Cayenne S Motorschaden vorprogrammiert??

  • Hallo Zusammen,


    ich habe mir die Tage einen gebrauchten 958 Cayenne S ,Produktionsdatum: 04.2011 mit 150.000km gekauft und habe leider erst im Nachhinein von den vielen Motorschäden der Baureihe gelesen.


    Das Fahrzeug wurde von privat gekauft und eine Approved ist nicht möglich da der Motor minimal „ölt“


    Ist bei dem Auto realistisch ein Motorschaden abzusehen oder eher nicht da er schon einige Km überlebt das man von einem „stabilen“ Motor ausgehen kann?


    Wie ist eure Einschätzung dazu?


    Danke im Voraus für eure Hilfe

  • Was heißt Approved ist nicht möglich, du hast den zum PZ und die haben die Approved abgelehnt ?


    Ist ja geil, da machen sie großspurig Werbung für Approved bis 10 Jahre und 200K km, weil die Qualität

    der Premium-Marke so scheixxe ist, dass man sie ohne Anschlussgarantie gar nicht fahren kann und

    dann wird wegen Kleinigkeiten Approved abgelehnt.


    Die Theorie dass er mit der Laufleistung "stabil" ist kannst gleich vergessen, da kommen erst die Probleme.


    Bei einem 4.2011 musst du auf jeden Fall die Nockenwellenversteller tauschen lassen, sind 2K und ist erledigt.

    Ansonsten lebst du täglich mit dem Risiko eines Motorschadens.


    Es gibt noch ein Problem des 4.8, das ist die Alusil Beschichtung, aber die tritt wohl seltener auf.

  • https://www.porsche.com/german…porscheapproved/warranty/

    ...

    Ist wohl neu: 14 Jahre und 200 Tkm


    Zitat: "Auch wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht mit einer Porsche Approved Garantie erworben haben, oder die Garantie bereits erloschen ist, können Sie diese nach einer technischen und optischen Überprüfung und Aufbereitung nach Porsche Approved Standard bei Ihrem Porsche Zentrum erwerben. Ihr Porsche Partner informiert Sie gerne über die einzelnen Schritte."


    @TE: Du müsstest warsch. erst das "Ölproblem" vom PZ (oder anderweitig, wenn sie "PORSCHE Approved Standard" könnten...) lösen lassen, bevor das PZ in das wohl "sehr risikobehaftete Geschäft" einsteigt.


    Ja, es ist ein Witz, was diese "Premium"-Marke da macht. Je länger ich meine PORSCHE "Karre" habe, umso mehr bestätigt sich mein Eindruck darüber.

  • Wo genau Ölt der Motor denn? Denn der V8 hat auch ein Problem mit der Motorgehäusedeckelabdichtung... meiner wurde bei 78.000km auf Garantie getauscht gegen eine verbesserte Dichtung aus einem späteren Produktionszeitraum. Porsche hat da also schon nachgebessert. Falls es diese Dichtung ist die undicht geworden ist, würde ich im PZ mal nachfragen ob man das nicht beheben kann um dann die Garantie zu verlängern.


    Wenn die jetzt auch noch die Porsche Garantie ablehnen weil Sie selber nicht vernünftig gearbeitet haben, ist das ein schlechter Witz! :roargh:

  • Diese ZK-Deckelprobleme sehe ich bei allen dt. Herstellern, die ich bisher "in der Hand hatte". Das ist einfach eine Krankheit, die ich überhaupt nicht verstehen kann, zumal eine vernünftige konstruktive Lösung, also wo die Dichtung nicht alles machen muss, das Problem klar lösen könnte. Das drückt auch nicht SO in die Kosten.


    Wenn noch nicht mal der "Premium"-Hersteller eine solch lapdiaren Sache ein für alle Mal löst, ist das "schwoach, sehr schwoach...". k:facepalm:


    Es macht einfach keinen Spaß in einen ölversifften Motorraum zu schauen und der TÜV reagiert mitunter auch sehr empfindlich darauf. Außerdem müffelt die Karre dann mehr...


    @TE: Also, einfach klären was das genau für ein Ölproblem ist, wie es zu welchen Kosten gelöst wird von den Spezialisten und dann die Approved abschließen.

  • Das mit der Abdichtung wird bei meinem demnächst auch gemacht. In diesem Zusammenhang werden auch die Schrauben der Nockenwellenversteller geprüft und falls noch nicht geschehen, gegen Stahlschrauben getauscht (lt. Aussage PZ). Hört sich so an, als ob das ginge, ohne die komplette Verstelleinheit zu tauschen?


    Bzgl. Approved Garantie:

    Es ist - wie bei jeder anderen Versicherung auch - natürlich so, dass man sie erst abschließen kann, wenn das Fahrzeug in Ordnung ist. Man kann auch keine Rechtschutzversicherung abschließen, damit sie die Kosten für einen bereits laufenden Rechsstreit übernimmt. Oder eine Vollkasko, damit sie mir das bereits demolierte Auto ersetzt. Das ist einfach nur logisch.
    Wenn man sich vergegenwärtigt, dass man für ca. 1250 € pro Jahr sich gegen jede Art Schaden versichern kann - mechanisch, elektrisch, wie auch immer - finde ich die Bedingungen eigentlich fair. Welcher Fahrzeughersteller bietet das bis 200.000 km oder 15 Jahre Fahrzeugalter sonst noch an?
    Andererseits: 1250 € sind gleich beisammen bei einem Werkstattaufenthalt. Da muss gar nicht mal viel kaputt sein. D.h. wenn die Fahrzeuge so schlecht wären, und ständig wg. irgendwas in der Werkstatt, wäre die Approved Garantie wesentlich teuerer. Die Prämie der Approved spricht insofern dafür, dass die Autos von Porsche relativ zuverlässig sein müssen.


    Oder ist die Approved Garantie von Porsche subventioniert, damit die Prämie niedrig bleiben kann? :) Das wäre noch ein Grund mehr für mich, sie sofort abzuschließen. Denn dann repariert Porsche mir mein Auto sozusagen teilweise gratis :thumbsup:


    Nochwas zur Prämienhöhe der Approved: Manche stellen den Bock auf einen coolen Satz 21-Zöller für 6-8 K€, damit das Auto chic dasteht. Dann kommt noch die SAGA rein, damit das Teil auch röhrt wie ein Hirsch und ein All-Black-Paket oder sowas wg. der bösen Optik. 12-15K sind da kein Problem. Klar, die Versicherungspolice hinter der Scheibe sieht da nicht ganz so cool aus - aber dafür lasse ich einfach alles machen, was zu machen ist dann.

  • Der Kunde hedged das Risiko und jetzt sogar für 14 Jahre, geiles Modell aus dem Investment-Banking.


    Die Prämie aus Versicherungssicht ist schon ok, aber die Message ist doch, ich baue ein scheixx Auto dass

    dauernd kaputt geht und irre Kosten verursacht und verpacke das deshalb in ein nettes Versicherungsprodukt.


    War bisher nicht so der Sinn eines Autokaufes, früher waren Autos zuverlässig.


    Dazu kommt natürlich auch dass die Autoindustrie und die Werkstätten der Realität schon etwas entrückt sind,

    wenn sie heute 120 Euro Std.-Lohn verlangen. Da musst du als Selbständiger schon top skills liefern um solche

    Stundensätze zu verlangen.

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