Der Photovoltaikthread

  • Ich rede von den Modulen einer Photovoltaikanlage und was im Winter passiert wenn es schneit oder diese zu frieren.


    Erwärmen die sich aufgrund der Energiegewinnung(typischerweise entsteht da wo Energie gewonnen wird Wärme) oder gibt es eine Art eingebaute Heizung? Oder hat man schlicht Pech wenn diese zugeschneit sind ?

  • Zu 1: nix

    Zu 2: 😳 nein sie erwärmen sich nicht und du hast Pech wenn sie eingeschneit sind

    Boxster 981 gts 2015

    Macan fl 2019

  • Hier mal gerade noch ein Foto von meiner 2 ten Anlage gerade Fotografiert.

    Der Schnee rutscht irgendwann runter wenn die Sonne scheint

    Boxster 981 gts 2015

    Macan fl 2019

  • Wie ist das eigtl. im Winter mit den Modulen?

    Heizen diese sich auf, dass sie nicht zu gefrieren oder gar mit Schnee bedeckt sind ?


    Ich glaube hier hab ich noch keine bedeckten Zellen gesehen.

    Wenn sie mit Schnee bedeckt sind bringen sie logischerweise kaum Leistung. Auf dem Hausdach rutscht der Schnee aber runter, sobald es Plusgrade hat. Auf meinem flachen Carport muss ich warten bis er wegschmilzt.

    Es gibt auch aus diesem Grund beheizbare Paneele, das ist jedoch kaum verbreitet. Zuviel Technik ist auch nicht gut m.E..

  • Was mich bei diesem Thema interessieren würde ist, wie die Erfahrungen mit Reparatur- und Wartungskosten sind.

    Solange der Wechselrichter nicht kaputtgeht hast Du eigentlich keine Kosten. Das ist etwas Glückssache. Manche sagen er heißt Wechselrichter, weil man ihn wechseln muss.

  • Die angegeben kWp erreichst Du nur im Labor, bei dem genormten Verfahren. So 75% ca. schafft man bei guter Sonne.

    Deine Rechnung kann ich nicht nachvollziehen, ich habe aber noch nie von einer Wunderanlage gehört, die sich so schnell amortisiert. Bei 12-14 Jahren kann man zufrieden sein.

    Ich habe meine Anlage mit Hilfe der Leute aus folgendem Forum entwickelt:

    https://www.photovoltaikforum.com (Nein ich bekomme von niemandem Provision, auch wenn ich immer wieder den Link teile :-D). Dort findest Du alles um Dich einzulesen, Simulationssoftware etc.. Mit einem Programm wie "PVSol" kannst Du Dein Gebäude bauen, das Dach belegen, es nach GPS-Daten in Deinem Ort ausrichten, sogar Bäume pflanzen und Berge bauen um die Verschattung zu simulieren (siehe mein Screenshot im ersten Beitrag). Ist zeitaufwändig aber lohnt sich. Man kann sich m.E. kaum auf gute Beratung alleine verlassen, das kann gutgehen, muss aber nicht. Das muss es einem halt wert sein, sich damit zu beschäftigen. Als Belohnung hat man später das was man möchte. Und es macht auch Spaß und ist interessant, wenn man etwas Gefühl für die Materie entwickelt und später im Betrieb seine Anlage beobachten kann.

  • Servus,


    unsere bisher errichteten PV Anlagen waren nach Pi mal Daumen rund 10 Jahren abgezahlt.

    Bei der ersten als auch bei der zweiten musste jeweils einmal ein Wechselrichter ausgetauscht werden. Das hat den break-even um 4 - 6 Monate nach hinten geschoben.


    Das gute an den verwendeten Solarmodulen: Ich konnte bisher keinerlei Leistunsgverluste erkennen.


    Anlage 2:

    Die Anlage wurde im Juli 2004 in Betrieb genommen, und speist ausschließlich ins Netz ein.

    Die Ausrichtung ist fast Süd bei 27° Dachneigung.


    Interessant ist der erzielte Ertrag pro Jahr in Bezug auf die Installierte Leistung:



    Meine zweite Anlage (15,9kWp mit dauerhafter 70% Abregelung) ist auf einem Flachdach montiert, welches nach Norden hin abfällt (ca. 7°).
    Über diese Anlage darf ich Strom selbst nutzen:



    Die rote Linie kennzeichnet den durchschnittlichen Tagesverbrauch.

    Durch massive Umbauarbeiten (Mauern, Estrich, austrocken) ist der Tagesbedarf in 2018 enorm angestgiegen.

    Seit 2019 haben wir eine Wärmepumpe im EInsatz.


    Die blauen Balken zeigen den Anteil am "selbst" genutzten Strom an (durch PV erzeugt und selbst verbraucht).

    Im Sommer sind die Zahlen natürlich sehr hoch, und im Winter verbraucht die WP natürlich mehr als die PV erzeugen kann.

    Da die Anlage quasi seit Anfang Januar diesen Jahres mit Schnee bedeckt ist, habe ich derzeit sozusagen einen Totalausfall.


    Aufgrund des doch hohen Eigenverbrauches erreicht die Anlage noch dieses Jahr die Gewinnzone.

    Und wenn dann erst der BEV aufgeladen wird, gehen 1.500 - 2.000 kWh in den Monaten April bis Oktober ins Fahrzeug.


    Speicher kommt erst dazu, wenn die Förderung der ersten Anlage in 2025 ausläuft.
    Bis dahin werden (hoffentlich) die ersten BEV Batterien ins Second Life überführt.


    LG
    Michael

    „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“

    Konrad Adenauer


    Porsche 993 C4 Cabrio in blau / blau / blau

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