Posts by Purplecoupe

    Oh, hier gehts weiter?

    Ich hoffe das als anziehen der Wirtschaft deuten zu können :old:

    In meiner Firma haben sie letzte Woche über 100Leute an die Luft gesetzt ... die eine Firma so, die andere so. Inzwischen habe ich auch mit Firmen gesprochen die trotz Umsatzzuwächsen Personal abbauen! Wie kann das sein?
    Der Maschinenbau ist echt ein träger Riese

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    Mmmh, mit einer pessimistischen Grundeinstellung wird das nix.

    Wer ist denn pessimistisch? Wie Anfangs schon geschrieben ging ich recht optimistisch ran und wurde (von den Firmen selbst!) auf den Boden der Tatsachen zurück geholt
    Ich nenne es Realismus


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    Thema der Master Thesis so auswählen, dass Du mit möglichst vielen Unternehmen Kontakt hast (Untersuchung, Befragung, Interviews etc.). Kontakt halten dann wirst du ganz automatisch Angebote bekommen.

    Habe ich im Moment ja, also Kontakt zu Firmen in meiner Diplomarbeit. Von einer sehr guten Firma habe ich bereits ein Angebot bekommen mich nach der Krise zu bewerben
    Ist unten in Stuttgart
    Aber meine Fühler gehen weiter... Brasilien, Tschechien, Österreich und Indien sind gerade in der engeren Wahl


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    Zur Finanzierung: Da gibt es m.E. inzwischen genug Möglichkeiten. Aber klar, Spass macht das keinen, danach mit Schulden anzufangen. Aber: Mediziner in den USA fangen nicht selten mit USD 300.000 Schulden ihre Karriere an...

    Da gibt es sicherlich einige die von der Summe nicht wieder runter kommen! Das amerikanische Prinzip eben: Zeigt die erfolgreichen und versteckt die anderen unter der Brücke

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    also Kopf hoch

    Wer mit zum Hals in der Scheiße steht soll den Kopf nicht hängen lassen :])

    offtopic:
    Ist es wirklich nicht gut sich aus der Position heraus zu bewerben, wenn man keinen Job hat? Ich hatte ja kurze Zeit keinen bzw. habe in meinen Bewerbungen geschrieben, daß meine Befristung ausläuft. Da habe ich aber halbwegs viel Resonanz bekommen und Vorstellungstermine. Ein ander mal habe ich nicht geschrieben, daß meine Befristung ausläuft, sondern nur daß ich derzeit arbeite und was neues suche. Dann hat kaum jemand geantwortet. Kann ja auch Zufall sein, nur dachte ich mir, daß die Arbeitgeber vielleicht auch dachten: " "Da nehmen wir doch lieber einen der in Not ist, der akzeptiert eher wenig Urlaubstage, geringe Bezahlung, lange Probezeit, etc..." Das war jetzt natürlich etwas überspitzt formuliert, aber kann es sein, daß man eher als anspruchsvoll gilt, wenn man nicht Joblos ist?

    Ich denke so pauschal kann man das nicht sagen. Aber je länger man auf der Straße sitzt desto kleiner werden die Chancen
    So stelle ich mir das zumindest vor
    Wenn jetzt zwei Leute gleich qualifiziert sind, aus welchem Grund sollte man den aus einer festen Anstellung heraus lösen?


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    Ad Gehalt: Butter bei de Fische, wieviel erwartest du Dir? Die Frage kommt zu 1000% im Vorstellungsgespräch, wenn du nicht schon vorher versagst. Und das du das komplett zwischen unterschiedlichen Jobs differnzierst, glaub ich dir nicht. Ein Minimum hat jeder.

    Klar ist das Jobabhängig
    - Aufstiegschancen
    - Absehbare Gehaltssteigerung
    - Qualifizierung für andere Betriebe
    - Einsatzgebiet
    - Sicherlich Arbeitszeit oder Aufenthalt in Einsatzgebieten
    - Abgeforderte Kenntnisse
    - ...


    Das übliche Anfangsgehalt liegt zwischen 36 und 48, je nach Situation werde ich das auch anfordern
    Oder macht es sinn als 08/15 Konstrukteur genauso viel zu verlangen wie jemand der sich als Projektleiter mit Auslandseinsätzen bewirbt? Ich denke nicht


    Über die Definition eines Trainees lass uns mal nicht streiten. Da gibt es sicher qualitative Unterschiede, da gebe ich dir recht

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    Siemens hatte damals händeringend junge Ingenieure für Asien gesucht, da hätte man als Newcomer sogar das Gehalt diktieren können.

