Posts by Andi928

    Hi Jungs,


    ein Mechaniker vom PZ empfahl mir ein Montiereisen. Seitdem nehme ich ein Stück Flacheisen, das ich in die Öffnung reinschiebe, in der der Kupplungsnehmerzylinder sitzt. Auch Automatikmodelle müssten an dieser Stelle einen abschraubbaren Deckel haben. Das Flacheisen wird dann zwischen Kupplungsgehäuse und Zahnkranz verkeilt, also so reingedrückt dass es hält, dann kann man die Schraube vorne in der Kurbelwelle lösen bzw. festziehen. Ich hab das schon mehrmals so gemacht, hat immer funktioniert, und kaputt ging auch nichts.


    Viele Grüße


    Andreas

    Hi zusammen,


    hat einer von Euch zufällig die Nummer parat, die auf der Laufrolle vom frühen 928 (dem mit 240 PS) steht?


    Mein Gedanke ist nämlich, dass es die doch im Kugellager-Handel zu dort üblichen Preisen geben könnte. Ich schätze mal so unter zehn Euro.


    Bei meinem ersten 928 weiß ich, dass da eine Nummer draufsteht, vermutlich von INA. Und heute stellte ich fest, dass diese Laufrolle an meinem zweiten 928 fest ist, man auf ihr jedoch keinerlei Nummer erkennt. Und die andere (eingebaute) freilegen zum nachlesen wäre ja völlig übertrieben.


    Viele Grüße


    Andreas

    Hai zusammen,


    bei mir steht ebenfalls die Überholung der Servopumpe an. Im WHB steht dazu: "Aus Gewichtsgründen ist das Gehäuse der Servopumpe ab Modell 81 aus Aluminium. An diesen Aluminium-Servopumpen ist es möglich, verschlissene Dichtringe zu ersetzen. Dazu muss die Pumpe zerlegt werden."


    Bedeutet das, dass man bei den Servopumpen vor Modelljahr 81 keine Dichtungen wechseln kann? Oder geht geht das an den frühen Servopumpen genauso?


    Kennt jemand die Abmessungen des Wellendichtrings und der zwei O-Ringe? Ich bezahle ja so ungern 6 Euro ans PZ für einen schnöden O-Ring. Sollten bei einer Überholung auch die Stützringe erneuert werden?


    Kennt jemand den Inhalt des Porsche-Reparatursatzes?


    Viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,


    da ich unweit von Nordheim wohne und einen weiteren Ur-928 suche, hatte ich wegen dem günstigeren der zwei Fahrzeuge dort angerufen. Demnach stufe ich das Schaltgetriebe als überholungsbedürftig ein, da man nur mit Zwischengas runterschalten kann. Außer man will gang ganz langsam herumschleichen und auch entsprechend schalten, aber wer will das schon. Nach dieser Information bin ich erst garnicht die paar Kilometer zu einer Besichtigung gefahren.


    Viele Grüße


    Andi

    Hai zusammen,


    vielen Dank für Eure Antworten. Man merkt einfach wenn jemand Bescheid weiß über das wovon er schreibt. Damit Ihr wisst wozu mich Eure Antworten veranlasst haben, und welche Fragen ich abschließend noch habe, hier mein hoffentlich anschaulicher Bericht:


    Die Fördermenge betrug wie erwähnt 980 ml / 30 s (Soll: Mind. 1.360 ml / 30 s). Daraufhin habe ich eine etwas neuere Benzinpumpe eingebaut (Boschnummer 0.580.254.984), ursprünglich war eine mit Boschnummer 0.580.254.967 eingebaut, welche nach Bosch-Kennliste aber auch für dieses Fahrzeug in Frage kommt. Letztere verfügt über ein eigenes Rückschlagventil, trotzdem ließ ich das zusätzliche Rückschlagventil eingebaut, was der Forderung des Werkstatthandbuchs entspricht, obwohl in der Ersatzteilzeichnung auch eine Benzinpumpe ohne dieses zusätzliche Rückschlagventil abgebildet ist. Damit betrug die Fördermenge 1.100 ml / 30 s. Daraufhin habe ich am Mengenteiler den Einschraubstutzen des Benzinzulaufs ausgebaut und gründlichst gereinigt. Das darin sitzende Sieb war dann so sauber wie neu, davor konnte man vor lauter Schmutz kaum hindurchblasen, was nun sehr gut möglich ist. Damit, und mit der neueren Benzinpumpe, beträgt die Fördermenge nun 1.280 ml / 30 s. Die heutige Probefahrt ergab einen deutlichen Rückgang von ruckeliger Gasannahme. (Ganz nebenbei, auf das Sieb kam ich durch einen Vereinskamerad, der in einem PZ arbeitet, und der an einem 928 mit schlechtem Motorlauf in der Benzinzulaufleitung, kurz vor’m Mengenteiler, eine Flusensammlung fand….)


