Leidensweg 964 mit happy end...

  • Früher oder später wird wohl keiner drumherum kommen, speziell Front-, Heckscheibe und Kotflügel zu demontieren, das sind wohl die am häufigsten betroffenen Stellen, dazu kommen dann bei einigen sicher noch so Bereiche, wie von "MAIXI" aufgezeigt......

    wobei man auch die Unterboden-Bereiche nicht außer acht lassen sollte. Bei meinem war ja sogar die Spritleitung vom Rost teilweise an- und an einer Stelle sogar durchgerostet......sehr sehr kritisch.

    Gruß

    Dieter :wink:

    Im Sommer will ich auf der Bühne unten alle Verkleidungen, Seitenschweller, die Stoßstangen v+h abschrauben und soweit wie möglich alles mit Trockeneis strahlen und wieder versiegeln. Mal sehen, was da so alles zum Vorschein kommt.

    964 Cabrio, '93, Schalter, Schwarz, LM220, H&R Fahrwerk

    Mercedes 280 SL, '80, Autom., Silberdistelmet., Dunkelgrünes Leder, Fuchsfelgen

    Aston Martin Vantage N400, '08, Schalter, Bergwerk-Black, #100

    BMW 3,3Li, '77, Autom., Reseda-Met.

    BMW 3,0Si, '73, Schalter, Taiga-Met., SSD, Bilstein/Alpina-Felgen

    BMW 2002, '71, Schalter, Inka, Alpina A2

  • Im Sommer will ich auf der Bühne unten alle Verkleidungen, Seitenschweller, die Stoßstangen v+h abschrauben und soweit wie möglich alles mit Trockeneis strahlen und wieder versiegeln. Mal sehen, was da so alles zum Vorschein kommt.

    Das war meine erste Tat.......Töf Anfang 2017 gekauft und dann hochgebockt, Stoßstangen, Radhausschalen, Unterbodenverkleidungen, Türabdeckungen, Sitze raus, hintere Seitenverkleidungen Innenraum, Hutablage und und und demontiert und sodann kräftig investiert, wie Ölkühler samt Leitungen, Thermostat, Dichtung Kofferraum u.s.w..


    Dazu noch diverse Zusatzinstrumente verbaut, zich neue Kabel gezogen, quer durchs Auto, von hinten nach vorne, dazu Zusatzrelais und sonstige "Spielereien". Angemeldet habe ich ihn dann erst in 2018.


    ich wäre immer mit leichten Bauchschmerzen eingestiegen, wenn ich ihn nicht vorher auf "Herz und Nieren" hin geprüft hätte.......und selbst DAS bewahrt einen natürlich nicht vor Überraschungen.....ist halt ein altes Auto.

    Gruß

    Dieter :wink:

    964 C2, Mj. 92, RDW, Amazonasgrün, 7+8x17 Cup, Bilstein B6, H&R Tieferlegungs-Federn, ohne Klima, Cuprohr, Momo-Sportlenkrad, Domstrebe, u.s.w.

    Ex: 76ger G-Modell, Umbau: 3l, 204 PS, Turbobreit von DP

  • Meiner sah/sieht nicht besser aus. Ich habe noch keinen 964 gesehen, der nicht Rost hatte. Es sind auch immer die gleichen Stellen und meist sieht man ihn erst bei andere Reparaturen.


    Zu den Japanern. Seit etwa 2003 hole ich Autos aus Japan (für den Eingengebrauch! Bin kein Händler). In nur wenigen Fällen habe ich schlechte Erfahrung gemacht. Der dortige TÜV ist strikter als unserer mit der Ausnahme, dass es keine ABE oder Gutachten gibt. Hauptsache es ist alles ordentlich verbaut. Selbst Risse im Sitz werden beanstandet.

    Das Problem ist ein anderes: Der Verkehr, speziell der Stadtverkehr und Kurzstrecken wo die meisten dieser Autos bewegt werden. Man erkennt es meist an den Lenkrädern, Schlüsseln, etc. die eine hohe Abnutzung aufweisen auch bei wenigen KM. Es gibt eine Regel in Japan: 100,000km sind ein Autoleben. Bei japanischen Sportwagen ist es weniger ein Problem, weil diese "gefahren" werden, bei ausländischen die eher modisch oder Statussymbol sind, ein anderes Problem.

    Projekt 1:1 (1000Kg : 1000PS): 964 4.0l Single-Turbo - Kein Breitbau, kein Riesenflügel

  • Meiner sah/sieht nicht besser aus. Ich habe noch keinen 964 gesehen, der nicht Rost hatte. Es sind auch immer die gleichen Stellen und meist sieht man ihn erst bei andere Reparaturen.


    Zu den Japanern. Seit etwa 2003 hole ich Autos aus Japan (für den Eingengebrauch! Bin kein Händler). In nur wenigen Fällen habe ich schlechte Erfahrung gemacht. Der dortige TÜV ist strikter als unserer mit der Ausnahme, dass es keine ABE oder Gutachten gibt. Hauptsache es ist alles ordentlich verbaut. Selbst Risse im Sitz werden beanstandet.

    Das Problem ist ein anderes: Der Verkehr, speziell der Stadtverkehr und Kurzstrecken wo die meisten dieser Autos bewegt werden. Man erkennt es meist an den Lenkrädern, Schlüsseln, etc. die eine hohe Abnutzung aufweisen auch bei wenigen KM. Es gibt eine Regel in Japan: 100,000km sind ein Autoleben. Bei japanischen Sportwagen ist es weniger ein Problem, weil diese "gefahren" werden, bei ausländischen die eher modisch oder Statussymbol sind, ein anderes Problem.

    Ich sehe das auch so, Kurzstrecke und Stadtverkehr, Stau...typisch für Japan. Ich hatte auch immer Zweifel an dem Kilometerstand von meinem 64: 61tkm in 28 Jahren. Aber mein Innenraum ist echt top, fast keine Gebrauchtspuren. Nach 250tkm sieht das nicht aus....

  • Aber nun weiter mit dem Leidensweg. Die Haube habe ich abgebeizt. Sie war Originallack, hatte aber ganz kleine Bläschen im Lack, als wenn das Zink ausgaßt. Habe ich schon bei anderen Lufties gesehen...

  • Asiaten sind halt nicht selten deutlich zierlichere Personen als unsereins. Und obwohl ein Auto gepflegt ist, macht das auf die Distanz schon viel aus, ob sich 60kg auf den Sitzen bewegen oder 90.

    Dazu kommt, dass vielen dort der Innenraum besonders heilig zu sein scheint. Es gibt nicht wenige, die wechseln alle paar Jahre diverse Innenraumteile aus.

    Bei Gebrauchtwagenkauf gilt das dort sowieso als normales Ritual.

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    Warum nicht SO lassen, wäre doch mal was ganz anderes...quasi Ratten-964ger, gibt es bei Moppeds ja auch diverse :headbange

    Gruß

    Dieter, der dir viel Erfolg bei der "Maloche" wünscht :wink:

    964 C2, Mj. 92, RDW, Amazonasgrün, 7+8x17 Cup, Bilstein B6, H&R Tieferlegungs-Federn, ohne Klima, Cuprohr, Momo-Sportlenkrad, Domstrebe, u.s.w.

    Ex: 76ger G-Modell, Umbau: 3l, 204 PS, Turbobreit von DP