    Jetzt leider nicht mehr, sonst hätte ich sicher Interesse gehabt


    Auch wenn die Wahrheit dir nicht gefallen wird: Traineeprogramme qualifizieren in den mir bekannten Betrieben auschließlich zukünftige Führungskräfte. Da tust du dir als FH-Absolvent, wenn deine Qualifikation nicht passt, schon schwerer.

    Die Qualifikation passt. Also die meisten Trainees sind auf Projektleiterebene ausgerichtet. Das nur die Chefetage damit gefüttert wird ist lange überholt
    Ein Trainee zu sein ist -sagen wir mal- kein herausragendes Privileg mehr. Auch wenn die Anforderungen an die Kandidaten tendenziell immer noch höher gesteckt sind so ist es doch schon ein kleiner Massentrend geworden die auch viele FH-Absolventen integriert


    Und besser ein Praxissemester mehr als gar kein Geld und HartzIV.

    Ansichtssache. Ich schreibe dann besser 100 Bewerbungen mehr, das gibt bessere Aussichten
    Ebenso könnte ich eine zweite Ausbildung beginnen ... wofür?

    Wie hoch sind denn deine Gehaltsvorstellungen? Die Zahlen, die in den Berichten herumgeistern, wirst du im Moment (böses K...e-Wort) nicht lukrieren können.

    Welche Zahlen? :baeh: Meine Gehaltsvorstellungen sind 100% abhängig von der (Art der) Arbeit, deswegen kann ich da gar keine Aussagen machen


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    Wünsche Dir viel Erfolg!

    Wünsche ich dir auch Nightfly. Architekt ist ein sehr schöner Beruf, aber die Bedingungen sind echt hart ... vielleicht gerade deshalb weil der Beruf so seine Reize hat


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    Ich empfand die Studiumzeit als sehr schön und kann Dir auch nur raten weiter zu studieren, da Du als Student eher einen Nebenjob bekommen kannst.

    Fandest du? Studieren um einen Nebenjob zu bekommen?
    In der ganzen Zeit hängt man echt am Tropf von anderen. Entweder Bafög und/oder man muss gute Nebenjobs finden wo man jedes Jahr wieder zittert ob man was bekommt
    Ok, ich hab immer schwein gehabt und hatte ständig gute Jobs. Andere nicht
    Die besten beiden Semester waren das Praxissemester und das Diplomsemester. Das macht Spaß, endlich mal freie Entfaltung, Kreativität walten lassen und Probleme lösen anstatt seelenlose Arbeitsblätter zu bearbeiten
    Ich will mein Studium nicht schlecht reden, nur durch diesen Prozess lernt man es, aber im Endeffekt geht das Wirken aus 4 Jahren harter Arbeit in die Mülltonne. Ok, bis auf ein paar Projekte ...
    Wenn man sich dagegen anschaut was man in der Praxis in nur einem Monat nachhaltig verändern kann dann weiß man wieder warum man Ingenieur werden will
    Ich versteh die Leute nicht die zig Semester studieren nur aus Spaß an der Sache


    Nichts desto trotz, selbst wenn ich weiter studieren muss/will geht das erst wieder ab September


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    Über ein weiteres Praxis-Semester nach zu denken ist auch nicht unbedingt falsch. Mit etwas Glück schätzt Dich die neue Firma und übernimmt Dich evtl.!

    Die Firmen die Praxissemster anbieten tun das auch jetzt zur Krise, flächendeckend. Was ich auch grundsätzlich gut finde, dennoch übernimmt derzeit kein einziger Betrieb. Egal wie gut man ist
    So traurig das klingt, aber die können bei Einstellungsstopps, Kurzarbeit und Entlassungen einfach nicht begründen warum "der Mann" jetzt übernommen werden soll. Und in mindestens einer der drei genannten Situationen befindet sich zurzeit jeder Betrieb im Maschinenbau ... zumindest die die ich kenne
    Deswegen:Praxissemester fällt flach. Ganz einfach weil sich andere Optionen mehr auszahlen
    Ich hoffe ihr versteht meine Position. Zu 100% nachvollziehbar ist diese Entscheidung natürlich nicht das weiß ich genauso gut, ob es die richtige war sehe ich erst später

    Ich sehe aber auch evtl. die Möglichkeit für Dich z.B. in den Bereich der Windenergie zu gehen, hier wird es in naher Zukunft erheblichen Wachstum geben. Es gibt also noch viele Möglichkeiten - Du darfst nur nicht den Mut verlieren :t:

    Hab ich schon bei zwei Firmen angefragt. -> "Vor Mitte 2010 keinesfalls eine Einstellung möglich"
    Windenergie reizt mich aber auch. Vor allen Dingen weil die Englisch als Firmensprache haben und ich persönlich das schon als zukunftsweisende Sparte ansehe
    Ich werde es dort auf jeden Fall versuchen (Montage/Fertigung)

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    Ich bin Inschenör und viel zu gut dafür etwas neben der Linie zu versuchen.
    Warum stehen die Arbeitgeben nicht Schlange, um mich zu bekommen ?

    Hey komm, das schreibt mir jemand der mir eine Stellenausschreibung für ein Praxissemester per PN schickt. Da steh ich drüber
    Bisher war ich mir für keinen Job "zu fein" der mich auf irgendeine Weise weitergebracht hatte. Sei es lerntechnisch oder finanziell
    Ich muss mich hier auch nicht als Miesepeter oder als faulen Sack darstellen lassen, weil das einfach nicht der Fall ist. Mir ist durchaus bewusst das ich auf mich alleine gestellt bin

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    und meinen Porsche fahre ich neben meinem Saab und Jaguar auch gerne

    Beneidenswert, aber du musst zugeben das es vielen deiner Kollegen da nicht ganz so gut ergangen ist


    Einen Master nahtlos hinten dran zu hängen fällt übrigens schon einmal flach. Die Studiengänge fangen erst im September wieder an
    Eine Option weniger

    Ich habe ja keine Ahnung, wie es in anderen Ländern aussieht, ...

    Das weiß ich eben auch nicht. Gegen das Ausland habe ich nichts einzuwenden solange es im englischsprachigen Raum ist und die Bedingungen ok sind (Namhafte internationale Firma)


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    Wenn du dich bei mir bewerben würdest mit meinem jetzigen Wissen um deine "Ach, alles ist so schlecht und niemand hilft mir und ich habe keine Lust, weil alles so perspektivlos ist und niemand wartet darauf. daß er mich einstellen darf......", ich würde nicht einmal die Bewerbungsunterlagen durchsehen

    Ach mein Gott. Muss man ständig optimistisch vor die Wand laufen? Will das hier nur mal ausdiskutieren und mir Tipps holen
    Das ein "Fest-im-Job-promovierter" da natürlich den Papa raushängen lässt kann ich dir nicht verübeln. Ich würde es an deiner Stelle auch machen :])
    Völlig aufgegeben habe ich natürlich nicht. Aber der Schock war schon größer als erwartet muss ich zugeben
    Das ich auf lange Sicht keine Bananen pflücken muss sollte wohl klar sein. Nur es gibt mittlerweile Ings die wirklich schon ein Jahr auf der Straße sitzen und darauf habe ich wirklich keine Lust ... und die Jungs nicht nicht blöd/faul oder so. Einfach nur Pech gehabt


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    Vielleicht gibst du auch ein paar mehr Details zu deinem Lebenslauf und zu deinen Wünschen preis

    Gelernter Werkzeugmechaniker
    Knapp ein Jahr als Geselle gearbeitet
    Ein Jahr FOS Technik
    Fachhochschule Maschinenbau Fachrichtung Produktionstechnik
    ... bin 25 Jahre jung
    Zu den Wünschen. Montage/Prozessoptimierung/Planung/Qualitätssicherung im innovativem Unternehmen des größeren Mittelstandes ... das wäre/war (m)ein Traum
    Obwohl es sicherlich nach links und rechts abweichen kann. Da bin ich nicht abgeneigt, solange der Job interessant und abwechslungsreich ist
    Aber die Chance hier einen Job zu finden halte ich ehrlich gesagt für sehr aussichtslos :wink:


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    Hi,


    ich hab mich damals finden lassen.


    http://www.jobpilot.de/

    Danke! Xing und Monster werde ich auch noch nutzen wenn es konkreter wird