Schaden an Zwischenwelle bzw. Lager im voraus erkennen ??

  • Hi zusammen,


    ich hab ja auch den 986 S von 2003 und was mich manchmal ein wenig zermürbt das ist diese Horror-Story von einem Zwischenwellenschaden, nach dem was ich gelesen habe, ist es ja anscheinend ( meist oder fast immer ) das Lager was dann den Geist aufgibt.
    ( das scheint ja ebenso für den 987,996 oder auch 997 zu gelten )
    Wenn der "Schaden" ein paar hundert Euro kosten würde, würd ich sagen...überschaubar, aber dem ist ja nicht so, das liegt ja dann eher im fünfstelligen Bereich und da würd ich schon stark schlucken....
    Diese andere "Krankheit" mit dem KWS find ich ehrlich gesagt noch überschaubar, auch von den Kosten her...soll ja im PZ so um die 1000 Euro kosten oder in der freien Werkstatt die Hälfte, ich glaub das kann man noch verschmerzen, dafür fährt man ja auch ein geiles Auto... :D
    Aber diese Zwischenwelle.. bzw. das Lager.....nach dem was ich bisher gelesen habe gibt es wenig Indizien für einen sich ankündigenden Schaden, ausser daß der Leerlauf im Stand unrund werden soll...
    Nun... die Frage an die Experten, welche ja auch schon so ein Lager im Vorfeld getauscht haben..RESPEKT :thumb:
    Vom Job her, habe ich auch mit Kugel oder Wälzlager zu tun, mit sehr hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten von über 20.000 Umdrehungen und das was die ja alle gemeinsam haben, ist, das ( meist ) der äussere Ring fest fixiert ist, der innere sich dreht, dazwischen die Kugeln die sich drehen....gibt eines meiner Lager den Geist auf, wird es richtig heiss, auch an der fixierten Stelle....
    Jetzt wäre meine Vermutung, das sich diese Temperaturveränderung nicht innerhalb weniger Kilometer zeigt sondern sich langsam entwickelt, könnte man das nicht dauerhaft überprüfen ??
    Z.B. mit einem Temperaturfühler der den äusseren Ring umschliesst oder an diesem ansetzt ?
    ( dazu ein Kabel in den Innenraum mit ner z.B. digitalen Thermo-Anzeige ? )
    Bei dieser Anzeige ginge es in erster Linie um die Abweichung die mir die Grad-Anzeige zeigt...z.B. dauerhaft habe ich bis maximal 75° im Fahrbetrieb....nun wird mein Lager bis 120° heiss...VOORSICHT...
    was also heisst, das vermehrt Reibung stattfindet und somit sich ankündigt das sich das Lager bald verabschieden will....
    Ist so etwas zu realisieren ?
    Sollte so eine dauerhafte Temperatur-Abnahme ein paar Hundert Euro kosten würde ich so etwas gerne machen, ( ein Zwischenwellenschaden wäre um ein vielfaches teurer ) ....mir ist klar, das ich keine hundertprozentige Garantie hätte, aber ich könnte mir vorstellen, eine dauerhaft gleichbleibende Temperatur am Lager wäre ein gutes Indiz für ein intaktes Lager...


    Geht so was ?


    Beste Grüsse
    Andreas

  • Ich bezweifele, dass das im Betrieb sinnvoll messbar ist. Wo genau willst Du denn die Temperatur messen? Wenn überhaupt dann ist es ein Riesenaufwand. Weiterhin ist es auch sehr schwierig das Lager zu wechseln ohne den Motor zu zerlegen.
    Das lohnt einfach nicht, so häufig gehen die Dinger auch nicht kaputt. Die gehen übrigens fast nur bei Autos kaputt die sehr wenig gefahren werden.


    Gruß, Marcus

    Walter Röhrl: Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat, es aufzuschließen.

  • Ich bezweifele, dass das im Betrieb sinnvoll messbar ist. Wo genau willst Du denn die Temperatur messen?

