ein paar Tage „dabei“, insofern - und da Du ja auch noch parallel einen S4 besitzt - besteht sicherlich kein Beratschlagungsbedarf wie womöglich bei einem relativen 928er Newbie...
    Habe mir gerade Deine Galeriebilder angeschaut; ein schöner ‚böser’ GT ohne Seitenzierleisten und mit den schon relativ leichten 17“ Cup 2 Rädern, das ist ein 928, wie er mir gefällt !! Daher sind die folgenden Passagen einfach als Erfahrungsaustausch zu sehen.


    Ich habe im Laufe der Jahre meinen GT nur minimal modifiziert, nämlich durch AT-Sättel, Stahlflex-Bremsschläuche, gelochte Bremsscheiben vorne in GT-Seriengröße und gelbe EBC-Beläge. Felgen hab ich auch einige ausprobiert und natürlich jede Menge verschiedener Reifen.
    Durch die Änderungen an der Bremse verwandelte sich das auch mit neuwertigen Original-Komponenten immer noch ziemlich schaumstoffartige Pedalgefühl in einen glasklaren harten Druckpunkt mit tadelloser Wirkung und fantastischer Dosierbarkeit. Bei den Rädern bin ich inzwischen wieder zurück bei 16“ und habe D90 Felgen vorne in 8“ und hinten 9“ Breite. Erstaunlich fand ich, dass mit den 8“ + 9“ Ruf Speedline der GT seine typische und mich unheimlich begeisternde Eigenschaft, bei ca. 4000upm den Nachbrenner zu zünden und noch einmal deutlich an Schub zuzulegen, fast komplett eingebüßt hatte. Die Ruf-Räder wiegen zwar nur fast gleich viel/wenig, doch die Tatsache, dass die Masse weiter außen am Radius ist, macht da wohl den feinen Unterschied aus. Mit gleichschweren 16ern war der grandiose Schub beim Umschalten der Klappe im Ansaugtrakt auf einmal wieder da und auch ingesamt die Längsbeschleunigung einfach durchgängig besser. Die Kurveneigenschaften des GT sind mit 8“ Felgen vorne, 21er Distanzen hinten und vor allem mit den richtigen (steifen) Gummis nicht schlechter als mit 17“ Felgen.


    Mithin wäre eine und bestimmt erst einmal auch die günstigste Möglichkeit, die Beschleunigung des GT auf der BAB zu verbessern, sich versuchsweise die leichtesten zu bekommenden Felgen aufs Auto zu stecken und dann mal zu gucken, was geht, respektive, WIE die Fuhre geht.


    Noch weiterreichendere Maßnahmen wären dann die Überholung des Motorsteuergeräts, ein neuwertiger LMM in Verbindung mit einer Neu-/Feinjustage der NW-/ZR-Steuerzeiten, neuem Motorkabelbaum vorne, neuen Klopfsensoren, neuen Zündanlagekomponenten (Verteiler, Kerzen, Kabel, Spulen) und (fürs Gefühl) neuen Motorlagern. Das alles ist nach dem Motortausch bei meinem GT nun gegeben und es macht in der Summe einen fühlbaren Unterschied aus.


    Ansonsten hilft beim GT nur Schalten und das Aggregat auf hohen Drehzahlen zu halten. Hierzu hab ich vor einigen Jahren schon mal etwas geschrieben; interessant wird es bzgl. Beschleunigung ungefähr ab der Mitte des Textes...
    928 GT - Der göttliche Langstrecken-Sprinter (eine kleine Hommage)



    @ Gordon:


