Unberechtigte Überdreher in Stufe 3, 4 und 5 bei Handschalter, oder: Wie PORSCHE seine Kunden ver…..t !

  • Unberechtigte Überdreher in Stufe 3, 4 und 5 bei Handschalter,

    Oder: Wie PORSCHE seine Kunden ver…..t !

    Ein Drama in 6 Akten

    1.    Wie wir zu PORSCHE stehen / standen.

    2.    Was ist passiert?

    3.    Was hätte anders laufen sollen / müssen.

    4.    Wie PORSCHE mit seinen Kunden umgeht.

    5.    Technische Hintergründe zu Drehzahlbegrenzer und Überdrehern.

    6.    Wie soll es weitergehen?

    1. Wie wir zu PORSCHE stehen / standen.

    Wir fahren nun schon seit über 42 Jahren PORSCHE. Unseren ersten Targa haben wir im Januar 1976 in Stuttgart abgeholt. Und danach folgte ein gutes Dutzend weiter 911 er. Das letzte Carrera Coupé haben wir  im Juli 2013 in Zuffenhausen abgeholt.

    Zudem waren wir auch einige Jahre auf dem offiziellen PORSCHE-Werksabholungsprospekt. Und das, wie man so schön sagt, natürlich für „lau“.

    Den ersten Kontakt zu PORSCHE-Clubs hatten wir Ende der 70er durch unseren Freund Marcel zum PORSCHE-Club France. Dort lernten wir auch Mitglieder des Porsche-Clubs Düsseldorf kennen, und so war es dann auch kein Wunder, dass wir 1979 (Mit-)Gründer eines neuen PORSCHE-Clubs waren. Über 10 Jahre war ich Präsident dieses PORSCHE-Clubs und bin auch heute wieder in einem PORSCHE-Club aktiv.

    Durch die Veranstaltungen der PORSCHE-Clubs haben wir nicht nur andere Clubs kennengelernt, sondern haben auch an vielen Veranstaltungen der Clubs, des PORSCHE-Clubs Deutschland und direkt von PORSCHE teilgenommen. Unvergesslich sind die PORSCHE-Paraden, die Präsidententreffen und die diversen Fahrerlehrgänge, an denen auch meine Frau immer teilgenommen hat.

    Auch heute nehmen wir noch an vielen Veranstaltungen teil und haben uns dort auch immer wohlgefühlt. Zudem lernt man immer eine ganze Reihe sehr netter PORSCHE-Fahrer- und –innen kennen.

    Sicher kocht auch PORSCHE nur mit Wasser, und ein Fahrzeughersteller, der nur absolut fehlerfreie Autos baut, den gibt es eben nicht. Aber PORSCHE hat sich in der Vergangenheit immer um die Probleme seiner Kunden gekümmert. Im Zweifelsfalle kam dann ein Serviceingenieur von PORSCHE zum Händler und hat mit dem Kunden offen über die Probleme gesprochen und diese dann beseitigen lassen.

    Auch als wir beim Verkauf einmal große Probleme hatten (Windschutzscheibe hat sich bei der Überführung des Wagens gelöst, danach kam dann noch ein kapitaler Motorschaden dazu), hat sich der damalige Kundendienstleiter, Herr Resch, vorbildlich und zur beiderseitigen Zufriedenheit um dieses Problem gekümmert.

    Und Herr Resch hat uns dann auch geholfen, als wir nach Abholung eines Neufahrzeuges und dem danach fälligen Ölwechsel bei ca. 1000 km (war beim G-Modell notwendig) bei dem neuen örtlichen Händler regelrecht „abgefertigt“ wurden mit den Worten: Gehen Sie doch gefälligst zu dem Händler, wo Sie Ihr Auto gekauft haben! Dazu muss man sagen, dass wir kurz davor erst umgezogen waren und dies der erste, aber nachhaltig negative Kontakt zum örtlichen Händler war. Herr Resch hat uns dann einen anderen Händler empfohlen, bei dem wir dann auch gut ein Dutzend Neuwagen gekauft haben und immer sehr zufrieden waren.

    Ja, das war damals noch „Kundendienst“, also ein Dienst am Kunden, den ich sehr geschätzt und genossen habe.

    Das hier zeigt nun ja, dass wir bis zum letzten Jahr sehr PORSCHE-affin waren. Und ich hätte es für absolut unmöglich gehalten, dass ich einmal schlecht über PORSCHE sprechen würde.

    Leider ist es aber ganz anders gekommen, siehe Akt 2.


  • 2. Was ist passiert?

    Teil 1


    Da ich schon seit einigen Jahren einen GT3 haben wollte und beim 991 GT3 sowie beim GT3 RS leider „durchs Rost gefallen bin“, also keinem bekommen habe, war ich umso glücklicher, nun einen Vertrag für den 991 GT3 MK II zu bekommen.

    Lieferung war für März 2018 vorgesehen.

    Das Auto war dann auch relativ schnell konfiguriert und verbindlich bestellt.

    Nun hieß es nur noch, den „alten“ nach 4 Jahren zu verkaufen.

    Und dann habe ich auch einen interessierten Kunden (sogar hier aus dem Forum: Hallo Thorsten!) gefunden. Nach Besichtigung und Probefahrt wurden wir uns auch schnell über den Preis einig. Meinerseits stand nur noch die fällige Inspektion und die Approved an. Also am 1.07.2017 zum

    PZ-2 (zu dem PZ, bei dem ich meinen neuen GT 3 bestellt habe).

    Und nun begann das Drama. Am nächsten Tag Anruf vom PZ-2 – Approved nicht möglich, da Überdreher in Stufe 3, 4 und 5!

    Ich war erst einmal schockiert. Überdreher? Woher, wie, weshalb, wann?

    Also habe ich mir den Auszug aus dem FAP geben lassen. Und tatsächlich, da standen die Überdreher:

    Bild 1




    Was mir dann relativ schnell auffiel, war die Differenz der Zündungen in Stufe 3 und 4.

    19 Zündungen mehr in Stufe 4 als in Stufe 3 (307 zu 288).

    Für mich erst einmal unerklärlich und widersprüchlich.

    Daraufhin habe ich versucht, PORSCHE zu kontaktieren, da mir das PZ-2 hier nicht weiterhelfen konnte (oder wollte?).

    Telefonisch ging das leider nur über eine Hotline, die aber ebenso nicht in der Lage war, mir die Frage zu beantworten oder gar Hilfe zu bieten. Nach mehreren gescheiterten Versuchen hatte ich dann jemanden am Draht, der mir helfen wollte. Also  am 17.07.2017 die erste Mail an PORSCHE.

    Nachdem fast zwei Monate vergangen waren und ich mich zwischenzeitlich hier im Forum und in anderen Foren über Überdreher, besonders unberechtigte, informiert hatte, habe ich noch einmal im PZ-2 weitere Daten angefordert.

    Diese erhielt ich am 13.09.2017 mit dem Hinweis, dass die fraglichen Überdreher schon vor längerer Zeit stattgefunden haben.

    Überdreher in 4. bei 180,74 h also bei ca. 10.207 km

    Überdreher in 5. bei 170,18 h also bei ca. 9.611 km

    Das hat mich nun bewogen, in meinen Unterlagen nach diesen Kilometerständen zu forschen.

