Teilrestauration meines 944 II Bj. 1985

  • Nun habe ich meinen 944 II in Alpinweiß schon seit 2004, er begleitet mich schon fast das Halbe Leben und dennoch gab es mit den Jahren immer mehr zu tun. Ein Mangel an Zeit, manchmal auch Geld und Platz ließen die Jahre verstreichen. Zudem fehlte mir das Know-How und teils auch der Mut, an viele Sachen- oftmals zum ersten Mal- ran zu gehen.

    Also entschied ich mich, mit etwas "einfachem" anzufangen, nämlich der Zylinderkopfdichtung.


    Mitte April 2015 begann ich mit den Arbeiten in der Garage der Großeltern meiner - damals noch verlobten- heutigen Frau. Die Garage ist recht groß und verfügt dankenswerterweise über eine Grube. Da die Grube für Körpergrößen bis ca. 1,65m ausgelegt ist, musste der Wagen etwas in die Höhe gebracht werden. Der Arbeitsplatz wurde eingerichtet, erste Teile abgebaut, zwischendurch dauernd Werkzeug gekauft. Manchmal hapert es an den kleinsten Sachen.




    1. Mai 2015- Tag der Arbeit :-)


    Es war ein furchtbarer Kraftakt und es gibt echt schönere Sachen, um einen Feiertag zu zelebrieren. Aber irgendwann war er ab, der Kopf.




    Laufbahnen sehen nach knapp 300.000km gut aus.




    Zahnriemen und WaPu demontiert. Kommt eh alles neu.




    Der Zylinderkopf war soweit ok. Nach dem Ausbau der Ventilfedern zeigte sich, dass die Ventile Spiel in den Führungen haben. Also ist eine Revision des ZK fällig.




    Neue Ventilführungen, geplant + ein paar Kleinigkeiten und wieder zusammengebaut....




    Auch der Nockenwellenkasten wurde mit viel Arbeit wieder einigermaßen hübsch gemacht.


  • Ende Mai 2015 - Kurze Pause. Es wurde geheiratet




    Im Laufe des Jahres 2015 ging es dann nach und nach in keinen Schritten am Wochenende weiter.


    Der Zylinderkopf wurde montiert



    Die WaPu fand ihren neuen Platz




    Die Zahnriemen wurden montiert (davor natürlich auch der Nockenwellenkasten und das Ansaugsystem etc.)




    Es gab viele Probleme zu meistern, manche Fehler mussten bereinigt werden. Man lernt. Der Weg ist das Ziel.


    Nach Öldruckproblemen wegen eines hängenden Öldruckregelventils (der Motor wurde ohne Zündkerzen mittels Anlasser gedreht, der Öldruck stieg über 8 Bar...)


    ...


    dachte ich mir im Jahr 2016 dann:


    Jetzt bist du so weit gekommen, jetzt machst du auch die Pleuellager neu


    Also Motor aufhängen, Ölwanne ab (schreckliche Arbeit)




    Erster Blick auf den Kurbeltrieb




    Und nach kurzer Zeit waren dann auch die Pleuellager gewechselt. Die alten Lager sahen für knapp 300.000km noch recht gut aus..




  • Nach und nach wurden dann auch die Achsen, Benzinleitungen, Benzinfilter, Schläuche und viele andere "Kleinigkeiten" gemacht



    Im Oktober 2016 wurde er dann zum ersten Mal gestartet und aus der Garage gefahren. Zu tun gab es dennoch jede Menge und dann war da auch noch die Optik.

  • Der Wagen litt in Sachen Lack unter einer offensichtlichen Vielzahl an Schichten und mindestens einer sehr schlechten "Verkaufslackierung", die insbesondere die Front verunstaltete:



    Also dachte ich 2017 darüber nach, einen ordentlichen Lackaufbau herzustellen. Ich nahm mit diversen Lackierern Kontakt auf und entschied mich letztlich für einen örtlichen Lackierer, der viel Erfahrung mit Porsche hat und mir auch von diversen Werkstätten empfohlen wurde.



    Vor einer Neulackierung steht jedoch das "auseinander" bauen.

    Da ich weder Platz noch Zeit für eine komplette Restauration hatte blieb Technik und Innenraum montiert.


    Also begann ich in der Woche vor Weihnachten 2017 mit dem demontieren. Eine befreundete Werkstatt war so nett mir sogar einen Arbeitsplatz samt Bühne für ein paar Tage zur Verfügung zu stellen.


    3 Tage dauerte der Ausbau


  • Zeitreise: Man findet auch alte Sachen in den Seitentaschen der Tür. Hier z.B. eine Karte von meiner ersten Touri Fahrt auf dem HHR in 2005.



    Tag 2:




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