    Das Corvette 5.7er Z06 Triebwerk gleichwohl beschleunigt auch mit 19“ Rädern vo/hi und viel breiteren Reifen bei quasi jeder anliegenden Drehzahl - sozusagen ab Leerlauf - wie der GT mit 16“ern über 4000upm, wenn der Nachbrenner einsetzt, d. h. die Klappe in der Ansaugspinne öffnet, bzw. sogar eigentlich noch spürbar besser. Jetzt wiegt die Zetti mit Titan-Abgasanlage, Dünnglasfrontscheibe, ohne Targadach, verzichtbaren E-Komfortfeatures und einer ganzen Vielzahl weiterer massereduzierender Mods über 150kg weniger als der 928 GT. Alleine schon das Motortrockengewicht spart rund 100kg ein, die sonstigen Änderungen gegenüber einer stino C5 sind signifikant weitreichender als das, was Porsche beim 928 CS (Clubsport) seinerzeit je betrieben hat. Und das Getriebe bei der Z ist einzig und allein auf maximale Beschleunigung ausgelegt. Mit satt über 400 PS wären wohl auch 300km/h möglich, die C5 Z06 begnügt sich jedoch zugunsten der Beschleunigung mit „nur“ 276km/h im 5. Gang, also ebenso schnell wie ein GT. Doch der Weg dorthin, auch bei sehr hohen Ausgangsgeschwindigkeiten, ist hinsichtlich der subjektiv wahrnehmbaren Beschleunigung einfach nur absolut gewalttätig. Ein Motorrad Big-Bike mit 1000ccm oder mehr und 140PS/Liter ist hinsichtlich Leistungsgewicht zwar noch immer etwas potenter, doch der Unterschied (es geht ja auch um den Grip!!) in der Praxis ist keineswegs mehr dramatisch – ich komme ja vom Motorrad, daher auch mein Faible für hohe Drehzahlen...
    Das Gefühl der Beschleunigung bei einer startenden 737 ist jdf. nicht ansatzweise noch mehr irgendwie beeindruckend, wenn man einen Maßstab wie ein Big-Bike oder eben eine Z06 zugrunde legt.


    Ach ja, der Freund, der jetzt die Z06 hat, besaß zuvor einen der besterhaltensten und gepflegtesten GTS, den es in Deutschland wohl gab. Der Verkaufspreis war folgerichtig auch so hoch, wie ihn hier immer alle auch für 928er in eher fragwürdigem Zustand gerne herbeireden würden. Ich hätte den Wagen, ehrlich gesagt, sogar auf einen noch höheren Preis taxiert.


    Er bereut den Wechsel nicht im Geringsten und dies auch nicht nach einem Jahr und entsprechender Fahr-Erfahrung mit der Zetti. Mit Ausnahme der zwar sehr bequemen und auch sportlichen aber eben dann doch nicht ganz sooo perfekten Sitze ist die Z dem 928er in wirklich allen Belangen um Lichtjahre überlegen. Dem 11er sowieso; neulich wäre ein aktueller 991 vor uns fast im Graben gelandet, während die Zetti stoisch einfach ebenso die Kurve durchbeschleunigte, und der Plattkäfer dabei beinahe das Bankett mit wild ausbrechendem Heck zu pflügen ansetzte...


    Die Adaption des Z-Antriebsstrangs in einen 928er würde insofern wohl neue Maßstäbe setzen und der Vorstellung über einen idealen Super-Sportwagen ohne Vernachlässigung der Langstreckeneigenschaften verdammt nahe kommen.


    Ergo, just do it !!


    Grüßle :cool2:
    Stingray

    Hi,


    bevor ich demnächst noch etwas mehr schreibe, zu meinem Vorposter nur gerade spontan ein paar Gedanken:


    Aufladung m. E. überflüssig. Wem 400 bis 500 PS nicht reichen, um schnell zu sein und damit Spaß zu haben, der hat vielleicht eher ein anderes Problem als mangelnde Vortriebskraft an seinem Sonntagsauto. Außerdem machen die Sauger aus der Corvette richtig Spaß.


    Welcher Motor?
    Eine Maschine der LS Generation bietet sich an, weil diese Motoren ein sehr hohes Leistungsvermögen mit ausgereifter Konstruktion ohne jegliche bekannte typische Anfälligkeiten verbinden mit extrem hoher Effizienz (= extrem sparsam angesichts der hohen Leistung) und neben gesicherter zeitnaher Ersatzteilversorgung trotzdem auch noch Luft nach oben lassen, wenn man das denn unbedingt will.


    Ein LS6 Motor mit rund 5.7 Liter (aus der C5 Z06) bietet 411 gesunde PS und 542NM. 0-100 in ca. 4,0 bis 4,5 sec, je nach Angabe.
    Eine LS7 Maschine mit rund 7.0 Liter (aus der C6 Z06) hat dann überall noch mal ungefähr 100 Einheiten mehr.
    Diese beiden Aggregate sind auch sehr drehfreudig und stellen die jeweilige Topmotorisierung der Baureihen dar.


    LS1, LS2, LS3 haben ca. 350, 400, 450 PS und 5.7, 6.0, 6.2 Liter Hubraum.