    Nun hat mich der Ehrgeiz gepackt, und ich will die Fördermenge zumindest auf den geforderten Mindestwert bringen, besser noch etwas darüber. Folgende Teile sind recht neu bzw. wurden seit Einbau erst um die 4.000 km gefahren: Intankpumpe samt Intankfilter, Druckspeicher und Benzinfilter.


    Frage 1: Spricht etwas dagegen das zusätzliche Rückschlagventil einfach auszubauen? (Denn dann müssten die Benzinpumpen weniger Widerstand überwinden, die Fördermenge würde sicher steigen, fragt sich nur um wie viel, aber das würde ich dann messen).


    Frage 2: Wo verstecken sich denn noch andere Filter oder ähnliche Bauteile, die man ausbauen und reinigen kann? Um den Schlitzträger des Mengenteilers sitzt ja ein ringförmiges Sieb, jedoch will ich deshalb den Mengenteiler ungern zerlegen bzw. ungern bei Bosch überholen lassen. Auch dürfte dieses Sieb mit der Fördermenge nichts zu tun haben, eher damit dass die Einspritzventile beim Gasgeben vielleicht zu wenig Sprit bekommen, denn der muss ja durch dieses Sieb hindurch.


    Nochmals vielen Dank für Eure bisherigen Antworten und viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,


    es gibt zwar viele Beiträge, die bei der Suche nach „Fördermenge“ bzw. „Förderleistung“ als Ergebnis angezeigt werden. Jedoch streifen diese Beiträge das Thema nur. An meinem 928 habe ich gerade 980 ml in 30 Sekunden gemessen, dabei sollten es während 30 Sekunden ganze 1.360 ml sein. Frage: Was ist denn die Folge, wenn die Fördermenge geringer ist als vorgeschrieben? Dazu habe ich im Internet und auch in einschlägiger Literatur leider nichts gefunden. Kennt jemand die Antwort?


    Viele Grüße und frohe Ostern


    Andreas

    Hallo Hans,


    ich gehe davon aus dass Du das Gussteil meinst, dass beide Zylinderbänke verbindet und den Thermostat enthält. Dazu schrieb ich einst in diesem Forum:


    .... Die zwei Schrauben vom Thermostatdeckel sind gleich beim Ausbau abgebrochen (waren von M6 runtergerostet auf ca. 5 mm Außendurchmesser, da hatte ich doch gleich ein Zollgewinde vermutet; wie sich später rausstellte war es aber doch einmal M6 gewesen). Einen Stumpf bekam man noch so heraus, den anderen hab ich ausgebohrt und das Loch mit einem Gewindeeinsatz versehen. Den hab ich von Hazet, ein Kumpel mit Autohaus und Oldiesammlung meint aber dass bei Gewindereparatursätzen Helicoil einfach unschlagbar sei.


    Bevor ich aber die Kühlwasserbrücke draußen hatte sollten erst einige Tage vergehen: Eine der vier M8-Inbusschrauben verlor den Kopf, die Schraube war mit der Kühlwasserbrücke regelrecht verwachsen. Mit vielen Tricks hab ich die Kühlwasserbrücke erst vom Schraubenstumpf und dann von beiden Zylinderköpfen losbekommen. Das war alles richtig verwachsen und verklebt. Den Schraubenstumpf im Zylinderkopf musste ich schließlich ausbohren, selbst Mutter aufschweißen half nix, der saß bombenfest. Sechs Tage war ich mit diesem Thema beschäftigt, da wird einem ganz anders. Wenigstens ist jetzt auch alles wieder dicht. ....


    Alle Dichtungen bekam ich zu bezahlbaren Preisen im PZ. Schrauben gibt's einzeln bei Hornbach. Sollten alle Schrauben rausgehen geht die Aktion natürlich schneller. Alte Kühlflüssigkeit habe ich aufgefangen und mittels Scheibenwaschwasserpumpe und Papier-Benzinfilter gereinigt und wiederverwendet, habe ich bisher an allen Autos so gemacht, das gab nie Probleme. Wichtig ist, dass Du vor Einbau der Dichtungen alle Korrosion (weißer Belag) entfernst und die Dichtungen einschmirerst, z.B. mit Handcreme, Silikonfett o.ä. Auch die zwei Dichtflächen der Brücke habe ich mit Schmirgelpapier auf Glasplatte abgezogen, damit die total eben sind und die Dichtungen auch wirklich dichten.


    Viel Erfolg wünscht Dir


    Andreas

    Hallo Volker,


    am Mengenteiler werde ich keinesfalls rumschrauben. Hatte den eh neulich ausgebaut (Ansaugsystem neu abgedichtet) und habe den Steuerkolben fast ganz rausgezogen. Das sieht alles ganz arg äußerst spiegelblank aus.


