Posts by Blue Rabbit

    das fahrwerk des m3 csl ist rel. weich, hoch und auf strecken wie die nordschleife abgestimmt. auf einer grand prix strecke müsste man den csl noch gut 20-30mm tiefer legen und deutlich härter federn. ausserdem ist das fahrwerk leider nicht einstellbar. der csl fährt sich ideal mit vorne: 2,5 grad sturz und hinten geringfügig weniger sturz. dafür benötigt man vorne einstellbare domlager aus dem rennsport. in einer solchen konfiguration dürfte der csl auf allen grand prix strecken gut 1 sek. herausfahren. am lausitzring fahren csl's und gt3's (mit sportreifen) gleichwertige zeiten (ca. 2:03 - 2:05), wobei es natürlich immer auch auf den fahrer ankommt.


    von getriebeschäden habe ich bis jetzt nichts gehört. die motoren halten im schnitt auch sehr gut. was in foren gepostet wird ist eben nunmal nicht ..."mein S54 hält jetzt schon 60.000 km" ... - ich kenne einige S54 mit weit über 120.000km ohne irgendwelche probleme.


    ciao claus

    mmh, ich weiss nicht ob es dir wirklich hilft, aber in meinem BMW fahre ich ein PSS9 und bin sehr zufrieden, was fahr, kurvendynamik und einstellbarkeit angeht. allerdings musste ich schon viel ausprobieren bis es wirklich perfekt wird, es neigt zu sehr zu untersteuern, weil ich domstrebe + stabis + mischbereifung ... fahre. vorne muss der sturz auf 1,5 grad vergrössert werden und ginten etwas dickere (D = 22,5mm) stabis rein.


    das fahrwerk fährt sich wie ein kart smile.gif


    ciao claus


    ciao claus

    hi,


    ich habe die edelsuppe ebenfalls getestet - allerdings im 330Ci Cab. . da der M54/B30 (so heisst der bmw motor mit klopfsensoren und parametrisierter DME ausgestattet ist, sollte sich spätestens bei der 2ten tankfüllung ein unterschied bemerkbar machen. bmw empfiehlt ja deshalb auch 98 oktan und in der tata spart man gegenüber 95 oktan bzw. hat spürbar/messbar etwas mehr leistung.
    er scheint mit v-power etwas "weicher" zu laufen, eine verbesserung der leistung ist vielleicht auf einem prüfstand messbar, aber nicht mehr mit bordmitteln. ich habe eine teststrecke die über 10km leicht ansteigt. hier geht meiner mit 98 oktan nicht ganz an den begrenzer. mit v-power (3 mal getestet) war er keinen deut schneller.
    über den verbrauch kann ich nichts sagen, bei dauerhaft volldampf säuft er jedenfalls 23,5 liter von dem teueren sprit. ich tanke es jedenfalls nicht mehr, da gibt es effizientere tuningmöglichkeiten.


    ciao claus

    hi,


    mich interessiert mal welche reifen ihr bevorzugt und mit welchen fahrdynamischen eigenschaften ihr die wahl begründet.
    ich hatte bisher die michel pilot sport drauf und bin insb. mit den warmlaufeigenschaften unzufrieden (insb. zu grosser schräglauf). klar - porsche hat eine andere fahrwerksgeometrie, aber ich möchte noch ein paar meinungen sammeln, um meine meinung abzurunden.
    derzeit favourisiere ich bridgestone, conti und pirelli.


    danke,


    ciao claus

    eigentlich entscheidet das leistungsgewicht, das ist richtig.
    statt von 0-100 ist der test 100 - vmax mit einer zeitauflösung von 10 km/h schritten aber wesentlich aufschlussreicher.
    über das fahrverhalten sagen solche leistungseckdaten trotzdem noch wenig aus - die fahrdynamik lässt sich nicht ganz so einfach messen (slalom, ausweichgasse ...). sehr gute anhaltspunkte liefern rundenzeiten auf der NS oder dem hockenheimring.


    ciao claus

    Hi Gelbe Gefahr,


    ne, ne - das war ich nicht, ich war am 2.10 u. 6.10 unterwegs.