    Und siehe da, die erste Inspektion mit Approved im Jahre 2015 war bei km 12.225.

    Also war mir nun klar: Da stimmt was nicht!

  • 2. Was ist passiert?

    Teil 2


    Parallel dazu habe ich eine weitere Mail am 13.09.2017 an Porsche geschrieben.

    Als ich nach 14 Tagen auch auf diese Mail keine Reaktion erhalten habe, blieb mir als einzige Möglichkeit nur einen Brief an den Vorstand. Diesen habe ich am 26.09.2017 verfasst.

    Darauf reagierte PORSCHE nun mit einem Brief vom „ PORSCHE Kundenmanagement “ vom 04.10.2017, Eingang bei mir am 10.10.2017, in dem man mir mitteilte, man brauche noch ein wenig Zeit, um sich ein genaues Bild zu machen.

    Am 12.10.2017 dann ein Anruf vom PZ-2: Man könnte ja noch einmal das Fahrzeug untersuchen.

    Mit welchem Ziel bitte? Dazu gab es ja nun keine Aussage. Eben nur „untersuchen“. Worauf? Wofür? Mit welchem Ziel? Ich glaube, dass das PZ-2 das selber nicht wusste und nur einem Auftrag des Regionalleiters After Sales ausgeführt hat.

    Zwischenzeitlich habe ich versucht, die Daten von der ersten Inspektion in 2015 zu erhalten. Das PZ-2 konnte mir hier leider nicht weiterhelfen (oder durfte das nicht?). Aber das PZ-1 hatte mir bereits telefonisch die DME-Stunden mitgeteilt: 217 DME-Sunden (und die Überdreher waren doch bei 170,18 und bei 180,74 bzw. 180,76 Stunden!) Also waren die erste Berechnung des

    PZ-2 und meine Rechnung wohl nicht falsch.

    Am 17. und am 18.10.2017 erhielt ich nun die vorher telefonisch zugesagten Daten für die Approved und Inspektion von 2015 auch per Mail. Dabei wurde mir mitgeteilt, dass am 02.07.2015 bei Kilometerstand 12.225 und 217 Betriebsstunden der DME KEINE Überdreher aufgeführt waren.

    Bild 2

    Am 23.10.2017 dann der Anruf vom PZ mit einem Termin am 26.10. im PZ-2.

    Anwesend war der PZ-Leiter, der Regionalleiter After Sales und meine Wenigkeit.

    Nach kurzer Vorstellung habe ich dann den Regionalleiter After Sales gefragt, warum PORSCHE erst nach über 3 Monaten reagiert und sich meldet. Die Antwort war, dass es eine Vorschrift gibt, dass sich ein PZ spätestens nach 14 Tagen beim Kunden melden muss. Gut, ein PZ. Und PORSCHE darf sich dann ein viertel Jahr nicht melden?

    Ich habe auch noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass für mich die Zeit sehr knapp wird und ich kaum noch eine Möglichkeit sehe, mein Auto in den Wintermonaten November, Dezember, Januar und Februar zu verkaufen. Und der GT 3 sollte ja bereits im März kommen.

    Danach bot er mir ganz generös an, man könne ja eine erweiterte Untersuchung mit Endeskopie, Druckverlustprüfung und Ölanalyse machen. Und wenn dann dort alles i.O. sei, stände einer Approved nichts im Wege. War das wirklich sein Ernst? Oder wollte er mich total ver….eimern.

    Jeder halbwegs informierte Kunde weiß doch, dass das nur wie das „Hornberger Schießen“ ausgehen muss. Die Endeskopie und die Druckverlustprüfung wären mit Sicherheit in Ordnung gewesen, aber eine Ölanalyse bei einem 200 bis 300 km alten Öl? Da kann doch niemand eine gesicherte Analyse durchführen, weil das Öl ja viel zu jung ist! Der Regionalleiter sollte doch technisch so bewandert sein, dass er so etwas weiß!

    Das Ergebnis wäre ja gewesen, das PORSCHE mir mitgeteilt hätte: Keine Approved möglich, da die Ölanalyse negativ ist. Und bei der zurzeit wohl vorherrschenden „Aufklärungsbereitschaft“ seitens PORSCHE hätte ich sicher auch keine genauere Auskunft über die Gründe bekommen.

    Und PORSCHE hätte dann ganz einfach gesagt: Wir haben ja alles unternommen – (um den Kunden zu verar…en) um für Sie eine Approved zu erreichen. So kann man auch eine verfahrene Situation zum eigenen Vorteil lösen.

    Natürlich habe ich diesen Vorschlag abgelehnt. Dann habe ich noch einmal gezielt nach der Differenz von 19 Zündungen in Stufe 3 und 4 gefragt. Ja, war die Antwort, das wäre eben typisch für ein Fahrzeug, welches auf der Rennstrecke bewegt würde. Wenn dabei die Curbs überfahren würde, dann könne es beim Abheben eines Rades eben zu solchen Überdrehern kommen. Oder auch bei einer Bodenwelle, wenn die Hinterräder abheben.

    Ich habe Ihm dann entgegengehalten, dass ich das für völligen Blödsinn halte. Entweder funktioniert bei PORSCHE der Drehzahlbegrenzer nicht richtig, oder aber diese Argumentation ist falsch. Eine nähere Begründung dafür habe ich ihm auch erläutert und führe diese noch einmal im Teil 5 Techn. Hintergründe genauer aus.

    Und nun kam die neueste Version: Sie haben ja einen Handschalter, da haben sie sich sicher verschaltet. Ach, nun also dies! Ja, so sagte er dann ganz jovial, das wäre aus den Daten ganz eindeutig zu erkennen. Dann sprach er ganz despektierlich über seine Kollegen: „Meine Jungs in Weissach haben auch gesagt, das ist typisch für einen Verschalter“.

    Ich habe ja gar nicht gewusst, dass er noch mindestens 2 Söhne in Weissach hat.

    So bitte spricht man nie über seine Kollegen oder gar Vorgesetzte!

    Tja, und das war es dann. Wie will man PORSCHE „beweisen“, dass man sich nicht verschaltet hat? Das ist leider völlig unmöglich, da PORSCHE immer argumentieren wird, dass die Daten ja „Überdreher“ anzeigen und ausweisen.

  • 2. Was ist passiert?

    Teil 3

    Nun hatte ich ja noch einen Trumpf im Ärmel. Ich habe den Regionalleiter dann informiert, dass ich beweisen kann, dass zum Zeitpunkt der Überdreher bei meiner ersten Inspektion keine Überdreher festgestellt wurden. Nach einigem hin und her sind wir dann so verbleben, dass das PZ und PORSCHE mir ein Angebot für mein Fahrzeug machen soll.

    Gleich am nächsten Tag, den 27.10.2017 wurde in Stuttgart dann ein Brief von PORSCHE-Kundenmanagement aufgesetzt. Dabei wurden die im PZ getroffenen Vereinbarungen einseitig aufgehoben, ohne mich vorher zu kontaktieren. Neben dem üblichen BlaBla und der Selbstdarstellung hatte der Brief folgenden Inhalt:

    Weiterhin danken wir Ihnen für das konstruktive Gespräch vom 26.10.2017 mit Herrn ….., Regionalleiter After Sales Nord, bei der Porsche Deutschland GmbH. Gerne erwartet Herr … Regionalleiter ….. die von Ihnen in Aussicht gestellten Unterlagen, sodass er sich weiter klärend um Ihr Anliegen kümmern kann. Wie uns Herr … Regionalleiter ….. mitteilte sind Ihnen seine Kontaktdaten bekannt.

