Posts by Traxel

    Hallo zusammen!


    Wie bereits erwähnt, ist mir heute ähnliches widerfahren.
    Nach über 6 Monaten Standzeit und Abschluss aller angefallenen Arbeiten wollte ich meinen 944/2,7 endlich wieder anmelden. Dazu waren zunächst frische HU und AU fällig. Also ab zum GTÜ, ist nur 2km entfernt. Ich hatte noch Bedenken, wegen der langen Standzeit, den klappernden Hydrostößeln etc. aber an der Prüfstelle angekommen schnurrte der Motor schon wieder ganz normal.
    Doch bei der AU war dann bereits Schluß mit lustig. Die vernichtende Diagnose des Prüfers: Kat defekt, der muss neu!
    Keine AU, keine HU, keine Zulassung - ätsch! v:~(
    Alle übrigen Werte waren top, nur der CO-Gehalt wurde nicht runtergeregelt.
    Laut Prüfer hat das nix mit der langen Standzeit, evtl. Belagbildung/Ruß/Rost/Gammel/etc. im Kat oder mal "freibrennen" zu tun, der Kat sei erledigt und muss neu?
    Bei der freundlicherweise angebotenen Durchsicht zur HU waren keine Mängel festzustellen, im Gegenteil, er lobte die Revision der Bremsanlage und den Gesamtzustand und hielt meinen Porschi für ein sehr gut gepflegtes Exemplar.
    Dann kam der nächste Joke. Ob das Lenkrad (Raid Typ 10, 360er) eingetragen wäre? Nee, soll auch jetzt passieren. Da sähe er aber schwarz. Sportlenkrad in Verbindung mit Breitreifen (VA205er auf 7"Design 90, HA225 auf 8") wäre nicht machbar :shake:
    Distanzscheiben (VA 7mm, HA 21mm) zur Tieferlegung? Hmm, schleift denn da was - das sieht so eng aus... :-a
    Ich bin bald wahnsinnig geworden #-p Da schleift natürlich gar nix
    Aber wer noch nichtmal den Handbremshebel findet...
    Tja, die Frage an die Gemeinde lautet: Was mache ich bzgl. Kat bzw. AU?
    Muss der Porschi sich nur freihusten und alles wird gut - aber wie, ohne Zulassung?
    Oder baue ich doch lieber gleich ´nen neuen Kat ein? Und wenn ja, was kostet der Spaß? Hat schon jemand ähnliche Erfahrungen?
    Bin für jeden Hinweis dankbar.
    Gruß, Uli

    Hi tbp!


    Zunächst mal mein Beileid, mir ist heute ähnliches widerfahren - dazu später.


    Grundsätzlich würde ich mein Fahrzeug möglichst sauber vorführen. Je verschmutzter der Wagen unten aussieht - insbesondere verölt - desto pingeliger sehen die Prüfer hin.
    Ich würde zunächst die Ölverluste lokalisieren, d.h. alles gründlich säubern und dann schauen, woher der Schnodder kommt.
    Je nach Ursache wird die Reparatur nicht gerade billig. Wenn es sich für Deinen 924er lohnt, würde ich über eine Radikalkur nachdenken und den Motor komplett neu abdichten lassen. Aufgrund des Alters und den meist hohen Laufleistungen sind solche Arbeiten einfach irgendwann fällig. Aber dann ist die nächsten Jahre Ruhe. Alternativ evtl. mit einem Ölzusatz versuchen die Undichtigkeit zu beheben. Weiß aber nicht, ob das wirklich funktioniert.
    Beim Getriebe würde ich ähnlich vorgehen.
    Bremsflüssigkeit liegt bei ca. 9,-€/Liter, solltest Du zur eigenen Sicherheit wechseln. Mit einem Liter kommst Du hin. Mein 44er hat ca. 1,1l benötigt.
    Achs- und Lenkungsteile sind schon TÜV-relevant, solltest Du daher unbedingt machen (lassen). Wobei die Domlager ziemlich kostspielig sind. Werden häufig neu bei ebay angeboten (z.B. diweis). Kannst ja mal bei "Mittelmotor.de" im Online-Katalog Preise raussuchen, damit Du einen Anhaltswert hast.
    Scheibenwaschanlage (seit wann prüfen die denn sowas???), Scheinwerfereinstellung und Standlichtbirnchen sind ja nun Peanuts.
    Wenn Du im Moment klamm aber arbeitswillig bist, mach den Motor und das Getriebe sauber, guck Dir an, wie doll (oder auch nicht) das Öl quillt und wenn´s wenig ist und alles weitestgehend sauber bleibt, fahr direkt hin zum TÜV - solange Du nicht ´ne Ölspur hinterherziehst. Im übrigen ölt ein Porsche nicht - er markiert sein Revier!
    Viel Erfolg!

    Habe ich gerade an meinem 944er gemacht und war eigentlich halb so wild.
    Die Frage ist nur, traust Du Dir wirklich zu, an der Bremsanlage zu arbeiten und Dein Fahrzeug anschließend wieder sicher in den Verkehr zu bringen? :old:
    Das ist schließlich etwas anderes als ein Radio einbauen... Ich bin mit solchen Tips immer vorsichtig, bevor ich mich am Ende noch mitschuldig mache, falls was passiert. :-a

    Quote

    Original von rob1986
    die riemen und rollen wurden vvor 69km, nicht vor 69.000km gewechselt. habe mir unter www.porsche-924-944-club-deutschland.de unter berichte, zahnriemenwechsle 944 v8 mal die bilder an geschaut. ich denke es is die waserpumpe. aber hätte ich das nicht auch noch anders merken sollen?
    muss ich die wechslen oder kann man sie reparieren?


