Posts by aureus

    Danke Euch soweit!


    ich werde mir jetzt mal eine Referenz zeigen lassen und nochmals den exakten Umfang besprechen. Werde Euch aber am Laufenden halten; natürlich wäre dann vorab schriftlich alles zu fixieren, zb auch was passiert, wenn die Targa Scheibe zu Bruch geht, usw.
    Vom Feeling her liegt der im Moment aufgerufene Preis ja in einem realistischen Rahmen...
    Grüße,
    Wolfgang

    Hallo zusammen,


    bevor ich zum Thema komme, muss ich ganz kurz ausholen. Seit 2002 bin ich hier angemeldet und immer mal wieder Themen gepostet und verfolgt; seit 1997 habe ich einen 911SC Targa 3,0 Bj 1978 in moccabraun.
    Das Fahrzeug ist in Österreich ausgeliefert worden und ich habe es in 1997 von einem Chefarzt in Wien gekauft. Technisch wurde immer in den 11er investiert, zb Maschine raus und gedichtet, Anlasser, Lima usw erneuert....was halt so anfällt in den Jahren. Sitze habe ich vor 2 Jahren im original Nadelstreifen Stoff machen lassen. Dach überholt.
    Jetzt bin ich am überlegen, die Karosse "machen" zu lassen, er hat viele Steinschläge an der Front, die Scheibe ist ziemlich "sandgestrahlt", ist ja alles noch original mit viel Patina, Dellen, Kratzer usw.Bin den 11er auch eine Zeitlang im Sommer als Alltagsauto gefahren (da waren die Preise aber auch noch nicht so hoch).
    Rost gibt es und zwar beiderseits am unteren Ende der B-Säulen, wo die schwarze Gummileiste am Innenschweller liegt, hier wurde vor x-jahren geschweisst. Sonst alles bene bis auf den linken Kotflügel, hier ein paar Blasen rund um den Tankdeckel und vorne unten am Scheinwerfer. Hier und da leichtes Aufblühen an den Faltenbälgen, aber nix Gravierendes. Unten rum nix. Unterboden regelmäßig mit FluidFilm behandelt. Auto wurde immer nur im Sommer und nicht bei Regen gefahren. Dach ist dicht und überholt.


    Mein Plan wäre nun, den Wagen in einer Karosseriewerkstatt mit Lackiererei ( Familienbetrieb bei mir ums Eck) herrichten zu lassen, also Auto zerlegen, Türen raus, Scheiben raus, alle Dichtungen neu, Frontscheibe neu, alle Gummiteile, Keder usw neu, Deckel raus; Motor bleibt drin. OHNE TEILE , nur reine Arbeit für die Arbeiten inkl. Rost beseitigen, ev. Kotflügel links retten und zinnen, Lack abtragen , Karosserie vorbereiten und was imemr da dazu gehört und Neulack in Originalfarbe, sagt man mir ca. 8000.- , max 10 000. Dauer ca 3 Monate.
    Der Senior der Werkstatt hat Erfahrung mit den alten 11ern, hatte selbst bisher 6 G´s, aktuell 993 C4, aber auch diverse Triumph, Mini usw. Er sagt, das Zusammenbauen und alles in sehr guter Qualität kostet viel Zeit... Die Arbeiten würde er machen. "Der, der ihn zerlegt muss ihn auch wieder zusammenbauen..."


    Wie kann man den Preis denn einschätzen?
    Natürlich kommen da alle Teilepreise noch dazu, alle Dichtungen, Scheibe usw. Das ist mir klar.


    Vielleicht kann mir jemand von Euch eine Einschätzung geben.
    Danke
    Gruß,
    Wolfgang

    Hallo zusammen,


    zum Thema Rost eine kurze Anmerkung: mein SC Targa, Mod. 1978, rostet auch an dem Schwellerübergang B-Säule auf der Fahrer- ,und geringer , auch auf der Beifahrerseite. Habe beide Stellen schweissen und lackieren lassen, damit ist mal Ruhe. Ausserdem habe ich seit dem Kauf 1997 alle Hohlräume mit Wachs fluten lassen. Kleinere Rostauswüchse , zB. an den Lampentöpfen sind schon immer da gewesen (aber minimal), wurden jedoch nie schlimmer, und wenn ich Ihn irgendwann mal neu lackiere, dann tausche ich den linken Kotflügel.


    Viel interessanter war jedoch der Fall eines 964 Carrera 4 bei meiner Werkstatt, der immer im Winter gefahren wurde und im Vorbesitz des jetzigen Eigentümers von dessen Frau bewegt wurde, die zum Einparken an Sich ein etwas gespaltenes Verhältnis innehatte. Das heißt , immer wieder wurden rundherum bei Porsche Beulen repariert. Dieses Auto hat ein Kunde bei ca. 250tkm um 16500 Eur erworben und da er mal neu lackiert wurde, schien er nicht so schlecht zu sein.
    Doch jetzt kommts: ROST!! an beiden hinteren Kotflügeln, im Bereich der Rückleuchten durchgerostet, durch auch in beiden hinteren Radhäusern, der Ölkühler fiel mit einem 15*10 cm großen Blechstück einfach runter. Die Ölleitungen komplett fertig, muss alles neu. Rost am Kotflügel vo. links innen, Tankaufnahme durch, ebenso beide Hinterachsaufnahmen.
    Sowas habe ich noch nicht gesehen bei einem 1991er. Eigentlich braucht man nix mehr zu reparieren, besser wäre fahren, bis er auseinander fällt und dann in Teilen verklopfen. Das Auto ist dermassen schlecht (auf den 2.Blick), man glaubt es kaum und das vermeintlich günstige Angebot von 16,5 TEUR für einen 964 (in Österreich) ist voll nach hinten losgegangen.
    Servicestau kommt noch dazu, ist aber angesichts des Restes nur Peanuts.


    Hätte nie gedacht, dass neuere Modelle dermassen aussehen können, unglaublich...


    vG,
    wolfgang

    Hallo zusammen!


    Selten aber doch , muß ich hier auch etwas einwerfen: ich selbst fahre seit 10 jahren einen SC Targa 3.0, der mir noch immer Spaß macht und ich habe mich erst heute wieder gefreut als ich das Auto bei meinem Porschemechaniker gesehen habe. Es ging mal wieder darum was alles zu tun ist - umrechnen darf ich hier nicht, wieviel ich schon investiert habe und einen Moment habe ich die letzten Tage mal wieder an einen SL gedacht.... aber erledigt. Der 911 bleibt-keine Frage! Ich bin noch leidensfähig.


    Vielleicht hier zu den Kosten beim 911er: die Teile, insbesondere bei den alten Modellen werden jedes Jahr teurer (meiner is Bj. 1978) , dafür hat man mir aber erst vor 3 Stunden von richtigen Motorschäden beim 996 berichtet - so wird im PZ im Schnitt momentan alle 2 Wo. ein Motor getauscht. Darauf will ich nun nicht näher eingehen. Doch beim 996 würde ich vor Bj. 2002 nichts kaufen.


    Ich beobachte den Markt schon sehr lange - in meiner Familie läuft auch ein 993 4S mit jetzt 70tkm, polarsilber , und die Preise für 993 bzw. Carrera 3.2 haben stark angezogen. Dies sicher auch vor dem Aspekt der Qualität, die die letzten Jahre gebaut wurde....die Marktentwicklung kommt nicht von ungefähr.
    Wenn ich mich erinnere, war Porsche zu Beginn der 90´er des letzten Jahrhunderts ein potenzieller Übernahmekandidat - heute ist es wohl die Firma mit den 2 Buchstaben DURCH Porsche.
    Auch dies zeigt, daß sich die stark gestiegenen Deckungsbeiträge vielleicht über günstigere Komponenten in der Produktion erreichen ließen und damit wird auch sofort, rein ökonomisch betrachtet, klar, wie sich die Marktpreise bei 993 und 996 zu verhalten haben.


    Für jährlich höhere km-Leistungen bzw. als Alltagsfahrzeug würde ich mir den 996 kaufen - unbedingt! Mehr Komfort, Elektronik...alles wie schon erwähnt.
    Als "Fun-Car" ist der 993 die erste Wahl - die Kosten sind allerdings auch völlig andere!
    Bsp.: der Dreiecksfensterrahmen beim 993. Ich sags jetzt nicht was der kostet....
    Andererseits: der Mengenteiler der K-Jetronik ist auch kein Sonderangebot.


    Boxster&co. sind direkt günstig dagegen und anstatt des 911ers gingen sich sicher 3 "normale" Autos aus.
    Aber so ist das eben. Spaß machts mir trotzdem schon seit 10 Jahren und Ende ist keines in Sicht.
    Bin übrigens kein Zahntechniker oder Arzt, nur weil das schon mal genannt wurde.
    Eine gewisse Leidensfähigkeit bei den Ersatzteilpreisen ist aber sicher von Vorteil!


    Schöne Grüße an Alle,
    Wolfgang , der seinen moccabraunen Targa nicht hergibt, trotz aller Kosten.

    Hallo!


    Das Problem mit der Handbremse kenne ich ; ist mir genau so gegangen; die Beläge f. die Handbremse waren rel. schnell gewechselt, nur die Bremskraft war reichlich mager.
    Das lag am Seilzug, der zuwenig Druck auf die Backen brachte; hier wurde dann erwärmt, usw. (bin kein Techniker) und es hat mich 2 ! Werkstattaufenthalte bzw. 2 Vormittage gekostet, bis ich die technisch vorgeschriebenen Werte erfüllt habe.


    Es war also die Betätigung/Kraft das Problem.


    Also, alles Gute - scheint irgendwie eine technische Schwachstelle zu sein...


    vg,
    Wolfgang :)

    Hallo zusammen!


    jetzt muß ich auch mal was dazu sagen: ich fahre seit 1997 einen 911 SC bj.1978 mit 180 PS/ohne Luftpumpe.
    Den direkten Vergleich habe ich mit dem 993 4S meines Vaters, denn wir tauschen öfters.


    Der SC macht höllisch Spaß, geht wie S... und hat eine wunderbare Akustik; gut, zugegeben, er kostet auch etwas, also Service, Reifen, mal die Lima neu lagern, neue Stabigummis, den Motor zerlegen + dichten, neue Dämpfer und so weiter.
    Alles im Rahmen; momentan hat er 111 tkm, ist ansonsten original (übrigens ein Targa) und macht wirklich Spaß.
    Im Fahrbetrieb, insb. im Vergleich mit anderen Porsches wie 993, 996, .. ist das geringere Gewicht ein Riesenvorteil - alles geht sehr "ursprünglich", aber dennoch halbwegs komfortabel und auf kurvigen Strecken gegen die neueren Typen absolut konkurrenzfähig! Erinnere mich da an eine Hetz in der Steiermark gegen Speedster, 993 und C4.... mit dem "Hintern" haben da alle gewackelt!


    Der 993 4S ist ein anderes Kaliber - alltagstauglicher und moderner, aber auch schwerer. Aber auf seine Art: ein Traumauto!!



    Fazit: der SC ist unproblematisch, sparsam (ca. 11 l.) und hat mich nie im Stich gelassen, dazu technisch ausgereift, Türen wie bei einem Tresor und daher: Verkauf ausgeschlossen. Einen Guten zu finden ist dafür schwierig... es wird sehr, sehr unterschiedliche Qualität angeboten!!


    vg,
    Wolfgang

    hallo,


    also ich finde die Positionierung des Cayman auch interessant und es wird sich zeigen, ob die PAG damit Erfolg haben wird oder nicht.
    Ob das Konzept 911 am Ende steht, ist die andere Frage, denn man muß feststellen, daß die Autos imer schwerer wurden und damit auch etwas des Ursprünglichen verloren ging.
    Wenn ich z.B. mit meinem 911 SC 3,0 fahre, so ist das noch ein ursprüngliches Fahrgefühl, direkt, brutal irgendwie, und der 993 4S wiederum ist moderner, schwerer, besserer Komfort, tolle Sitze (nicht wie beim 986 oder 996 - furchtbar!), aber eben anders.-


    Der 997 widerum knüpft optisch an alte Zeiten an und schafft meiner subjektiven Meinung nach den Spagat zur Moderne sehr gut.
    Der Cayman wird auch NEUE Kunden ansprechen, davon überzeugt, entsprechende Lancierung vom Marketing vorausgesetzt. Mir gefällt er, zumindest auf den Bildern im ersten Katalog.
    Die Leistung jedoch wäre nach UNTEN erweiterbar, je nachdem ob ich ein neues Einstiegsmodell überhaupt schaffen m,öchte, und das denke ich eigentlich nicht, da dies indirekt zu Überschneidungen mit der Boxster Klientel schaffen wird und keinen vernünftigen Grenznutzen zulassen würde. D.h. die PAG wird eher in Richtung 295+ PS gehen, mit diversifizierten Modellen des Cayman.


    Wolfgang