Posts by Winni2000

    Wo liegt denn der Fehler ?
    Wie kann ich MP4 in MPEG4 umwandeln ?


    Die Endung MP4 kennzeichnet nur den Container, nicht aber den verwendeten Codec. (Beispielsweise sagt auch die Endung AVI erst mal nicht viel über den darin enthaltenen bzw. verwendeten Codec aus).


    Der überwiegende Teil der YouTube Videos, vor allem aber alle Videos neueren Datums, verwenden den H.264 Codec, eine hocheffizientes MPEG4-Derivat. Er ist auch unter MPEG-4/AVC (Advanced Video Coding), MPEG-4/Part 10, oder einfach AVC bekannt.


    H.264 ist der zur Zeit effizienteste aller Codecs, und wird u.a. auch vom BluRay Standard verwendet. Aber auch moderne HD-Videokameras zeichnen damit auf (AVCHD), und auch die neueren Generationen aller etwas höherwertigeren Pocket-Cams oder auch Spiegelreflexkameras.


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    Die Umwandlung kannst Du über diverse, mal mehr mal weniger komfortable kostenlose Tools vornehmen (Je funktionsreicher, desto unkomfortabler).


    Volle Kontrolle gibt es unter Windows mittels Handbrake, guten Komfort bei dennoch gutem Ergebnis beim häufig aktualisiertem XMedia Recode.

    Ja, die 80 € im Jahr sind happig, aber auf den Komfort der überall (PC privat und Büro, iPhone, iPad) synchronisierten Lesezeichen, Kontakte, Kalender und Zugangsdaten will ich nicht mehr verzichten, und auch Programme von Drittanbietern machen davon Gebrauch (FTP-Programme, etc.)


    Ich hoffe ja immer noch, dass Apple zumindest diese Sync-Funktionen für ihre Kunden irgendwann einmal kostenfrei anbietet, ohne den ganzen Rest (Galerie, iDisk, etc.)

    Im Bereich der Video-Tutorials haben die Trainings von lynda.com eine allgemein hohe Anerkennung, und sind auch aus eigener Erfahrung sehr empfehlenswert (wenn allerdings auch in Englisch). Auch für Photoshop gibt es ein großes Angebot, zum Einstieg beispielsweise das "Essential Training":


    http://www.lynda.com/home/ViewCourses.aspx?lpk0=811


    Im Buchbereich würde ich mir mal die Bücher von Galileo Press ansehen, zum Einstieg vielleicht dieses hier, und als Kompendium dürfte dieses hier recht geeignet sein (habe die CS4 Version).

    Als Alternative zum GoodReader sei zum Lesen von PDFs noch "Fast PDF" empfohlen. Und für die Verwaltung und das Lesen von RSS-Feeds ist der empfehlenswerte und vom iPhone bekannte "Reeder" seit gestern auch für das iPad erhältlich.


    Dropbox ist - auch völlig unabhängig von Apples Mobilgeräten - zum einfachen und schnellen Datenaustausch für mich inzwischen unverzichtbar.

    Wonach kräht kein Hahn mehr, nach dem iPad oder Flash?


    Zwei Zusaztinfos: 1) Hast Du gelesen, dass in den Staaten die Andoidverkäufe die iPhoneverkäufe mittlerweile übersteigen? 2) In des Staaten beschäftigt sich anscheinend mittlwerweile das Kartellamt mit der Flashfrage. Das auch große Unternehmen das US-Kartellamt ernst nehmen müssen hat der Fall Microsoft gezweigt.


    Ich erkenne den Innovationscharakter des iPads völlig an. Ich glaube, dass in einigen Monaten das iPad nur eines von Vielen sein wird. Und das Android Flash unterstützt und die offenere Plattform ist, ist unbestritten. Ich persönlich werde so lange warten.



    Also gut, versuchen wir mal, das Ganze völlig wertfrei weder durch die Obst- noch durch die Augen eines kleinen grünen Roboters zu betrachten.


    Vorweg zu Deinen beiden angeführten Punkten:


    1) Die NPD-Studie, auf die Du Dich beziehst, ist nicht aussagekräftig und daher umstritten, siehe dazu exemplarisch hier oder google danach.


    2) Das Department of Justice untersucht, ob Apple im Zusammenhang mt dem Vertrieb von digitalen Medien über iTunes (Musik, Filme, Fernsehsendungen) seine Marktmacht missbraucht hat, das hat mit Flash nichts zu tun. Niemand kann Apple oder sonst wen zwingen, auf seiner Plattform bestimmte properitäre Plugins zu implementieren, ansonsten könnten ja auch Microsoft (mit Silverlight oder WindowsMedia) oder Real (mit RealPlayer) anfangen zu meckern. Und Apple könnte Google, RIM, und Microsoft dahingehend verklagen, dass sie Quicktime oder andere OX X Core-Systeme in ihre Betriebssysteme implementieren sollen.



    Warum gibt es kein Flash auf dem iPad, iPhone, iWasauchimmer...

    Flash wurde ursprünglich von Macromedia entwickelt, um vektorbasierte Animationen im Webbrowser darstellen zu können. Adobe, die Macromedia und damit die Flash-Technologie 2005 übernahmen, will mit Flash eine plattformunabhängige Entwicklungsumgebung im Markt etablieren, so dass Programme nur einmal geschrieben werden müssen, aber auf allen Plattformen laufen. Die gleiche Strategie verwendet Adobe übrigens auf dem Desktop bei der Creative Suite (Photoshop, Indesign, etc) mit einer Technologie namens AIR.


