Spurvermessung....


  • genau, und du bist allwissend und der BESTE MECHANIKER..............(ausser lesen, dass kann er nicht!!!)
    Von dir, würde ich keine einzige Schraube an meinem Elfer bewegen lassen!!!

    Gerade wollte ich auf den vorigen Beitrag antworten,... nach diesem Post dann allerdings nicht mehr. Vielen Dank für das Verständnis!

  • Gerade wollte ich auf den vorigen Beitrag antworten,... nach diesem Post dann allerdings nicht mehr. Vielen Dank für das Verständnis!


    oohhhhhh, ist der große Meister jetzt eingeschnappt? Wer austeilen kann, der sollte auch einstecken können....

  • für die von 964er-Theo eventuell verwirrten Leser noch mal von vorne, falls es interessiert:


    der richtige Ansatz bei der Fahrzeugvermessung ist die Kontrolle der Übereinstimmung von Lenkgetriebe-Mittelstellung und Geradeaus-Stellung des Lenkrades. Bei der Vermessung wird der Lenkanschlag rechts und links, Fahrachslinie usw. ermittelt. Daraus lässt sich eindeutig ableiten wie das Lenkrad ungefähr zu stehen hat. Wurde eine Fehleinstellung bereits durch z.b. einen Lenkradversatz kompensiert, ist das auch definitiv an den Werten erkennbar. Weitere Indizien sind einseitige Schleifspuren in den Radhäusern und sehr ungleich eingestellte Spurstangen. Wer es noch einfacher haben möchte, dreht von der Geradeaus-Stellung des Lenkrades (Fz angehoben) jeweils nach links und nach rechts und zählt die Umdrehungen ganz genau. Bei der letzten Umdrehung natürlich relativ genau (Grad-Angabe) messen. Ein paar Grad Differenz sind ok, da die Verzahnung für eine exakte Einstellung zu grob ist. Das Lenkrad wird quasi immer so eingebaut, dass es der Lenkgetriebemittelstellung am nächsten ist. Und wenn nicht jemand im Extremfall rechts und links verschiedene Lenkanschläge, (was man aber auch durch Abtasten an der Manschette erkennen könnte,) eingebaut hat, ist das ebenfalls zuverlässig und sehr einfach. Natürlich muss man dazu sicher sein, dass der Lenkanschlag auch anschlägt und nicht vorher schon das Rad im Radhaus. Dazu muss weder das Lenkgetriebe arretiert werden, noch das Pedalbodenbrett ausgebaut werden um die Markierung zu suchen.


    Sollte dann tatsächlich oberhalb des Lenkgetriebs etwas geändert werden müssen, ist das eine ganz andere Baustelle, bei der relativ viel zu beachten ist - besonders bei (964-) Fahrzeugen mit Airbag.

  • Gute Beschreibung.


    Aber der andere Weg, über die Arretierung des Lenkgetriebes in der Mittenstellung, macht doch auch Sinn.
    Die Schraube ist blitzschnell eingesetzt, man sieht sofort ob die Lenkradstellung und die Stellung der Räder dazu paßt oder ob das System verschoben ist.


    Nach bestmöglicher Korrektur der Lenkradposition auf der Verzahnung kann die Schraube herausgenommen werden, das Lenkrad exakt auf Geradeausstellung gedreht und arretiert und dann kann die Achseinstellung sauber auf diese arretierte Position "aufgebaut" werden. Es ergibt sich die best mögliche Symetrie.


    Ich finde diese Vorgehensweise sinnvoll und effektiv.


    Gruß, Frank



  • Guten Tag, und wenn jetzt bei der Probefahrt das Lenkrad bei Geradeauslauf immer noch etwas schräg steht? Die Fahrbahnbeschaffenheit ist dabei natürlich berücksichtigt.


    mfg. hanna

  • Das kann man auf jeden Fall so machen. Vor allem dann, wenn man schon festgestellt hat, dass diesbez. etwas nicht in Ordnung ist, macht dieser Ansatz auch Sinn. Oder, wie ich schon geschrieben habe, wenn z.b. das Lenkgetriebe aus- und eingebaut bzw. ersetzt wird.


    Zur reinen Kontrolle - blitzschnell ist da eher relativ -, kann ich es mir eigentlich sparen, vorne den Unterschutz zu demontieren usw. wenn ich an den Werten und an der Lenkradstellung eindeutig erkennen kann das alles in Ordnung ist. Quasi nur ein Blick, was ich persönlch dann als blitzschnell empfinde.


    Es geht dabei weder um das Prinzip, noch um die Schraube in der Zahnstange. Massgebend und relevant ist der gleiche Lenkeinschlag links und rechts. Entgegen mancher Meinungen wird bei Fehleinstellungen diesbez. auch nicht das Lenktrapez bzw. der daraus resultierende Spurdifferenzwinkel beeinflusst.


    Grundsätzlich ging es mir aber nur darum, dass es nicht zwingend erforderlich ist, den Vorderachsunterschutz und/oder das Pedalbodenbrett für entsprechende Massnahmen bei der Vermessung ausbauen zu müssen, so wie das hier dargestellt wurde. Oder gar diese Massnahmen dann als Indiz für eine fachgerechte Vermessung werten zu wollen. Dazu wollte ich ursprünglich auch nicht soweit ausholen.

  • Guten Tag, und wenn jetzt bei der Probefahrt das Lenkrad bei Geradeauslauf immer noch etwas schräg steht? Die Fahrbahnbeschaffenheit ist dabei natürlich berücksichtigt.


    es ging jetzt primär um die Grundeinstellung der Lenkung. Ihr Problem ist die Spureinstellung. Wenn diese bei geradem Lenkrad richtig eingestellt wurde, sollte auch das Lenkrad bei der Geradeausfahrt relativ gerade stehen. Sonst ist etwas faul. Genau genommen müssten dazu aber dann auch 2 Personen im Auto sitzen, da sich ungleiche Gewichtsverteilung auch hierauf auswirkt. Generell ist es aber wichtig, dass die Gesamtspur stimmt, auch wenn die sich aus nicht ganz korrekten Einzelspuren addiert. Dann wäre das nur ein Schönheitsfehler.


    Grundsätzlich ist es aber so, dass man bei der Vermessung dieser Fahrzeuge sehr viel falsch machen kann und sich viele kleine Abweichungen und MIssachtungen der Einstellvoraussetzungen kumulieren. Auch die Hinterachse ist hierbei sehr wichtig. So gesehen kann Ihre Frage auf diesem Wege ganz sicher nicht befriedigend beantwortet werden.

    Edited once, last by mechanic911 ().

  • Jetzt mitmachen!

    Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!


    • Registrierte Mitglieder genießen die folgenden Vorteile:
    • ✔ kostenlose Mitgliedschaft
    • ✔ weniger Werbung
    • ✔ direkter Austausch mit Gleichgesinnten
    • ✔ neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
    • ✔ Nutzung des PFF-Marktplatzes
    • ✔ schnelle Hilfe bei Problemen
    • ✔ Bilder hochladen und Umfragen nutzen
    • ✔ und vieles mehr...