Ist es sehr ungewöhnlich, einer Werkstatt ein "Limit" zu setzen ?

  • Hallo. Für mein Elektrikproblem habe ich mir eine Werkstatt ausgesucht. Porsche - Spezialist seit vielen Jahren, erfolgreich bei 24 h - Rennen (inkl. Sieg in Le Mans und Klassensiege) und sehr engagiert im historischen Motorsport.

    Der Stundenlohn beträgt 153 € brutto. - Da wir alle wissen, dass man nie weiß, wie lang die Sucherei in der Elektrik dauern kann, will ich, trotz üppiger Rücklage dafür, vermeiden, das dass Ganze direkt völlig ausufert, kostenmäßig.

    Ist es total ungewöhnlich, wenn ich zunächst schriftlich fixieren lasse, dass zunächst (bis zur weiteren Besprechung) zunächst nur "Freigabe bis 1.000 € gegeben wird ?

    Auch wenn ich theoretisch ein vielfaches dafür hätte, will ich vielleicht erst etwas bremsen.

    Ist es ratsam, so vorzugehen ?

    Gruß, Thorsten

    928, Bj Februar`78. , deutsches Modell, Schalter, Tabakmet., Leder, Klima, Tempomat,

    Bumper der US - Ausführung, sonst original

  • Hallo Winkler,

    das kann natürlich auch ein Eigentor werden!

    Wenn die Werkstatt den Fehler nach 5 Minuten findet, aber 5h Reparatur in Rechnung stellt, dann freust Du Dich und bist trotzdem angeschmiert.

    Es gab da vor nich allzu langer Zeit einen Werkstatt-Test, wo sowas von VW und Mercedes Vertragswerkstätten durchgezogen wurde …

    Es war nur eine Sicherung defekt, aber angeblich ein Kabelbaum getauscht.

    Ich möchte weder der Werkstatt noch sonst jemandem etwas unterstellen - aber schwarze Schafe gibt es überall.

    Andererseits könnte es sein, dass der Monteur 5 Minuten „vor der Lösung“ aufhört, weil das Limit ausgeschöpft ist und Du 1000€ zahlst und der Fehler nicht behoben ist.

    Konnte hier übers Forum keine Lösung für Dein Problem gefunden werden?

    Was ist das Problem?

    Gruß Stefan

    alte Porsches:
    911S Ex US '76 mit Umbau auf 3,2l 207PS (Motor 930/21 mit Getriebe 915/68) - Silbermetallic, Schiebedach

    911SC Targa Ex US '81 3,0l 179PS (Motor 930/16 mit Getriebe 915/63) - Weinrotmetallic

    944/1 Targa '84 2,5l 163PS - Platinmetallic (bis 03/2017)

  • Hallo. Für mein Elektrikproblem habe ich mir eine Werkstatt ausgesucht. Porsche - Spezialist seit vielen Jahren, erfolgreich bei 24 h - Rennen (inkl. Sieg in Le Mans und Klassensiege) und sehr engagiert im historischen Motorsport.

    Der Stundenlohn beträgt 153 € brutto. - Da wir alle wissen, dass man nie weiß, wie lang die Sucherei in der Elektrik dauern kann, will ich, trotz üppiger Rücklage dafür, vermeiden, das dass Ganze direkt völlig ausufert, kostenmäßig.

    Ist es total ungewöhnlich, wenn ich zunächst schriftlich fixieren lasse, dass zunächst (bis zur weiteren Besprechung) zunächst nur "Freigabe bis 1.000 € gegeben wird ?

    Auch wenn ich theoretisch ein vielfaches dafür hätte, will ich vielleicht erst etwas bremsen.

    Ist es ratsam, so vorzugehen ?

    Du hast wirklich ungewöhnliche Probleme ;) Grundsätzlich erteile ich auch immer Freigaben mit einem Limit und alles was darüber ist will ich telefonisch informiert werden. Das ist völlig legitim. Gerade wenn es um einen Porsche geht bekommt man gleich einen Preis aufschlag. Wie Stefan schon schrieb wenn der Fehler schnell gefunden wird und du hast es mit einer unserösen Werkstatt zu tun die das Limit dann trotzdem abschöpft bist du der Dumme. Aber man sollte nicht immer den Teufel an die Wand malen. Seröse Werkstätten arbeiten nicht so. Leben und Leben lassen sollte dort die Devise sein sprich ein zufriedener Kunde kommt auch später wieder.

    Gruß Roy :wink:

  • Servus!

    Eine Werkstatt mit diesem Stundenlohn ist ja schon einmal der falsche Ansatz für die Reparatur eines Oldies. Für E-Probleme gibts doch sicher auch Spezialisten, die zu "normalen" Löhnen Fehler in der Elektrik suchen. Elektronik im heutigen Sinne wird kaum verbaut sein.

    Aber so ein Limit ist völlig akzeptabel und sinnvoll.