    Also, ich habe mir angewöhnt, in solchen Dingen ziemlich radikal vorzugehen: Raus und neu. Ist zwar erstmal nicht gerade billig aber langfristig gesehen günstiger.
    Bei Teilen wie z.B. Wasserpumpe würde ich kein Risiko eingehen. Lieber austauschen (wenn die Ursache klar ist) bevor der Motor hops geht.
    Gruß, Uli

    Hallo Godfather!


    Kenne das Problem ähnlich und weiß, dass sowas absolut nervt v:~(. Ich verstehe aber das Problem mit der Nabe (hinten dicker :-a) noch nicht ganz.
    Welches Fahrwerk ist in Deinem Fahrzeug eingebaut? Schrabbelt er generell oder nur bei Lenkungseinschlag?
    Ich habe bei meinem 44er K.A.W.-Federn in Verbindung mit gelben Konis verbaut.
    Liegt brutal tief aber die Räder (Design 90 in 7" mit 205ern) waren in den Radkästen verschwunden. Sah irgendwie aus wie Oma ohne Gebiss - bischen eingefallen halt.
    Daraufhin kamen zunächst 18mm Scheiben zum Einsatz. Passte, sah gut aus, ab zur Probefahrt. Garageneinfahrt runter, Lenkung bis Volleinschlag und...schrabb, schrabb, schrabb, den Radlauf ab. Bei normaler Fahrt, auch Kurven, alles gut, nur bei Volleinschlag wurde es eng. Ziehen oder Bördeln war nicht drin, wegen der etwas eigenwilligen Radlaufform. Habe dann wieder auf Standardfedern zurückgerüstet - jetzt sah er aus wie´n Beach-Buggy (-8. Also wieder die K.A.W.´s rein und diesmal 7mm-Scheiben dazu. Der bislang bestmögliche Kompromiss. Tröste mich damit, dass Rennsportwagen auf der VA ähnliche Optik bieten.
    Problem ist einfach die verflixte Achsgeometrie. Je größer die Distanz zwischen Achsschenkel und Radaußenseite, desto weiter "schiebt" sich das Rad beim einlenken im Radlauf nach vorne oder hinten und verringert den Platz beim einfedern. :old:
    Hast Du mal die VA vermessen lassen?


    Nee, oder... *8) soviel sollte einem der Spaß schon wert sein, dass man wenigstens die Felge abmontiert und den Bremssattel vorher reinigt.
    Aber wenn schon in Manta-Manier verschönert wird, dann eher so:
    Mit der Sprühlackdose durch die Felge den Bremssattel einfärben und anschließend zufällig auf die Bremsscheibe verteilten Lack durch emsiges umkurven der Häuserblocks runterbremsen - passt schon :headbange

    Hi DJStonie!
    Solange das nicht so endet wie bei einem ehemaligen Chef von mir:
    Kaufte 2000 ´nen nagelneuen Boxster, fährt erstmals auf ein Treffen und kriegt blöde Sprüche zu hören, dass sei doch kein Porsche. Kurz darauf wurde das gute Stück gegen ´nen 996 getauscht... *8) Bin mir heute noch nicht sicher, ob das nun Charakterschwäche oder Konsequenz ist? :-a
    Nu aber zum Thema: Habe gerade an meinem 944er die Bremssättel mit Bremssattellack von Folia-Tec in Rot eingefärbt. Nachdem die Sättel komplett überarbeitet waren, wollte ich erneuter Rostbildung vorbeugen. Allerdings sind die Sättel beim 944er aus Gußmaterial und haben eine ziemlich rauhe Oberfläche. Da kann man auch problemlos pinseln.
    Deine Bremssättel haben eine glatte Oberfläche. Wenn Du die mit dem Pinsel bearbeitest, hat sich die glatte Oberfläche erledigt. Problematisch ist auch, dass die glatte Oberfläche kaum Haftung bietet und theoretisch angeraut werden müsste. Der Bremssattellack von Folia-Tec ist ein Zweikomponentenlack, d.h. Du musst Lack und Härter mischen. Der Lack härtet ziemlich schnell, ich musste den Pinsel zwischendurch mehrfach auswaschen. Wenn Du die Sättel auch innen lackiert haben möchtest, kommst Du um den Ausbau nicht herum, wenigstens müssen die Beläge raus. Im übrigen ist auch dieser Bremssattellack nicht resistent gegen Bremsflüssigkeit. Selbst kleinste Mengen - sofort abgewischt - hinterlassen matte Stellen.
    Wie Du siehst, gibt es gute Gründe, warum Fachwerkstätten davon abraten. Aber in einem hast Du völlig Recht: es sieht saugeil aus! Ich überlege schon, ob ich sie im Dunkeln anleuchte :cheerup: o.o.o. :cheerup:
    Übrigens, lass Dir von den S-Kaspern nix erzählen von wegen Privilegien auf rote Bremssättel und so´n Quatsch. Die haben bis heute nicht kapiert, dass ihre Sättel nur deshalb so schön rot leuchten, weil sich die meisten Hunde beim Gassigehen ´nen Spaß daraus machen, sich im Zielpissen zu üben :rf: :rf: :rf: