Unterschiedliche Reifensorte VA/HA

  • Wäre mal an Eurer Meinung interessiert:


    Der Fuhrpark meines Arbeitgebers hat an meinem BMW F11 (5er Kombi) die Winterräder montiert und dabei die Bereifung der Hinterachse erneuert.


    Das ist ja an sich sehr erfreulich.


    Leider hat das Auto auf der Vorderachse nun die "alten" Contis (mit noch gutem Profil) und auf der Hinterachse neue Michelins.


    Ich verstehe nicht warum man nicht bei Conti geblieben ist und hätte es, wäre es mein Privatwagen, nie so gemacht.


    Der Gesetzgeber erlaubt es übrigens so, der ADAC rät explizit davon ab.


    Wie seht Ihr die Sache?


    Ist es aus Eurer Sicht völlig egal und ein Luxsproblem oder würdet Ihr versuchen das zu monieren.

  • Hi,


    ich habe das eine zeitlang sogar auf dem Elfer (996) gemacht. Ohne Probleme außerdem.


    Grüßle aus BW :wink:


    Ralph

  • Na ja, der ADAC ist ja noch halbwegs einverstanden, wenn -wie bei dir- zumindest auf beiden Achen jeweils der gleiche Reifentyp montiert ist. (;


    "Der ADAC rät
    Grundsätzlich können Reifen unterschiedlicher Profiltiefe, Gummimischung und unterschiedlicher Profilgestaltung die Fahrstabilität negativ beeinflussen. Dies gilt insbesondere bei Nässe. Kritische Situationen entstehen vorrangig bei Aquaplaning und hier wiederum beim Bremsen und bei Kurvenfahrt. Besonders deutlich können die Unterschiede beim (gesetzlich zulässigen) Mix aus Sommer– und Winterreifen sein. Winterreifen verhalten sich durch die spezielle Gummimischung und Profilgestaltung deutlich anders.
    Deshalb sollte beim Reifen-Nachkauf immer angestrebt werden, den gleichen Reifentyp zu bekommen. Da dies in der Praxis aber nicht immer möglich ist, sollte zumindest eine Achse einheitlich bestückt sein."


    http://www.adac.de/infotestrat…ng/default.aspx#ank283730


    Wenn man sehr sicherheitsbewußt ist, wird man dann, wenn die Reifen an der Antriebsachse an der Verschleißgrenze sind, gleich den ganzen Radsatz tauschen müssen, auch wenn die Reifen an der anderen Achse noch gut sind. Den gleichen Reifentyp bekommt man zumeist ohnehin nicht mehr, weil er bereits durch ein Nachfolgemodell abgelöst ist. Ob es dann sinnvoll wäre, beispielsweise als Ersatz für einen Conti 810 hinten den Conti 850 (anstelle von Michelin) zu montieren, um wenigstens das gleiche Fabrikat zu haben, weiß ich nicht. Ich selbst bin für einen kompletten Wechsel -jedenfalls bei Winterreifen- zu geizig. :B


    Ansonsten nimmt das auch gar kein Ende ... wenn die Vorderreifen noch 7 mm und die Hinterreifen noch 5 mm Profil haben, müsste ich wegen der etwas unterschiedlichen Fahreigenschaften im Grunde auch über einen Reifenwechsel nachdenken?! ?:-(


    Gruß Wolwo

    "Rabatte sind wie eine Droge. Sind die Kunden erst mal high, wollen sie immer mehr."
    [Willi Diez, Institut für Automobilwirtschaft]

  • Auf der gleichen Seite in der Infobox steht ganz deutlich: ADAC-Empfehlung: Nein.


    Man kann die "Nein-Empfehlung" natürlich auch als Einverständnis auslegen...aber um die Detailinterpretation der ADAC Ausführung geht es mir gar nicht.


    Ich verstehe nur nicht, warum nicht der gut verfügbare Conti aufgezogen wurde. Laut der Rückmeldungen aus dem Forum ist es aber wohl vielen egal.


    Vielen Dank!

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