Unterhaltskostenvergleich - 991.2 GT3 zu 991.1 GT3 RS

  • Hallo zusammen!


    Hoffe der Betreff sorgt jetzt nicht direkt für Stress ;-)


    Die Pläne für einen Nachfolger meines 718 werden zwar nicht konkreter, aber der Zeitaufwand für die Thematik wird deutlich mehr - vielleicht wird es ja "zeitnah" greifbar.



    Ursprünglich hatte ich den Gedanken noch in 2018 einen neu bestellten GT4 zu fahren. Diesen Gedanken teilen gewissen andere Personen bei Porsche jedoch nicht mit mir.

    Der Alternativgedanke dann eben NICHT den Umweg über den GT4 zu machen sondern den direkten Weg zum GT3 zu nehmen (nach dem Motto: rein ins PZ, konfigurieren, bestellen, ausliefern lassen) war wohl auch nicht der Beste - den Zahn hat man mir inzwischen gezogen.


    Die Gedanken kreisen daher aktuell über den jungen Gebrauchtwagen. 991.2 GT3 oder 991.1 GT3 RS.


    Mir ist der Unterschied in der Anschaffung bewusst.

    Die Versicherungseinstufung wird ohnehin bei beiden individuellen Verhandlungen unterliegen und sind daher eh nur schwer vergleichbar.


    Wie schaut es bei den weiteren Kosten aus? Hat jemand diese beiden Autos schon einmal belastbar miteinander vergleichen können?

    Dabei geht es mir weniger um Sprit und Steuer. Mehr um (verpflichtend) anfallende Wartungskosten in überdurchschnittlicher Höhe, wo die Intervalle beim RS vielleicht kürzer sind?


    Das Auto wird bei mir etwas weniger als 10tkm im Jahr bekommen. Die Rennstrecke wird er vielleicht auch 1-2x sehen, aber meist doch eher von außen.



    Im Moment habe ich den Stand, dass es keinen praktischen Unterschied gibt - so lange die gelbe Bremse nicht fällig wird. Beide Autos kosten Geld.
    Vielleicht ist das aber etwas blauäugig und der RS setzt noch einmal ganz gewaltig einen drauf.

    Jemand Erfahrungen damit?


    Bedankt :-)

  • ...ich denke, dass der Wertverlust die restliche Kalkulation dominieren wird.


    Wie lang willst Du den Wagen denn behalten, 10tkm / Jahr ist nicht wenig. Mal angenommen, Du findest einen günstigen mit unter 20tkm auf dem Markt und fährst ihn dann 4 Jahre, dann musst Du 2022 einen GT mit vielleicht 60tkm verkaufen.


    Glaskugel, völlig klar, aber vermutlich wird alles andere günstiger kommen als der Wertverlust der GTs. Vom Bauchgefühl würde ich sagen, dass die GT3 RS sich preislich besser halten werden...


    LG


    p.s. zu den Kosten der Bremse kann ich wenig sagen, aber die 'gelbe' wird sicher nicht so schnell fällig (die andere dagegen könnte bis 60tkm mind. schon 1x fällig gewesen sein)

  • Wie lang willst Du den Wagen denn behalten, 10tkm / Jahr ist nicht wenig. Mal angenommen, Du findest einen günstigen mit unter 20tkm auf dem Markt und fährst ihn dann 4 Jahre, dann musst Du 2022 einen GT mit vielleicht 60tkm verkaufen.

    Da bin ich mir selbst noch gar nicht so sicher.

    Im Optimalfall bleibt das Auto sehr lange und ich suche mir "nie wieder "etwas neues.

    Der Invest ist sehr groß für mich, ich rechne daher nicht damit, dass ich das alle paar Jahre wiederholen kann.


    Die 10tkm sind Bauchgefühl. Ich möchte so ein Ding jedenfalls fahren => Fahrzeug, nicht Stehzeug.
    Ob es aber hinterher wirklich 10tkm werden?
    Beim 718 habe ich mit 25tkm/a geplant. Stand nach 18 Monaten sind jetzt 20tkm.


    Beim Wechsel zum GT würde auch gleichzeitig ein Wechsel vom Business-Daily (den der 718 gerade darstellt) zum rein privaten Spaßauto stattfinden.

    Der komplette Anteil an geschäftlichen km würde dann wegfallen - es würde aber (so meine Vorstellung) einiges an privaten km dazu kommen die bislang halt nicht gefahren werden.


    Kurzum: Die Angabe ist meine Kalkulationsgrundlage. Belastbar ist sie nicht - aber irgendwas brauche ich als Hausnummer.

  • ...dann vielleicht einen 991.1 GT3, bei dem schon einiges an Wertverlust durch ist? Also natürlich mit Approved usw., wegen der bekannten Motorproblematik.


    Das mit dem viel Fahren finde ich super, aber der Wertverlust ist natürlich nicht zu verachten. Bei 60 / 80 oder 100tkm könnte ein späterer Verkauf eh schwer werden.
    Wäre natürlich egal, wenn Du das Ding für immer behalten wirst.


    Auf jeden Fall genau die richtige Entscheidung. Denn man lebt nur 1x ... :)


    LG

  • 991.1 GT3, da Anschaffung am günstigsten unter den GT3, Spaß sowieso gleich, Performancevorteil RS / .2 beim Nutzungszweck nicht relevant und die Motorgarantie senkt die Nutzungskosten um 1300 EUR pro Jahr, wenn man für den Rest ohne Approved auskommt.


    Von den Verbrauchskosten (Spritt, Bremsen etc.) werden sich die GTs nichts nehmen. Versicherung ist 100% teuerer als bei einem "Standardmodell".

    991 GT3 RS Weissach Carbon Koppelstangen

    Bremsscheiben vorne (GT3/RS/GT4)

    sowie Porsche Dekorschriftzug im Marktplatz

  • Westerwald...

    Ganz in meiner Ecke...

    Bzw. einige meiner Hausstrecken gegen dadurch..


    Natürlich kann ich Dir (aus Eigenerfahrung) den 1. RS an Herz legen, aber da ich vorher auch den 991.1 GT3 besessen habe, sind die Tipps von den Vorrednern/ Vorschreibern absolut richtig.


    Der GT3 hat den meisten Wertverlust bereits hinter sich.

    Daher nicht so ein starker Invest.


    Rein zu den Wartungskosten GT3 vs RS:

    - die Intervalle sind gleich.

    - die Reifen sind beim RS leicht teurer, in Summe ca. 200 EUR. Also vernachlässigbar.

    - dIe Luftfilter vom GT3 und vom RS müssen lt. Serviceplan alle 2 Jahre gewechselt werden. Da es bei RS BMC "Rennfilter" sind anstelle wie beim GT3 Papierfilter, nimmt das PZ locker 500 EUR dafür. Zum wechseln muss die Heckstossstange demontiert werden, kommen somit nochmal ca. 150 EUR hinzu.


    Alles andere ist vergleichbar.


    Aber in Summe der Kosten auch nicht die Welt an Mehrkosten.

    Der m. M. n. "etwas geringere Wertverlust" eines RS im Vergleich zum GT3 kompensiert diese Kosten sicher. (Aber wie sich der tatsächliche Wertverlust der 1. RS aufgrund der hohen Stückzahlen auswirken wird, bleibt natürlich abzuwarten.)


    Gerne mehr Details per PN/ Konversation.


    BeN

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