Posts by FastAsAShark

    Ich habe gestern die GTS-Felgen montiert. Speziell auf der Vorderachse stehen die Räder selbst mit den 205er Gummis recht füllend im Radkasten. Weitaus besser als die Cup vom 964. Vom Fahrgefühl wie erwartet wieder etwas unruhiger bei Fahrbahnunebenheiten. Extreme Bedingungen bei der kurzen Fahrt aber noch nicht gehabt. Durch die 17" härteres Fahrgefühl.


    Die 255er Gummis auf der Hinterachse haben da sogar etwas mehr Platz. Wenn Verbreiterung, könnte ich sie mir eher auf der Hinterachse vorstellen. Dann könnte es aber mit dem Blech knapp werden. Daher besser vorne eine andere Reifenbreite (denke ich). Dann könnte es allerdings schon Probleme mit dem Steinschlag geben.


    Die Cupfelgen stehen optisch jedenfalls weiter im Radkasten. Bleiben für den Sommer aber so bestehen. Obwohl mit die GTS-Felgen auf dem S4 besser gefallen.


    Entscheidung gefallen. Gullideckel gehen weg (auch wenn das Fahrgefühl und die Dämpfung bei den 16" authentischer ist). Offensichtlich ist hier durch die Tuningspezialisten bei anderen Marken der Markt vielleicht auch etwas größer, wenngleich der erzielbare Preis unter denen der GTS-Felgen liegen wird.

    Das mit den 205ern vorne kann ich ja wie gesagt bestätigen. Wundert mich allerdings, warum der Kollege die Größe montiert hatte. Eigentlich bin ich von ihm gewohnt, dass er funktionale Dinge einsetzt (der Preis spielt da eher keine Rolle).


    Die Begründung mit gleichmäßig ausdimensionierten Reifenbreiten bei der Verteilung V8 vorne und Antrieb hinten ist etwas fragwürdig. Die amerikanischen MuscleCars können da mit ganz anderen Dimensionen und Differenzen an den Start gehen. Allerdings hat der 928 durch die Transaxle-Bauweise sicherlich eine ausgwogenere Gewichtsverteilung.


    Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Spur durch den 205er Reifen beim 928 so empfindlich wird, weil die Flucht in den Reifen nicht mehr aufeinander abgestimmt ist. Daher die laienhafte Vermutung, mit Spurverbreiterungen eine theoretische Optimierung zu erzielen. Hat vielleicht ein Fahrwerksexperte eine Erklärung?


    Also nicht dass dieses jetzt eine Frage für die Praxis wäre, sondern eher von philosophisch technischer Natur für verregnete oder verschneite Abende !!!



    Die praktische Frage dann doch eher in die Richtung: Wie werden denn die GTS-Felgen und die Gullideckel gehandelt. Gibt es dafür überhaupt einen Markt?

    Zugegeben, die 205er Breite verliert sich etwas im vorderen Kotflügel. Finde ich persönlich nicht ganz so tragisch.


    Die Gullideckel sind mittlerweile wieder recht kultig (allerdings frage ich mich, warum die Teile manchmal hochglanzpoliert werden - dann doch bitteschön wirklich orginal) und nach den Beschreibungen hier im Forum mit den 16" auch authentischer zu fahren. Mit persönlich gefallen die 17" Cup im Sommer besser. Ist aber sicherlich Geschmacksache. Bin da zwischenzeitlich auch immer etwas hin und hergerissen.


    Das fragwürdige Fahrverhalten bei der Reifenkombi würde mich allerdings interessieren. Warum reagiert das Teil so schwammig. Was gerät da genau aus dem Ruder und wie kann man dem ggf. gegensteuern?

    Momentan habe ich hier 3 Satz Felgen für meinen 928 S4. Die ursprünglich montierten orginalen "Gullideckel" mit Winterbereifung, für den Sommer einen Satz OrginalCupfelgen vom 964 und neuerdings einen Satz Orginalfelgen mit Winterreifen vom GTS.


    Bei der Eintragung von den Cupfelgen gab es seinerzeit die Diskussion mit der Traglast (speziell auf der Vorderachse). Geht knapp an die Grenze aber wurde noch toleriert. Und dank der Prüfers vom TÜV war ein offizielles teures Gutachten nicht erforderlich. Auf unbürokratischen Weg hatte er damals direkt bei Porsche angefragt. Absolut lobenswert - es gibt sie schon, die bürgernahen Ingenieure beim Überwachungsverein.


    Die eingetragene Reifenfreite auf den Cup-Felgen (7Jx17H2 + 9Jx17H2 mit jeweils ET55) war 205 und 255. In Spurrillen absolut empfindlich. Im Forum dann die Info gefunden, dass der Hecktriebler mit schwerem Motorblock vorne eigentlich die grossen Unterschiede in der Breite nicht verträgt. Also habe ich vorne auf 225 Breite gewechselt, mit dem Ergebnis, dass der Wagen deutlich ruhiger auf Fahrbahnunebenheiten reagierte. Allerdings die damalige Erfahrung mit meiner Reifenkombination hat es zumindest beim S4 bestätigt.


    Nun habe ich vor einigen Tagen durch Zufall GTS-Felgen mit guten Winterreifen erhalten und musste feststellen, dass beim GTS ebenfalls die fragwürdige Reifenkombination von 205/255 montiert ist. Eigentlich widersprüchlich zu der Erfahrung mit den Cup-Felgen. Hat der GTS andere Spurbreiten auf den Achsen als der S4? Muss also eventuell beim S4 eine Anpassung über Spurverbreiterung erfolgen? Das die grossen Unterschiede zwischen der Breite auf Hinterachse und Vorderachse grundsätzlich zu den empfindlichen Fahrwerksreaktionen führen sollten, konnte ich schon damals nicht ganz nachvollziehen. Schließlich werden in den USA nach weitaus großere Differenzen auf den Achsen gefahren. Kann mir nicht vorstellen, dass die alle lustig auf dem Highway vor sich hinschwimmen.


    Grundsätzlich stehe ich eh vor der Frage, was ich jetzt mit einem Satz Felgen machen soll? Entweder die GTS behalten (da sie optisch den Cup nahe kommen) und die Gullideckel veräußern oder den Satz mit den GTS-Felgen auf den Weg bringen. Momentan noch unentschlossen.

    Auto ist auf :) ... mit der Feststellung, dass Porsche einen relativ stabilen Diebstahlschutz bietet:


    - Tennisball mit dem geringen Luftvolumen funktioniert wenn überhaupt nur bei Kleinwagen.


    - Blutdruckmessgerät im Türspalt bei den Aluleisten und dem tief innenliegenden Türspalt eher ungeeignet.


    - Außenspiegel ungeeignet, da die Tür ein zusätzliches Trennblech zum Schließmechanismus besitzt.

    Super ... Schlüssel steckt im Zündschloss und der Wagen ist von außen verriegelt. Ersatzschlüssel nicht auffindbar.


    Fahrzeug 928 S4, BJ 87.


    Nun steht der Wagen auf der Hebebühne. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass mir dass beim Öffnen wirklich behilflich ist.


    :hilferuf: Gibt es einen Trick, wie ich die Zentralverriegelung überzeugen kann, trotzdem zu öffnen?


    Alarmanlage kann ja ruhig losgehen. Mit Gehörschutz kommt man ja recht einfach an den Zündschlüssel dran.

    Habe jetzt nicht alle Beiträge zu dem Thema gelesen, sondern nur überflogen. Daher liege ich mit der Antwort vielleicht neben der Spur.


    Ich hatte vor einiger Zeit ebenfalls das Phänomen mit den beängstigenden Hammerschlägen im Motorraum. Ölstand war zu niedrig, nachgefüllt, Motor gestartet, Geräusche immer noch da. Erste Vermutung Lagerschaden und Geräusche bei YouTube gegoogled. War eine beängstigende Bestätigung.


    Danach mit Wagen zur Werkstatt gefahren. Auf dem Hof waren die Geräusche weg. Hat einfach einige Kilometer gedauert. Vielleicht hast du das gleiche Glück. Ansonsten mit einem Stück Holz die Stellen "abhören". Damit kannst du unter Umständen den "Herd" der Geräusche etwas eingrenzen.

    Hallo Gordon, vielen Dank für die erklärenden Informationen. Beim nächsten Rutsch wird dieses als Wartungsmassnahme mit berücksichtigt. Denke aber ich werde nicht umhin kommen zunächst das Blech einmalig zu tauschen. Gibt es hier einen Trick, wie man dieses löst. Beim 44er habe ich das damals nicht gemacht, da ich den Eindruck hatte, den Sattel zerlegen zu müssen.


    Als Korrosionsschutz mag WD 40 bei Trockenfahrten ausreichen. Bei Salzwasser und Dauerregen spült sich das dünnflüssige Öl sicherlich auf Dauer aus. Könnte mir vorstellen, dass Kupferpaste eine dauerhaftere Lösung wäre. Da diese allerdings bei montiertem Blech später nicht regelmäßig nachgetragen werden kann, wird bei späterer Wartung etwas anderes erforderlich sein.


    Wäre Teflonspray oder Kettensprühfett (vom Motorrad) ebenfalls denkbar. Gerade in der Nähe von Bremsbelägen vielleicht fragwürdig. Was meinen die Experten dazu?


    Anmerkung zu deiner Forumsmotivation: in einem anderen Forum bin ich relativ stark involviert. Ich weiss daher, was es zum Teil für einen Aufwand erfordert, entsprechende Beiträge zu verfassen. In Anbetracht dessen, dass diese Beiträge freiwillig sind, sollten die Äußerungen entsprechend honoriert und nicht mit persönlichen Kommentaren dokumentiert werden. Nun reagiert jeder halt etwas anders. Die Wortwahl allein in diesem Beitragsverlauf möchte ich garnicht wiederholen. Bei solchen Begriffen sollte man einfach drüber stehen. Gibt schließlich zahlreiche Leser, die sich über die inhaltlichen Kommentare freuen. Das ist doch letztlich die Motivation, sich einzubringen (auch wenn man manchmal mit dem Beitrag daneben liegt - dafür gibt es ja den regen Austausch im Forum). Ich kenne die Vorgeschichte nicht, aber auch ein sogenannter "Möchtegernschrauber" sollte hier zu Wort kommen dürfen ;) ... ich fand jedenfalls jeden Beitrag hier im Verlauf sehr hilfreich.


    Also Gordon ... nicht ärgern lassen :wink:

    Chrom als Rostschutz ist mir allerdings auch ein Rätsel ..., trotzdem bin ich dankbar für die gut gemeinten Hinweise. Ein Forum lebt schließlich von den verschiedenen Tipps. Diese sind sicherlich von jedem noch selbst zu überdenken und nicht blind umzusetzen. Wer dem Navigationssystem vollkommen vertraut, darf sich auch nicht wundern, wenn er nachher fern der Strassen auf dem Acker oder im Hafenbecken landet.


    Gerade für die Spezies von etwas unerfahrenen "Schraubern" und Anwendern ist vordergründig ein Forum gedacht. Somit können sie von Erfahrungen anderer profitieren.


    Gordon, danke für den Hinweis. Was benutzt du denn als Korrosionsschutz (den du vorbeugend hinter die Führungsbleche sprühst)? Speziell bei Fahrzeugen, die auch im Winter bei Eis und Schnee bewegt werden, ist dieser Aspekt wichtiger und bei dieser "blöden" Konstruktion bzw. dem Material offensichtlich unbedingt erforderlich. Daher fand ich die Dampfstrahlvariante auch nicht so unlogisch. So wird zumindest Streusalz weitestgehend ausgespült und einiges vom Bremsstaub ebenfalls beseitigt. Thema Feuchtigkeit ... soweit ich mich erinnern kann, erreichen die Bremssättel im Fahrbetrieb extreme Temperaturen. Verdampft da die Feuchtigkeit nicht? Gut, nicht nach 20 Metern, schon klar ...


    Was bedeutet denn die Umstellung von gleitend auf fix?



    Zum Thema Mythos: Bezüglich der verschiedenen Ausstatter (Brembo, Mahle, ZF usw.) ... wenn ein Fahrzeughersteller seinen Namen auf die Teile schreibt (auf meinem Sattel steht Porsche), dann macht er dieses weil er hinter der gelieferten Qualität mit seinem Namen steht. Der Fahrzeughersteller z.T. an der Entwicklung daran beteiligt ist und die Warenkontrolle und Technik diese Teile für ihre Fahrzeuge als qualitätswürdig halten. Darum stehen sie dann für solche Dinge mit ihrem Namen. Die Karrosserie ist für jeden auch ein Teil des Fahrzeugsherstellers und nicht ein Produkt des Walzwerks von Blech. Nur wenn es dann rostet, distanzieren sich die Hersteller. Sorry ... wenn da Porsche draufsteht, steht dafür auch der Hersteller mit seinem Namen. Dann ist mir auch erstmal egal, wer der Zulieferer oder Produzent von dem Teil ist.