Bremsen rubbeln nach kurzer Standzeit

  • Hi,


    nachdem ich mein Auto Urlaubsbedingt zwei Wochen draußen stehen lassen musste waren die Bremsscheiben mit ziemlich viel Flugrost belegt und die Bremsbeläge waren ziemlich festgebacken. Ich habe den Rost vorsichtig runtergebremst, mit dem Ergebnis das die Bremsen jetzt rubbeln. Kann das sein nach zwei Wochen Standzeit? Oder hab ich was falsch gemacht? Geht das noch weg? Bin mittlerweile fast 1000 km gefahren, es ist jetzt besser, aber noch weit vom Optimalzustand entfernt.


    Gruß, Xola

    Zitat Marianne 014: Was für ein geiles Auto!

  • Steig in dein Auto und bewege es zügig, bremse kräftig und hart, dann schleift sich die Flugrostgeschichte schnell weg. Es ist ein Trugschluss, dass man den Rost vorsichtig runterbremsen sollte, die Gusslegierung hat hervorragende Bremseigenschaften, bescheidene Korrosionseigenschaften. Das wurde schon in etlichen Threads hinreichend beschrieben.


    Greetz

    Nach 320'000 Spiegeleiern kann die Kantine nicht so schlecht gewesen sein!
    Harm Lagaay


    PS: Ich heisse nicht Greetz k:thinking:

  • Steig in dein Auto und bewege es zügig, bremse kräftig und hart, dann schleift sich die Flugrostgeschichte schnell weg.


    Kann denn da nichts kaputt gehen, wenn man so feste auf die Bremse tritt?


    Grüße
    Mario

  • Nee, kaputt gehen kann da nix. Allerdings befürchte ich daß Du den Originalzustand nicht mehr erreichst - vor einigen Jahren hatte ich das gleiche Problem - 1000 km salzreiche Anreise nach Stanton, dann kompletter Stillstand. Da die Scheiben eh dem Ende zugingen und sich das Rubbeln nach harten Bremsvorgängen zwar verbesserte, aber nie ganz wegging, habe ich sie kurzerhand ersetzt. Die Dinger mögen halt keine versalzten Standzeiten...

    997 vFL Cabrio, schwarz, cocoa, schlicht und mit Klappe.

  • Kann denn da nichts kaputt gehen, wenn man so feste auf die Bremse tritt?


    Doch, natürlich geht was kaputt, den Rost schält es ab und ein bisschen was von Scheibendicke geht flöten. Idealerweise bremst man aus höheren Geschwindigkeiten kräftig ab, so wird die Bremsscheibe gesäubert und auch geglättet, denn an der Stelle, wo die Beläge während der Standzeit auf der Scheibe standen, hat es mehr Rost und daher kommt auch das Rubbeln.


    Man sollte die Gussscheiben an sich nie feucht abstellen, man sollte sie zuerst trockenbremsen und dann von Nässe schützen, wenn man den Wagen stehen lässt.


    Greetz

    Nach 320'000 Spiegeleiern kann die Kantine nicht so schlecht gewesen sein!
    Harm Lagaay


    PS: Ich heisse nicht Greetz k:thinking:

  • Man sollte die Gussscheiben an sich nie feucht abstellen, man sollte sie zuerst trockenbremsen und dann von Nässe schützen, wenn man den Wagen stehen lässt.


    Gute Idee, Ronny. Aber wie machen in der Praxis? (die meisten haben kein beheizte Garage) Und wenn ich mir die Höfe der Autohändler anschaue, dann haben dort alle Scheiben Flugrost. Also muß das reversibel und die Scheibe auch für leichten Rostbefall ausgelegt sein.


    Rainer

    GEHT NICHT GIBT'S NICHT - GEHT SCHWER GIBT'S

  • Da die Scheiben eh dem Ende zugingen und sich das Rubbeln nach harten Bremsvorgängen zwar verbesserte, aber nie ganz wegging, habe ich sie kurzerhand ersetzt.


    Da wirds drauf rauslaufen. Beläge sind zu 70% runter, Scheiben aber erst zu 40-50%. Ärgerlich das es wieder 2k EUR sind. Für's Parken! *8)


    Gruß, Xola

    Zitat Marianne 014: Was für ein geiles Auto!

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