Verkokungsproblem - Benzindirekteinspritzer

  • Guten Morgen


    Seit nunmehr 3Jahren werden bei Porsche Motoren mit Direkteinspritzung verbaut.
    Dem einen oder anderen ist sicher aufgefallen, dass Autos mit Motoren dieses Prinzips dazu neigen, etwas stärker zu russen als herkömmlich Eingespritzte.
    Was aber nicht auffällt und m.E. ein wirkliches Problem darstellt, ist die Verkokung der Einlassventile und des Brennraums durch die fehlende Umspülung derselbigen mit Benzin. Durch Ablagerungen an den Ventilen kann es zu Kompressionsverluste -> Leistungsverlust kommen.
    Im Audi R8 Forum wird bereits heftig über das Verkokungsproblem als Ursache massiven Leistungsverlustes diskutiert:
    Klick mich


    Nun ist dieses Prinzipbedingte Problem kein Auditypisches, sondern betrifft in mehr oder weniger ausgeprägten Masse alle DI - Motoren.


    Wie geht Ihr mit dieser Thematik um? Es müsste doch langsam Fahrer von DI - Porsches mit höherer Laufleistung geben, die über allfällige Veränderungen der Leistungsentfaltung berichten könnten.


    Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass mein 3.4L DI - Motor mit ca. 56t km schlechter geht als mit 10t km.
    Vielleicht ist ein etwas höhere Spritverbrauch festzustellen als zuvor.


    Hat jemand bereits die Ventile gereinigt bekommen Klick mich und kann darüber berichten?


    Würde mich doch verwundern, wenn dieses doch prinzipbedingte Problem bei Porsche kein Thema wäre...


    Danke für Euer Feedback
    Jamarico

    ...egal wie dicht Du bist, Goethe war dichter
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    Boxster S 987 FL schwarz, PASM, Klappe, Sportmodus, Lederausstattung, 19" Turbo
    Ferrari 360 Modena, blu pozzi / beige

  • Von Liegenbleibern wegen der Verkokungen hab ich ja noch nie gehört, und ich beschäftige mich ausgiebig mit TFSI Motoren. Die Reinigung mit diesem BEDI Gerät funktioniert sehr gut, die TFSI laufen danach auch wieder befreiter. Im TFSI Bereich kann man das Verkoken mit dem Einbau einer CatchCan für die Kurbelwellenentlüftungsgase verhindern. Ob man da was für die DI Motoren bei Porsche konstruieren kann müßte ich mal schauen.

    997.2 Turbo, ohne Mezger, ohne Trockensumpf, mit Plastik ;-)

  • Von Liegenbleibern wegen der Verkokungen hab ich ja noch nie gehört, und ich beschäftige mich ausgiebig mit TFSI Motoren. Die Reinigung mit diesem BEDI Gerät funktioniert sehr gut, die TFSI laufen danach auch wieder befreiter. Im TFSI Bereich kann man das Verkoken mit dem Einbau einer CatchCan für die Kurbelwellenentlüftungsgase verhindern. Ob man da was für die DI Motoren bei Porsche konstruieren kann müßte ich mal schauen.


    ...wie gesagt, habe ich keine Ahnung, ob bei den Porsche DI-Boxermotoren das Problem auch besteht.
    Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass dem prinzipbedingt so ist. Nur hört man hier erstaunlich wenig davon. Es müssten jetzt doch einige Fahrzeuge im entsprechenden Lauleistungsbereich sein...


    Das Problem scheint auch nicht auf Motoren der VW Gruppe beschränkt zu sein, da man z.b.auch bei Alfa damit zu kämpfen hat.


    Weiteres Feedback ist stets willkommen...
    Jamarico

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  • jeder Direkteinspritzer, egal ob Benzin oder Diesel hat dieses Phänomen. Ob das jetzt aber soooo zum Problem wird glaube ich nicht.

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  • 2003 habe ich mir einen A2 FSI neu gekauft. Bei 80 Tkm musste der Zylinderkopf runter und wegen Verkokung überholt werden. Seitdem habe ich keine Lust mehr auf DI.
    Aber wahrscheinlich hat man das Problem mittlerweile im Griff...?

  • Ich habe TFSI Kunden die 200000km haben ohne Probleme. Und in den einschlägigen Foren ist da auch kein einziger Fall bekannt. Was ja bei solchen Sachen immer erst in Foren breitgetreten würde. Darum gehe ich eher von Einzelfällen aus.
    Nichtsdestotrotz bringt eine BEDI Reinigung etwas.

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  • Interessantes Thema - weiß jemand, wer eine solche BEDI Reinigung (vorzugsweise im Rhein-Main-Gebiet) durchführen kann?

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