FAZ „Tour im Taycan“ vom 04.05.21

  • Hallo zusammen, :wink:


    da auch ich immer wieder einmal mit der Idee einer Anschaffung spiele, lese ich gerne möglichst gut recherchierte Berichte, eben ohne die emotionale Ideologie, die beide Lager (pro und contra) haben.


    In der heutigen FAZ ist ein Bericht im Technik und Motor-Teil:


    Dort wird eine Reise mit dem Taycan von Stuttgart nach Zagreb beschrieben.

    Erstes Ergebnis: Bei leerer Autobahn mit Bleifuss um die 170 km/h (finde das aber auch nicht sooo schnell) kommt man gerade nach Augsburg (160km).

    Zweites Ergebnis: Man darf nicht überall über Nacht stehen und laden, das kostet Strafgebühr. Das wusste ich nicht. An der Haushaltssteckdose bekommt man den Wagen über Nacht nicht voll.

    Drittes Ergebnis: Die Ladedauer ist ewig, auch bei 350kw Ladern. Beginn nur mit 150kw, dann nach wenigen Minuten Abfall auf 98,5 und „kurz darauf ins Bodenlose“ mit 3,4km/Minute. Ergo immer nur kurzes Zwischenladen. Das Laden am Hypercharger ist lahm, besonders jenseits der 50 Prozent. Es gibt auch Ärger mit den Chipkarten, aber man findet immer eine Säule, die geht.

    Viertes Ergebnis: Es gibt immer genug Ladesäulen und immer genug Strom.

    Fünftes Ergebnis: Die Preise mit bis zu 0,49€/kWh sind so teuer, das Superplus billiger ist. €30/250km. Die Fahrt war teurer als mit jedem anderen Porsche.

    Sechstes Ergebnis: Aus einer Google-Dauer von berechnet 5 Stunden werden 9 für 800km.

    Siebtes Ergebnis: „Die Spontaneität bleibt auf der Strecke, der Spaß am Porsche erst recht.“


    Mein Fazit: Das Auto ist toll, das Laden ist die Crux. Wie schade für so ein wunderbares Auto, das wenig für die schlechte Ladesituation kann.


    Was meint Ihr dazu? Ich halte die FAZ für sehr seriös.


    Gute Fahrt! :wink:

  • Wenn man vieles falsch macht, kommt das Ergebnis dabei raus.

    Mit 10 Minuten Planung spart man viel Geld, ist viel schneller und hat viel mehr Spaß.


    Gruß!

  • Wir hatten hier im Forum eine Diskussion zur Reichweite des Taycan bei ähnlich hohen Dauer-Fahrleistungen, die bei freier Autobahn mit Verbrennern möglich sind.


    Da wurden für den Taycan deutlich größere Reichweiten bei noch höheren Geschwindigkeiten genannt - allerdings auch von starken Befürwortern der E-Mobilität. Das ganze Thema wird leider sehr emotional diskutiert und auch bei der FAZ liest man - je nach Autor - wahre Lobeshymnen oder stark kritische Berichte zur E-Mobilität.


    Irgendwie bleibt die Objektivität auf der Strecke. Allerdings findet man sehr häufig Berichterstattungen zu unzureichenden Ladeleistungen, nicht funktionierenden Chipkarten, absoluten Mondpreisen, usw.


    Während seitens der Automobilindustrie bei den Verbrennern zu Verbräuchen und Emissionen gelogen wurde scheint sich dieses Muster jetzt in Bezug auf Reichweiten und Ladeleistungen bei den E-Autos fortzusetzen.


    Irgendwie ärgerlich, oder?


    Liebe Grüße


    R.

  • Moin,

    wenn ich mit dem 11er (991.2 Gts Targa) normal fahre, komme ich knapp 550 km weit, reize ich ihn aus, sind es 350 km.

    Warum sollte es mit einem EV anders sein. Das Laden lässt sich bestimmt besser organisieren.

    Der Beitrag bringt mich null auf die Idee, meine Bestellung zu überdenken - eher meine Ladeplanung in der Zukunft und somit freut mich jede Erfahrung, die andere machen.

    Gruss aus SH

  • Uralter Trick der Schreiberlinge, man nehme Extrembeispiele und schüttele den Kopf solange, bis endlich Haare in der Suppe sind. Genausogut könnte man mit einem Elfer ins Gelände, um festzustellen, dass das Auto völlig ungeeignet ist. Es gibt mehrere solcher Berichte, z.B. den von München nach Kroatien.


    Es ist völlig absurd, den Akku bei 170 km/h in 160 Kilometer leer zu bekommen. Der Akku muss bei Schnelladung vorkonditioniert sein, um volle Ladeleistung aufnehmen zu können. Das passiert ganz automatisch durch Zieleingabe Ladestation. Weiss eigentlich jeder, der sich ein wenig interessiert. Ist der Akku nicht auf Temperatur, dümpelt die Ladeleistung vor sich hin, alter Hut.


    Kein halbwegs intelligenter Taycan Fahrer zahlt 49 Cent pro kw/h sondern maximal 39 Cent am Schnellader und mit 30kw/100km Verbrauch ist man schon recht fix unterwegs. Kann sich nun jeder selbst ausrechnen, wieviel Liter Super plus man für 12 Euro bekommt. Zudem lädt man so ein Fahrzeug zu Hause auch nicht an der Schuko Steckdose, sondern an der 16A Starkstromdose oder Wallbox. Da reichen 8 Stunden, bzw. die Nacht selbst bei völliger Entladung.


    Die Intention solcher Berichte bleibt für mich fraglich!

    Viele Grüße aus dem Nordwesten,
    Torsten
    -----------------------------------------


    “The world is a book, and those who do not travel read only one page”
    (Saint Augustine)

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