    Sehr geehrter Herr ….., wir würden uns freuen weiter von Ihnen zu hören und Ihr Anliegen klären zu können. Herr … Regionalleiter ….. wird uns über den weiteren Verlauf informiert halten. Wir sind uns sicher, dass nach erfolgter Klärung Ihrer Bestellung des 911 GT3 nichts weiter im Wege stehen wird und Porsche Sie weiter mit einem Maximum an Sportlichkeit und Zuverlässigkeit begeistern wird.

    Das versprochene Angebot wurde weder abgegeben noch in irgendeinem Wort erwähnt. Dieser Brief ging dann am 01.11.2017 bei mir ein.

    Daraufhin habe ich auch etwas verschnupft am 02.11.2017 eine Mail mit den FAP-Daten des PZ-1 und den 217 DME-Stunden an den Regionalleiter geschickt.

    Die Antwort in einer sehr knappen und fast schon provozierenden Form kam auch am 02.11. umgehend.

    Sehr geehrter Herr …….,

    bei 11.944 Kilometerstand über Lebensdauer hatte das Fahrzeug noch keine Zündungen im Bereich 5.

    Die Zündungen sind zwischen 11.944 Kilometerstand  und 16.050 Kilometerstand über Lebensdauer des Motors entstanden.

    Die Betriebsdauer des Gesamtfahrzeug ist nicht gleich mit der Betriebsdauer des Motors.

    Damit sind die Zündungen immer noch plausibel.

    Mit freundlichen Grüßen

    Regionalleiter After Sales Nord

    Und kein Hinweis darauf, dass sich hier das PZ möglicherweise geirrt haben könnte.

    Zu diesem Zeitpunkt hat PORSCHE definitiv in die FAP-Daten aller PZ-Besuche geschaut. Es wäre für PORSCHE absolut einfach gewesen, hier über die Problematik aufzuklären.

    Danach hat man weiterhin eine Verschleierungspolitik getrieben, um mich in die falsche Richtung zu leiten! Nur hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung davon und bin mit Überzeugung davon ausgegangen, dass mir beide PZ die richtigen Daten geliefert haben. Das ist ja später vom PZ-1 auch wiederholt als richtig angegeben worden.

    Daraufhin habe ich mir telefonisch und auch per Mail die DME-Stunden vom 12.07.2017 bestätigen lassen. Das Ergebnis waren 360 Stunden der DME am 12.07.

    Da ich nun die Angaben von PORSCHE und die Angaben des PZ nicht in Einklang bringen konnte, bin ich am 06.11.2017 zu diesem PZ-1 gefahren.

    Nach all den unterschiedlichen Angaben habe ich den Daten nicht mehr vertraut und sicherheitshalber auch noch den aktuellen Datenstand auslesen lassen.

    Das Ergebnis zeigte die schon bei der Inspektion am 12.07.2017 festgestellten Überdreher. Und die DME-Stunden aus 2015 waren laut Angabe des PZ-1 eben diese ominösen 217 Stunden. Überraschenderweise wurde bei der Datendurchsicht aber festgestellt, dass bereits am

    28.06.2016 und am 20.09.2016 die Überdreher abgelegt wurden. Davon habe ich aber bis zum 06.11.2017 nichts gewusst und wurde leider auch nicht entsprechend informiert. Auch von den 360 DME-Stunden am 12.07.2017 konnte ich mich persönlich überzeugen.

    Als ich dann die bisherigen Daten und die entsprechenden Reaktionen von PORSCHE erläuterte, konnte man keine Erklärung dafür finden.

    Zudem hatte ich den Service-Meister meine bisherigen Unterlagen übergeben und er wollte diese mit den Fachleuten von PORSCHE klären.

    Daraufhin habe ich am 10.11. eine Mail an den Leiter des PZ-2 und am 14.11.2017 eine Mail an PORSCHE Kundenmanagement mit den Ergebnissen meines Besuchs des PZ-1 geschrieben.

    Am 25.11.2017 kam ein weiterer Brief vom PORSCHE-Kundenmanagement (erstellt am 21.11.) mit folgendem Inhalt, den ich entsprechend kommentiere:

    wir bedauern sehr, dass bisher keine einvernehmliche Lösung oder für Sie plausible Erklärung erfolgen konnte.

    Bedauern hilft hier nichts, hier muss man etwas tun!

    Die aktuell genannten Punkte sind in der vorausgegangenen Korrespondenz aufgegriffen und insbesondere in dem Termin mit Herrn ………………..besprochen worden.

    Da ist überhaupt nichts aufgegriffen worden und bei dem Termin wurde auch nichts besprochen, siehe oben!

    Auf Basis dieser Daten ist die Bewertung durch alle involvierten Spezialisten des Porsche Zentrums, unseres Außendienstes und der zentralen Technikexperten übereinstimmend und wurde Ihnen zuletzt in dem Termin mit Herrn ……………. erläutert.

    Das stimmt ebenso nicht! Was hat der Herr Regionalleiter denn seinen Vorgesetzten alles erzählt?

    Sie hatten dazu weitere Unterlagen bzw. Informationen in Aussicht gestellt, wozu Herr ……………. auch ein Angebot avisiert hatte.

    Sehr geehrter Herr ………., für den bilateralen Austausch und bei eventuellen neuen Informationen steht lhnen Herr ………………. gern weiterhin zur Verfügung.

    Die weiteren Unterlagen habe ich bereits am 02.1.2017 an den Regionalleiter geschickt. Und der hat darauf geantwortet, ohne aber mich über die falschen Daten des PZ-1 aufzuklären!

    Im Gegenzug bitten wir auch um Ihre Anerkennung für unser Engagement in Hinblick auf die Klärung der technischen Hintergründe, die Recherchen und den Termin vor Ort sowie eine sachliche und direkte Kommunikation.

    Das ist eine absolute Farce! Eine Frechheit sondergleichen!

    Wer hat sich wo engagiert? Wo sind techn. Hintergründe geklärt worden? Welche Recherchen vor Ort?

    Die einzige Recherche war: Überdreher, keine Approved!

    Und welche sachliche und direkte Kommunikation?

    Ich glaube, ich bin im falschen Film!

    Es ist zu keinem Zeitpunkt je etwas geklärt, besprochen oder gar erläutert worden.

    Ach ja, das nennt man doch „Kundenmanagement“!


  • 2. Was ist passiert?

    Teil 4


    Daher umgehend am 25.11. eine weitere Mail an das PORSCHE-Kundenmanagement, in der ich noch einmal auf die terminliche Situation und auf die nach wie vor ungeklärte technische Seite hingewiesen habe. Ich gebe zu, dass mein Ton inzwischen auch etwas schärfer war. Der Termin rückte immer näher und PORSCHE flüchtet sich in Plattitüden und lapidare Aussagen.

    Am 28.11.2017 musste ich dann die Bestellung meines GT 3 stornieren.