    Tja, da wo sie entsteht, direkt am Lager....am fixierten Teil des Lagers wenn möglich....die Öltemperatur kann ja z.B. auch gemessen werden, mittels Fühler, das funzt ja auch...es geht ja bei der Temperaturmessung weniger um den genauen "korrekten" Wert, den das Lager tatsächlich hat, sondern um die Veränderung die sich abzeichnet....wenn das Lager "leidet" und somit sehr viel Reibung entsteht, dürfte sich das extrem erhitzen bis zur Zersetzung, das sollte schon ein extremer Temperaturunterschied sein....
    mal anders gesagt, die Kabelführung bis in den Innenraum und die dortige Temperaturanzeige, das sollte doch nicht das Riesenproblem sein, somit blieb in erster Linie eine stabile Fixierung und dauerhafte Temperaturabnahme direkt am Lager, falls das machbar ist (;


    Das lohnt einfach nicht, so häufig gehen die Dinger auch nicht kaputt. Die gehen übrigens fast nur bei Autos kaputt die sehr wenig gefahren werden.

    Es ist ja nicht immer nachvollziehbar wie der Wagen gefahren wurde, auch nicht hundertprozentig anhand des Scheckheftes....kaufst du einen Wagen der 3 Jahre alt ist und 30.000 Kilometer runter hat, ist ja alles o.k, sofern entsprechende Einträge vorhanden sind.....was ist wenn du nen Boxster von 2000 kaufst, mit 55.000 Kilometer der im Zeitraum 2006 - 2012 50.000 Kilometer abgespult hat und in den 6 Jahren zuvor grad mal 5.000 ?


    Ist die Frage ob sich das lohnt...auf der einen Seite steht natürlich der Aufwand ( ob es überhaupt relisierbar ist, ob es eine konkrete oder zuverlässige Aussage zulässt, wie gross ist der Aufwand....aaaaber auf der anderen Seite steht natürlich die eventuelle Kostenersparnis von vielleicht 10.000 Euronen oder drüber je nachdem welcher Motor .... ansonsten Motor voll im A......oder positiv ausgedrückt ein vorraussichtlich gutes Stück "sichereres Gefühl" nochmal gut in die Pedale treten zu können :wink: weil alles beim altem....

  • Hallo
    Ich finde die idee gut. :thumb:
    Werde mal drüber nachdenken.
    grüsse jo

    „Sie können jede Farbe haben, solange es schwarz ist.“ (Henry Ford)

  • Ganz ehrlich, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Lagerschadens der Zwischenwelle?
    Wir reden über Fahrzeuge die um die 10 oder mehr Jahre auf dem Buckel haben, meist sich zwischen 10 und 15t€ Restwert befinden. Werde im Fall der Fälle einen Motor aus einem Unfallwagen einpflanzen lassen, das sind Invetitionen um 5.000€ und alles ist wieder gut.
    Das wäre alles sehr ärgerlich, deshalb nicht mehr gut schlafen zu können und sich den Spaß am fahren zu verderben da "ja mal was unangenehmes passieren könnte" macht doch keinen Sinn.

  • Hallo Hubert,
    genau meine Meinung.


    Die Messerei kostet locker 2.000 EUR und der Tausch des Lagers auch. Selbst wenn es überhaupt passiert dann sind das 4.000 EUR die in einen alten Motor gesteckt werden der über kurz oder lang ohnehin überholt werden muss.


    Gruß, Marcus

    Walter Röhrl: Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat, es aufzuschließen.

  • Hi, ich hab den Motor meiner alten Lady erneuern lassen. Alles was kein Einbaumaß mehr hatte wurde gewechselt und das hat ohne den Aus u. Einbau für einen Motorradmotor mit 144 PS und 1000 ccm incl. Getriebelager ca. 1800 Euro gekostet.
    Was würde so etwas wohl bei einem 3.2 Liter Motor von Porsche bei einem Motoreninstandsetzer kosten? Einen Motor ohne Ölverbrauch und Lagergeräusche zu öffnen macht doch wenig Sinn. Allerdings muß ich zugeben das ich auch schon daran gedacht habe.
    Wenn die Lage so klar ist wie bei meiner alten Lady, die kommt nie wieder auf den Markt, dann kann man darüber nachdenken. Man kann es aber auch darauf ankommen lassen da auch Motoren über 300000 km laufen und bei einem Sommer-Hobbyauto mit 100000 km noch viel Luft nach oben ist.
    Könnte ich diese Instandsetzung in Eigenleistung erledigen würde ich es machen.


    Gruß Frank


    PS: Die alte Lady wurde saniert wegen eines Problems, nicht wegen evtl. bald auftretenden Schäden ! :old:

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