Posts by wolfgang31248

    Das kann ich dir nicht sagen, der KAT war jedenfalls geschmolzen, aber eindeutig nicht durch mich passiert. Es ist eigentlich auch müßig, darüber zu spekulieren, das Thema ist lange für mich erledigt, das Auto läuft jetzt ohne irgend ein Problem, inzwischen von mir 144.000 km abgespult.

    Der Motor braucht weniger als 0,2 Liter/1000 km, Spritverbrauch laut Anzeige 11,2 l/100 km. Ich fahre von Anfang an Motul 15W50 und 102 Oktan von ARAL.

    Damit scheint der Wagen gut klar zu kommen.

    Ein 997/2 Turbo S DFI Motor kostete 2014 etwas über 30.000 €.

    Für mich sehr schlimm, weil ich das Auto gerade ein halbes Jahr hatte und die Schuld für den Motorschaden eindeutig beim Vorgänger zu suchen war.

    Der Motor hatte einen geschmolzenen KAT, Überhitzung durch Überlastung.

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    Es gibt sehr viele Möglichkeiten, zu einem Porsche zu kommen. Ansparen über das Gehalt gelingt sicher nur, wenn der Job entsprechend honoriert ist, wenn noch keine Kinder im Spiel sind, wird's auch leichter, wenn eine Erbschaft ein Sümmchen bereit stellt, wenn das Auto über die Firma geleast wird, wenn im Lotto gewonnen wurde, wenn Oma den Enkel unterstützt, wenn der Oldtimer selbst restauriert wurde, wenn ...wenn...wenn.

    Welche Gründe und Ursachen auch immer dahinter stehen, es ist die Liebe zu einem Auto, welches sich durch besondere Eigenschaften immer schon hervor getan hat.

    Es gibt Sammler, die nur an einer vollen Garage interessiert sind, es gibt die Praktiker, die ihr Auto ausschließlich über die Rennstrecke jagen, es gibt die Linkespurfahrer, die gerne schnell fahren, es gibt die Poser, die nur die Zuschauer brauchen, es gibt die Nostalgiker, die ihre Liebe zum Porsche schon in den Kindertagen entdeckt haben, es gibt die Designverliebten, die nur den 911er mögen, es gibt die Oldtimerfahrer, die in der Geschichte des 356er verwachsen sind, es gibt...es gibt....

    Völlig egal, welche Hintergründe zum Porsche geführt haben, jeder von uns hat da seine Geschichte und die sollte einfach so akzeptiert werden.

    Ob es der einfachste Boxster oder der neueste Turbo S ist, sein Besitzer sollte sich damit wohl fühlen und das ist der Vorteil der Autos von Porsche, es fällt nicht schwer, das zu tun. :wink:

    Natürlich habe ich etwas übertrieben, aber mal ehrlich, die Möglichkeiten, die heute mittels PCM eingestellt oder gesichtet werden können, braucht man die?

    Klar, ich bin auch ein Technikfreak und jeden Tag mit Elektronik befasst, aber vieles ist zu kompliziert gemacht und erst nach einiger Zeit überhaupt zu verstehen.

    Beispiel: mein neues Fernsehgerät von LG ist so vollgeladen mit Software, dass meine Frau jeden Abend sich darüber beschwert, warum die Fernbedienung nicht mehr geht.

    Es ist nicht die Fernbedienung, sondern die Vielzahl von Programmen, die erst geladen werden müssen , bevor es überhaupt möglich ist , das Programm zu ändern.

    Muss ich mit aller Gewalt ein Multi-Super-Media-Fernseher von ihm machen, wobei ich eigentlich nur Fernsehen möchte. Hätte ich das vorher gewusst, wäre es ein einfacheres Gerät geworden, nur sind inzwischen nur noch Multi-Media-Geräte zu bekommen.

    Und unsere Porsches machen da keine Ausnahme, schlimmer noch die Japaner, die jeden Sensor im Protokoll der Möglichkeiten haben.

    Mir gefällt der Taycan, besonders der Turbo S natürlich, aber das was Yolo anfangs an Problemen aufgezählt hat, zeigt doch, dass dieses Auto nicht einfach nur fährt, sondern schon eine kundige Hand braucht. Aber gut, viel Spaß mit dem Auto, den hat man sicher.

    Als Elektroingenieur außer Diensten erwarte ich für mich ja ein gewisses Verständnis für ein rein elektrisches Gerät. Es scheint aber so zu sein, dass Porsche (vielleicht nicht nur bei denen) ein Studium der Elektrotechnik aktuellster Form vorausgesetzt wird. §-)

    Wie kommt denn der elektrisch unbedarfte Banker mit so einem Auto klar. Braucht der jetzt einen Lehrgang von zwei Wochen für den Umgang mit der Bedienung des Autos?

    Wenn ich richtig liege, ist so einem Elektrobomber doch nur eine Übergangszeit beschieden, bis sich dann die wohl langfristig vernünftigere Variante der Fortbewegung in Form des Wasserstoffantriebes durchsetzen wird.

    Otto Normal Elektroautofahrer möchte doch nichts weiter als fahren, ohne ständig das Handbuch konsultieren zu müssen.

    Kann so ein Auto auch technisch ausgereift und einfach und verständlich gebaut werden?

    Es wäre doch schön, wenn das eigentlich so einfach konstruierte Gerät mit Akku > Motor > Steuerung, zwecks Ladung in die Steckdose gesteckt werden kann und je nach Art der Steckdose und einer Zeitkomponente irgendwann einfach nur > 100% geladen < auf dem Display steht?

    Da lobe ich mir den 997 Turbo S, mechanisch, zuverlässig, einfach und schnell.

    Ein Taycan Turbo/S (wo steckt da eigentlich der Turbolader? §-):]) ) mag schnell und neuzeitlich wirken, aber weder sein Gewicht, noch seine Technik und seine grundsätzliche Konstruktion sind zukunftsweisend. Aber das wissen wir alle schon lange.

    Wenn das Wort TURBO bei Porsche für die schnelle Art der Fortbewegung steht, dann bin ich mal gespannt, wieviel Turbokonstruktionen es noch geben wird, bis der 'richtige' Weg gefunden wurde.