    Das war der letzte Zeitpunkt, auf den ich aber bereits immer ab meiner ersten Mail hingewiesen habe.

    Zeitgleich habe ich einen zweiten Brief an den Vorstand geschrieben, diesmal mit persönliche Zustellung, damit dieser Brief definitiv nicht im Vorzimmer untergeht oder aber direkt weitergeleitet wird.

    Am 05.12. erhielt ich dann die Mail vom PZ-1, in der die telefonisch von mir angefragten Airbag-Stunden standen.

    Bild 3

    Also 162 Airbag-Stunden und 217 DME-Stunden? Da stimmt doch etwas gewaltig nicht.

    Da die Sache nun endgültig unglaubwürdig wurde, habe ich mir dann Ende Dezember eine Durametric PRO und eine Laptop zugelegt (als schönes Weihnachtsgeschenk? Nein, das hatte ich leider von PORSCHE).

    Am 06.01.2018 habe ich dann eine Messung mit der Durametric gemacht.

    Ergebnis:

    Bild 4

    Und siehe da, 279,40 DME-Stunden!

    Damit wurde mir bestätigt, dass es hier ein großes Problem gibt.

    Da ich nun nicht glauben konnte, dass gleich 2 PZ´s nicht in der Lage sind, die FAP-Daten richtig auszulesen, bin ich dann am 17.01.2018 noch einmal zum PZ-1 gefahren.

    Auch die erneute Einsicht in die Daten konnte keine Klärung bringen. Eine genaue Zuordnung von DME-Stunden und Airbagstunden war leider nicht möglich! Es ging ständig hin und her. Scheinbar sind die PZ´s nicht in der Lage, FAP-Daten auszulesen und zuzuordnen. Daraufhin habe ich den

    Serviceberater gebeten, die nachfolgende Liste mit PORSCHE abzuklären und mir ausgefüllt zuzuschicken.

    Bild 5

    Am 24.01.2018 kam die Antwort von PORSCHE-Kundenmanagement auf meinen zweiten Brief an den Vorstand.

    Der leider wieder nichtssagende Inhalt;

    Sehr geehrter Herr ……,

    vielen Dank für Ihr aktuelles Schreiben an Herrn ………., Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG. Das Schreiben wurde der Porsche AG am 21.12.2017 durch die Obergerichtsvollzieherin Frau ……………. zugestellt.

    Wir können Ihnen mithin versichern, dass Ihr Anliegen entsprechend zur Kenntnis gebracht und bereits im Rahmen der vorausgegangenen Korrespondenz umfassend mit den verantwortlichen Fachbereichen abgestimmt wurde. Die hierbei getroffenen Aussagen sowohl schriftlicher Natur als auch in dem Gespräch mit Herrn ……..können wir neuerlich bestätigen.

    Das Engagement in Hinblick auf die Klärung der technischen Hintergründe, die Recherchen und den Termin vor Ort sowie eine sachliche und direkte Kommunikation hatten wir zuletzt im Schreiben vom 21.11.2017 dargelegt und bitten dafür nochmals um Ihr Verständnis

    Was ist denn hier entsprechend zur Kenntnis gebracht worden?

    Was ist denn mit den Fachbereichen abgestimmt worden? Das ist mir bisher in keiner Mail und in keinem Brief mitgeteilt worden. Schriftlich? Habe ich da etwa Mails und Briefe nicht erhalten?

    Und wer von PORSCHE war denn bei dem Gespräch im PZ-2 dabei?

    Alles basiert doch nur auf Hörensagen!

    Und „Verständnis“ für ein ständiges Ausweichen und einen solchen Schwachsinn habe ich leider schon lange nicht mehr!

    Wäre es so unmöglich gewesen, doch noch einmal die Fragen zu beantworten, die Aussagen zu wiederholen und Erklärungen abzugeben? Aber nein, nur immer dieses nichtssagende Geschwafel von PORSCHE in allen Mails und Briefen. Es geht PORSCHE nicht darum, einen Kunden aufzuklären oder gar zufriedenzustellen, nein, Kundenmanagement bedeutet bei PORSCHE, den Kunden mit nichtssagenden Mails und Briefen so lange zu bombardieren, bis er die Lust verliert und PORSCHE nicht mehr belästigt.

    Am 19.02.2018 dann eine Mail vom PZ-1.

    nach Rücksprache mit dem Fachbereich habe ich folgende Antwort erhalten:

    Der Wert: "Kilometerstand über Lebensdauer" zeigt 20101 km. Dies ist ein Wert, der nur hochzählt, wenn ein ganzer Kilometer gefahren wurde. Bei z.B. 0,9km wird nicht hochgezählt.

    Der Wert 0,9km wird beim Abstellen des Motors verworfen und bei erneutem Starten wieder bei 0,0km begonnen.

    So entsteht über die Jahre die beanstandete Differenz. Dies ist jedoch völlig i.O.

    Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

    Mit freundlichen Grüßen

    Aber keine ausgefüllte Liste.

    Ich habe den Eindruck, dass inzwischen die PZ´s angehalten sind, mir keine brauchbaren Infos mehr zu geben und mich mit banalen Infos abzuspeisen.

    Ich habe zwar umgehend eine Mail an das PZ-1 geschickt und die Liste noch einmal angefordert, aber bis heute keine Antwort erhalten.

    Und das wird auch sicher so bleiben!

    Alle hier geschriebenen Umfänge kann ich durch Mails, Briefe und Besprechungsprotokolle belegen!

    Und sollte ich jemals noch ein wichtiges Gespräch mit einem PZ, einem Regionalleiter After Sales oder gar PORSCHE führen müssen, so wird dies nur in Anwesenheit eines Rechtsanwaltes und Notars geschehen. Ich werde mich nicht zum zweiten Mal über den Tisch ziehen lassen.

    Diese Vorgehensweise kann ich leider nur jedem Betroffenen anraten, denn PORSCHE ist leider nicht mehr das, was es früher war.

    Immer noch habe ich keine Antworten auf meine Fragen, PORSCHE versteckt sich weiterhin hinter dem Gespräch im PZ, bei dem außer dem Regionalleiter niemand von PORSCHE anwesend war.

    Letztendlich ist das Auto immer noch bei mir und ich muss leider sagen:

    Ein PORSCHE mit Überdrehern in Stufe 3, 4 und 5 ist absolut unverkäuflich!

    Die Approved ist da das kleinste Problem. Wenn man ein solches Fahrzeug Händlern anbietet, bekommt man nur Absagen, kein Interesse. Ich habe es selbst bei fast 20 Händlern versucht, sobald man das Thema Überdreher anspricht, heißt es nur unisono „ kein Interesse “.

    Nur ein Händler hatte Interesse, hat auch einen unterirdisch niedrigen Preis genannt, da ja wohl der Motor gewechselt werden müsste. Und als ich zum Schein darauf einging und im Kaufvertrag auch die Überdreher festhalten wollte, hat dieser nette Händler darauf bestanden, das NICHT im Vertrag anzugeben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

  • 3.         Was hätte anders laufen sollen / müssen.

    Tja, was hätte? Wie heißt der schöne Spruch: Hätte, hätte, Fahrradkette.

    Eigentlich dürfte es ja niemals zu so einer Eskalation kommen.