    Das Getriebe einer Corvette ebenso mit zu verpflanzen, macht aus zweierlei Hinsicht Sinn:
    S4/GT Getriebe würden beim Ausschöpfen der Motorpotenz schon beim "kleinen" 5.7er Motor nach recht kurzer Zeit kapitulieren, da sie bereits mit den 430 NM des Porsche V8 hart an der Grenze ihrer Auslegung operieren. Ein GTS Getriebe mit Ölkühlung wäre also der Mindestbedarf. Das ist aber deutlich teurer und wird trotzdem nicht allzu lange überleben, vor allem nicht bei den stärkeren bzw. größeren Motoroptionen. Dann hab ich aber außerdem auch noch keinen 6. Gang und brauche zudem einen extra anzufertigenden Adapter, um Motor und Getriebe kraftschlüssig zu verbinden. 928 und Corvette C5/C6 sind bekanntlich beides Fahrzeuge nach dem Transaxle-Prinzip.


    Der überlange 6. Gang in Verbindung mit dem brachialen Drehmoment-Gebirge macht aber einen Teil der Effizienz der Kombination aus. Top-Speed wird im 5. Gang erreicht und der 6. erlaubt ein immer noch verdammt flottes Fahren mit enorm viel Druck im Rücken, wenn man beschleunigt. Wenn ich das nächste Mal in der Z06 eines Freundes unterwegs bin, mach ich mal ein Foto von Tacho bzw. Drehzahlmesser bei 200km/h. Sonst glaubt Ihr mir nämlich garantiert einfach nicht, wie niedrig im 6. Gang das Ding bei diesem Tempo noch dreht.


    So, und jetzt mit der interessanteste Teil: Fast egal, für welchen Motor Du Dich entscheidest, es gibt jede Menge Zubehör. Man kann mit im Vergleich zu Porsche unfassbar geringem finanziellen Aufwand zum Beispiel den LS1 bis zu einer bestimmten Grenze in Richtung des LS6 tunen. Zum Beispiel auf 389 PS und 528 NM.
    Beweis siehe hier: Seltsamer Motorschaden bei 928 GT, jetzt Ursachenforschung...
    Und selbst bei den Z06 Maschinen kann man mit entsprechendem Aufwand noch ein paar Pferdchen (10% gehen immer :D ) finden.


    Ach ja, bitte keine Nachfragen, warum ich das damals dann doch nicht gemacht habe, sondern wieder ein Porsche Aggregat verbaut habe. Ein anderes Argument als die sehr spezielle Leistungs-Charakteristik des GT-Motors (M28/47) hab ich nicht. Unten kommt vergleichsweise wenig, über 4000upm dafür dann sehr viel. Aber seit ich den Z06-Motor mit 5.7 Liter aus eigener Fahr-Erfahrung kenne... §-)


    Zum Schluss noch das Thema Verbrauch (Benzin und Öl):
    Wenn man auf der Autobahn flott aber nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen irgendwohin fährt, wo man auf Landstraßen Kurven-Spaß haben kann, es dort richtig fliegen lässt und dann ebenso zügig, wie auf dem Hinweg wieder nach Hause fährt, stehen 10, 11 oder maximal 12 Liter Durchschnittsverbrauch zu Buche. Den GT ebenso betrieben, habe ich zwischen 15 und 20 Liter in der Anzeige des BC stehen.
    Was der 928er Vierventiler an Öl verbraucht, wisst Ihr selbst durch das regelmäßige Nachkippen; bei der Z06 des Freundes sind es ca. 0,1 bis 0,15 Liter auf 1000km. :-]


    Soweit für's erste.
    Schönes Wochenende noch! :cool2:

    N'Abend.


    ein neuer Regler mit Schleifkohlen (jawoll, das spezielle Boschteil :still: ) wurde verbaut und alles ist wieder in Ordnung.
    Die Lima bringt volle 118 Ampére, damit kann man zufrieden sein.


    Die lockere Zugschraube an der Polklemme zum Pluspol der Batterie hat insofern offenbar keine Folgen gehabt.
    Trotzdem erneuere ich meine Empfehlung, regelmäßig oder wenn gar Anlass besteht (siehe ersten Beitrag), diesen Punkt vorsorglich zu überprüfen.


    Vielleicht stelle ich nächste Woche mal ein Foto der alten Kohlen ein, so es Euch interessiert.


    Kleine Anekdote zum Schluss:
    Habe bei der Auftragserteilung auf ein paar Besonderheiten des 928 hingewiesen.
    -> Handbremse links - leicht irritiertes Augenbrauen Hochziehen. "Aha, das schreib ich mal lieber auf."
    -> Rückwärtsgang dort, wo andere Autos den 1. haben und der 1. hier unten links unterm Rückwärtsgang - erstaunte Frage "Wer hat das umgebaut?"
    -> Info, dass Sicherungen und Relais unter den Füßen des Beifahrers hinter einer Sperrholzplatte sitzen - schallendes Gelächter.


    Schönes Wochenende! :cool2: