GT4 wenn er denn kommt als 982/718, was hat er dann für nen Motor?

  • fliegt das Auto aus der Kurve

    Tsss, wie konntest Du Dich zu einer so wenig technischen Beschreibung hinreissen lassen?k:scare:


    Nein, mach bitte weiter so, ist super interessantk:drinks:

  • fliegt das Auto aus der Kurve

    Tsss, wie konntest Du Dich zu einer so wenig technischen Beschreibung hinreissen lassen?k:scare:


    Nein, mach bitte weiter so, ist super interessantk:drinks:

    er wollte sagen: geht die Haft- in Gleitreibung über und der Kurvenradius vergrößert sich :kwink:

  • wenig Gewicht ist immer gut, am besten mit Abtrieb, der die Normalkraft auf die Reifen erhöht, dadurch höhere übertragbare Seiten - und Längskräfte.


    Ein 718 GT4 mit 1500 kg inklusive Fahrer muss für 50 kg bei 1.3 g Querbeschleunigung

    Zentrifugalkräfte von 640 N aufnehmen bzw. die Reifen müssen das. Bei 1500 kg sind das

    rund 19100 N. Also rund 3% weniger Fliehkräfte mit Gewichtsersparnis von 50 kg.

    Damit etwa 1.5% höhere Kurvengeschwindigkeit theoretisch, was im Rennsport schon viel ist.

    Das stimmt so aber nicht bzw. ist vereinfacht, denn durch die höhere Masse ist die Normalkraft höher und damit kann der Reifen auch höhere Kräfte übertragen. Allerdings steigt diese übertragene Kraft nicht proportional, sodass die mögliche Kurvengeschwindigkeit bei höherem Gewicht dennoch etwas niedriger ist.


    Ein Bremsvorgang eines LKWs ist das beste Beispiel. Selbst ein 7,5 Tonner wiegt leer das doppelte eines PKW, hat aber bei weitem nicht den doppelten Bremsweg und das obwohl LKW-Reifen sehr auf Verschleißverhalten optimiert sind, was bereits etwas Bremsweg kostet.

  • Das Thema Gewicht kaschieren ja auch Leute wie Preuninger - weil sie es müssen jobmäßig, privat haben AP und Walliser andere Meinung..

    Hohes Gewicht muss heute marketingmäßig gut verkauft werden. Seitencrash Vorschriften

    wurden schärfer = mehr Gewicht, dito PDCC plus 25 kg , Hinterachslenkung plus 12 kg.

    Machen das Auto aber durchaus schneller trotz Mehrgewicht.


    In den Tests geht es immer nur um eine schnelle Runde. Das geht auch mit Mehrgewicht.

    Der Hobbyfahrer will konstante Rundenzeiten über mehrere Runden, das geht nur mit

    möglichst wenig Gewicht.


    In der Tat ist ja Taycan Turbo S keine lahme Gurke mit 2373 kg und GP Kurs Hockenheim 1:55,6 ( Autozeitung) und 718 GT4 1:55,0 ( Sportauto).

    Die speziellen Pirelli Zero Elect ( NFO ) machen das aber nur eine Runde mit,

    im Test machte noch Batterie schlapp. Gegenüber 718 GT4 müssen die Reifen bei gleicher Kurvengeschwindigkeit beim Taycan Turbo S , 60% mehr Seitenkräfte aufnehmen, aufgrund

    des rund 60% höheren Gewichts, da ist schnell Ende.


    Sehe das auch an einem getuntem 420 PS X- Bow am ADR, da kann man zig Runden fahren.


    Gewicht und Abtrieb ist im Rennsport halt das Thema.



    @ Sebbl: Die übertragbaren Kräfte eines Reifens nehmen natürlich nicht mit dem Fahrzeuggewicht linear zu , degressiver Verlauf, Formel 1 Reifen reduzieren drastisch die Haftreibung bei zu hoher Normalkraft. Das eigentliche Problem ist aber die Überhitzung der Lauffläche bei zu hohen Seitenkräften. Die Verformungsenergie im Reifenprofil bedeutet Wärmeenergie. Die Lauffläche verändert ihre Haftreibung.


    das Extrembeispiel Taycan Turbo S zeigt ja, dass die Reifen PZero Elect ( NFO) auf sehr hohe Normalkräfte ausgelegt sind, über Schräglaufwinkel kann man das noch anpassen, aber die Wärmeenergie muss aufgenommen werden vom Reifen, wird höchstzulässige Temperatur überschritten, gibt es Haftungsabriss.


  • Endlich! Mit PDK und OHNE Clubsportbügel wird das so wie früher ein richtig feiner Elfer. Geht auch bequem durch die Staus :-)

    Ehemals: 964RS Basis, 996 C4, 356 C, 964RS N-GT,
    996GT3 CS, 968 CS, 997GTS, 991.2 GT3, Cayman GT4 CS
    Aktuell: Macan S, BMW Z1,
    Golf GTI, 991.2 GT3 RS GRUNIQ, T625 (coming soon)