Neue Ventilschaftdichtungen lösen sich

  • Hallo Wissende, ich fahre einen Porsche 924 Bj. 1982 mit dem 2,0 L Audi Motor und 125 PS.
    Ich habe ein kurioses Problem. Nach dem Tausch der Ventilschaftdichtungen lösten sich diese beim ersten Start teilweise wieder von ihrem Sitz, sowohl bei Einlass- als auch bei den Auslassventilen. Das ist nur aufgefallen, da der Motor durch die Ölverbrennung ziemlich stark geraucht hat. Das ganze Spiel habe ich zweimal durchgespielt, weil ich dachte, ich habe eine schlechte Charge der VSD erwischt, falsche VSD gekauft oder Fehler bei der Montage gemacht. Der erste Hersteller war Febi, der zweite Hersteller Corteco.
    Diesen einfachen Prozess habe ich schon sehr oft gemacht und bisher noch keine Probleme gehabt. Weshalb ist es bei den alten Dichtungen nicht aufgetreten?
    Sie ließen sich sehr schwierig von ihrem Sitz lösen, kann vielleicht einen Grund sein ...
    Auf was würdet ihr euch bei der Fehlersuche konzentrieren? Nockenwelle etc sind nicht modifiziert, alles original. KM Stand laut Tacho 50.000 KM, schätze aber mind 150.000 KM.

    Weitere Frage: Die inneren Ventilfedern sind einseitig mehr komprimiert. Die Komprimierung war mal nur beim Einlass, mal nur beim Auslass mal bei bei beiden oben, mal bei beiden unten verbaut, also ohne erkennbares System. Alle Handbdücher die ich besitze gehen auf die Lage der inneren Ventilfeder nicht ein. Kann mir es jemand eindeutig sagen bzw erklären?


    Vielen Dank für die Hilfe.
    Christian.

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    CO₂-Emissionen g/km
    205
    Energieeffizienzklasse
    D
  • Die Dinger werden mit einer Art Rohrhämmerchen auf den Ventilsitz aufgeschlagen, damit sich der innere Kragen auch festbeißt. Bei den üblichen Werkzeugsätzen für 50 Euro ist das dabei. In diversen Videos kann man sehen, wie man das macht.


    Wichtig ist die Benutzung einer Schutzhülse über den Ventilschäften, weil die Dichtlippen sonst beim Überstreifen über die scharfkantigen Ventilschaftenden direkt kaputtgehen können. Das habe ich in einem Video schon mal falsch gesehen. Da kann man die Reparatur gleich vergessen.

  • Der Vorgang bei diesem Motor ist relativ einfach.
    Keile, und Federteller entfernen, äußere und innere Feder entnehmen. Dann VSD vorsichtig mit der entsprechenden Zange für die VSD greifen, etwas links und rechts drehen und hochziehen. Alles reinigen,
    Schutzhülse zum Schutz der Ventilschaftdichtungen auf das Ventil stecken und VSD mit dem entsprechenden Hülse auf das Ventil stecken und bis zum (hörbaren) Anschlag vorsichtig "aufschlagen". Beim zweiten Mal war ich noch akribischer und habe auch seitlich mit einem kleinen Spiegel geschaut ob alle VSD bis zum Anschlag gedrückt waren. Alle Freunde die Mechaniker sind, können sich das auch nicht erklären. Meine Aufschlaghülse passt wirklich sehr gut auf die VSD.

    Könnt ihr was zu meiner Frage bzgl der inneren Ventilfedern und deren Ausrichtung der komprimierten Seite sagen?
    Das Foto zeigt eine alte und neue VSD des Motors, die Schutzhülse und die Aufschlaghülse.
    Die VSD habe ich mit den Schlüsselnummern in einem Fachmarkt gekauft...

  • Hallo,


    hast Du das Spiel der Ventile in der Führung mal vermessen? Vielleicht müssen die Führung getauscht werden.


    Viele Grüße,


    Jürgen

  • Hallo Jürgen, nein, das Spiel der Ventile in der Führung habe ich nicht gemessen. Ich habe die VSD ohne Demontage des ZK getauscht, also mit Druckbeaufschlagung auf die Zylinder. Es gab zunächst keinen Grund den Kopf zu demontieren, der Motor läuft sonst sehr gut.
    Habe nur alle WDR und Dichtungen getauscht, weil der Motor eine "Tropfsteinhöhle" war. Aussen ist er jetzt komplett trocken. Da die alten VSD unglaublich fest auf den Führungen saßen, ist das jetzige Problem wohl nicht aufgetreten.
    Ein paar Fotos von der zweiten Montage anbei.

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