Erfahrungen mit Atriumhäusern

  • Nehme mal vage an das Regenwasser vom Dach wird unter der Fundamentplatte nach außen per Rohr abgeleitet, genau wie Drainage und Abfluss im Hof. Muss halt großzügig Dimensioniert sein für Starkregen, sonst ist die Suppe im Haus. Besprochen wurde da noch nichts, deswegen nehme ich nicht an, dass es Schwierigkeiten macht. (außer der öffentliche Kanal ist überlastet :still:)Habs ja zum Glück nicht eilig und die Entscheidung ist noch lange nicht gefallen.


    TomS Sieht gut aus, Danke. Viel Flur gespart durch HWR und Durchgangszimmer. So oder so ähnlich könnte ich mir das auch vorstellen. Falls deine Entscheidung mit den Vor- und Nachteilen so eines Hauses zusammenhängt, würde mich interessieren warum es nicht realisiert wurde.

    E36M3Coupé, E9 3.0CSi, 991.1S, 981BoxsterS, G300CDI Professional, Gilera Runner 50sp, Sabo 54proK, Stihl KM131R (bestellt: M850iCoupé)

  • Hallo,

    aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen:

    Wenn Du das Grunddstück hast, dann kannst Du Dir über das Gebäude darauf Gedanken machen.


    Ausrichtung, Gefälle, Zuwegung, Verhältnis Länge zu Breite, ... kaum ein Haus passt auf alle Grundstücke.


    Beim Thema Durchgang von der Garage zum Wohnbereich gibt es länderspezifische Vorgaben. Bei uns ist das nur erlaubt, wenn die Garage nicht als Grenzbebauung ausgeführt wurde.

    Die EnEV ist mittlerweile auch weit weg von "sinnvoll und nachhaltig" - bei so viel "Außenwänden" schwer umzusetzen.


    Aber vielleicht war das ja nur bei mir so - keines der individuell geplanten Häuser passte danach auf ein anderes Grundstück (Suchphase).

    Nachdem das Grundstück klar war, hat sich der Rest für mich ergeben.

    Ich hab meine Planung gemacht und das Haus gebaut.


    Gruß Stefan

    alte Porsches:
    911S Ex US '76 mit Umbau auf 3,2l 207PS (Motor 930/21 mit Getriebe 915/68) - Silbermetallic, Schiebedach
    944/1 Targa '84 2,5l 163PS - Platinmetallic (bis 03/2017)

  • Atriumhaus ist klasse! Selten. Hat was. Leider auch viele Nachteile.


    Alles was man später im Atrium machen möchte, muss durch das Haus. Neuer Grill, neuer Terrassenbelag, Pflanzen, Kübel, Gartenschlauch - ganz egal. Das ist unschön.


    Die Abgeschlossenheit, die das Atriumhaus bietet, ist besonders. Jedoch hat je nach Grundstück auch der Ausblick in die Landschaft viele Reize, was man nicht unterschätzen soll. Im Atriumhaus guckt man immer nur in das Atrium bzw. auf die Wände dort. Und ca. 8 * 8 m ist nicht wirklich groß. Wenn mal ein paar Pflanzen aufgestellt sind, ist die Restfläche schon eher klein.


    Die Nachteile überwiegen, die bauphysikalischen Nachteile und damit einhergehende Kosten wurden bereits thematisiert.


    Je nach Grundstück kann es gut sein, 1/2 Stockwerk nach unten über 2/3 oder 4/4 der Gebäudebäudebreite Garagen vorzusehen und das Haus 1/2 Stockwerk höher zu setzen. Bei einer Hanglange ist das einfach, bei ebenen Grundstücken aber auch nicht so problematisch. Das Erdgeschoss kann dann über eine Rampe (hört sich furchtbar an...) erreicht werden und vom Wohnzimmer aus sollte es auf der Rückseite ebenerdig in den Garten gehen. Das hat zwar nicht viel mir Deiner Idee zu tun, ist aber mal ein Vorschlag von mir :B

    Phantom


    Cayman GTS 07/2014, siber/granatrot :thumb:

  • Das kam wohl falsch rüber, war ein Entwurf für einen Kunden der wegen offener Rechnungen hier abgebrochen wurde.

    Achso, dann andersherum: Was hälst du als Fachmann von dem Haustyp?

    Hallo,

    aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen:

    Wenn Du das Grunddstück hast, dann kannst Du Dir über das Gebäude darauf Gedanken machen.


    Ausrichtung, Gefälle, Zuwegung, Verhältnis Länge zu Breite, ... kaum ein Haus passt auf alle Grundstücke.

    Dass ich damit nicht den Königsweg gehe ist mir klar. Aber ich habe ja Zeit und kann in einem recht großen Radius suchen, falls ich mich dazu entscheiden werde. Ein passendes Grundstück zu finden wird sicher schwierig. Viel Spielraum habe ich laut meinem Experten ohnehin nicht was das Haus angeht, zb bei der Form oder beim Dach, wegen der Nutzbarkeit und Energieeinsparung. Auch der Preis spielt eine Rolle.

    Jedoch hat je nach Grundstück auch der Ausblick in die Landschaft viele Reize, was man nicht unterschätzen soll. Im Atriumhaus guckt man immer nur in das Atrium bzw. auf die Wände dort.


    [...]


    Je nach Grundstück kann es gut sein, 1/2 Stockwerk nach unten über 2/3 oder 4/4 der Gebäudebäudebreite Garagen vorzusehen und das Haus 1/2 Stockwerk höher zu setzen. Bei einer Hanglange ist das einfach, bei ebenen Grundstücken aber auch nicht so problematisch. Das Erdgeschoss kann dann über eine Rampe (hört sich furchtbar an...) erreicht werden und vom Wohnzimmer aus sollte es auf der Rückseite ebenerdig in den Garten gehen. Das hat zwar nicht viel mir Deiner Idee zu tun, ist aber mal ein Vorschlag von mir :B

    Ich würde mir dann schon auch Fenster nach außen einplanen lassen. :thumbsup: Von der Landschaft will ich auch was sehen. Auf eine Außenterrasse und Gartengestaltung muss ich wegen dem Innenhof ja nicht verzichten.


    Direkt im Hof eine Aussicht zu schaffen durch verschiedene Ebenen ist wahrscheinlich sinnvoll, würde den Bau vermutlich ansehnlicher wirken lassen von Innen wie von Außen. Wichtiger wäre mir aber, dass ich alles auf einer Ebene habe, ohne Stufe und Rampen. Tiefgarage wäre dann auch schon eine Notlösung.


    Am meisten Interessieren mich persönliche Erfahrungen, vor allem wie zufrieden Besitzer in der Praxis mit dem Haustyp sind, wofür der Hof wirklich genutzt wird, wie hoch der subjektive Mehrwert für das Raumgefühl ausfällt, wie effektiv der Windschutz ist usw. Dass der Schallschutz gut ist habe ich jetzt schon selbst getestet, in einer Berufsschule bei mir in der weiteren Umgebung, die so einen Hof als kleinen Pausenhof nutzt.

    E36M3Coupé, E9 3.0CSi, 991.1S, 981BoxsterS, G300CDI Professional, Gilera Runner 50sp, Sabo 54proK, Stihl KM131R (bestellt: M850iCoupé)