    Die Zusatzluftpumpe ist bei meinem 928 ausgebaut, die Verschlauchung unverändert.


    Was in Deiner hochgeladenen Datei beschrieben ist ist genau das, was ich unter 1. zetztlich gemeint habe.


    Die Steuerdose ist nur bei US-Fahrzeugen zwischen Klappenstutzen und Schubanhebeventil eingebaut.


    Viele Grüße


    Andreas

    Hai zusammen,


    ich muss schon sagen: Hut ab vor Euch! In der Literatur habe ich zu diesem Bauteil einfach nirgends etwas gefunden, nicht einmal im Kraftfahrtechnischen Taschenbuch von Bosch. Nun habe ich diesen Unterdruckbegrenzer also gleich ausgebaut und an den kleinen Anschluss Unterdruck angelegt. Vielmehr wollte ich Unterdruck anlegen, was nicht gelang…. weil das Teil nämlich Durchgang hat zu einem oder zu beiden der zwei dickeren Stutzen, mit denen der Unterdruckbegrenzer mit dem Klappenstutzen verbunden ist (zu welchem genau war mir dann auch egal). Daraufhin habe ich die zwei Anschlüsse am Klappenstutzen verschlossen, alles wieder eingebaut und eine Probefahrt gemacht. Inzwischen habe ich so über 200 km zurückgelegt. Ergebnis: Die Leerlaufdrehzahl war seitdem nie wieder höher als eingestellt. Ich werde auch keinen neuen Unterdruckbegrenzer einbauen (der ist ja auch unglaublich teuer, man müsste den mal wiegen und mit diversen Edelmetallpreisen vergleichen, Wahnsinn!). Einzige Änderung ist, dass wenn man z. B. im ersten Gang auf über 4.000 U/min dreht und dann schlagartig das Gaspedal völlig entlastet, dann kommt es zu ein paar wenigen Fehlzündungen. Macht mir aber nichts. Und Sprit spart man ohne Unterdruckbegrenzer wohl auch, wird doch die gemessene Luftmenge und damit die eingespritzte Spritmenge nicht künstlich erhöht.


    Bei meinem Motor ist zwischen Klappenstutzen und Unterdruckbegrenzer noch eine Steuerdose zwischengeschaltet (US-Version). Zu dieser fand ich bei meiner Recherche nur Ergebnisse, die im Zusammenhang mit Turboladern standen. Weiß jemand wie dieses Bauteil an dieser Stelle funktionieren sollte und wie man es prüfen kann?


    Ein anderes Problem beschäftigt mich aber immer noch: Wenn man mit meinem 928 anfährt oder aus niedriger Drehzahl beschleunigen will, dann stottert er, man könnte meinen er verschluckt sich. Gibt man im Stand Gas, dann nimmt er das ohne Zögern an, das Problem existiert nur unter Last. Besserung ist nur möglich durch hohe Leerlaufdrehzahl (ca. 1.500 U/min) und CO-Gehalt von ca. 7 % (aktueller Ist- und Sollwert: 2 – 3 %). Der Steuerdruck warm / kalt und der Systemdruck sind in Ordnung, das gesamte Ansaugsystem ist absolut dicht, die Zündung ist korrekt eingestellt und laut Bosch-Motortester absolut in Ordnung.
    Wenn ich bei stehendem Motor die Stauscheibe des Luftmengenmessers anschaue, dann steht die etwas über der Ebene mit dem engsten Querschnitt des Lufttrichters. Das heißt, es könnte ohne Ausschlag der Stauscheibe etwas Luft an ihr vorbei. Wenn man den Querschnitt anschaut, den die Leerlauf-Einstellschraube am Klappenstutzen freigibt, dann könnte diese Luftmenge bestimmt an der Stauscheibe vorbei. Das würde bedeuten dass wenn man nun Gas gibt, dann müsste die Stauscheibe erst den engsten Querschnitt des Lufttrichters überqueren und weiter ausschlagen. Dann bliebe im Zeitpunkt des Überquerens dem Motor die Luft weg….


    Nun meine Fragen an Euch:
    1. Meint Ihr ich sollte als nächstes nach der Ruhe-Position der Stauscheibe schauen und diese einfach mal weiter nach unten korrigieren (dazu würde ich einfach einen Eigenbau-Anschlag mit Schraube und Kontermutter auf den Lufttrichter schrauben, die endgültige Einstellung kann man später immer noch mittels dafür vorgesehenem Stift vornehmen)? Oder seht Ihr ganz andere mögliche Ursachen?
    2. Weiß jemand wie die Steuerdose funktionieren sollte (s. weiter oben)?


    Vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße


    Andreas