    Aber hier ist so vieles schiefgelaufen, dass man es kaum glauben darf.

    1. Am 28.06.2016 sowie am 20.09.2016 war das Fahrzeug wegen Störung im Kühlsystem zweimal im PZ-1. In beiden Fällen wurden im FAP die Überdreher von Stufe 1 bis Stufe 5 festgehalten! Warum hat mich das PZ darüber nicht informiert? Ich hätte über 1 Jahr Zeit gehabt, eine Lösung ohne Zeitdruck mit dem PZ und PORSCHE zu finden!

    2. Dummerweise habe ich ja auch noch das PZ gewechselt.

    Wenn ich nun meinen GT 3 beim PZ-1 bestellt hätte, dann wäre aufgrund der in 1. Geschilderten Situation der Druck auf das PZ recht groß ausgefallen.

    3. Bei der Inspektion am 11.07.2017 im PZ-2 hätte man bereits bei der Feststellung der Überdreher nach einer Lösung suchen müssen. Aber nur die lapidare Aussage: Wegen der Überdreher ist keine Approved möglich.

    Ja, auf den ersten Blick. Aber man hätte ja genau das machen können, was man mir fast 4 Monate später angeboten hat: Endeskopie, Druckverlustprüfung und Ölanalyse.

    Wenn ich das bereits im Juli gemacht hätte, wäre der ganze Fall schon im Vorfeld geschlossen worden.

    4. Wenn man nun schon nicht so früh das Angebot der erweiterten Analyse machen wollte oder konnte, so würde ein fürsorgliches PZ zumindest bei der Inspektion den Ölfilter und eine Ölprobe sicherstellen, damit auch im Nachhinein eine vernünftige Analyse stattfinden kann.

    5. PORSCHE hätte bereits auf meine erste Mail reagieren müssen, das PZ hätte den Regionalleiter After Sales einschalten müssen und das ganze Thema wäre niemals so hochgekocht.

    6. Spätestens nach meinem Brief vom 26.09.2017 an den Vorstand hätte doch bei den Verantwortlichen bei PORSCHE die Glocken klingeln müssen. Der Kunde ist hoch verärgert und genervt, dass PORSCHE nicht reagiert!

    7. Der liebe Herr „Regionalleiter After Sales“ hat natürlich mit seinem Verhalten, seiner arroganten Art und der „Abwimmeltour“, seinen widersprüchlichen Aussagen und Nichteinhaltung von Zusagen das Ganze noch einmal eskalieren lassen.

    Dass nun die Situation in eine ganz andere Richtung lief, war abzusehen.

    PORSCHE hat seit meiner Mail vom 02.11.2017 ganz genau gewusst, woher ich die Informationen zu den DME-Stunden habe und diese mir von 2 PZ´s leider falsch übermittelt wurden. Es wäre eine Kleinigkeit gewesen, hier schnell aufzuklären. Aber PORSCHE war zu keiner Zeit bereit oder willens, den Sachverhalt zu klären.

    8. Dass danach die inhaltslosen Briefe von PORSCHE Deutschland Kundenmanagement noch mehr zur Verärgerung und keinesfalls zur Aufklärung beigetragen haben, ist absolut inakzeptabel.

    Es wird immer wieder auf das Gespräch im PZ hingewiesen, bei dem ja alles geklärt wurde.

    Aber wer von PORSCHE-Deutschland außer diesem „Regionalleiter After Sales“ war denn dort anwesend? Niemand! Und was der Regionalleiter seinen Vorgesetzten erzählt hat, kann man sich an fünf Fingern abzählen. Jemand, der schon in der Besprechung im PZ erst von „Überdrehern“ auf der Rennstrecke erzählt, dann vom „Verschalten“ und von „meine Jungs in Weissach“ sowie letztendlich eine getroffene Vereinbarung nicht einhält, der wird wohl aus der Not heraus auch seinen Vorgesetzten schon irgendwas erzählt haben.

    9. Was hätte nun dagegen gesprochen, meinen bestellten GT 3 von der Produktion / Auslieferung her möglichst weit nach hinten zu schieben und dann gemeinsam einen Weg aus der Misere zu suchen.

    Fehlanzeige! Kein Interesse vom PZ und PORSCHE.

    Der GT 3 verkauft sich ja so gut, da findet sich ja immer ein Käufer.

    10. Ich glaube, mein größter Fehler war, PORSCHE schon in meiner ersten Mail mitzuteilen, dass ich mich in der Elektrik/Elektronik sehr gut auskenne. Wenn man nun das Verhalten von PORSCHE sieht und die Bereitschaft, diesen Fall zu klären, so entsteht bei mir der Eindruck, dass PORSCHE wohl mit aller Gewalt etwas zu verbergen sucht.

  • 4. Wie PORSCHE mit seinen Kunden umgeht.

    Was mich an der ganzen Sache aber am meisten trifft und verärgert, ist aber das Verhalten von PORSCHE.

    Eigentlich sollte man doch meinen, dass PORSCHE sehr viel an zufriedenen Kunden liegt bzw. liegen sollte.

    Aber so, wie ich es nun erlebt habe, sind PORSCHE die Kunden sch… egal.

    Telefonisch wird man über eine absolut inkompetente Hotline abgefertigt, auf Mails wird erst einmal grundsätzlich nicht geantwortet. Wenn man nun gezwungenermaßen den Vorstand direkt anschreibt, leitet dieser den Vorgang einfach nur weiter. Ein „ Regionalleiter After Sales “ behauptet Dinge, die eindeutig falsch sind und wiederruft versprochene Abmachungen einseitig. Zudem lässt er Seine Kunden wissentlich in die falsche Richtung laufen und trägt nichts zur Aufklärung bei.

    Die PZ´s, mindestens 2 davon, sind nicht einmal in der Lage, aus dem FAP die richtigen Daten auszulesen. Und das sogar nach mehrmaliger Nachfrage!

    Und das sogenannte „ Kundenmanagement “ von PORSCHE bezieht sich immer nur auf ein Gespräch, bei dem außer dem Regionalleiter After Sales niemand von PORSCHE anwesend war. Zudem landet man bei dem Versuch, diese Leute telefonisch zu erreichen, nur wieder bei der inkompetenten Hotline, die sogar ein Gespräch nicht weiterleiten kann. Scheinbar haben sich alle bei PORSCHE vor Lachen auf die Schenkel geklopft, als sie festgestellt haben, dass ihre PZ´s mich auf eine völlig falsche Spur geführt haben. Die Mails und Briefe von PORSCHE Kundenmanagement zeigen das wohl ganz deutlich.

    Auch der zweite Brief, diesmal mit persönlicher Zustellung an den Vorstand, wurde auch nur

    „ weitergeleitet “ an die gleiche Truppe, die bereits vorher versagt hatte. Das ganze Spiel von PORSCHE ist gezielt darauf ausgelegt, den Kunden nur ins Leere laufen zu lassen. Nur keine Hinweise, keine Fragen beantworten und bloß nicht auf eine falsche Richtung hinweisen.

    Ist das nun das Verhalten eines „ sogenannten “ Premiumherstellers? Selbst eine drittklassige Hinterhofwerkstatt würde nicht so mit seinen Kunden umgehen.

