Hilfe! Wie zerlege ich das Motorlager rechts?

  • hallohalli,

    ich will die Feder im Motorlager rechts tauschen.

    Wie muss ich da vorgehen? Lässt sich der Bolzen in der Mitte teilen (sind ja 2 Sechskant dran)? Ist der Bolzen im gesamten an die Runde Metallkappe geschraubt?

    Zusammendrücken und zur Seite rauswürgen?

    Ich will nicht mit roher Gewalt rangehen und was kaputtmachen ....

    Ich meine, im netz mal ein zerlegtes Lager gesehen zu haben, finde das aber nicht mehr....

    Gruß und Dank,

    Frank

    928 BJ 1981, EZ 1982, 4.4L, 177KW, Automatik
    924 BJ 1981, 2.0, Schalter

  • also, das Ganze hat mich gestern ein paar Stunden gekostet.

    Erstmal das alte Lager durch rohes Aufbiegen geöffnet.

    Das Aufbiegen solltet ihr bei einem Lager, das wiederverwendet werden soll, auf KEINEN FALL machen.


    Bei meinem alten wurde das offensichtlich mal gemacht - entsprechend hatte sich der Käfig bereits verformt.

    Zwischen Bolzen und Deckel sieht man einen Schlitz. Lasst euch nicht täuschen, der Deckel ist nicht aufgeschraubt, sondern geschweißt.

    Also nix mit abschrauben. Außerdem ist der Bolzen nicht in der Mitte geteilt sondern aus einem Stück.



    statt dessen muss man das Innenleben raushebeln (ich habe das mit 2 flachen Spannschlüsseln für eine große Flex gemacht), die Schraubzwinge im Bild war nur um einen größeren Hebel zu haben:


    hier war das Teil endlich draußen (mit Hilfe zweier schwarzer Spannschlüssel, einer ist noch im Bild zu sehen):


    zum Zusammenbau habe ich mir aus passenden Beilagscheiben und einem kurzen Rohrstück eine "Presse" gebaut, um die Feder zusammenzudrücken.

    Wieder mit 2 Hebeln ist dann irgendwann (nach einer Stunde...) die Glocke wieder ins Lager geflutscht.




    Falls mal jemand vor dem selben Problem steht.....


    gruß,

    Frank

    928 BJ 1981, EZ 1982, 4.4L, 177KW, Automatik
    924 BJ 1981, 2.0, Schalter

  • 🙄

    Betriebsgeheimnis...

    Sind wir hier in Weissach?


    Ich teile auch gerne meine Erfahrungen hier.

    Wie z.B das 15 Euros reichen um jeden (außer innen verrostet) Hauptbremszylinder wieder zum Leben zu erwecken.

    Oder wenn gewünscht gibt’s Infos wie der Mengenteiler oder der Warmlaufregler wieder fit gemacht wird.


    Dafür gibt’s solche Foren.

    Betriebsgeheimnisse gibt’s nur in Firmen.

    🙄

    Finanziell gesehen war das ganze ein Desaster.
    Sie ahnen nicht,wie recht sie damit haben.

  • Geneigt wäre ich, Dir Recht zu geben, 9-2-4er, doch vielleicht musste der arme Schwuppi gegenüber den Diweisschen Geheimlaboratorien eine Verschwiegenheitsverpflichtung unterfertigen?

    Stellt sich die Frage, ob diese auch nach Auflösung der Labors noch wirksam wäre?

    Da mich diese Frage, wohl auch irgendwann einholen wird - gemeint ist jene nach der Zerlegung - würde mich das Procedere schon sehr interessieren...

    Vielleicht könnten wir ja Vermutungen, wie es gehen könnte, anstellen und Schwuppi teilt uns dann mit, warum wir falsch liegen, ohne das Geheimnis zu verraten...

    Also mein Tip wäre in Anbetracht wie der Bolzen mit dem Gewinde aussieht folgender:

    Hätte man den Bolzen ab der Glocke nicht zerlegbar gestalten wollen, hätte es gereicht, eine entsprechend lange Gewindestange an die Glocke zu schweissen.

    Wozu also den Sechskant direkt unterhalb der Glocke, welcher dann in einen Zylinder überzugehen scheint, dann wieder ein Sechskant, dann ein Zylinder kleineren Durchmessers und abschließend das Gewinde?

    Für mich sieht es so aus, daß eine sehr lange (hohe) Mutter an die Glocke geschweisst wurde, deren Sechskant größtenteils abgedreht wurde (damit die Kanten nicht den Gummiteil verletzen?).

    In dem Gewinde dieser langen Mutter wird zur Montage der Bolzen eingeschraubt an dem der Motor befestigt wird. Von dem Bolzen sehen wir nur das Gewinde für die Motorbefestigung. Im Mittelteil des Bolzens befindet sich in dem Bereich ohne Gewinde der Sechskant an dem der Bolzen in die Langmutter gedreht wird.

    Ich glaube, daß sich das Teil bei dem grünen Pfeil trennen lässt...

    LG

    S

    Mercedes Benz 250CE AUTOMATIK /8 -> "STRICH(8)ER", 1970 das Pensionsauto meiner Großeltern, Lenkradautomatik, Schiebedach, elfenbeinfarbenes Lenkrad ...
    Porsche 924 2.0 Liter, Sauger, Transaxle -> "TRANSE", 1982 hat sich Muttern den Traum vom Porsche erfüllt ...
    Mitsubishi Pajero 2,5 Liter TD, V24, Pajero -> "WIXXXER" (auf Spanisch, dort wird der Wagen als Montero angeboten), 1991, Nachfolger meines Sahara-Pajero Serie 1
    Dieser Sammlung fehlt nur noch: Citroen "SM" ]:-)

  • Nun denn beteilige ich mich auch mal an dem Ratespiel, welches ausgerufen, obwohl dergleichen Teil ich noch nie in Händen hielt.

    Ich denke das auch die von sven.e. benannte Langmutter auf einen durch die Glocke ragenden und mit dieser verschweißten Bolzen geschraubt ist. Auf dem Bild erkennt man die Verdickung an dessen Ende. Genauso, wie die nachoben zeigenden Bolzen an dem Blech befestigt sind.


    Wenn ichs bauen müsste würde ich es so machen.


    Das Bolzen /Langmutter konglomerat ist sicher nicht umsonst so komplex gefertigt und auch sicher nicht stumpf mit einem Punkt auf die Glocke geschweißt. Das währe waghalsig.



    Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagrecht zum Ohr hin abfliessen - Walter Röhrl :cool2:

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