Bei der "Post" war alles besser...

  • An die relevanten Faxnummern der


    Deutsche Post AG – DHL Paket


    (01803) 123014


    und


    Deutsche Telekom AG - Mobilfunk


    (01805) 726253
    (0800) 3309590
    (01805) 330633



    xxx, 10.01.2013




    Zustellung Mobilfunkgerät


    Telekom-Auftragsnummer: xxxxxxxxxx
    DHL-Sendungsnummer: xxxxxxxx




    Sehr geehrte Damen und Herren,


    mit den o.g. Vertrags- und Sendungsdaten wird versucht, mir seit dem 04.01.2013 ein dringend benötigtes Mobilfunkgerät zuzustellen.


    Am 05.01.2013 hat ein Zusteller, vermutlich ein nicht angelernter Mitarbeiter eines Subunternehmens von DHL Paket, unsere Adresse auch erreicht, das Paket mir aber nicht übergeben, da er das Erfassungsgerät nicht bedienen und damit die „Transaktion“ nicht „abschließen“ konnte. Insgesamt war dieser Mitarbeiter besonders hilflos und wusste offenkundig nicht was er tat. Insofern ist dieser Mitarbeiter unverrichteter Dinge wieder mit dem Paket verschwunden.


    Über diesen Vorfall habe ich sowohl DHL als auch Telekom gleichtägig telefonisch informiert.
    Bis zum heutigen Tage ist in dieser Sache nichts weiter passiert. Nunmehr mittlerweile mehr als ein Dutzend Anrufe bei den Hotlines Ihrer beiden Unternehmen führten ausschließlich dazu, dass Ihre Mitarbeiter jeweils die „Schuld“ bei der jeweils anderen Partei suchten.


    In jedem einzelnen Telefonat begannen die ebenfalls hilflosen Mitarbeiter ihre zentrale Aussage sinngemäß mit: „Ich kann hier nur…“, gefolgt mit den Erklärungsversuchen hinsichtlich der definierten Standardprozessen. Jeweils explizite Aufforderungen der Mitarbeiter und – soweit eine Weiterverbindung überhaupt möglich war – der jeweiligen Vorgesetzten beider beteiligter Unternehmen führten zu keiner Problemlösung, noch nicht einmal zu einem nachvollziehbaren Problemlösungsansatz. Vielmehr wurde ausschließlich auf die „normalen“ Kommunikationswege und Prozesse verwiesen.


    Diese Standardkommunikationswege- und prozesse haben aber nicht zum gewünschten Erfolg geführt und scheinen dies auch perspektivisch nicht zu tun. Nur kann und möchte ich nicht auf ein Wunder warten.



    Ich fordere Sie hiermit auf, unverzüglich eine Problemlösung zur suchen, die zum Ergebnis hat, dass die Sendung bzw. eine Ersatzlieferung mich bis spätestens am Samstag 11.01.2013, 14:00 Uhr erreicht. Ein vorheriges telefonisches Avis unter
    (01xx xxxxxxxxx) mit Angabe des genauen Lieferzeitpunktes ist notwendig.



    Aufgrund meiner diesbezüglichen Verärgerung, werde ich eine Kopie dieses Schreiben den Vorständen beider Unternehmen zusenden, um sie über die Missstände in der Zusammenarbeit zu informieren. Ich werde in gleicher Form auch über das Ergebnis der mit diesem Schreiben verbundenen Aufforderung informieren.


    Mit freundlichen Grüßen




    xxxxxxx Paulsen



    Anlage


    • DHL Sendungsverfolgung

  • Hallo Paulsen,
    Was kritisierst Du denn nun?
    Den Fahrer, der von einem SUB Unternehmer für ein Kleingeld einen Sonderservice (Identservice) ausführen soll.
    Die DHL deren teilweise outgecourcten Call-Center diese Specials nur bedingt zu handeln wissen?
    Oder
    Die Telekom die dafür nur wenig bis kein Geld bezahlen will?
    Garantiert hast Du auch keine Versandkosten zu zahlen o wenn dann ebenfalls Kleingeld?


    Bei allem Ärger in der Sache, geh da mal weniger emotional ran. Wenn Du noch die Vorstände schriftlich über deinen Umstand informieren kannst, ist's wohl nicht so eilig. k:flag:k:beach:k:flag:


    Beste Lösung nun-> Lieferung an Filiale (falls Standardzustellung) u selber abholen o (falls Express) Schreibtischzustellung vereinbaren, das geht Tag genau u zu Uhr-Zeitterminen ( vor 10h usw.)


    Gruß von einem der nicht für DHL o Telekom arbeitet, k:pleasant:
    Stefan

  • ... ich denke, es kommt ganz gut raus, was ich kritisiere und was ich erwarte. Emotional ist da nix.

  • ... ich denke, es kommt ganz gut raus, was ich kritisiere und was ich erwarte. Emotional ist da nix.


    das sehe ich auch so, wie würde wohl Stefan reagieren wenn er dringend auf eine Sendung wartet und ihm passiert so was.


    Ich hatte auch schon solche Erlebnisse und das lässt sich nicht mit den aufgeführten Argumenten entschuldigen.

    Gruß Edi
    911 SC Bj. 1980 seit 2010 mit H-Kennzeichen
    (Erstbesitz, in 2007 komplett restauriert)
    John Deere X 304 R mit Allradlenkung

  • Dass das ärgerlich ist oder auch verdammt ärgerlich, sehe ich auch so. Aber den Vorstand einzuschalten, der das entsprechende Schreiben, falls es ihn überhaupt erreicht, im Zweifel direkt in die "Rundablage" wirft, halt ich doch auch für ein wenig übertrieben :-a .


    Gruß
    casait

    Gruß :khat:
    Bernhard



    914 2.0 (1982 - 1983)
    964 C4 (1994 - 1995)
    Cayman R (11/2012 - 11/2013)
    Cayman GTS - 981 (09/2014 - 04/2016)

    Cayman GTS - 718 (03/2019 - 01/2020)

  • Schreiben direkt an den Vorstand kann ich nur empfehlen. Die Freunde haben die Gründe für dieses Prozessversagen schließlich zu verantworten.


    Keine falsche Scham. In der Regel meldet sich ein Vorstandsassi oder zumindest jemand vom Stab. In den allermeisten Fällen führt dies zu einer "angemessenen" Lösung. Vielfach sind die Leute nicht undankbar, ungefilterte Erfahrungen zu hören. Die PowerPoint-geränderte schöne SixSigma-Welt funktioniert halt ein ums andere Mal leider nicht.


    Diesbezügliche "Erfolgsquote" über die letzten 10 Jahre > 80%.

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