50.000 Euro anlegen - keine Handlungsempfehlungen

  • Danke STA997 für die Erklärung!

    Was mich wundert:

    Veröffentlichung um 14:30.

    Und eine Mikrosekunde später macht der DAX - ein berechneter Index - den entsprechenden Sprung.

    Woher wusste er so schnell seine Richtung, wo sich doch mit meinem naiven Verständnis die zugrundeliegenden Einzelwerte erstmal jedes für sich eine Richtung überlegen müssen?

    Wie geht das technisch?

  • Das ist doch völlig normal dass auf entscheidende Daten in Sekunden gehandelt/reagiert wird.

    Der Handel ist überwiegend voll automatisiert, da braucht niemand mehr eine Gedenkminute.

    987S 2010-2015, 981S 2015-2021, Boxster 25 Jubi ab 19. JULI 2021 :thumbsup:

  • Und woher weiß der Automat was er tun soll? :S

    Zumindest im Vorfeld muss/müsste (hoffe/fürchte ich ) ein Hirn was denken. Sonst würde die AI/KI ja schon alles beherrschen.

    Sind für jeden Dax-Titel entsprechende Order hinterlegt, die jedes eventuelle Zahlenszenario für solch ein Ereignis im Vorfeld berücksichtigen ("wenn Arbeitslosenzahlen kleiner x% ggü. Prognose, dann... und wenn kleiner y%, dann... ") ?

  • Und woher weiß der Automat was er tun soll? :S

    Zumindest im Vorfeld muss/müsste (hoffe/fürchte ich ) ein Hirn was denken. Sonst würde die AI/KI ja schon alles beherrschen.

    Sind für jeden Dax-Titel entsprechende Order hinterlegt, die jedes eventuelle Zahlenszenario für solch ein Ereignis im Vorfeld berücksichtigen ("wenn Arbeitslosenzahlen kleiner x% ggü. Prognose, dann... und wenn kleiner y%, dann... ") ?

    Es läuft alles algorithmisch mit unglaublicher Rechenpower. Die KI lernt nicht erst seit dem Boom selbst - auch durch eigene Erfahrung und Fehler (die Mensch selbst so gar nicht machen kann) - und ist längst nicht mehr starr regelbasiert ("wenn-dann"), wie man das in den 80er Jahren :raeusper: noch gelernt hat. Ist letztlich auch nicht entscheidend, wie "richtig" im Sinne von nachhaltig die spontane, möglichst erratische Kursentwicklung ist, wie man auch heute wieder sieht. Bis dahin hat sich R2-D2 junior längst mit vollen Taschen wieder verabschiedet...

  • Und woher weiß der Automat was er tun soll? :S

    Zumindest im Vorfeld muss/müsste (hoffe/fürchte ich ) ein Hirn was denken. Sonst würde die AI/KI ja schon alles beherrschen.

    Sind für jeden Dax-Titel entsprechende Order hinterlegt, die jedes eventuelle Zahlenszenario für solch ein Ereignis im Vorfeld berücksichtigen ("wenn Arbeitslosenzahlen kleiner x% ggü. Prognose, dann... und wenn kleiner y%, dann... ") ?

    Hochfrequenzhandel von entsprechend starken Maschinen mit Algos, das ist seit Jahren Standard :wink: bevor du deine Order eingegeben hast schläft der schon wieder :]) durfte solche Systeme bei 2 Schweizer Banken mehrmals bewundern, allein die Kabelage dafür kostet Unsummen

  • Bei der ganzen Diskussion Wachstum vs Dividende hängen sich hier einige wie Stuggi an der Stückzahl auf §-) Rollo83 und andere wiederum haben euch aufgezeigt es kommt auf den Wert der Position an und nicht die Stückzahl.

    Wenn ihr euch also unbedingt an der Stückzahl aufhängen wollt:

    Stellt euch einfach vor die Wachstumsaktie macht einen AKTIENSPLIT.

    Problem gelöst. Dann hattet ihr zwar nur noch 0,1 Anteile nach x Jahren, die trotzdem ihre 100€ wert waren, ihr regt euch aber erstmal auf, statt vorher 1 Aktie 0,1 zu haben.

    Nach dem 1:10 Split habt ihr dann wieder 1 Anteil mit Wert 100€ und seid glücklich.

    Ich finde es wirklich unglaublich erschreckend wie einige das hier nicht verstehen können / wollen ?:-( Stellt euch vor ihr bestellt euch ne Pizza nach Hause und ruft nach der Lieferung ganz erbost den mausone an, dass er euch statt EINER GANZEN PIZZA einfach nur 6 Bruchstücke geliefert hätte die jeweils 1/6 groß sind *8)würde ja auch keiner von euch machen.

  • Du könntest doch auch Anteil X deines Portfolios oder bestimmter Aktien verkaufen und dir so selber deine Dividende ausschütten, dazu braucht es nicht zwingend Unternehmen die eine Dividende ausschütten.

    Was aber jedes Mal Spesen verursachen würde und die Zahl der gehaltenen Aktien vermindert.

    Eine ordentliche Dividendenstrategie basiert einfach darauf dass man regelmässige Ausschüttungen erhält, das Basisinvestment aber erhalten bleibt (oder sogar durch reinvestieren der Dividende weiter ansteigt) und auf (natürlich spekulativem) Kursgewinn.

    Ich verstehe einfach nicht warum das so schwer zu verstehen ist ;)

    Ich denke das ist ein Irrglaube, zu dem es auch so einige Untersuchungen bzw. Langfristbetrachtungen gibt. Jedenfalls habe ich dazu schon so einige Videos unterschiedlicher Experten, wie Beck, Kommer etc. gesehen, die das Aufgezeigt haben. Ist auch komplett logisch und nachvollziehbar. Gerade langfristig kann man stets nur das abschöpfen, was erwirtschaftet wird. Ob durch Kursteigerungen oder Dividenden oder beides ist zwingend egal, es sei denn der Multiple auf Aktien würde stetig ansteigen (was er natürlich nicht tut).

    Und das mit den Kosten stimmt so auch nicht unbedingt. Beim richtigen Broker sind die Auszahlungen billig oder Kostenfrei mit einem Auszahlplan (je nach ETF/Fond). Dividenden sind ja auch nicht harmlos, da muss man die Steuer nach persönlichem Gusto berücksichtigen. Zum Beispiel lassen sich Dividenden nicht verrechnen gegen Aktienverluste soweit es mir bekannt ist.

    Just my 2 cents

    Gruß

  • Nein, die Anteile sind eben nicht aufgebraucht.

    Erwähnenswert wäre noch, daß die Dividenden mancher Aktien wie zB Telekom oder Vonovia nicht besteuert werden, es erfolgt stattdessen eine entsprechende Reduzierung des Einstandpreises.

    Ist ein Argument Steve. Dann hilft die gestundete Steuer natürlich etwas. Allerdings zeitlich begrenzt, denn irgendwann ist der Einstiegskurs ja bei Null und dann ist es wohl wieder egal.

    Was passiert eigentlich, wenn der bei Null ist. Kassiere ich dann weiter Steuerfreie Dividende, oder muss ich die dann versteuern?

    Weiss das jemand?

    Gruß