    Hat PORSCHE eigentlich nicht begriffen, worum es hier geht?

    Es geht nicht nur, sondern auch um die Glaubwürdigkeit von PORSCHE, und die hat hier sehr gelitten.

    Und es ist ja nicht nur die Glaubwürdigkeit, die gelitten hat.

    Was ist denn das Wichtigste, das höchste Gut überhaupt?

    Es ist mit Sicherheit nicht das Kapital, das Produktionsvermögen oder die technische Überlegenheit. Auch nicht das Personal.

    Es ist und bleibt der Kunde!

    Und wenn man den mit Füßen tritt, dann bleibt nichts über.

    PORSCHE hatte schon einmal Ende der 80er, Anfang der 90er massive Probleme und stand kurz vor dem Exitus.

    Wenn PORSCHE so weitermacht, kann es ganz schnell wieder zu solchen Problemen kommen.

    Da rettet PORSCHE dann auch die vielgelobte „Elektromobilität“ nicht. Und auch „ Mission E “ kann dann PORSCHE nicht mehr vor einer Pleite bewahren!

    Die treuen Kunden, die PORSCHE-Hardliner, die wollen doch kein Elektrofahrzeug.

    Sie wollen ein faszinierendes „Sportgerät“, welches den meisten anderen Fahrzeugen deutlich überlegen ist. Und sie leben „PORSCHE“ mit all den Spielarten wie PORSCHE-Clubs, diesem Forum hier, Veranstaltungen und Fahrerlehrgänge sowie das andere Drum und Dran.

    PORSCHE sollte sich auf seine Kunden und seine Kernkompetenz konzentrieren.

    Wenn man heute schon die Primitivelektronik kaum beherrscht, wie soll es dann bei diesem geballten Elektronik- und Softwarekrempel weitergehen?

    PORSCHE hat leider kein Konzept, wie man mit Problemen, Kundenbeanstandungen und Kunden umgeht. Sonst würde man sich wesentlich intensiver den spezifischen Problemen in der Elektronik bei seinen Kunden widmen.

    Und wie schwierig die Elektrik und erst Recht die Elektronik zu beherrschen ist, zeigt uns ja jedes Wochenende nicht nur die F-1 und die neuen Elektrorenner in der Formel E, sondern auch die Fahrzeuge in den diversen anderen Rennsportklassen.

    Nur ein aktuelles Zitat aus dem F-1 Rennen Bahrain:

    „Daniel Ricciardo wurde offenbar von einem Fehler in der Motorenelektronik lahmgelegt, wie Red Bull erklärt.“

    Daher ist ja auch aus dem vielgelobten „Kundendienst“, also einem „Dienst“ am Kunden, ein sogenanntes „Kundenmanagement“ geworden. Der Kunde wird so gemanaged, dass er seine Probleme nirgendwo loswird, Fehler am Fahrzeug den Firma PORSCHE beweisen muss und durch kluge Falschinformationen auch noch in die falsche Richtung denkt und gelenkt wird!

    Und die frühere „Qualitätssicherung“, die eine Qualität gesichert hat, existiert auch nicht mehr. Denn auch dort wird die Qualität nun gemanaged! Die Ergebnisse sieht man leider bei PORSCHE zuhauf. Siehe GT3-Pleuelverschraubung, GT3-Schlepphebelverschleiß, undichte Kraftstoffverteilerleiste, GT4-Getriebeproblem und weitere sind nur die Spitze des Eisberges.

    Das ist also heute unter „Premium“ zu verstehen!?

    Und wenn ein Regionalleiter After Sales dann so jovial behauptet, PORSCHE sei ja so großzügig, dass man nun allen GT 3 –Besitzern (991 GT 3 MK1) auch noch 10 Jahre Garantie auf den Motor gibt, klingt doch wie ein Hohn. PORSCHE hatte hier die Qualität nicht im Griff und ist letztendlich auch von den amerikanischen PORSCHE-Besitzern nahezu gezwungen worden, darauf zu reagieren.

    Die 180 Tsd € für den GT 3 und weitere 140 Tsd € für den geplanten Ersatz des Zweitwagens wird PORSCHE nicht bekommen. Das Geld werde ich dann irgendwo anders „versenken“.

    Bei einem Unternehmen, das seine Kunden so behandelt, werde ich nie wieder ein Fahrzeug kaufen!

    Ach, und weil das ja nun alles den Kunden betrifft, habe ich PORSCHE auch das Buch

    „Das Einzige, was stört, ist der Kunde“ empfohlen.

    Möglicherweise findet sich dort ja der eine oder andere von PORSCHE wieder.

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  • 5. Technische Hintergründe zu Drehzahlbegrenzer und Überdrehern.

    Teil 1

    Bei den technischen Gründen gibt es zwei Ansatzpunkte:

    1. Der Drehzahlbegrenzer

    2. Die Einträge von Überdrehern

    Vorab aber mal zu meinen „Hintergründen“

    Zum Abschluss meines Studiums habe ich die schöne Arbeit verfasst:

    „Eine elektronische Benzineinspritzung in Digitaltechnik“

    Das war im Jahre 1973 !!

    Von der Technik her damals noch nicht baubar, zumindest für Fahrzeuge.

    Danach habe ich fast 40 Jahre in der Automobilindustrie gearbeitet. Schwerpunk war die Elektronik.

    Und so habe ich 1974 den Hallgeber in die Fahrzeuge adaptiert. 1975 einen elektronischen Drehzahlbegrenzer in Digitaltechnik entwickelt, gebaut und im Fahrzeug geprüft. Damals waren die Bauelemente noch relativ teuer und daher musste auch meine LowCost-Version recht einfach sein. Trotzdem war die Genauigkeit +- 150 U/min für den Bereich von

    – 40°C bis +80° C und von 6V bis 18V. Mit dem Hall-Geber und im normalen Arbeitsbereich von 10° C bis 40° C und bei 11,5 V bis 14 V haben wir die Genauigkeit auf +- 50 U/min gesteigert.

    Ein für die Messungen parallel dazu aufgebauter Drehzahlmesser in Digitaltechnik hatte mit MaxWertspeicher und erheblich höheren Aufwand (zumindest damals) eine Genauigkeit von +- 1 U/min. Dazu habe ich auch eine Spannungsregulierung ebenfalls in LowCost Version aufbauen müssen, die über den Arbeitsbereich von -40°C bis +80°C und von 6-18V funktioniert.

    1976 dann eine neuartige Zündung entwickelt, kontaktlos, Verteilerlos und in Digitaltechnik, also ähnlich der Einspritzung.

    In meiner aktiven Zeit habe ich hunderte von Fällen bearbeitet, bei denen zum Teil unerklärliches Verhalten von Bauteilen/Baugruppen auftrat. Die nicht nur in der Produktion, sondern auch im Feld.

    Den wichtigsten Satz, den ich immer meinen Kollegen und den Mitarbeitern mitgegeben habe, hieß:

    Traue keiner Elektrik, erst recht keiner Elektronik, und Elektronik mit Software ist Teufelszeug!

    Und das ist wirklich ernst gemeint. Man kann sich nicht vorstellen, was da alles im Fahrzeug passiert. Ich habe Bereichsleiter, Entwicklungschefs und sogar Vorstände im eigenen Unternehmen und bei Zulieferern schwören hören: Das ist absolut unmöglich!

