Der Boxster muss schneller.....

  • ja, Dein Auto geht gut, dito Dein M2 C.


    Leider wird viel Unfug von Tunern verkauft. MTO Engineering ( Jens) aber in D gute Adresse,

    machen für Porsche Tuner wie Edo Software, sind eher im Hintergrund, Optimierung von Dieselmotoren Deutsche Bahn dort auch Hauptthema.


    Dass von Jens eingestellte Diagramm ist richtig korrigiert nach EWG 80/1269.


    Die im Maha Prüfstand hinterlegte Formel ist als Korrekturfaktor k


    k = ( 990 mbar/ Pmess)^1.2 x ( 298 Kelvin: Tmess) ^0.6


    Hätte man im Diagramm oben die alte Norm DIN 70020 angewendet, wären es 3% Mehrleistung, hat MTO löblicherweise nicht gemacht


    Bei DIN 70020:


    k = 1013 mbar/ Pmess x ( 293 : T mess) ^0.5

    Edited 3 times, last by 720S ().

  • Hätte man im Diagramm oben die alte Norm DIN 70020 angewendet, wären es 3% Mehrleistung, hat MTO löblicherweise nicht gemacht

    ...machen die nie. Genau aus dem Grund weil viele "Tuner" mit dieser Methode bescheissen. da ist weniger manchmal mehr.

  • ...hier vom letzten Freitag. 370 PS. Boxster 981 GTS mit Stage 1 Standard-Mapping (keine Individualabstimmung). Das Mapping war schon einige Wochen installiert bevor es zur Leistungsmessung ging. Adaption auf Aral Ultimate war schon abgeschlossen. Zu den war es mit 9° recht frisch auf dem Prüfstand. Also sehr gute Messbedingungen. Liegt "etwas" über der Angabe von 350 PS für Stage 1. Auto stand scheinbar vorher schon sehr gut im Futter. Laut Eigentümer nach der Kur aber nochmals ein sehr deutlicher Zuwachs.

    Danke für die Ausführungen. Man hat also eine Motorleistung für den Winter (9°C) und eine für den Sommer (25°C).:thumb: Wie sehr lohnt sich der Mehraufwand für die individuelle Abstimmung im Vgl. zum Standard-Mapping? Geht es da mehr um Leistungsspitzen oder um das "Glätten" der Drehmomentkurve und damit der Steigeurng der Fahrbarkeit?

    Autos mit Motorradmotoren mache ich nicht. (Luca di Montezemolo über Vierzylindermotoren)

  • Danke für die Ausführungen. Man hat also eine Motorleistung für den Winter (9°C) und eine für den Sommer (25°C). :thumb: Wie sehr lohnt sich der Mehraufwand für die individuelle Abstimmung im Vgl. zum Standard-Mapping?

    ..bei Stage 1 nicht wirklich.

    Geht es da mehr um Leistungsspitzen oder um das "Glätten" der Drehmomentkurve und damit der Steigeurng der Fahrbarkeit?

    ...bei der Individualabstimmung geht es im Wesentlichen um das optimeren der einzelnen Last und Drehzahlbereiche über das gesamte Drehzahlband. Im Ergebnis nochmals glattere Kurve, mehr Leistung und Drehmoment über das ganze Drehzahlband. Richtig sinnvoll aber erst ab Stage 2, 3 oder 4. Also wenn die Hardware wesentlich geändert wurde.

  • Problem halt bei Individualabstimmung, dass man Auto auf Umgebungstemperatur und Luftdruck abstimmt des Messtages. Was bei 15 Grad gute Leistung gibt, kann bei 25 Grad kontraproduktiv sein. Bei stage 1 kann man Gemisch abmagern und Zündzeitpunkt um 1- 2 Grad vorverstellen, damit man auf der sicheren Seite liegt, viel mehr geht nicht. Gemisch Abmagerung auch wieder fragwürdig. Standardabstimmung, die zigfach erprobt ist, sinnvoll.


    Bei stage 3/4 mit Hardware Veränderung Individualabstimmung natürlich Pflicht, man sollte bei um 20 Grad und so 1000 mbar Luftdruck abstimmen auf Prüfstand.


    Die Korrekturformeln der Motorleistung nach EWG 80/1269 oder DIN 70020, sind grundsätzlich fehlerhaft, da empirische Korrekturformeln, keine physikalisch korrekten.

    Die ist für jeden Motor unterschiedlich, daher Abstimmung auf Prüfstand bei um 15-20 Grad geeignet. Eingangsmessung natürlich bei ähnlicher Temperatur.

    Edited 2 times, last by 720S ().