550 Spyder Replica

  • Hallo Fans,


    ich habe leider keine passende Kategorie gefunden, wo das Thema am besten hingehört. Deswegen habe ich diese Rubrik gewählt.


    Mein Arbeitgeber schickt mich 2014 in die USA (Maryland). Ich will die Gelegenheit nutzen, mir dort ein solches Replica zu kaufen und bei meiner Rückkehr nach Deutschland mitzunehmen.


    1. Kennt jemand eine Adresse vorzugsweise in Maryland/Umgebung von Händlern/Herstellern solcher Fahrzeuge? Oder kennt jemand Markenhersteller solcher Replicas, die zu empfehlen sind (z. B. Chamonix) und solche, von denen man die Finger lassen sollte (z. B. PGO)?


    2. Hat jemand Erfahrung mit der Zulassung (in Deutschland) solcher in den USA gefertigten Replicas?


    3. Inwiefern spielt das Baujahr eine Rolle? Ich habe mal gehört, dass Replicas den Sicherheits- u. Umweltbestimmungen nicht des Jahres entsprechen müssen, das sie repräsentieren, sondern des Jahres, in dem sie tatsächlich gebaut sind. Stimmt das?


    4. Jemand an sagte mir sogar, dass erstmalig in Deutschland zugelassene Fahrzeuge, also auch Replicas, den aktuellen Sicherheits- u. Umweltbestimmungen (Airbags, ABS, Abgasnorm, OnBoardDiagnoseSystem, etc.) unterliegen. Stimmt das?


    5. Gibt es sonst irgendwelche Fallstricke, auf die man achten sollte? Ich meine jetzt nicht die üblichen Veränderungen wie km-Tacho, gelbe Blinker, Scheinwerfer mit EU-Zulassung, usw., sondern solche, die eine Zulassung so gut wir unmöglich machen.


    Weiß jemand was? Ich würde mich freuen, wenn jemand so etwas ähnliches bereits durchexerziert hat und seine Erfahrungen mit mir teilen würde.


    Gruß


    Jo.

    Immer wenn ich Porsche fahre, bin ich so gut drauf. Ich glaube, ich brauche Depressiva.

  • Hallo Jo, schau in die Rubrik 356 Speedster Replika.
    Da findest Du jede Menge Berichte über TÜV, deutsche Zulassung etc. die alle auch auf den 550 Spyder zutreffen.
    Viel Spaß beim lesen. Und nicht den Mut verlieren... :thumb:


  • http://www.beckspeedster.com/g…roductinfo/550spyder.html

  • Horst und Daggi,


    danke für den Tipp!


    Es ist nicht so, dass ich nicht bereits im www nach Informationen gesucht hätte. Ebenso auch in anderen Porsche-Foren und in der von dir besagten Rubrik. Viele meiner Fragen sind auch beantwortet worden; jedoch sind die oben stehenden übrig geblieben. Ok, ich gebe zu, ich habejetzt nicht alle Themen durchgelesen, aber die meisten.


    Ich dachte, vielleicht ist ja hier jemand der exakt in der ähnlichen Lage war wie ich und kann aus eigenen Erfahrungen berichten, was es zu beachten gibt; auch Dinge, an die ich noch gar nicht gedacht habe, man aber denken sollte.




    auch dir, gt-deluxe,


    danke für den Link, den kannte ich noch nicht. Beck und Chamonix zwar schon, aber nicht diesen Link.


    Gruß


    Jo.

    Immer wenn ich Porsche fahre, bin ich so gut drauf. Ich glaube, ich brauche Depressiva.

  • Hallo Jo.


    als ehemaliger Vertreiber dieser Fahrzeuge in Europa, kann
    ich gern alle Fragen dazu umfassend beantworten.


    Fakt ist nach wie vor, war der Wagen bereits einmal - wo auch
    immer - im Verkehr ( und zugelassen ) so ist eine Wieder-
    zulassung in Deutschland über unser Unternehmen noch möglich.


    Das bedeutet in diesem Fall: Wenn ein Fahrzeug angeschafft
    werden soll, möglichst darauf achten, dass die Zulassung so
    alt als möglich ist, und dass beim Verkauf aus z.B. den Staaten,
    ein sogenannter Pink Slip / das sind die dortigen Zulassungen /
    unbedingt dabei ist. Auch ehemalige Versicherungsscheine sind
    bei oftmals zweifelnden TÜV - Prüfern, immer eine gern gesehene
    Argumentationshilfe.


    Der Rest, der an Umbauarbeiten zu bewerkstelligen ist, ist kein
    allzu großes Problem.


    Ich denke, dass mit allen erforderlichen Teilen, die Zulassung mit
    neu zu erstellenden Unterlagen in einem gesamten Kostenbereich
    von rund 2.000,- Euro liegen wird.


    Bei Rückfragen einfach bei mir melden.


    Viele Grüße
    Jürgen Albert
    Albert - Motorsport Oberhausen

  • Jürgen,


    vielen Dank für das konkrete Angebot. Ich werde ggf. nach meiner Rückkehr aus den USA darauf zurückkommen. Albert Oberhausen ist mir als Alt-Gelsenkirchener und Porschefahrer bekannt. Ich müsste in der Kundendatei stehen. Dass ihr euch auch damit (Zulassung von Replicas) auskennt, wusste ich nicht.


    Ich beabsichtige, das Replica in den USA ohnehin mindestens 1/2 Jahr auf mich selbst zuzulassen, damit ich Zoll- u. Einfuhrgebühren nach Deutschland spare und es als Umzugsgut geltend machen kann.


    So wie ich dich, Jürgen, verstanden habe, wäre selbst die Zulassung in Deutschland eines relativ neuen Baujahres womöglich schwieriger, aber dennoch nicht unmöglich? (Nur für den Fall, dass ich keinen Oldtimer finde. Eigentlich will ich das Fahrzeug in Deutschland mit H-Kennzeichen fahren.)


    Ich hatte mir bereits eine Checkliste mit Dokumenten erstellt, die ich vorzulegen habe:


    - CoT (Certificate of Title), von dir als "pink slip" bezeichnet
    - Registration Card
    - CARFAX Report


    Zumindest hast du mir den Schrecken genommen, dass ich in die Bredouille kommen könnte, ein Fahrzeug, das ich nach Deutschland mitbringe, überhaupt nicht zulassen zu können.


    Gruß


    Jo.

    Immer wenn ich Porsche fahre, bin ich so gut drauf. Ich glaube, ich brauche Depressiva.

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