Kann ich Getriebeöl 90w120 verwenden?

  • So ganz will ich die Unterstellung von Stinni doch nicht auf mir sitzen lassen "solche Vorschläge" hätten ihn tausende Euro gekostet! Ich hatte schon einen defekten Gummipuck. Der war erst noch "so halb" dran und ein Jahr später hatte ich das Klonk-Klonk-Geräusch. Die Geräusche im Schiebebetrieb waren dann enorm und auch viel lauter. Klar macht das Getriebe Geräusche, auch wenn es völlig ok ist - gerade im Vergleich zu modernen Getrieben. Ich meine aber das Prüfen des Gummipucks ist schnell gemacht, vor allem wenn man den Zustand bei seinem Fahrzeug nicht kennt.

    Der Trick zum Prüfen geht bekanntlich so: Ein Hinterrad mit dem Wagenheber freiheben, 1. Gang rein, und kräftig am freien Rad drehen. Ich konnte das Rad locker 30° drehen, weil der Puck hinüber war und die Transaxlewelle sich in der Kupplung verdrehen konnte.

    "Solche Vorschläge" mögen also nur dann Geld kosten, wenn man das Problem sicher identifiziert hat, sich man mit möglichen Alternativen auseinander gesetzt hat und dann eine Entscheidung trifft. Aufs Blaue hinein Teile tauschen führt zu Frust, kostet Zeit und viel Geld.

  • Das empfohlene Getriebeöl ist (nachdem es das Shell Transaxle nicht mehr gibt) das Castrol Syntrans Transaxle 75W-90. Wichtig ist, dass das Getriebeöl für Getriebe geeignet ist, welches Hypoid-(Achs)Antrieb und Schaltgetriebe in einem Gehäuse vereinen. Das wird im englischen Sprachraum als "Transaxle" bezeichnet. Für Getriebe mit Sperre muss ein Öl mit Limited-Slip(LS)-Additiven verwendet werden.

  • So ganz will ich die Unterstellung von Stinni doch nicht auf mir sitzen lassen "solche Vorschläge" hätten ihn tausende Euro gekostet! Ich hatte schon einen defekten Gummipuck. Der war erst noch "so halb" dran und ein Jahr später hatte ich das Klonk-Klonk-Geräusch. Die Geräusche im Schiebebetrieb waren dann enorm und auch viel lauter. Klar macht das Getriebe Geräusche, auch wenn es völlig ok ist - gerade im Vergleich zu modernen Getrieben. Ich meine aber das Prüfen des Gummipucks ist schnell gemacht, vor allem wenn man den Zustand bei seinem Fahrzeug nicht kennt.

    Der Trick zum Prüfen geht bekanntlich so: Ein Hinterrad mit dem Wagenheber freiheben, 1. Gang rein, und kräftig am freien Rad drehen. Ich konnte das Rad locker 30° drehen, weil der Puck hinüber war und die Transaxlewelle sich in der Kupplung verdrehen konnte.

    "Solche Vorschläge" mögen also nur dann Geld kosten, wenn man das Problem sicher identifiziert hat, sich man mit möglichen Alternativen auseinander gesetzt hat und dann eine Entscheidung trifft. Aufs Blaue hinein Teile tauschen führt zu Frust, kostet Zeit und viel Geld.

    Also können diese Geräusche vom Gummipuck kommen, das kannte ich noch nicht. Werde den Test mal machen, wenn ich das nächste Mal am Auto bin. Bin mal gespannt.

    Seit 2.9.2015 Besitzer eines ursprünglich spanischen 924 S, der am 26.2.1987 gebaut und am 1.6.1989 erstmals in Spanien zugelassen wurde.

  • Hallo,


    ist ja alles nett und gut. Aber einen verschlissenen Puck merkt man doch sofort beim Fahren. Bei jeden Lastwechsel gibt es einen Schlag im System. Geräusche sind Klack-Klack und dann wieder Ruhe bis zum nächsten Lastwechsel. Die im dritten Post beschriebenen Geräusche kommen sicher nicht vom Puck. Wobei ein Wechsel des Pucks immer eine gute Idee ist, demnächst geht er eh kaputt. Das Gummi hält maximal ca. 30 Jahre.


    Viele Grüße,


    Jürgen

  • Das Gummi hält maximal ca. 30 Jahre.

    Na ja.... im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu. Ich habe meine Kupplung bei 270 000 KM nach 29 Jahren gewechselt (auf Empfehlung hier im Forum) und die sah noch fast wie neu aus. (Kosten waren in einer Freien 1700€) Gummipuk war OK und von der Belagstärke von 8,2 mm waren nach 270 000 KM noch 7,8 mm übrig. Ich vermute mal das die heute noch laufen könnte.

    Gewechselt wurde die, weil mir alle sagten das bei meinem Symptomen der Puk defekt wäre, war er aber nicht, das absacken der Leerlaufdrehzahl mit verbundenen Vibrationen war eine Kontaktstörung am LMM. Für 12€ war der Schaden behoben, gesucht hatte ich bestimmt 1 Jahr. Heraus kam es nur durch einen dummen Zufall.

  • Das Gummi hält maximal ca. 30 Jahre.

    ja, das sagt man so. Aber die Haltbarkeit hängt auch vor allem davon ab wie mit dem Fahrzeug gefahren wurde. Nach oft mehrfachem Besitzerwechsel sind viele 944 in "jungen Händen" gelandet, die sich oft im jugendlichen Leichtsinn mal rennmäßig mit einem richtigen Sportwagen austoben wollten. Die Wartung des Fahrzeugs war dabei oft nebensächlich, mit den Folgen, die viele heute an ihren Fahrzeugen zu tragen haben.

    Gummipuk war OK und von der Belagstärke von 8,2 mm waren nach 270 000 KM noch 7,8 mm übrig. Ich vermute mal das die heute noch laufen könnte.

    Ein neuer Gummipuk hatte eine Belagsdicke von 8,2 mm. Aus dem Zitat könnte man aber ableiten, dass noch 7,8 mm zur Verfügung gestanden hätten. dem ist aber keineswegs so.

    Die Belagsdicke einer Kupplung wird über die beiden vernieteten Beläge gemessen. Die Verschleißgrenze liegt bei ca. 7,2 oder 7,4 mm, da ab dann die Nieten auf der Druckplatte ihre Spuren hinterlassen und auch die Kupplung durchrutschen könnte.

    Beste Grüße - reidiekl (mit Betonung auf der ersten Silbe :-))


    * Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Ich lächelte und war froh ... und es kam schlimmer! *
    * Alles wird am Ende gut - ist es noch nicht gut, ist es noch nicht das Ende! *

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