    VG

    Hannes

  • Welche Reputation eine Werkstatt im Rennsport hat ist für dein Problem irrelevant, ausser, dass es recht teuer werden wird. Du brauchst einen alten Elektro-Fuchs, der sich mit den Eigenheiten auskennt und keine Diagnosegerätbediener aus der Boxengasse.

    Greetz

    Nach 320'000 Spiegeleiern kann die Kantine nicht so schlecht gewesen sein!
    Harm Lagaay

    PS: Ich heisse nicht Greetz k:thinking:

  • ... und keine Diagnosegerätbediener aus der Boxengasse.

    Greetz

    Die sind ja sehr aktiv im historischen ( ! ) Rennsport und nachdem meine "Haus und Hofwerkstatt" angstvoll gekniffen hat, obwohl sie mir schon bei "normalen" Autos elektrikmäßig geholfen hatte, will ich lieber einen "Vollprofi" beauftragen, als jemandem, dem beim Namen "Porsche" gleich das Herz in die Hose rutscht.

    Gruß, Thorsten

    928, Bj Februar`78. , deutsches Modell, Schalter, Tabakmet., Leder, Klima, Tempomat,

    Bumper der US - Ausführung, sonst original

  • Was ist das Problem?

    Gruß Stefan

    Na ja, wenn ich den Zündschlüssel drehe, tut sich absolut gar nix ... Nichtmal eine Kontrolleuchte geht an. - Trotz neuer Bosch - Batterie mit 80 Ah.

    Gruß, Thorsten

    928, Bj Februar`78. , deutsches Modell, Schalter, Tabakmet., Leder, Klima, Tempomat,

    Bumper der US - Ausführung, sonst original

  • Hallo Thorsten,
    bei mir war (Porsche G-Modell Targa) der Massepunkt an der Karosserie komplett verrostet.
    Der 911er startet, aber sehr schlecht - dauernd (nach Standzeit) Batterie getauscht, weil ich dachte es läge an der entladenen Batterie.

    Dann startete er gar nicht mehr.

    Ich habe dann das Masseband (Batterie :pfeil: Karosserie) als Übeltäter identifiziert.
    Beim Versuch dieses zu ersetzen ist der Massepunkt an der Karosserie abgerissen.

    Mit neuem Massepunkt (M8 Bolzen) und neuem Masseband (22€) braucht man den Schlüssel nur anzuschauen und der Motor startet sofort...

    Bei meinen Audis (aus dieser Zeit) ist es in der Regel der Elektroeinsatz vom Zündschloss. Ist das gleiche Teil wie beim 996 - kostet im Zubehör 12€, bei Audi 35€ und bei Porsche 200€ (da hängt dann noch das Lenkschloss mit dran).

    Gruß Stefan

    alte Porsches:
    911S Ex US '76 mit Umbau auf 3,2l 207PS (Motor 930/21 mit Getriebe 915/68) - Silbermetallic, Schiebedach

    911SC Targa Ex US '81 3,0l 179PS (Motor 930/16 mit Getriebe 915/63) - Weinrotmetallic

    944/1 Targa '84 2,5l 163PS - Platinmetallic (bis 03/2017)

  • Die sind ja sehr aktiv im historischen ( ! ) Rennsport und nachdem meine "Haus und Hofwerkstatt" angstvoll gekniffen hat, obwohl sie mir schon bei "normalen" Autos elektrikmäßig geholfen hatte, will ich lieber einen "Vollprofi" beauftragen, als jemandem, dem beim Namen "Porsche" gleich das Herz in die Hose rutscht.

    Hast du deiner Haus- und Hofwerkstatt ebenfalls das Kostendach angeboten? Solche Fehler zu suchen und vor allem zu finden ist ein Geduldsspiel, Glück und braucht oft viel Zeit. Wenn man dem Kunden dann den Fehler zeigt, vielleicht nur eine korrodierte Stelle oder sonst eine Kleinigkeit fehlt oft das Verständnis, dass das Auffinden dieses Fehlers einfach zig Stunden gedauert hat.

    Da würde ich als Werkstatt ebenfalls kneiffen, da ich auf solche Diskussionen einfach keine Lust habe.

    Greetz

    Nach 320'000 Spiegeleiern kann die Kantine nicht so schlecht gewesen sein!
    Harm Lagaay

    PS: Ich heisse nicht Greetz k:thinking:

  • Da würde ich als Werkstatt ebenfalls kneiffen, da ich auf solche Diskussionen einfach keine Lust habe.

    Greetz

    Sicher habe ich auch ihr das "Kostendach" angeboten. - Das ist für mich unprofessionell. Wenn eine Werkstatt "Keine Lust" hat Autos zu reparieren, soll sie Würstchen verkaufen ...

    Gruß, Thorsten

    928, Bj Februar`78. , deutsches Modell, Schalter, Tabakmet., Leder, Klima, Tempomat,

    Bumper der US - Ausführung, sonst original

    2 Mal editiert, zuletzt von Winkler123 (14. November 2022 um 00:43)