911 Targa Kauf - Ist der Unterboden original?-

  • Hallo,


    ich habe mich gerade hier angemeldet und bin noch etwas neu auf dem Gebiet Porsche.


    In Florida habe ich einen 911 E [lexicon]Targa[/lexicon] gefunden der es mir angetan hat.


    Das Auto soll rostfrei sein, da ich aber kein Experte bin, werde ich mir nicht schlüssig ob der Unterboden geschweisst oder nicht aussieht.


    Vielleicht kann mir hier jemand helfen.


    Vor allem bei dem seitlichen Schweller-Bild erscheint es mir so als wäre ein viereckiges Blech vorne links eingeschweisst. Vielleicht ist es aber auch normal.


    Über eine kurze Hilfe würde ich mich sehr freun.


    Viele Grüße


    [Blocked Image: http://www.vintagemotorssarasota.com/Car_pages/Porsche/72porsche/1971%20Porsche%20911%20blue/emailable/emailable/1971%20Porsche%20Blue%20911%20015.jpg]


    [Blocked Image: http://www.vintagemotorssarasota.com/Car_pages/Porsche/72porsche/1971%20Porsche%20911%20blue/emailable/emailable/1971%20Porsche%20Blue%20911%20008.jpg]


    [Blocked Image: http://www.vintagemotorssarasota.com/Car_pages/Porsche/72porsche/1971%20Porsche%20911%20blue/emailable/emailable/1971%20Porsche%20Blue%20911%20009.jpg]

  • Hallo!
    Auf der Fahrerseite wurden vorne im Fußraum und Hinten Bleche eingeschweisst, der Rest sieht original aus.


    Gruß


    Eckhard

  • Danke für die schnelle Antwort.


    Das sind die Stellen die mir auch aufgefallen sind. Würdest Du sagen dass die Schweißarbeiten -soweit man das sehen kann- ordentlich gemacht wurden oder provisorisch?


    Viele Grüße

  • ...wären die Schweissrbeiten ordentlich gemacht würdest du sie - zumindest auf Photos - garantiert NICHT erkennnen!



    Grüsse
    Patrik Hess

    ... darf nicht genannt werden ...

  • Hallo,


    ich bin gerade dabei einen USA-911er komplett blank zu schleifen. Mach Dich da auf Einiges gefasst.
    Die Amis sind wirklich Weltmeister im spachteln. Selbst die Türhaut wurden Löcher gebohrt und dann gespachtelt.
    (siehe Bild)


    Schau mal hinter die B-Säule (Schloßsäule) wo der Targabügel befestigt ist. Da sind fast alle hinüber. Selbst die
    Schloßsäule war bei mir gespachtelt.


    Ein Lackdickenmessgerät ist unabdingbar und vor allem jemand der sich auskennt und eine nüchterne Zustandsbeurteilung abgeben kann. K E I N Alleingang, wenn man sich nicht auskennt, außer der Wagen kostet 10 T€.


    Mir schaut das sehr nach schnellem Geld aus. Farbe ist geduldig und deckt manches zu.


    Ich wußte was ich kaufe und auf was ich mich einlasse. Trotzdem habe ich gestaunt, was sich alles
    spachteln und verschleiern läßt.


    Ich will Dir sicher nicht den Spaß verderben, sei kritisch.


    Gruß
    Siegfried :sunny:

  • Grundsätzlich bin ich was Karosserie angeht ganz fit, nur auf dem Porschegebiet noch ein bisschen neu.


    Ja, das stimmt, man finden in den USA viele Autos die von 4 Metern Entfernung gut aussehen aber bei näherem Hinsehen einen Garagenlack haben. Was sich drunter verbirgt kann man sich ja denken.


    Dann lasse ich die Finger von diesem Auto, 10K soll er nämlich nicht kosten! :)


    Grundsätzlich suche ich sowieso was möglichst orginiales ums dann nach meinen Vorstellungen aufzubauen.


    Kennst Du vielleicht ne gute Adresse in den USA wo man noch schauen könnte.


    Was kann man denn für einen restaurationsbedürftigen, aber gut fahrbaren 911 [lexicon]Targa[/lexicon] (E oder T) 69-73 so ausgeben?


    Schöne Grüße

  • Hallo,


    es wäre schön diese Frage einfach so beantworten zu können. Da gibt es ja auch noch einen Markt,
    mit vielen Leuten die einen Urelfer billig schießen und fahren wollen. Ungewollt treiben diese dann
    die Preise hoch.


    Da ich mich einigermaßen gut mit Porsche auskenne, hab ich einem Bekannten bei der Suche geholfen.


    Angebot: 911 E [lexicon]Targa[/lexicon] BJ. 72 aus USA, sprich 140 PS für 28.000 €.
    Hab mir den Wagen genau angesehen. Natürlich USA-Lackierung, darunter kein Spachtel (wie bei mir)
    aber Rost. Meiner Meinung nach werden. je nach Ausführungsanspruch, nach 2 TÜV-Perioden an die 10 T€ fällig.
    Technik, na ja, der Motor lief aber einer gewissen Drehzahl, darunter ...
    Hatte dem Bekannten mehr oder weniger abgeraten.


    Er hat ihn trotzdem gekauft, da die nächste Investition erst in 4 - 6 Jahren ansteht.


    Haben den Wagen dann sehr genau angeschaut und ein paar technische Mängel einigermaßen günstig
    behoben. Drehzahlproblem ..defekte Unterdruckdose am Verteiler.


    Jetzt fährt er und hat Spaß damit, wohlwissend was ihn erwartet. Ich hätte es nicht gemacht.


    Meine Ansicht: 28 T€ Invest + 10 T€ Karosse + 5 T€ Sonstwas = sofort ein gutes Auto kaufen.
    Da bekomme ich dann ein Auto, wo ich mir im Normalfall die ganzen Zwischenschritte erspare.
    Und ich kann sofort losfahren


    Außer man ist Schrauber, wie ich, und hat Spaß monatelang zu schleifen, Technik zu überholen etc.
    Das muß man wollen und hat den Nachteil nicht damit fahren zu können.


    Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren. Ich denke aufgrund der Marktlage wirst Du kaum ein
    fahrbares, im Grunde aber überholungsbedürftiges Auto unter 25 T€ bekommen.


    Es sollte halt überschaubar sein, soll heißen:
    Karosse schlecht - Technik gut
    Technik naja - Karosse gut - aber nie beides schlecht. ]:-)


    Ich merke, daß ich geradezu ins philosophieren gekommen bin und mach jetzt lieber Schluß


    Gruß
    Siegfried


    Ach so - USA Adresse hab ich keine.
    Was mir sonst noch aufgefallen ist. Der Hauptbremszylinder ist nicht mehr der Originale.
    Die USA-Modelle haben andere HBZ wie die Deutschen. Man kann aber beides verwenden.