    Und treu dem Toyota-Werbespruch habe ich immer gesagt: Nicht ist unmöglich!

    Ich könnte da Bücher darüber schreiben, was alles Unglaubliches passieren kann.

    Lösen lassen sich solche Phänomene nur durch Hartnäckigkeit, offenes Denken und auch mal „um die Ecke denken“. Natürlich nur mit dem entsprechenden technischen Background.

    Ich wollte das nur mal erwähnen, ehe da einige Forentrolle dann anfangen, hier rumzubashen.

    Nun aber zum Drehzahlbegrenzer. Das Dingen, welches wir damals auch gebaut haben, wurde ausgiebig erprobt und getestet. Die Argumentation von PORSCHE: „Der war ja auch auf der Rennstrecke. Wenn man über die Curbs fährt und ein Rad abhebt, dann kann es zu Überdrehern kommen“ ist meiner Meinung nach nicht zu halten. Wir haben damals Autos extrem getestet und ein erhebliches „Überdrehen“ war durch nichts zu reproduzieren.

    Die maximale Abweichung vom Sollwert war sogar unter Extrembedingungen gerade mal

    100 U/min. Bei den Überdrehern hier reden wir aber von 500 U/min in Stufe 3 und dann bis

    2300 U/min in Stufe 5. Unsere Autos damals hatten keine Sperre, mein Carrera hat natürlich ein Sperrdifferential. Das Ganze ist so für mich nicht nachvollziehbar, und daher hatte ich PORSCHE ja auch um eine Erklärung gebeten. Als dem Herrn Regionalleiter nun in dem Gespräch die Argumente ausgingen, hat er ja sofort in voller Fahrt auf „Verschalter“ umgeswitcht.

    Wenn also ein Drehzahlbegrenzer funktioniert, ist das eine sehr schwache Argumentation. Und wie ich dem Regionalleiter ja auch beim Gespräch im PZ mitgeteilt habe, gibt es sehr wohl Drehzahlbegrenzer, die ihren Namen zu Recht haben. Im Motorsport wären ansonsten Motorschäden über Motorschäden zu beklagen. Aber scheinbar ist der Drehzahlbegrenzer von PORSCHE wohl nicht „State oft the art“, also nicht dem Stand der Technik entsprechend. Trotzdem gibt es bei PORSCHE Überdreher zuhauf, auch bei den so gelobten PDK-Fahrzeugen, die ja eigentlich nach PORSCHE-Lesart nicht überdrehen können. Viele findet man hier im Forum und in anderen Foren, sogar in USA auf „rennlist“.

    Und dann wird immer mit der oben genannten Totschlagargumentation das Überdrehen begründet. Ich habe mich im Herbst letzten Jahres, als das Gespräch im PZ gerade einmal 2 Tage her war, auf einer Veranstaltung mit vielen Leuten unterhalten. Einer, der seinen 991 GT-3 nur oder hauptsächlich auf dem Track nutzt, hat mir von seinem kapitalen Motorschaden berichtet. Die Begründung für die heftigen Überdreher war: Der Wagen hat bei einer Bodenwelle wohl abgehoben und dabei sei es zu diesen Überdrehern gekommen. Er hat zwar seinen Schaden ersetz bekommen, aber ich habe noch immer mein Problem.

    Meine Schlussfolgerung: Der PORSCHE-Drehzahlbegrenzer ist wohl nicht das Gelbe vom Ei! Das können andere wesentlich besser, und im Motorsport geht es auch mal um 100 Umdrehungen mehr oder weniger:

    „„„Der Ferrari 488 GTE Evo ist gegenüber Sebring 15 Kilogramm schwerer, aber damit auf dem Niveau des Vorgängermodells beim WEC-Finale 2017 in Bahrain. Ford und Porsche dürfen jeweils 16 Kilogramm gegenüber Bahrain ausladen und sind damit zehn beziehungsweise acht Kilogramm leichter als in Sebring. Dafür hat der Porsche einen kleineren Luftmengenbegrenzer als in der IMSA SportsCar Championship und der Ford weniger Ladedruck sowie einen 100 Umdrehungen niedrigeren Drehzahlbegrenzer.“““

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  • 5.         Technische Hintergründe zu Drehzahlbegrenzer und Überdrehern.

    Teil 2


    Der zweite Punkt sind ja die Überdreher. Wenn nun schon der Drehzahlbegrenzer mehr als „grenzwertig“ ist, wie steht es dann mit den Überdrehereinträgen? Es gibt in den verschiedensten Foren hier und auch in USA (rennlist) genügend Berichte über unberechtigte oder unbegründete


    Überdrehereinträge. Und da habe ich dann auch so meine Bedenken, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Eine Erklärung für meine Einträge (19 Zündungen mehr in Stufe 4 als in Stufe 3)


    hat mir PORSCHE bis heute nicht geliefert.


    Falls es dann eine ähnliche Argumentation wie bei den Überdrehern gibt, muss ich leider am Sachverstand der Zuständigen zweifeln.


    Möglicherweise sind ja hier externe Bedingungen die Ursache für solche Einträge.


    Aber wenn PORSCHE nicht bereit (oder fähig??) ist, diesen Dingen auf den Grund zu gehen, werden wir auch in Zukunft massenweise Fahrzeuge mit den unmöglichsten Überdrehern haben.


    Und gerade die Fahrer mit Handschaltung sind dann die gekniffenen.


    Ich habe mir die Handschaltung bewusst ausgewählt. Bei Extras in Höhe von 40.000,-- € wäre das PDK wohl bald das „billigste“ Extra gewesen. Ich habe also nicht am falschen Ende gespart. Gut, heute würde ich mir niemals mehr einen PORSCHE ohne PDK bestellen, da ich ansonsten mit den Totschlagargumenten von PORSCHE konfrontiert würde.



    So, nun kommen wir zum nächsten Totschlagargument:
    Sie haben sich verschaltet!


    Wenn man sich so heftig „verschaltet“ wie es laut den Einträgen ja sein sollte (bei 170,18 Std. Stufe 5 und bei 180,74 Stufe 4), dann muss man ja etwas merken! Und danach gehe ich dann auf die Rennstrecke und helfe dem Motor hin? Wenn ich solche Verschalter gehabt hätte, dann wäre doch ein zurückhaltendes Fahren angesagt. Und das widerspricht doch der Nutzung auf der Rennstrecke. Ich habe mit den mir vorliegenden Daten eine worst case Rechnung aufgestellt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass beide Fälle auf normalen Straßen aufgetreten sein müssen.


    Und auf normalen Straßen, mit unserem Hund in seiner Box, da knüpple ich das Dingen dann halt so, dass ich mich auch noch verschalte? Wenn mir da nicht meine Frau einen hinter die Löffel gegeben hätte, dann hätte das sicher mein Hund getan!


    Aber Spaß beiseite, ich fahre auf öffentlichen Straßen sehr verhalten. Und beim Schalten habe ich auch jede Menge Zeit. Warum sollte ich mich da verschalten?


    Leider hat man als Handschalterkunde keine Möglichkeit, PORSCHE das Gegenteil zu beweisen.


