Posts by Traxel

    Moin,


    vielleicht kann ich zum Ursprungsthema noch etwas beitragen. Ich hatte diesen Fall, allerdings bereits vor 18 Jahren an einem gerade 6 Monate alten Fahrzeug. Versichert war HP und VK. Die Rakete schlug im senkrechten Sturzflug auf dem Dach ein, verursachte neben dem "Einschlagkrater" einen ca. handtellergroßen Brandfleck im Lack. Der Schaden erforderte eine Neulackierung des Daches. Dies hätte von der VK getragen werden können, unter Einbehalt der SB. Die TK kommt keinesfalls dafür auf.


    Einzige Möglichkeit einer kostengünstigen Schadenregulierung für den Geschädigten ist, wenn sich der Verursacher dazu bekennt und dies seiner Privathaftpflicht meldet. Da nach heutigen Bedingungen die Privathaftpflichtversicherer in aller Regel eine SB pro Schadenfall verlangen, wird sich aber auch vermutlich so leicht kein Verursacher mehr freiwillig melden.


    Gruß, Uli

    Moin,


    Dichtungen kauft man neu, sonst läuft man Gefahr, dass sie ihren Job nicht machen. Gebraucht ist sparen am falschen Ende. Habe meine auch für ca. 100,- im PZ gekauft, eingesetzt und seitdem ist Ruhe, trocken und Dach passt.


    Gruß, Traxel

    Tach zusammen!


    An meinem 944 2,7er ist auch beim letzten ZR-Wechsel festgestellt worden, dass die Antriebsrolle einer Ausgleichswelle versetzt war. Man kann diese Rolle wohl in zwei verschiedenen Positionen auf die Welle stecken(?!?) Aufgefallen war das Ganze, weil bei Stellung OT diese Rolle völlig daneben stand. Einen Leistungsverlust hatte ich vorher nicht bemerkt aber seitdem alles richtig montiert ist läuft der Motor viel weicher und vibrationsärmer.


    Aber knapp 500tkm mit dem 2,7er beruhigt doch sehr (ohne Revision?) - da ist meiner gerade mal eingefahren mit ca. 190tkm :])


    Gruß, Traxel

    Tach zusammen!


    Als Elektrofachkraft kann ich dieses Phänomen nur so erklären:


    In der Fahrzeugbatterie bilden sich beim Ladevorgang Bläschen. Diese Bläschen werden mit dem Stromfluß durch das Fahrzeug mitgespült. Ähnlich der Kohlensäure in einer Sprudelflasche entweichen diese Bläschen bei der geringsten Undichtigkeit. Da der Stecker des Navis im Zigarettenanzünder keine feste Verbindung darstellt, können die Bläschen hier entweichen und verursachen das leicht zischende Geräusch... :rf:


    Jemand anderer Meinung?


    Könnte natürlich auch an einem Oxidationsbelag/Verschmutzung des Kontaktes im Zigarettenanzünder liegen ?:-)


    Gruß, Traxel

    Ja, hast sicher recht.
    Alleine 4 Reifen und die Gummi-geschichten erneuern ist ja auch ne menge.


    Kennt denn jemand in der Nähe (Raum Düsseldorf) einen 944 experten, der realistisch abschätzen kann, wie die Substanz des Wagens ist?
    Davon würde ich dann den Rest abhängig machen.


    Gruß,
    Hrachia


    Ich weiß nicht, ob´s die Firma noch gibt, in Bedburg-Kaster gab´s mal einen "Transaxle-Papst", der schien ein umfassendes Know-How zu haben. Praktische Erfahrungen habe ich da aber auch nicht.


    Dein Problem wird aber eher werden abzuwägen, was der Wagen Dir persönlich Wert ist und was Du bereit bist zu investieren. Dem gegenüber steht, wie der rein wirtschaftliche Faktor aussieht. Du wirst feststellen, dass Welten dazwischen liegen. Wenn Du das Auto kurz nach Totalrestauration dringend verkaufen müsstest, wirst Du mit Sicherheit nicht die Investitionssumme erzielen. Das Geld wir schlicht und einfach futsch sein. Mal angenommen, die Restauration kostet Dich insgesamt 15.000 EUs und Du würdest Ihn anschließend für gerade mal 7000,00 verkauft bekommen... d.w.


    Die Überlegung, die ich vor Projektbeginn anstellen würde, wäre folgende :-a : Könnte es eine Situation geben, dass ich den Wagen verkaufen muss (z.B. Hausbau/Wohnungskauf, wackelige Jobsituation/Arbeitslosigkeit, Kinderwunsch, etc.) Wenn nach realistischer Einschätzung jede mögliche Veränderung der Lebensumstände nicht bedeutet, den 944er verkaufen zu müssen, dann erst würde ich bereit sein, in eine aufwändige Restauration zu investieren.


    Das ist ähnlich, wie bei fallenden Aktienkursen. Verloren hat man erst, wenn man Anteile verkauft. :old:


    Gruß, Traxel

    Hi Ihr Lieben,


    also ganz ehrlich, ich finde die angepeilten 10t Euronen recht optimistisch kalkuliert, gemessen an den Ansprüchen, wie das Auto zum Schluss aussehen soll. Demnach wäre ich von einer Komplettzerlegung ausgegangen. Karosserie komplett entlacken um auch die letzte Schwachstelle ausfindig zu machen, aufarbeiten und anschließend ordentlich lackieren. Motor/Getriebe überholen, blitzblank reinigen, Transaxle prüfen und evtl. neu lagern, Achsen, Lenkgetriebe, etc prüfen, aufarbeiten, entrosten, lackieren bzw. beschichten; Bremsanlage (Scheiben, Sättel, Leitungen, etc.), Elektrik ( Kabelbäume, Stecker, ...), Glasteile insbesondere Windschutzscheibe/Heckscheibe prüfen, ggf. erneuern bzw. aufarbeiten, Innenraum (Armaturenbrett, Sitze, etc.) ggf. neu beziehen, und, und, und... Wer´s perfekt haben will, kommt von Hölzchen auf Stöckchen. Das Ergebnis wird sich lohnen aber nicht wirtschaftlich sondern für den Spaß am Auto.


    Originalzustand ist sicher schön, aber es gibt auch genug Verbesserungspotential, ohne das Auto zu zerbasteln; z.B. Bremsanlage vom Turbo/S2, stahlummantelte Bremsleitungen, Fahrwerk, ...


    Insgesamt sind 10t Euro schon recht niedrig angesetzt, je nach Anspruch. Wenn man mit etwas Patina leben kann, dürfte die Summe ausreichen. Wenn man aber detailverliebt restaurieren will und jede angegammelte Schraube erneuern möchte, wird´s schon knapp.


    Letztlich ist so ein Restaurationsprojekt wie eine Modelleisenbahn: Man findet immer noch etwas, wofür man investieren kann und wirklich fertig wird man nie. Zum Glück, sonst würde es ja langweilig. Und verkaufen und eine neue Baustelle kaufen geht dann nicht mehr, dann ist der finanzielle Verlust erst wirklich da.


    Noch´n Tipp für Innenraum: Habe gerade erst gelesen, dass die Sitzklinik in Königswinter bei Bonn sich auf Restauration von Porsche-Fahrzeugen spezialisiert hat und auch angeblich jeden Originalbezug ersetzen kann.


    Gruß, Traxel