    Was sich toll anhört und für die Softwareentwickler auf den ersten Blick eine unheimliche Erleichterung darstellt, ist für den Verbraucher eine Katastrophe, da plattformspezifische Vorzüge nicht ausgenutzt werden (können). Im Fall von Flash bedeutet das beispielsweise, dass bestimmte Vorteile, die ein Android-Smartphone gegenüber einem WindowsMobile-Smartphone hätte, nicht genutzt werden könnten und umgekehrt, da die Software ja auf allen Systemen laufen muss, und daher nur der kleinste gemeinsame Hardware-Nenner zur Verfügung steht.
    Auf dem Desktop ist Adobe aktuell gerade zumindest teilweise zurückgerudert, ist doch die CS5-Suite für den Mac zu großen Teilen nativ programmiert, wenn auch das Benutzer-Interface sich weder an die Windows- noch an die MacOS-UI-Richtlinien hält.


    Wie auch immer, da über Flash realisierte Programme keinen Gebrauch von den systeminternen Möglichkeiten des iPhoneOS (iPhone, iPad, iAllesmögliche) machen können, und es Adobe bei allem zudem nur darum geht eine weitere Plattform (nämlich Flash) zu etablieren, wird es Flash niemals auf den mobilen Apple-Geräten geben. Und ich behaupte mal ganz frech, dass das Gleiche auch für das Ende des Jahres erscheinende neue mobile Betriebssystem von Microsoft gelten wird. Und schaun wir mal, wie es HP mit WebOS halten wird.


    …und warum kräht demnächst kein Hahn mehr danach.


    Es ist völlig egal, ob man den zahlreichen Studien, die dem iPhone momentan einen mindestens 4x bis 6x höheren Marktanteil als Android bescheinigen, glaubt oder nicht (bspw. hier oder hier). Tatsache ist, dass es in den nächsten 18 Monaten nicht um einzelne Geräte geht, sondern darum, welche der 4 großen mobilen Plattformen (iPhoneOS, Android, WebOS, Windows Mobile) sich durchsetzen wird.


    Eine weitere Tatsache sind 2 Millionen verkaufte iPads innerhalb von 2 Monaten. Wie groß diese Zahl absolut gesehen ist, stellt man fest, wenn man sie mit anderen Geräten vergleicht. (700.000 verkaufte Apple II in den ersten 5 Jahren, 135.000 verkaufte Google Nexus One bisher, usw.)
    Geht man aufgrund der Lieferzeiten davon aus, dass das Momentum der Verkäufe anhält, bedeutet das knapp 7.000.000 verkaufte iPads bis Oktober, wenn das erste Konkurrenz-Tablet seinen angekündigten Markteintritt hat. Dazu kommen ja auch noch die weiteren iPhoneOS-Geräte (iPhone, iPod Touch).


    Unabhängig davon, wie viele andere Tablets oder Smartphones in den nächsten Monaten und Jahren ihren Weg zu den Käufern finden: Diese installierte Basis an iPhoneOS-Nutzern, die stetig mit immensen Raten steigt, und die zudem noch qualitativ (gutes Einkommen, konsumfreudig) sehr interessant sind, kann kein Content-Anbieter insofern vernachlässigen, als dass er Flash-Inhalte oder Flash-basierte Video-Player auf seinen Web-Seiten dauerhaft anbietet und diese Nutzergruppe somit aussperrt bzw. nicht berücksichtigt. Ich behaupte daher, dass man in allerspätestens 18 Monaten Flash-Seiten im Netz mit der Lupe suchen müssen wird.



    Abschließend noch zum iPad und zu den zu kommenden Mitbewerber-Produkten, was ist zu erwarten?


    Mehr Schnittstellen, das auf jeden Fall. Mehr Speicher, mehr Prozessorleistung, mehr was auch immer.
    Aber ein besseres Betriebssystem? Wenn es so einfach wäre, gäbe es dieses schon im Smartphone-Bereich.
    Ein besseres Display? Abgesehen davon, dass beim iPad wenig Klagen zu hören sind, wird es schon schwierig sein, dieses überhaupt nachzubauen, da die Technologie von Apple-Patenten durchzogen ist (entsprechend laufen ja bereits Klagen gegen HTC und Google)
    Bessere Aukkuleistung? Ich behaupte, nicht mal annähernd die gleiche. Apple baut die Akkus selbst, und ist bereits im Notebook-Markt hinsichtlich der Laufleistung im Verhältnis zur Größe und Gewicht führend.


    Und selbst, wenn all das gelingt, wenn das reine Gerät gleich gut oder gar besser ist, als das iPad, wie sieht es denn mit der Software aus? Android-Entwickler klagen schon heute über die diversifizierten Hardware-Umgebungen, auf die sie ihre Software anpassen müssen, was oftmals nicht gelingt (Display-Auflösung usw). Und was ist mit dem Ökosystem, mit dem Content, mit Filmen, Musik und Büchern?


    Mir jedenfalls wären das zu viele Fragen, auf deren zweifelhaften Antworten ich nicht auch noch warten würde.