944-1 Steuerzeiten

  • Moin an Alle::wink:


    jemand hier schon mal die Nockenwellensteuerzeiten (2,5er Sauger, 163PS) vermessen:


    und falls ja, was kam raus dabei? Gerne auch per PN, falls es intern bleiben soll8).....poste ja meine Daten auch erstmal noch nicht.....]:-)

    aber ich bleibe bei meiner ersten Einschätzung, daß mit einer "anderen" Nocke massiver Leistungszuwachs, natürlich auf Kosten des

    Drehmoments...... möglich ist, sofern die Einspritze das mitmacht, was ich mir auch noch näher angucken werde....aber auch an der

    kann sicher noch optimiert werden.....:thumb:

    Wenn schon aus nem 2,8er "Käfer" Motor 250 Prüfstand PS rauskommen, muß doch so`ne Wasserbüchse noch ganz anders gehen.......:thumbsup:


    Grüße, Marcus

  • Die Werksangaben der Nockenwellen stimmen recht gut mit den von mir vermessenen überein.

    Allerdings sind die Serienwerte bei 1 mm Spiel bzw. Hub angegeben.

    Die Öffnungszeiten sind daher nicht mit den Angaben der Tuning-Wellen vergleichbar, die meist bei 0,3 mm oder 0,1 inch angegeben werden. Das macht je nach Rampensteigung locker 20 bis über 30 Grad Unterschied.

    Die Differenz zwischen 228 Grad Werksangabe und z.B. 276 Grad Tuner-Angabe ist daher effektiv wesentlich geringer. Für ernsthafte Vergleiche ist die Messung der Öffnungsdauer bei 1 mm sinnvoll.

    Allerdings sind die Gradzahlen dann nicht mehr stammtischtauglich.:thumb:

    Ladedruck x Hubraum = Schub!:cool2: Hier lernen Turbos laufen!

  • Hey Turbopower,


    kannst Du mal auf die Schnelle erklären, warum da mit solchen, letztendlich nicht

    vergleichbaren "Prüfspiel-Öffnungszeiten hantiert wird??? Ist das von den Firmen so

    gewollt, daß man das als "Normalsterblicher" nicht nachvollziehen kann??

    Ich habe mehrfach gemessen, wie auf dem Foto ersichtlich und die Genauigkeit ist

    völlig ausreichend. Ich will doch wissen, wie sich ein System in der Praxis verhält und nicht mit irgendwelchen praxisfremden imaginären Werten...????


    So long, Marcus

  • Nockenwellen haben am Anfang immer eine flache Rampe, damit die Kraft auf den Stößel moderat bleibt. Dort machen 0,1 mm bereits einige Grad "Öffnungs-" Winkel aus. Wenn die Rampe etwas flacher gestaltet wird, ergeben sich daraus längere Steuerzeiten bei Angabe mit 0,3 mm Hub bzw. Spiel. Auch sind die Rampen von Wellen für feste Stößel anders als für Hydrostößel.


    Interessant wird die Nockenform erst nach (bzw. beim Schließen vor) der Rampe. Dort ist sie wesentlich steiler und 0,1 mm Unterschied im Hub machen nur wenig Drehwinkel aus.

    Der Wert bei 1 mm entspricht eher der effektiven Öffnung und wird damit auch bei Wellen mit unterschiedlicher Rampe vergleichbar.

    PS: Angaben über die Rampenform und -steigung stehen normalerweise nicht in der Beschreibung der Nockenwellen-Anbieter.

    Ladedruck x Hubraum = Schub!:cool2: Hier lernen Turbos laufen!

  • Danke für die prima Erklärung.:thumb: 

    Ich interpretiere das so: der Gasdurchsatz bis 1mm ist so gering, daß er für die "praktischen" Steuerzeiten unbedeutend ist und daher vernachlässigt werden kann.

    Dann werde ich, sofern noch genug Zeit bleibt, mir die kompletten Ventilerhebungskurven

    rausmessen.......

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