    PORSCHE wird immer behaupten, man habe sich verschaltet. Und damit ist für PORSCHE das Thema abgetan!



    Daher habe ich PORSCHE eine von mir entwickelte Lösung angeboten, die ein Verschalten absolut sicher verhindert. Diese Lösung wäre sogar in bereits ausgelieferte Fahrzeuge nachrüstbar. Und ich bin mir sicher, dass fast alle Handschalterkunden einen moderaten Aufpreis für diese Lösung zahlen würden.


    Aber PORSCHE hat wohl kein Interesse daran. Kostet ja PORSCHE kein Geld, wenn der Kunde sich verschaltet oder man behaupten kann, er habe sich verschaltet. Mit einem möglicherweise erforderlichen Motortausch (notwendig für die Approved) lässt sich ja auch noch gut Geld verdienen.


    Und auch ein von mir entwickeltes neues Schraubverfahren, welches ich bereits 2013 PORSCHE angeboten habe, fand dort kein Interesse. Mit diesem Verfahren lassen sich 8.8 er und 10.9 er Schrauben unterscheiden, es werden schlechte oder beschädigte Gewinde festgestellt und man kann sogar einen Unterschied in der Schraubenoberfläche / Vergütung erkennen. Als ich diesem Herrn Regionalleiter bei unserem Gespräch im PZ davon erzählte und sagte, dass man sogar einen Unterschied zwischen geölten und nicht geölten Schrauben feststellen könnte, meinte der nur in Verkennung der technischen Lösung ganz jovial. Bei uns gibt es keine geölten Schrauben!


    Tja, wenn man solche Äußerungen macht, ist es auch mit dem weiteren technischen Background nicht weit her. Mit diesem Verfahren hätte PORSCHE sich das Pleuelverschraubungsdilemma beim GT-3 ersparen können und auch die Fehlverschraubungen später bei der Kraftstoffverteilerleiste wären dann so nicht durchgegangen. Aber auch hier: Kein Interesse.


    Von den Lösungsansätzen beim PORSCHE Entry & Drive (also dem schlüssellosen System) will ich gar nicht erst sprechen. PORSCHE weist im Konfigurator zwar auf die erhöhte Diebstahlgefahr hin, hat aber keine Lösung dafür und ist wohl auch an keiner interessiert.


    Das ist eben PORSCHE und seine „Super Premium“ Technik.


    Dafür wird es demnächst Autos geben, die sich wie ein Smartphone bedienen lassen. Wischi hier und wischi dort, tippen da und tippen dort!

    Was das wohl bedeutet, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen.

    Es geht hier um ein Auto und nicht um ein Smartphone, und wenn ich die heizbare Heckscheibe einschalten will, möchte ich mich nicht durch ellenlange Menüs quälen müssen.

    So etwas gehört nicht in ein Auto!


    Ende der 70er Jahre habe ich mich sehr stark dafür gemacht, dass zum Beispiel die Bedienung eines Autoradios NICHT vom Fahren ablenkt. Alles, was den Blick mehr als 1 bis 2 Sekunden von der Fahrbahn ablenkt, ist in meinen Augen absolut untragbar. Da verstoßen heute die meisten Automobilhersteller gegen. Aber das ist ein anderes Thema, über welches ich hier nicht weiter diskutieren will.



    Ich hoffe, dass die vielen Handschalterfans mit ihrem GT-3, GT-3 Touring und dem 991 T niemals in eine solche Situation kommen, in die ich unglücklicherweise gekommen bin.

    Tja, und wenn, dann wehrt euch aber heftig!


    Die Technik von PORSCHE entspricht in diesem Bereich nämlich nicht der eines (wie es ja neuerdings heißt) Super Premiumherstellers.



  • 6.         Wie soll es weitergehen?

    Und wie soll es nun weitergehen?

    Wie ich weiter oben ja schon geschrieben habe, sind es zwei Dinge, die mich bei diesem Thema aufregen.

    Das eine ist das Verhalten von PORSCHE.

    Dazu werde ich Kontakt zu der Zeitschrift „Auto Bild“ aufnehmen und die Redakteure über diese überaus „zuvorkommende“ Behandlung der Kunden informieren.

    Auto-Bild deshalb, weil ich schon versucht habe, die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ zu einer entsprechenden Berichterstattung zu bewegen. Scheinbar ist Auto Bild die einzige Zeitschrift, die nicht vor großen Namen kuscht und sich wohl auch mal mit sogenannten „Super Premium“ Marken anlegt.

    Das sieht bei Auto Motor Sport leider anders aus. Das journalistische Interesse war wohl doch den kommerziellen Aspekten wie –guter Inseratskunde- und –gute Kontakte zum Hause PORSCHE- so unterlegen, dass man dort von einer Berichterstattung abgesehen hat. Wenn man sich die Hefte im Zeitraum eines Jahres ansieht, so ist dieser Verdacht kaum von der Hand zu weisen. Es ist schon traurig, dass bei der AMS guter Journalismus dem kommerziellen Handeln so unterlegen ist.

    Und nach über 50 Jahren als treuer Leser und Abonnent werde ich auch daraus meine Konsequenzen ziehen

    Der zweite Punkt ist ja die Technik.

    Da ich nun fest davon überzeugt bin, dass bei PORSCHE etwas mit dem Drehzahlbegrenzer und der Speicherung der Überdreher nicht stimmt, bin ich auf der Suche nach Informationen zu diesen Themen. Ich bin fest davon überzeugt, dass einige äußere Umstände dazu führen, dass es dann Einträge in der Überdrehertabelle gibt.

    Daher die Bitte an Euch:

    Meldet Euch bei mir, wenn Ihr irgendwann einmal Probleme mit Überdrehern hatten. Ich suche auch ganz speziell die Fälle, wo ein Fahrzeug mit PDK Überdreher hatte. Laut PORSCHE und dem Verständnis für die Technik sollte und müsste das ja unmöglich sein!

    1.         Fahrzeug-Typ                                  996/997/991/

    2.         Motorisierung                                  PS/kW

    3.         Getriebe                                            Handschalter/PDK/Tipse

    4.         Erstzulassung                                 Datum EZ

    5.         Kilometerstand heute

    6.         Überdreher, Angabe der Überdreherdaten, möglichst FAP-Auszug oder Durametric-Daten

    7.         Wenn möglich, Kilometerstand zum Ereigniseintritt

    8.         Information (wenn möglich) zum Ereignis, wo, wie, wie schnell, welcher Gang, beim             Beschleunigen, beim Herunterschalten usw. sowie möglichst Fahrtroute (unter             Hochspannungsleitung, Stadtverkehr mit Straßen- / U-Bahn und andere Besonderheiten.

    Bitte schickt mir diese Informationen an folgende Mailadresse:

                                                   991_verkauf@online.de

    Ich werde alle Daten erfassen und entsprechend anonym auflisten, damit man auch eine Übersicht für die einzelnen Typen/ Motor/Getriebe erhält und mit den weiteren Angaben möglicherweise einen Hinweis auf die externen Ursachen findet.

    Weiter werde ich versuchen, die Ursache für die falschen Überdrehereinträge zu ermitteln.

    Dazu werde ich ggf. auch mein Messequipment erweitern und nach Einflüssen suchen, die solche Fehlmeldungen verursachen.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden.

    Peter