50.000 Euro anlegen - keine Handlungsempfehlungen

  • Ja, Denkfehler.

    Steigt die Aktie wieder auf 100€ ergibt es bei einem Wert von 0.95 ja auch nur 95€.

    Die Aktie hatte immer den Wert 100€ und muss nicht erst wieder dahin steigen. Die steigt danach vllt auf 105,26€ x 0,95 = 100. (gerundet) Dann geht das Spiel wieder von vorne los.

    Ja klar, ok.

    Wenn man in eine Aktie investiert die keine Dividende ausschüttet, dann wird sie am ex-Tag ja auch nicht um diese gemindert. Da war mein fehlendes Puzzleteil.

    Gut das Thema ist wirklich so und so zu betrachten.

    Bei beiden Strategien steht und fällt es dann mit dem Unternehmen auf welches man gesetzt hat.

  • Analog wenn man ein eigenes Geschäft hat. Manche zahlen sich als geschäftsführende Gesellschafter nur das aus was Sie zum leben brauchen, andere schütten sich was aus.

    Wenn das Geld in der Firma besser arbeitet, ists vllt klüger es drin zu lassen.

    Wer das grundlegend falsch macht, hat sich als Unternehmer ohnehin disqualifiziert.

  • Da ist ein Denkfehler die Stückzahl ist egal es kommt doch auf den Wert hinter der Stückzahl an.

    Ob die Aktie X jetzt eine ganze Aktie ist oder nur 0,95 Stück ist egal wenn beide 95€ wert sind.

    5% von 100€ sind 5% von 100€ egal ob diese 100€ eine ganze Aktie sind oder eine halbe Aktie sind.

    Man darf sich nicht auf die Stückzahl konzentrieren sondern nur auf den Wert der dahinter steht.

    Nochmal kurz in Zahlen.

    1. Aktie X (1) 100€ — 5% Dividende = 95€

    2. Aktie X (1) 100€ — 5% selber = 95€

    Zu 1 Aktie X (1) steigt um 5% also 95€ *1,05 = 99,75€

    Zu 2 Aktie X (0,95) steigt um 5% also 95€ *1,05 = 99,75€

    Das sollte jetzt in Zahlen zeigen was ich meine und das die Stückzahl absolut keine Rolle spielt bei gleicher Ausgangslage.

  • Du könntest doch auch Anteil X deines Portfolios oder bestimmter Aktien verkaufen und dir so selber deine Dividende ausschütten, dazu braucht es nicht zwingend Unternehmen die eine Dividende ausschütten.

    Wenn ich teile mein Positionen verkaufen musste um cash zu generieeren wurde sich Vater Staat besonders freuen weil die gewinne sehr hoch sind. Einige wie P&G sind noch von 2007 somit für mich unverkäuflich, freue mich stattdessen aud weiter steigende Dividende.

  • Du könntest doch auch Anteil X deines Portfolios oder bestimmter Aktien verkaufen und dir so selber deine Dividende ausschütten, dazu braucht es nicht zwingend Unternehmen die eine Dividende ausschütten.

    Wenn ich teile mein Positionen verkaufen musste um cash zu generieeren wurde sich Vater Staat besonders freuen weil die gewinne sehr hoch sind. Einige wie P&G sind noch von 2007 somit für mich unverkäuflich, freue mich stattdessen aud weiter steigende Dividende.

    Hä, kapier ich nicht.

    Wo ist denn steuerlich der Unterschied wenn ich als Beispiel 50.000€ Dividende kassiere zu 50.000€ Kursgewinne?

    Wird nicht beides mit der Kapitalertragssteuer versteuert und gut ist?

    Sowas wie Günstigerprüfung mal außen vor.

    Eher zahlt man bei Dividenden noch mehr Steuern weil sich die Höhe der Auszahlung nicht so gut steuern lässt wie bei der Selbstentnahme.

  • Habe gestern meine RWE vor Divi-Termin am 03.05 verkauft, um keine Steuern auf die möglichen Dividenden zu zahlen.

    Die realisierten Kursgewinne kann ich mit dem Aktienverlusttopf verrechnen, ohne Steuern dafür zu zahlen; bei Dividendenauszahlungen ginge das nicht.

    Willst Du exD zurückkaufen? Eigentlich eine klassische Halteposition...

  • Bei der Dividende Strategie habe ich Cash Flow solange das Unternehm gut läuft. Also bekomme ich Teil des Gewinn ausbezahlt.

    Bei rein Wachstum Aktien bleibt das Gewinn in das Unternehmen und ich muss hoffen das es gut angelegt wird. was nicht immer der Fall war.

    Meine Erfahrung zeigt mir das es langfristig sehr wenige Unternehmen das schaffen, sogar Microsoft hat eine delle von über 10 Jahre gehabt.

    In den Jahren hätte man Kursverluste und kein Dividende. ich kann mir, mit bald 66 sowas nicht leisten.

    Dazu kommt das man bei stark steigende Wachstumaktien geneigt ist gewinne mitzunehmen, dadurch verpasst man weitere mögliche Kursgewinne.

    Bei gute Dividenzahler wie GIS, P&G, MCD, Allianz, MUV eccetera bleibe ich gelassen auch wenn die kurse stark fallen ( meist kaufe ich nach wie 2020) , kassiere jährliche steigende Dividende und mein Portfolio wächst obendrauf weiter.

  • Habe gestern meine RWE vor Divi-Termin am 03.05 verkauft, um keine Steuern auf die möglichen Dividenden zu zahlen.

    Die realisierten Kursgewinne kann ich mit dem Aktienverlusttopf verrechnen, ohne Steuern dafür zu zahlen; bei Dividendenauszahlungen ginge das nicht.

    Willst Du exD zurückkaufen? Eigentlich eine klassische Halteposition...

    Ob ich zurückkaufe, weiss ich noch nicht. Da warte ich erstmal ab.

    911 C1 Targa, Mj. 89

    911 SC Targa, Mj. 81

    911 2,7 Targa, Mj. 77

  • Ja eben nicht.

    Die 100 Aktien die ich habe können wieder steigen und den Dividendenabschlag kompensieren.

    Deine verkaufte Aktie ist unwiederbringlich weg und kann auch kein Profit mehr erwirtschaften oder gar etwas ausschütten.

    Auch bekommt man Jahr für Jahr die Dividende + Kursgewinne für 100Aktien. Welche in guten Unternehmen in der Regel steigen.

    So wie du es machst, reduzierst du kontinuierlich und baust das Investment ab,

    nach x Jahren hab ich dann vielleicht nur noch 50 Aktien oder gar keine mehr .

    Zu mal sich die Spesen entsprechenden summieren und auf dein Profit mindern.

    Bei einer Immobilie schüttest du dir doch auch keine Miete aus , in dem du 1/100 vom Haus verkaufst, auch wenn der Vergleich hinkt.

    Muss jeder selbst wissen, ich halte von der Idee nichts. Ich will den Wert unverändert in der Anzahl halten.

    Aber sicherlich gibt es auch Konstellationen, welche die andere Variante glänzen lassen.

    Wie bereits erwähnt gibt es dazu kein Schwarz oder Weiss, ist eher eine Frage der Strategie und Anwedungsfalls.

  • Ganz meine Meinung.

    War nur nebenher am Telefon, dass ich das nicht versenden konnte.