    ABER :::


    1) Wäre ich ebenfalls fahrtechnisch kastriert gewesen (frau + radln ...)


    2) Glaube ich nicht(natürlich weiss ich es nicht), dass Du mir in irgendeiner Kurve merklich was abgenommen hättest. Dies liegt einfach daran, dass Hinterherfahren deutlich einfacher ist. Selbst wenn Du der bessere Fahrer bist + das schnellere Fahrzeug hast, muss es schon ein ziemlicher Depp sein, wenn er zumindest in langsamen Kurven nicht mithalten kann.


    Fährst du manchmal auf dem Salzburgring, Nordschleife, o. Hockenheim?


    Vielleicht sieht man sich ja mal auf Münchens Strassen - ich bin meist zwischen Innsbrucker Ring und LuiKiBaPlatz unterwegs, dann A95 -> STA ...
    Woran erkennt man Deinen - wahrscheinlich ist er Gelb wink.gif?


    Ciao Claus

    hi,


    mit dem 964er kenne ich mich nicht so aus, aber ich hatte jahrelang einen käfer cab (1303) und den die letzten 150.000km mit 10W 60 (castrol) gefahren und es gab nie probleme mit dem motor. diese luftgekühlten boxer sind thermisch etwas instabil und da ist ein öl mit hoher warmviskosität sehr gut. ich kann dir dieses öl sehr empfehlen, zumal es auch andere vorteile hat (bessere dämpfung ...). wenn du bei den dünnflüssigen ölen bleiben willst, dann nimm lieber das 0W 40 - damit hast du die gleiche warmvisko und bessere kaltschmierung + etwas niedrigeren benzinverbrauch.
    in einem anderen forum hatten wir das thema bis zum abwinken durchgekaut, s.u. (das gilt eigentlich für alle automarken) ZITAT:


    "
    Ein oft begangener Irrtum: Wenn du mit einem Öl eine geringere Innenreibung des Motors festsellst erzeugt das Öl i.d.R. eine erhöhte Lagerluft durch niedrigere Viskosität. Wenn man aber ohne erhöhten Verschleiß mit erhöhter Lagerluft die Innenreibung des Motors verringern will muß man verstärkte Lager mit einem geometrisch größeren Lagerspalt verwenden und ihn mit einem belastbareren Öl füllen, wie es BMW bei den M-Modellen praktiziert. Wenn du einfach nur das Öl dünner (und damit weniger belastbarer) machst ohne verstärkte Lager zu verwenden erhöhst du den Verschleiß und verringerst die Lebensdauer - gewinnst aber Wirkungsgrad.


    Die Öltabellen der Hersteller gehen nicht nach Öl-, sondern nach Außtentemperatur - wenn du dir aber die HTHS-Werte (Viskosität bei 150°C) der Öle anschaust (Siehe Datenblätter der Hersteller oder Öltest´s der Autozeitschriften) kannst du Rückschlüsse auf der Schmierverhalten im Hochtemperaturbereich ziehen.


    Wenn du einen gemächlichen Fahrstil hast und dein Motor sehr konservativ mit weniger als 60PS/Liter Hubraum ausgelegt ist magst du von einem hochbelastbaren 60er Öl kaum profitieren - aber Reserven sind auch dort wünschenswert, oder? Reserven die auch ein leichte Ölverdünnung durch Benzin wie sie naturgemäß im Kurzstreckenverkehr auftritt kompensieren können....


    Es ist eine frustrane Diskussion wenn einer fragt "Was ist das beste?" der nächste dann einwendet "Ist das auch wirklich nötig?" und zum Schluß eine Kompanie von "Geht das nicht auch?"- Fragern einmarschiert, wie hier schon so oft passiert - glaubt doch einfach mal eurer Betriebsanleitung:


    - Nötig ist i.d.R. nur ACEA A3/B3 bzw A3/B4 - außer BMW möchte eigens geprüfte Öle in den Motoren sehen - und so sieht es bei dem hier besprochenen M54 bis Hermann was schriftliches hat ja aus.


    - Am besten wäre unter Lebensdaueraspekten ein hochbelastbares 60er Öl mit kurzen Wartungsintervallen.
    "


    ciao claus