Augmented Reality bald im Porsche 911?

  • Porsche ist wohl beim Schweizer Unternehmen Wayray eingestiegen, die z. Z. führend im Bereich Virtuelle Bilder übers Head-Up Display sind.


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    J.

    Immer wenn ich Porsche fahre, bin ich so gut drauf. Ich glaube, ich brauche Depressiva.

  • Der nächste Schritt zur Playstation auf dem Track ... so wird es immer gefährlicher auf dem Track, wenn sich die Jungs nur noch auf die eingeblendete Ideallinie konzentrieren, statt dass sie richtig Fahren lernen.


    Technisch sicher toll, für die Realität aber nicht praktikabel, da es auch noch andere Fahrzeuge auf dem Track hat.


    Greetz

    Nach 320'000 Spiegeleiern kann die Kantine nicht so schlecht gewesen sein!
    Harm Lagaay


    PS: Ich heisse nicht Greetz k:thinking:

  • Warum soll das denn nicht praktikabel sein? Hirn ausschalten funktioniert bei allen Assistenten im Auto nicht. Auch sind ja ergänzende Dinge denkbar, Verknüpfung zu den anderen Fahrzeugen (die haben auf den meisten Tracks eh Transponder).


    Ich bin jedenfalls mal total gespannt.

  • Greetz, ähnliches wurde damals auch bei der Einführung von ABS gesagt. Ich erinnere ich noch. Man glaubte, dass all diejenigen, deren Auto mit ABS ausgestattet ist, nun glauben sie könnten riskanter und dichter auffahren. Es gab damals sogar Aufkleber, die man sich auf sein Heck kleben konnte:


    "Vorsicht! Auto ist ABS-gebremst."


    ganz nach dem Motto: Fahr mir bloß nicht zu dicht auf, denn mein Bremsweg ist kürzer als deiner.


    Und was ist mit sämtlichen anderen Helferlein wie ASR, ESP usw.? Klar verlernt man dadurch richtiges Autofahren, aber wird´s dadurch unsicherer?


    Eine Anekdote:

    Nach einem Fahrsicherheitstraining des ADAC, an dem ich vor Jahren mal teilnahm, meldete sich eine Teilnehmerin (Sorry, aber es war eine Frau), die noch eine letzte Frage hatte. Immer wenn sie mit ihrem Golf um die Kurve fährt, dann ruckelt der so komisch. Der Trainer ließ sich von ihr die Schlüssel geben, drehte ein paar Runden auf dem Testgelände, stieg aus und meinte: "Nö, alles normal." Dann fuhren beide zusammen. Sie auf dem Fahrersitz, er auf dem Beifahrersitz. Als der Trainer wieder ausstieg, schüttelte er nur mit dem Kopf und meinte: "Die gute Dame fährt so in jede Kurve, dass das ESP eingreift. Hätte sie kein ESP, wäre sie schon aus der ersten Kurve geflogen."


    Von BMW gibt es bereits Driftprogramme für Fahrer, die nicht driften können aber wollen. Die brauchen dann nur ein Programm zu starten und das Auto regelt Lenkung und Gas allein. Auch ein "Donat-Programm" soll es geben. Damit kann der "Fahrer" es sich im Karussell bequem machen.


    Jo.

    Immer wenn ich Porsche fahre, bin ich so gut drauf. Ich glaube, ich brauche Depressiva.

  • Technisch gesehen ist die Idee nicht wirklich neu, aber sicher faszinierend. Schaue ich aber auf die Anwendung auf der Rennstrecke, so graust es mir. Ein Grossteil der Trackfahrer mit den neuesten 991GT3RS und andere ähnlich supportete Fahrzeuge haben KEINE AHNUNG vom Verhalten auf der Rennstrecke, Ideallinie ist komplett unbekannt.


    Die Jungs ballern aus der Boxengasse volle Lotte ... Reifenaufwärmen oder Luftdruck einstellen? KEINEN PLAN! Durch die Kurven wird gewürgt ohne Ende, gut, dass diese Autos schon lange vor dem ESP-Eingriff reinregeln und dafür sorgen, dass die Möhre auf der Piste bleibt.


    Wo liegt denn der Reiz des Trackfahrens? Dass der Wagen am Besten gleich vollautomatisch aufgezeichnete Runden abspult und der Fahrer rein gar keine Ahnung mehr haben muss? NICHT WIRKLICH!

    Will man ein bisschen G-Forces erleben soll man sich doch bitte im Europapark ausleben.


    Wo liegt der Reiz des Trackfahrens denn wirklich? Dieser liegt an sich darin den Wagen unter Zuhilfenahme der eigenen Fähigkeiten möglichst schnell zu bewegen. Je besser man wird um so weniger braucht man etwelchen Support, denn jeglicher Support schmälert die Leistung des Fahrers.


    Die aktuellen tracktauglichen Autos benötigen kaum mehr fahrerische Fähigkeiten, die Assis werkeln sehr umfassend. Der nächste Schritt ist dann wirklich das vollautomatische Fahren auf dem Track. Man kann sich dann die abgespeicherten Runden von verschiedenen Rennfahrern runterladen und beliebig oft abspielen lassen, sprich man hockt als Passagier im eigenen Auto und wird schnell Runde für Runde gefahren ... BOAH EY, VOLL GEIL!


    Findet das Einzug bei Trackdays ist das der Zeitpunkt einen GPS-Jammer zuzulegen ....


    Greetz

    Nach 320'000 Spiegeleiern kann die Kantine nicht so schlecht gewesen sein!
    Harm Lagaay


    PS: Ich heisse nicht Greetz k:thinking:

  • Sorry, Pilot69, hatte deinen Appendix nicht aufmerksam gelesen.

    Immer wenn ich Porsche fahre, bin ich so gut drauf. Ich glaube, ich brauche Depressiva.

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